Online-Forbildungen im Januar und Februar für pädagogische Fach- und Lehrkräfte

Online-Fortbildung: Bunt und vielfältig – BNE-Praxisimpulse für Kita, Hort und Grundschule zum Thema biologische Vielfalt (Winteraktivitäten) Biologische Vielfalt ist eines der Schlüsselthemen… mehr erfahren ›

Online-Fortbildung: Bunt und vielfältig – BNE-Praxisimpulse für Kita, Hort und Grundschule zum Thema biologische Vielfalt (Winteraktivitäten)

Biologische Vielfalt ist eines der Schlüsselthemen im Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Online-Workshop erhalten Sie praktische Anregungen wie Sie gemeinsam mit Kindern die Vielfalt entdecken, erforschen und sogar selbst erschaffen können, und zwar im Außenbereich Ihrer Einrichtung. Denn biologische Vielfalt meint nicht nur die Vielfalt an Arten oder Genen, sondern auch an Lebensräumen. Wir zeigen Ihnen wie Sie mit Wildblumeninseln, Steinhaufen, Hochbeeten oder Hecken ihren Kita-Außenbereich ökologisch aufwerten können. Die neu entstandenen Lebensräume lassen sich, über das gesamte Jahr verteilt, für viele Lerngelegenheiten nutzen. Passend zur Jahreszeit stehen im Januarworkshop Praxisimpulse für Winter-Lernaktivitäten im Mittelpunkt.

Datum: 28.01.2021
Uhrzeit: 16:00 – 20:00 Uhr
Kosten: 25 Euro

Die 4 stündige Online-Fortbildung ist in Anlehnung an das Konzept des „Hauses der kleinen Forscher“ vom Netzwerk selbst entwickelt worden.

Online-Fortbildung: Magnetismus – unsichtbare Kräfte entdecken

Kinder machen schon früh Alltagserfahrungen mit Magneten – beispielsweise an Spielzeugen, Taschenverschlüssen oder dekorativen Objekten, die wie von Zauberhand am Kühlschrank haften. Die Online-Fortbildung „Magnetismus – unsichtbare Kräfte entdecken“ bietet viele Anregungen, um gemeinsam mit den Kindern in Ihrer Einrichtung erste Grunderfahrungen mit Magneten zu sammeln. Sie entdecken und erforschen Wirkungen und Eigenschaften von Magneten und vertiefen Ihr Wissen über magnetische Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden entwickeln Sie Ideen, wie Sie die Kinder beim Lernen gut unterstützen und begleiten können und tauschen sich über nachhaltige Aspekte in Bezug auf Magnete aus.

Datum: 01.02.2021 und 03.02.201 (2-teilig)
Uhrzeit: jeweils 15:00 – 18:00 Uhr
Kosten: 25 Euro

Datum: 04.02.2021
Uhrzeit: 14:00 – 19:00 Uhr
Kosten: 25 Euro

Datum: 16.02.2021
Uhrzeit: 14:00 – 19:00 Uhr
Kosten: 25 Euro

Online-Fortbildung: Grundlagenseminar – Der pädagogische Ansatz der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Das pädagogische Konzept des „Hauses der kleinen Forscher“ bildet die theoretische und methodische Grundlage sämtlicher Bildungsangebote der Stiftung. In dem Grundlagenseminar erfahren Sie unter anderem die Entwicklungsgrundlagen des Lernens und setzen sich mit Ihrem Bild vom Kind auseinander. Sie vertiefen Ihr Wissen über die Begleitung der Kinder beim „Denkenlernen“ in gemeinsamen Entdeckungs- und Forschungssituationen. Auch für pädagogische Fach- und Lehrkräfte, die bereits mit dem pädagogischen Konzept der Stiftung in Berührung gekommen sind, bietet das Seminar neue Anregungen, Möglichkeiten zur Selbstreflexion und viele Anlässe zum Austausch.

Datum: 25.02.2021
Uhrzeit: 09:00 – 13:00 Uhr
Kosten: 25 Euro

Online-Fortbildung: Jede Frage hat ihre Zeit – MINT-Lernaktivitäten ko-konstruktiv begleiten

Im Mittelpunkt dieser Online-Fortbildung steht die Frage: Wie können wir Kinder beim Entdecken und Forschen kognitiv unterstützen, damit sie eine neue Lernerfahrungen machen? Eine Möglichkeit ist das Stellen von Fragen. Doch nicht jede Frage führt zum Ziel. Im Webinar lernen Sie, produktive Fragen von unproduktiven zu unterscheiden. Denn nur produktive Fragen regen das Handeln, Denken und letztendlich den Erkenntnisgewinn an. Es gibt verschiedene Arten von produktiven Fragen. Bewusst und zum richtigen Moment eingesetzt, können die Kinder wie an einem Gerüst an ihnen zu neuem Wissen entlangklettern. Eine andere Möglichkeit der kognitiven Unterstützung ist der Dialog bzw. das gemeinsame vertiefte Nachdenken über ein beobachtetes Phänomen. Auch darin üben wir uns im Online-Seminar.

Datum: 26.02.2021
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Kosten: 25 Euro

Die 3 stündige Online-Fortbildung ist in Anlehnung an das Konzept des „Hauses der kleinen Forscher“ vom Netzwerk selbst entwickelt worden.

Für die Teilnahme an den Online-Fortbildungen ist eine Anmeldung erforderlich. Nach erfolgreicher Anmeldung erfolgt die Zusendung der Zugangsdaten für die jeweilige Online-Fortbildung.

Alle Teilnehmer*innen erhalten im Nachgang eine Teilnahmebescheinigung, ein Skript als PDF sowie bei den Themen „Magnetismus“ und „Grundlagenseminar“ die Arbeitsunterlagen/Forscherkarten der Stiftung Haus der kleinen Forscher.

Januar 2021

11. Januar 2021

Die schwimmende Mandarine

Der Versuch im Überblick Das Experiment ist einfach, doch verblüffend: Eine Mandarine schwimmt im Wasser. Aber nur, wenn sie ungeschält ist. Entfernt… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Das Experiment ist einfach, doch verblüffend: Eine Mandarine schwimmt im Wasser. Aber nur, wenn sie ungeschält ist. Entfernt man die Schale, geht dieselbe Mandarine sang- und klanglos unter! Wie das?

Benötigte Materialien

  • ein breites durchsichtiges Glas
  • eine Kanne mit Wasser
  • eine Mandarine

 


Die Versuchsabfolge

  • nimm ein breites Glas und stelle es auf den Tisch
  • befülle die Kanne mit Wasser
  • lege dir eine Mandarine bereit
  • schütte das Wasser in das Glas, bis es zu dreiviertel voll ist
  • nimm jetzt die Mandarine und lege sie in das Wasser im Glas, notiere das Ergebnis
  • nimm die Mandarine aus dem Wasser und schäle sie
  • lege die Mandarine jetzt wieder in das Wasser, notiere das Ergebnis

 


Fragen und Ideen zum Weiterforschen

  • Gelingt der Versuch auch mit anderen Obstsorten? Dokumentiere die Versuche.
  • Hat die Temperatur einen Einfluss auf das Experiment?
  • Was geschieht, wenn die Mandarine nur halb geschält wird
  • Was passiert, wenn du Lebensmittelfarbe in das Wasser gibst?



Das steckt dahinter

Die Schwerkraft zieht den Körper nach unten. Die Flüssigkeit drückt den Körper nach oben – das ist der Auftrieb. Von der Größe des Auftriebs hängt es ab, ob ein Körper im Wasser schwimmt oder ob er untergeht. Die Auftriebskraft ist genauso groß wie die Gewichtskraft des durch den Körper verdrängten Wassers. Diese Gewichtskraft wiederum hängt von der Masse des Wassers ab und wächst mit dem Volumen des durch den Körper verdrängten Wassers.

Körper, deren Masse im verdrängten Volumen kleiner ist als die des Wassers, ist der Auftrieb größer als die Schwerkraft. Diese Körper schwimmen an der Wasseroberfläche, und ein Teil ihres Volumens ragt aus dem Wasser heraus. Körper, deren Masse im verdrängten Volumen größer ist als das des Wassers, sinken ab. Das Verhältnis von Masse zu Volumen bezeichnet man als Dichte. Ist die Dichte eines Körpers kleiner als die des Wassers, so schwimmt der Körper. Ist die Dichte des Körpers größer als die des Wassers, so sinkt er auf den Grund.

Nun zur Mandarine: Eine geschälte Mandarine besteht im Wesentlichen aus Wasser, aber auch aus einigen anderen Substanzen, wie etwa die Haut, die den Saft umgibt, Vitamin C oder Fruchtsäuren. Das führt dazu, dass die – geschälte – Mandarine eine etwas höhere Dichte hat als reines Wasser. Ins Wasser gelegt, geht die Mandarine deshalb unter. Anders sieht das für die Mandarine mit Schale aus. Die Schale besteht aus einer dünnen Außenhaut und einer weichen, faserigen Schicht darunter. Diese Schicht enthält viele luftige Poren, aber kaum Wasser. Die Folge: Insgesamt gesehen hat die Mandarine mit Schale nicht nur eine geringere Dichte als die „nackte“ Mandarine sondern auch als das Wasser. Deshalb kann wohl die ungeschälte, nicht aber die geschälte Mandarine schwimmen.

Die Termine für die Fortbildung „Forschen mit Wasser“, “Wasser in Natur und Technik“, „Technik – Kräfte und Wirkungen“, „MINT ist überall“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de

Schwimmende Mandarine (PDF)

Dezember 2020

09. Dezember 2020

Film: Tag der kleinen Forscher 2020 in Thüringen

Endlich ist der Film von unserem diesjährigen „Tag der kleinen Forscher 2020“ da! Zusammen mit einer 4. Klasse der Staatlichen Grundschule „Anna… mehr erfahren ›

Endlich ist der Film von unserem diesjährigen „Tag der kleinen Forscher 2020“ da! Zusammen mit einer 4. Klasse der Staatlichen Grundschule „Anna Sophie“ aus Kranichfeld gingen wir am 15.09.2020 im STUDIOPARK KinderMedienZentrum mit einem Schlauchboot auf eine spannende Entdeckungsreise. Wenn Ihr wissen wollt, wen wir bei unserer Tour entdeckt und erforscht haben, schaut Euch unseren Film an.

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist eine Aktion der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und findet seit 2009 statt. Dabei widmet sich der „Tag der kleinen Forscher“ jedes Jahr einem neuen Thema und zeigt, dass Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) lebendig, spannend und allgegenwärtig sind.

Film Tag der kleinen Forscher Thüringen 2020

November 2020

13. November 2020

Newsletter I September 2020

Der aktuelle Newsletter „Thüringen – Land der kleinen Forscher“ steht zum Download bereit und geht  im September per Mail an alle Thüringer… mehr erfahren ›

Der aktuelle Newsletter „Thüringen – Land der kleinen Forscher“ steht zum Download bereit und geht  im September per Mail an alle Thüringer Kindertagesstätten, Horte und Grundschulen.

Aus dem Inhalt:

  • Fortbildungen an Samstagen in Erfurt und Rudolstadt
  • Hinweis zur Informationsveranstaltung Zertifizierung im November
  • Internet-Tipp: Meine Forscherwelt – Stiftung Haus der kleinen Forscher
  • Vorstellung der Online-Seminare „Ach, du spielst Mathe?“ und „Jede Frage hat ihre Zeit“
  • Fortbildungsübersicht: September – Dezember 2020


Newsletter TldkF September 2020

September 2020

17. September 2020

Online-Seminare im September und November für pädagogische Fach- und Lehrkräfte

Ach, du spielst Mathe? – Praxisimpulse zur mathematischen Bildung in Kita, Hort und Grundschule Der Alltag von Kindern ist von Mathematik durchdrungen…. mehr erfahren ›

Ach, du spielst Mathe? – Praxisimpulse zur mathematischen Bildung in Kita, Hort und Grundschule

Der Alltag von Kindern ist von Mathematik durchdrungen. Ohne, dass es ihnen bewusst ist, spielen sie täglich Mathe, sei es beim Turmbau, beim Schätze sortieren, beim Sandkastenspiel oder beim Verstecken. Doch Mathematik ist weit mehr als zählen und rechnen. Wird Mathematik als die Lehre der Muster und Strukturen vermittelt, öffnet sich für die Kinder ein weites Feld voller Entdeckungen, kreativer Handlungen und erstaunlichen Einblicken in die Welt der Mathematik.
Im Online-Seminar erhalten Sie Impulse, wie Sie die mathematischen Kompetenzen der Kinder fördern und das Lernen begleiten können. Sie lernen nicht nur Praxisideen kennen, sondern probieren diese auch selbst aus, wie z. B. das mathematische Tätigsein mit gleichen Gegenständen in großer Menge. Die Impulse behandeln verschiedene mathematische Bereiche wie Muster und Symmetrien, Formen und Körper, Messen und Vergleichen sowie Sortieren und Klassifizieren.

Datum: 25.09.2020
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Kosten: Keine

Jede Frage hat ihre Zeit – MINT-Lernaktivitäten ko-konstruktiv begleiten

Im Mittelpunkt dieses Webinars steht die Frage: Wie können wir Kinder beim Entdecken und Forschen kognitiv unterstützen, damit sie eine neue Lernerfahrungen machen? Eine Möglichkeit ist das Stellen von Fragen. Doch nicht jede Frage führt zum Ziel. Im Webinar lernen Sie, produktive Fragen von unproduktiven zu unterscheiden. Denn nur produktive Fragen regen das Handeln, Denken und letztendlich den Erkenntnisgewinn an. Es gibt verschiedene Arten von produktiven Fragen. Bewusst und zum richtigen Moment eingesetzt, können die Kinder wie an einem Gerüst an ihnen zu neuem Wissen entlangklettern. Eine andere Möglichkeit der kognitiven Unterstützung ist der Dialog bzw. das gemeinsame vertiefte Nachdenken über ein beobachtetes Phänomen. Auch darin üben wir uns im Seminar.

Datum: 12.11.2020
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Kosten: keine

Beide Online-Seminare sind in Anlehnng an das Konzept des „Hauses er kleinen Forscher“ vom Netzwerk selbst entwickelt worden.

Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Nach erfolgreicher Anmeldung erfolgt die Zusendung der Zugangsdaten für das jeweilige Online-Seminar.

Alle Teilnehmer erhalten im Nachgang eine Teilnahmebescheinigung.

Termine für die Präsenzfortbildungen vom „Haus der kleinen Forscher“ in Thüringen finden Sie in unserem Kalender.

Juli 2020

29. Juli 2020

Kann ein Eisblock mit Draht „durchgeschnitten“ werden, ohne dass er zerbricht?

Der Versuch im Überblick Mit Draht und einem Gewicht kann ein Eisblock in der Mitte durchgeschnitten werden, ohne dass er bricht. Benötigte… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Mit Draht und einem Gewicht kann ein Eisblock in der Mitte durchgeschnitten werden, ohne dass er bricht.

Benötigte Materialien

  • Draht
  • Eisblock (z. B. 6 cm x 6 cm)
  • Gewicht (z. B. 3 Milchkartons)
  • Auffangbehälter für Wasser
  • Konstruktion aus 2 Besenstielen über zwei Tischen




Die Versuchsabfolge

  • stelle einen Eisblock her
  • baue eine Konstruktion so, dass der Eisblock links und rechts aufliegt und seine Mitte frei ist
  • wickle einen dünnen Draht um die frei liegende Mitte des Eiswürfels
  • befestige am unteren Ende des Drahtes ein Gewicht
  • beobachte in regelmäßigen Abständen, was mit dem Eisblock und dem Draht passiert

 


Fragen und Ideen zum Weiterforschen

  • Gelingt der Versuch anstatt mit Draht auch mit anderen Strickarten, wie z. B. Bindfaden, Wolle, Angelsehne?
  • Wie kannst du die Zeit sichtbar machen, die es dauert, bis der Eisblock „durchgeschnitten“ ist?
  • Kannst du den Eiswürfel auch an zwei Stellen mit Draht „durchschneiden“, ohne dass er bricht?
  • Baue und dokumentiere verschiedene Konstuktionen. Welche ist am besten für das Experiment geeignet?
  • Wie kannst du aus dem geschmolzenen Eisblock einen neuen herstellen, um dein Experiment, ohne neues Wasser, zu wiederholen?




Das steckt dahinter
Der Draht baut durch das Gewicht lokal ein sehr hoher Druck auf das Eis auf. Durch die Anomalie des Wassers schafft es dieser Druck, das Eis zum Schmelzen zu bringen. Wasser hat bei 4 Grad seine größte Dichte. Bei weniger als 4 Grad ist es weniger dicht, der Draht hat es also sehr leicht durch den Eiswürfel hindurchzuwandern.
Das Eis unter dem Draht beginnt zu schmelzen. Das geschmolzene Wasser wird verdrängt und der Draht „rutscht“ Stück für Stück nach. Das Wasser oberhalb des Drahtes gefriert wieder, denn die große Masse des Eisblockes hat immer noch eine Temperatur weit unter 0 Grad. Die lokale Temperaturerhöhung unter dem Draht wird also mehr als kompensiert. Der Draht kann somit durch den Eisblock wandern. Achtung! Ist der Draht einmal durch den Eisblock gewandert, fällt das Gewicht einfach zu Boden. Aber keine Sorge, der Eisblock bricht nicht. Er ist genauso intakt wie vor dem Versuch. Der Prozess dauert circa 2 – 4 Stunden.
Das Schmelzen von Eis durch Druck nutzen auch Schlittschuhfahrer. Sie können durch den leichten Wasserfilm super über das Eis gleiten, ohne dass das Eis taut.


Die Termine für die Fortbildungen zu „Forschen mit Wasser“, „Wasser in Natur und Technik“, „Technik – Kräfte und Wirkungen“, „MINT ist überall“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender.

Schmelzender Eisblock (PDF)

Juli 2020

15. Juli 2020

Forschertage in der Kita „Liliput“ in Windischholzhausen

Jeden zweiten Mittwoch findet in der Kita „Liliput“ in Windischholzhausen der „Forschertag“ statt. Die Kinder haben die Möglichkeit an einer kleinen Forscheraktivität… mehr erfahren ›

Jeden zweiten Mittwoch findet in der Kita „Liliput“ in Windischholzhausen der „Forschertag“ statt. Die Kinder haben die Möglichkeit an einer kleinen Forscheraktivität in verschiedenen MINT-Bereichen teilzunehmen. Da diese Art Bildungsgelegenheit noch nicht lange in der Einrichtung läuft, suchte eine pädagogische Fachkraft, mit Unterstützung einiger Kinder, im Vorfeld viele Ideen heraus, welche Experimente durchgeführt werden könnten. Nach jedem „Forschertag“ steht den Kindern das zum Forschen genutzte Material mindestens die nächsten zwei Wochen zur freien Verfügung, um damit weiter zu spielen, zu forschen und zu entdecken.
Zukünftig ist es angedacht, dass die Kinder aus ihrem Erfahrungsschatz zu einem Thema im Vorfeld Wünsche äußern und dann gemeinsam nach einem passenden Experiment schauen oder Experimente auf Wunsch öfter in der Gemeinschaft wiederholt werden. Wie sich das genau entwickelt, dass wird uns die Zeit zeigen.

Das Lieblingsexperment der Kinder: „Die schwarze Tomate“ – oder „Verschluckte Farben“
Für diese Aktivität braucht es nicht viel:

  • mehrere verschieden farbige Folien
  • in passender Größe zu den Folien werden Ausdrucke von unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten benötigt (auch anderen einfarbigen Dinge wie Bsp. Spielzeuge möglich)


Das Material stand im Forscherraum bereit und wer wollte, konnte sich mit diesem auseinandersetzen. Die Kinder kamen schnell auf die Idee, die Folien auf die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten zu legen und teilten freudig ihre neu gewonnen Erkenntnisse mit:

„Wenn ich das blaue auf die Tomate lege, dann ist sie fast schwarz.“
„Aber wenn ich das rote auf die Banane lege, dann ist die Banane weg.“
„Wenn ich das gelbe auf die Blaubeeren lege, sieht es fast gleich aus.“

Es wurde abgewechselt, ausgetauscht, geredet…
Zwischendurch stellte die Pädagogin Forscherfragen:

„Wieso verschwindet denn die Banane?“
„Weiß jemand, warum die Tomate fast schwarz aussieht?
„Warum verändern sich wohl die Blaubeeren kaum, wenn die gelbe Folie draufgelegt wird?“

Die Kinder äußerten ihre Vorstellungen, konnten sich das Phänomen aber zumeist nicht erklären.
„Weil das ein Zaubertrick ist.“
„Ich weiß es nicht.“
Ein Junge stellte aber richtig fest: „Rot und Blau vermischen sich. Aber eigentlich ist das lila. Das sieht nur fast schwarz aus.“

Die Pädagogin versuchte den Kindern ganz einfach zu erklären, dass die Farbe der Folie die gleichen oder helleren Farben „verschlucken“ kann und ergänzte die Aussage des einen Kindes, dass wenn Obst und Folie unterschiedliche Farben besitzen, die Farben gemischt werden.

Bei einigen Kindern gab das einen kleinen AHA-Effekt und sie versuchten dann vorherzusagen, was passiert, wenn bestimmte Farben auf bestimmte Obstsorten kombiniert gelegt werden. Die Ältesten konnte zum Teil schon gut ihr Vorwissen der Farbenlehre in Bezug auf Mischfarben einbringen. Ein Kind entdeckte, dass das Obst „verschwindet“ – „man sieht das Obst nicht mehr“, wenn alle Farbfolien übereinander draufgelegt werden. Erstaunte und auch fragende Gesichter schauten die Pädagogin an.

Sie erklärte den Kindern, dass es grundlegend nur 3 Farben gibt. Alle anderen sind aus den anderen Farben gemischt. Wenn man also statt durch „weißes“ Licht zu schauen, durch alle 3 Farben schaut, dann können die anderen Farben nicht mehr gesehen. Sie sind „verschluckt“
Die Kinder waren begeistert.

Nach der Erklärung begannen nun einige Kinder sich einzelne Folien vor die Augen zu halten, die nächsten hielten sich zwei unterschiedliche Farbfolien jeweils vor ein Auge und manche mehrere über beide Augen.

Die Kinder schauten umher und gaben lautstark wieder, wie sich ihre Umwelt durch die Farbfolien verändert, welche Folien eine starke Wirkung haben und welche weniger. Auch in den darauf folgenden Tagen betrachteten die Kinder ihre Umgebung immer wieder durch die Folien und tauschten sich über ihre neu gewonnenen Erfahrungen aus.

Während der Corona-Schließzeit wurde das Experiment in der Kita „Liliput“ wiederholt. Eines der Kinder, was am Forschertag teilgenommen hatte, erklärte dann den anderen Kindern, was sie gemacht und erlebt hatte. Es gab ihr durch das Experimentieren neu erworbene Wissen an die anderen weiter. Gemeinsam beschäftigten sich die Kinder erneut mit dem Material.

Autorin: Nancy Schirmer (Erzieherin), Kita „Liliput“ Windischholzhausen

Juni 2020

08. Juni 2020

Online-Seminare im Mai und Juni

Liebe pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kita, Hort und Grundschule, wir möchten Sie gerne wiedersehen! Da wir leider nach wie vor keine… mehr erfahren ›

Liebe pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kita, Hort und Grundschule,

wir möchten Sie gerne wiedersehen! Da wir leider nach wie vor keine Präsenzfortbildungen vom Haus der kleinen Forscher durchführen können, haben wir uns etwas anderes für Sie einfallen lassen.

Lassen Sie uns in einem unseren Online-Seminare treffen.

Bunt und vielfältig – BNE-Praxisimpulse für Kita, Hort und Grundschule zum Thema biologische Vielfalt

Biologische Vielfalt ist eines der Schlüsselthemen im Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Webinar erhalten Sie praktische Anregungen, wie Sie gemeinsam mit Kindern die Vielfalt entdecken, erforschen und sogar selbst erschaffen können, und zwar in Ihrem Kita-, Hort- und Grundschul-Außenbereich. Denn biologische Vielfalt meint nicht nur die Vielfalt an Arten oder Genen, sondern auch an Lebensräumen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Wildblumeninseln, Steinhaufen, Hochbeeten oder Hecken Ihren Kita, Hort- und Grundschul-Außenbereich ökologisch aufwerten können. Die neu entstandenen Lebensräume lassen sich, über das gesamte Jahr verteilt, für viele Lerngelegenheiten – von „Natur erleben“ bis hin zu „Technik erkunden“ – nutzen. Auch hierfür bekommen Sie wertvolle Praxisanregungen.

Datum: 27.05.2020
Uhrzeit: 9:00 – 13:00 Uhr
Kosten: keine

Jede Frage hat ihre Zeit – MINT-Lernaktivitäten ko-konstruktiv begleiten

Im Mittelpunkt dieses Webinars steht die Frage: Wie können wir Kinder beim Entdecken und Forschen kognitiv unterstützen, damit sie eine neue Lernerfahrungen machen? Eine Möglichkeit ist das Stellen von Fragen. Doch nicht jede Frage führt zum Ziel. Im Webinar lernen Sie, produktive Fragen von unproduktiven zu unterscheiden. Denn nur produktive Fragen regen das Handeln, Denken und letztendlich den Erkenntnisgewinn an. Es gibt verschiedene Arten von produktiven Fragen. Bewusst und zum richtigen Moment eingesetzt, können die Kinder wie an einem Gerüst an ihnen zu neuem Wissen entlangklettern. Eine andere Möglichkeit der kognitiven Unterstützung ist der Dialog bzw. das gemeinsame vertiefte Nachdenken über ein beobachtetes Phänomen. Auch darin üben wir uns im Seminar.

Datum: 04.06.2020
Uhrzeit: 9:00 – 12:00 Uhr
Kosten: keine

Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Nach erfolgreicher Anmeldung erfolgt die Zusendung der Zugangsdaten für das jeweilige Online-Seminar.

Alle Teilnehmer erhalten im Nachgang eine Teilnahmebescheinigung.

April 2020

30. April 2020

Achtsamkeit für uns und unsere Umwelt: Katholischer Kindergarten „St. Nikolaus“ aus Erfurt gewinnt „Forschergeist“ in Thüringen

„Was ist Plastik? Warum ist es so schädlich für die Umwelt? Wie gelangt der Plastikmüll in die Umwelt und was kann getan… mehr erfahren ›

„Was ist Plastik? Warum ist es so schädlich für die Umwelt? Wie gelangt der Plastikmüll in die Umwelt und was kann getan werden, damit es nicht in unsere Umwelt gelangt?“ Das waren die Fragen des Projekts „Achtsamkeit für uns und unsere Umwelt“ des Katholischen Kindergartens „St. Nikolaus“ in Erfurt, mit dem er beim bundesweiten Kita-Wettbewerb „Forschergeist 2020“ überzeugte. Die pädagogischen Fachkräfte ermöglichten den Kindern, ihrer Neugier zu folgen und den Projektverlauf aktiv mitzugestalten. Für diese vorbildliche Bildungsarbeit wird der Kindergarten nun als „Forschergeist“-Landessieger Thüringen ausgezeichnet.

Erfurt, 07.04.2020. Mit dem „Forschergeist“-Wettbewerb haben die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ erneut herausragende Kita-Projekte mit Bezug zur Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gesucht. 651 Kitas aus ganz Deutschland folgten diesem Ruf und reichten ihre kreativen Projekte ein. In Thüringen überzeugte der Katholische Kindergarten „St. Nikolaus“ die Experten-Jury mit seinem spannenden Forschungsanlass und der gelungenen Umsetzung des Projekts. Die Idee, dieses Thema in einem Projekt zu behandeln kam der Kita beim Anblick der riesigen Müllmenge, die allein bei der täglichen Vesper entstand (Joghurtbecher, Quetschies, Folie trotz Brotbüchsen, Kuchenverpackungen usw.). Daraufhin wollten die Forscher*innen mit ihren pädagogischen Fachkräften weitere „Müllquellen“ in ihrem Kindergarten suchen, erkennen und versuchen zu beheben.

„Es ist beeindruckend, wie vielfältig die Projekte sind und mit welcher Begeisterung die Kinder ihren Fragen nachgehen. Wenn sie dabei professionell begleitet werden, entwickeln die Mädchen und Jungen Vertrauen in ihre Fähigkeiten und erleben MINT-Phänomene als Teil ihres Alltags. Danke an die Erzieherinnen und Erzieher, die auf diese Weise dazu beitragen, die natürliche Faszination der Kinder für MINT-Themen in Forschergeist zu verwandeln“, sagt Dr. Ekkehard Winter, Juryvorsitzender und Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung.

Dank der anregenden Lernbegleitung der Erzieher*innen erfahren die Mädchen und Jungen im Katholischen Kindergarten „St. Nikolaus“ MINT-Themen als Teil ihres Alltags und erleben sich selbst als aktive Gestalter ihrer Welt.

Um die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte in Thüringen optimal für ihre Arbeit als Lernbegleiter zu qualifizieren, bietet die STIFT mit mit der Initiative „Thüringen – Land der kleinen Forscher“ Fortbildungen der bundesweiten Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ an und setzt so ein Zeichen für die Bedeutung guter früher MINT-Bildung in Thüringen.

„Mit den vielfältigen Angeboten der Initiative „Thüringen – Land der kleinen Forscher“ schicken wir die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kitas, Horten und Grundschulen auf Entdeckungs- und Forschungsreise. Dazu fördern wir in unseren Fortbildungen die fragend forschende Haltung der Pädagog*innen und entfachen durch vielfältigste Praxisanregungen die Neugier auf die MINT-Themen. Unser Ziel ist es, durch Qualität, Kontinuität und Professionalität die außerschulische MINT-Bildungskette vom frühkindlichen Bereich, über die weiterführenden Schulen bis hin zur Firmengründung zu unterstützen“, so Dr. Sven Günther, Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).

Die Kita erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro zur Förderung der Qualität der mathematischen, naturwissenschaftlichen, informatischen oder technischen Bildungsarbeit. Die 16 Landessieger qualifizieren sich zudem für den Bundessieg. Die fünf besten Projekte werden bei der Bundespreisverleihung in Berlin gekürt. Jeder Bundessieger erhält zusätzlich 3.000 Euro.

Das Engagement der Fachkräfte feierlich würdigen – wenn die Lage es wieder zulässt

Aufgrund der Corona-Pandemie können die Landespreisverleihungen in den Kitas nicht wie vorgesehen im April und Mai durchgeführt werden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Eine Alternative für den Herbst ist bereits in Planung.
Um den Erzieher*innen für ihr Engagement zu danken und den Gewinn unvergesslich zu machen, laden die Initiatoren alle Landessieger zur feierlichen Bundespreisverleihung nach Berlin ein. Dort werden die fünf Bundessieger bekanntgegeben und ausgezeichnet.
Auch die Bundespreisverleihung muss wegen der aktuellen Lage auf das Ende des Jahres verlegt werden.

Über den „Forschergeist“-Wettbewerb

Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Die Initiatoren des Wettbewerbs möchten das Engagement der pädagogischen Kita-Fachkräfte weithin sichtbar machen und sie noch mehr für die frühpädagogische Bildungsarbeit im MINT-Bereich motivieren. Dafür prämieren sie vorbildliche Praxisbeispiele, die auch bei anderen Erzieherinnen und Erziehern Freude, Spaß und Neugier am gemeinsamen Forschen mit den Kindern wecken sollen. Am 9. September 2019 startete der Wettbewerb bereits zum fünften Mal. Bis zum 31. Januar 2020 konnte sich jede Kita in Deutschland online bewerben. Weitere Informationen zum Wettbewerb „Forschergeist“ 2020 und den Projekten der vorhergehenden Durchgänge finden Sie unter www.forschergeist-wettbewerb.de.

Die Jury

  • Dr. Ekkehard Winter (Juryvorsitzender), Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung
  • Birgit Bey, Leitung Kita Kids Company, Berlin
  • Ulrike Grosse-Röthig, Bundeselternvertretung der Kinder in Kitas und Kindertagespflege (BEVKi)
  • Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender Stiftung „Haus der kleinen Forscher“
  • Ilse Petilliot-Becker, Referatsleiterin des Referats Grundschule, Frühkindliche Erziehung und Bildung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach, Universität Bamberg, Fachbereich Elementar- und Familienpädagogik
  • Prof. Dr. Annette Schmitt, Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften

 

Deutsche Telekom Stiftung

Die Deutsche Telekom Stiftung engagiert sich für gute Bildung in der digitalen Welt. Mit ihren Projekten konzentriert sie sich vor allem auf die MINT-Bildung, also auf Vorhaben rund um Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften und Technik. Die Stiftung unterstützt zum Beispiel die Entwicklung von Unterrichtsmaterial für diese Fächer und die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagogen. Sie vergibt Stipendien und arbeitet mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zusammen. Damit die Projekte in ihrer Wirkung so effektiv wie möglich sind, bindet die Telekom-Stiftung renommierte Experten aus Wissenschaft und Bildungspraxis in ihre Aktivitäten ein. Sie begleiten und beraten bei der Konzeption und Umsetzung der Vorhaben.

 

Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Über das Netzwerk „Thüringen – Land der kleinen Forscher“

Das Netzwerk „Thüringen – Land der kleinen Forscher“ engagiert sich im Rahmen der bundesweiten Initiative der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ für die Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Das „Land der kleinen Forscher“ bietet seit 2008 in über 1.115 Einrichtungen kontinuierlich Fortbildungen an und unterstützt die Professionalisierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte in der frühkindlichen Bildung. Weitere Informationen zum aktuellen Fortbildungsprogramm des Netzwerks „Thüringen – Land der kleinen Forscher“ gibt es unter www.jungforscher-thueringen.de.

April 2020

07. April 2020

Bohnen haben Sprengkraft

Der Versuch im Überblick Bohnen sprengen Gips durch Keimen und Wachsen. Bohnen (Erbsen auch möglich) Gips einen durchsichtigen Plastebecher Wasser Löffel Blumensprüher… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick

Bohnen sprengen Gips durch Keimen und Wachsen.

  • Bohnen (Erbsen auch möglich)
  • Gips
  • einen durchsichtigen Plastebecher
  • Wasser
  • Löffel
  • Blumensprüher

 

Die Versuchsabfolge

  • nimm den Löffel und rühr den Gips zusammen mit Wasser im Plastebecher an
  • nimm eine Hand voll Bohnen und rühr sie unter den zähflüssigen Gips
  • lass das Bohnen-Gips-Gemisch ein paar Tage stehen
  • beobachte, was passiert

Tipp: Du kannst den Gips von Zeit zu Zeit mit einem Blumensprüher befeuchten.

Fragen und Ideen zum Weiterforschen

  • Wie kannst du die Zeit sichtbar machen, die es dauert, bis die Bohnen durch den Gips keimen?
  • Kannst du den Versuchsablauf so dokumentieren, dass andere Kinder das Experiment 1 : 1 durchführen können? Welche Dokumentationsarten fallen dir dazu ein?
  • Mit welchen Bohnensorten gelingt dein Experiment?
  • Gelingt dein Experiment auch, mit Zement anstatt Gips?
  • Wo in deinem Alltag hast du schon einmal beobachtet, das Pflanzen Mauern und Böden „sprengen“?

 

Das steckt dahinter

Wie alle Pflanzen bestehen Bohnen aus vielen kleinen Zellen. Diese können sehr viel Wasser aufnehmen. Dadurch werden die Zellen größer und praller. Der Druck, der hier durch die Bohnen auf den Gips entsteht, kann so groß werden, dass der Gips zersprengt und aus der Bohne eine kleine Pflanze keimen und wachsen kann.

Die Termine für die Fortbildungen zu „Forschen mit Wasser“, “Wasser in Natur und Technik“, „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender.

Bohnen haben Sprengkraft (PDF)

April 2020

04. April 2020

Ansprechpartner
Ines Vogel Stiftung für Technologie,
Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Peterstraße 3, 99084 Erfurt
Tel 0361 78923-50
info@land-der-kleinen-
forscher.de
www.stift-thueringen.de

Dr. Claudia Grebe Stiftung für Technologie,
Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Peterstraße 3, 99084 Erfurt
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