Tag der kleinen Forscher „Entdeck, was sich bewegt!“ – zusammen mit Kindern aus Kindergärten und Grundschulen feiern, forschen und entdecken wir die Bewegung

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Unter dem Motto „Entdeck, was sich bewegt“ gingen am heutigen Tag der kleinen Forscher in ganz Deutschland Kinder aus Kita und Grundschule auf die Suche nach Bewegung in ihrem Alltag. Dabei wurde nicht nur erforscht, was sich wie bewegt, sondern auch was wir gemeinsam bewegen können.

Stellvertretend für die zahlreichen Aktionen hatte in Thüringen die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) im Rahmen des Tages der Verkehrssicherheit auf dem Domplatz in Erfurt die kleinen und großen Entdecker an ihren Forscherstand zum Feiern, Forschen und Entdecken eingeladen.

Mit den Kindern der Kita „Farbenklecks“ aus Erfurt wurden Routen gesteckt, wie sie am schnellsten alle für sie spannenden Attraktionen auf dem Tag der Verkehrssicherheit besuchen konnten. Die kleinen Forscherinnen und Forscher erkundeten zudem, was bei einer Vollbremsung passiert und wie eine Aufziehdose sowie ein Auto mit verschiedenen Achsen zu bauen sind. Ebenso spannend waren die Experimente zur Frage: „Können sich auch Bilder bewegen und wenn ja, wie?“

Darüber hinaus standen vor allem die spontanen Fragen der Kinder zur Vielfältigkeit von „Bewegung“ im Mittelpunkt der Forscheraktionen.

Zur großen Mitmach-Aktion setzten die Kinder der „Kita Fuchs und Elster“ aus Erfurt und die Kinder der Kita „Liliput“ aus Windischholzhausen eine lange Kettenreaktion aus Milchkartons in Gang.

Bei ihren Forscheraktionen wurden die kleinen Forscherinnen und Forscher durch Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher und Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT sowie die Trainerinnen der STIFT unterstützt. Ab 11:00 Uhr besuchte Antje Tillmann, Mitglied des Deutschen Bundestages den Forscherstand.

Nach dem Besuch sagte sie: „Kinder sind von sich aus neugierig und stellen Dinge in ihrer Umwelt immer wieder in Frage. Sie dabei zu unterstützen und neugierig zu halten, ist oft eine Herausforderung für die Eltern. Hier ist es gut, dass sowohl die Kinder als auch die Eltern auf ‚Alltags-Experimente‘ hingewiesen werden.“

„Ein Ziel der STIFT ist es, dauerhaft MINT-Bildung zu etablieren und zu fördern. Am besten funktioniert das, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen und merken, dass sie zusammen mehr erreichen können als allein, was die Experimente zum Tag der kleinen Forscher am Forscherstand gezeigt haben. Neben Milchkartons haben die Kinder nicht nur Bilder, sondern auch sich selbst auf verschiedene Art und Weise in Bewegung gesetzt und ihren Weg über den Domplatz optimiert.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

„Der Tag der kleinen Forscher soll Begeisterung für das Forschen wecken und ein Zeichen für die Bedeutung der frühen Bildung setzen. Das diesjährige Motto bietet viele spannende Anlässe zum Forschen. Im Alltag begegnen uns zahlreiche Fragen rund um die Bewegung von Menschen, Dingen und Natur. Dass Kinder viele tolle Forscherideen zu dem Thema haben, ist heute hier wieder eindrucksvoll zu erleben.“, erläutert Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher.

Juni 2018

21. Juni 2018

Deutschlands beste Kita-Projekte in Berlin ausgezeichnet : Die „Forschergeist“-Bundessieger kommen aus Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Es ging um die Herstellung von Schokolade, Schneckenspiralen in Natur und Technik, die Vermessung der (eigenen) Welt, das Reich der Pilze und… mehr erfahren ›

Es ging um die Herstellung von Schokolade, Schneckenspiralen in Natur und Technik, die Vermessung der (eigenen) Welt, das Reich der Pilze und um einen Lehmofen als Begegnungsstätte: Die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ haben in ganz Deutschland herausragende Kita-Projekte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gesucht und 16 Landessieger gekürt. Aus diesen wurden nun die besten fünf Projekte als Bundessieger ausgewählt und auf der großen „Forschergeist“-Bundespreisverleihung am 6. Juni verkündet.

Berlin/Bonn, 6. Juni 2018. Zur feierlichen Preisverleihung in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin waren rund  50 Erzieherinnen und Erzieher aus ganz Deutschland angereist, um als Vertreter der 16 Landessieger-Kitas um die zusätzliche Auszeichnung als Bundessieger zu fiebern. Zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft drückten ihnen die Daumen. Nach der Ehrung der 16 Landessieger auf der Bühne wurden die mit Spannung erwarteten fünf Bundessieger verkündet:

Die fünf Bundessieger

  • „Schneckenspiralen – von der Natur zur Technik“,kommunales Kinderhaus Regenbogen aus Weissach (Baden-Württemberg)
  • „Die Vermessung der Welt“, Caritas Kinderhaus LEO aus Coburg (Bayern)
  • „Kinder an den Matsch! Lehmbau“, städtischer Kindergarten Schloss Einstein aus Iserlohn (Nordrhein-Westfalen)
  • „Im Reich der Pilze“, Kath. Kita Christi Himmelfahrt, Katholische KiTa gGmbH Trier (Rheinland-Pfalz)
  • „Von der Kakaobohne bis zur Schokolade“, AWO Kindertagesstätte „Haus des Kindes“ aus Gera (Thüringen)

Preisträger Forschergeist 2018: AWO Kindertagesstädte „Haus des Kindes“ Gera

Zudem vergab die Wettbewerbs-Jury drei Sonderpreise für außergewöhnliche Ansätze:

Die Sonderpreise

  • Sonderpreis Nachhaltigkeit: „Vom Alles-Laden zum Alles-gut-Laden“, städtisches Kinderhaus Kunterbunt aus Ansbach (Bayern)
  • Sonderpreis Kreativität: „Das Geheimnis von Herrn Wilhelmy“, Integrativer Marienkindergarten (Heilpädagogisch-Therapeutisches Zentrum gGmbH) aus Unkel (Rheinland-Pfalz)
  • Sonderpreis Medienkompetenz: „Entstehung eines Trickfilms“, Städtische Tageseinrichtung für Kinder Mehringstraße aus Gelsenkirchen(Nordrhein-Westfalen)

Gelebte Qualität und Kreativität in der frühkindlichen Bildung

„Gerade in Zeiten, in denen in Deutschland viel über die öffentliche Wertschätzung des Erzieherberufes und die Qualität in Kitas diskutiert wird, ist der ‚Forschergeist‘-Wettbewerb hoch aktuell und wichtig“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel, MdB. „Die anwesenden Erzieherinnen und Erzieher haben mit ihren Projekten gezeigt, dass sie MINT-Themen kindgerecht in der Kita behandeln und daraus anspruchsvolle Projekte entwickeln. Ganz nach dem Motto des Wettbewerbs ‚Neugier Gewinnt!‘ haben sie den Forschergeist der Kinder aufgenommen und gefördert. Herzlichen Glückwunsch!“

„Kitas sind als Bildungsort unersetzlich“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung: „In Kitas begleiten kompetente Fachkräfte die Kinder bei ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung und legen den Grundstein für einen reflektierten Umgang mit technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Es wird ein hoher Einsatz von Kita-Fachkräften gefordert und sie stehen vor vielen Herausforderungen. Mit dem ‚Forschergeist‘-Wettbewerb möchten wir die Relevanz der frühkindlichen MINT-Bildung in der Kita hervorheben und die wichtige Arbeit der pädagogischen Fachkräfte öffentlich wertschätzen.“

„Heute Abend sind aus allen Teilen Deutschlands Erzieherinnen und Erzieher zusammengekommen. Sie repräsentieren Einrichtungen, die ganz unterschiedlich sind: große und kleine Kitas, Einrichtungen aus dem städtischen und aus dem ländlichen Raum. Sie alle eint die qualitativ hochwertige und tolle Projektarbeit, die sie mit den Kindern umgesetzt haben“, sagte Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“: „Durch Projekte erleben Kinder Spaß und Freude am Entdecken und Verstehen unserer Welt. Mit den kreativ umgesetzten Projektideen haben die Erzieherinnen und Erzieher die Neugier, Lern- und Denkfreude der Mädchen und Jungen erfolgreich gefördert – das ist essentiell, um den Herausforderungen einer immer komplexer werdenden Welt erfolgreich begegnen zu können.“

Die 16 Projekte der Landessieger sowie die drei Projektarbeiten der Sonderpreisträger werden als Ideen-Fundus und Inspirationsquelle für pädagogische Fach- und Lehrkräfte in einer Dokumentation veröffentlicht.

Über den Forschergeist 2018

Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik begeistert haben. Mit dem Wettbewerb möchten die Initiatoren das Engagement der Kita-Fachkräfte wertschätzen und sie weiter zu exzellenter frühpädagogischer Bildungsarbeit motivieren.

Alle Kitas Deutschlands konnten sich vom 6. September 2017 bis zum 31. Januar 2018 online mit ihrer Projektbeschreibung um den „Forschergeist 2018“ bewerben. Insgesamt gingen 651 Bewerbungen ein.Eine Experten-Jury hat für jedes Bundesland das gelungenste Projekt als Landessieger ausgewählt. Alle 16 Landessieger konkurrierten miteinander um den Bundessieg. Die fünf Bundessieger wurden auf der Bundespreisverleihung am 6. Juni in Berlin bekannt gegeben.

Die Landessieger erhalten jeweils 2.000 Euro, jeder Bundessieger zusätzlich 3.000 Euro zur Förderung der Qualität der mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bildungsarbeit in der Kita. Zudem wurden Sonderpreise verliehen, die wiederum mit 2.000 Euro dotiert sind.

Quelle: Stiftung Haus der kleinen Forscher/Forschergeist

Juni 2018

07. Juni 2018

Jungforscher Thüringen auf dem MINT-Festival in Jena

Mit dem MINT-Festival Jena wird vom 11. – 13.09.2018 ein Wissenschaftsfestival rund um die MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stattfinden. Geboten… mehr erfahren ›

Mit dem MINT-Festival Jena wird vom 11. – 13.09.2018 ein Wissenschaftsfestival rund um die MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stattfinden.

Geboten wird ein buntes Programm, bestehend aus spannenden Vorträgen, Mitmach-Experimenten, Workshops, Angeboten zur Berufsorientierung und einem Schülerwettbewerb. Aufregend wird es ebenfalls auf dem Vorplatz des Universitätscampus: hier erwartet Sie ein unterhaltsames Programm, das naturwissenschaftliche Phänomene hautnah miterleben lässt!

Auch die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), die als einer der Hauptförderer das MINT Festival unterstützt, wird im Rahmen des Fortbildungsprogramms vom Haus der kleinen Forscher mit Workshops und einem Stand im Foyer des Campusgebäudes zum Thema Informatik an allen drei Tagen vertreten sein.

In den Workshops „Entdeckungsreise in die Welt der Roboter“ können am 11., 12. und 13.9. jeweils um 9:00 Uhr (Dauer ca. 90 min, maximal 12 Schülerinnen und Schüler) im Seminarraum 120 am Ernst-Abbe-Platz spannende Experimente rund um die Informatik durchgeführt werden.

Die Anmeldung über das Online Buchungs-Portal für eine breite Palette spannender Workshops ist freigeschaltet.
www.mint.uni-jena.de/Programm/Workshops.html

Durch die Unterstützung der Sponsoren und Förderer stehen in einem gewissen Umfang Reisekostenzuschüsse für die Fahrt zum MINT-Festival Jena zur Verfügung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter:
www.mint.uni-jena.de/Erstattung+der+Reisekosten.html

Jetzt beim MINT Festival anmelden und Spannendes lernen!
www.mint.uni-jena.de

Mai 2018

17. Mai 2018

Auf Tour zu Deutschlands besten Kita-Projekten: Kindertagesstätte „Haus des Kindes“ aus Gera als „Forschergeist“-Landessieger Thüringen ausgezeichnet

„Woher kommt Schokolade? Warum kann in unserem Garten kein Kakaobaum wachsen?“, fragten die Kinder der AWO Kita „Haus des Kindes“ in Gera… mehr erfahren ›

„Woher kommt Schokolade? Warum kann in unserem Garten kein Kakaobaum wachsen?“, fragten die Kinder der AWO Kita „Haus des Kindes“ in Gera und begaben sich auf die Suche nach Antworten. Daraus wurde das spannende Kita-Projekt „Von der Kakaobohne bis zur Schokolade“, das die Initiatoren des „Forschergeist“-Wettbewerbs – die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ – zum besten Projekt in Thüringen kürten und nun gemeinsam mit Bildungsminister Helmut Holter auszeichneten.

Berlin/Bonn, 14. Mai 2018. Die Landespreisverleihung des „Forschergeist“-Wettbewerbs 2018 fand am 14. Mai 2018 in der Kita statt. Die Mädchen und Jungen präsentierten ihre Projektarbeit gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern.
Helmut Holter, Minister für Bildung, Jugend und Sport, gratulierte der Kita und verkündete in seinem Grußwort: „Je früher wir die Begeisterung für Natur, Wissenschaft und Technik wecken, umso besser. Dazu können wir gerade bei unseren Jüngsten die vorhandene Neugier und Kreativität nutzen. Kinder in den Kitas lernen spielerisch und mit viel Spaß, wie die Dinge in unserer Welt zusammenhängen. Das Projekt ‚Von der Kakaobohne zur Schokolade‘ hat dies sehr eindrücklich bewiesen.“

Michael Fritz, Vorstand der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ verkündete, warum das Schokoladenprojekt die Jury überzeugen konnte: „Eigentlich wollten die Kinder vor allem viel Schokolade schlemmen. Dann wurde daraus ein Projekt, bei dem die Mädchen und Jungen Informationen gesammelt, Erkundungen durchgeführt und Verarbeitungswege ausprobiert haben. Mit Erfolg: Beim abschließenden Fest konnten alle die selbst verarbeitete Schokolade genießen.“

„Am Anfang war der einfache Wunsch, viel Schokolade zu naschen. Doch dann wollten die Kinder immer mehr wissen: Wie stellt man Schokolade her, aus welchen Ländern kommt Kakao, auf welchen Transportwegen kommt Schokolade nach Deutschland? Die Anwendung und Aneignung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, um selbst Schokoladenprodukte herzustellen, motivierte viele Kinder. Der unermüdliche Entdeckungsdrang und das Entstehen immer neuer Fragen entwickelte die Ursprungsidee zu einem tollen Projekt“, berichtete Kita-Leiterin Jessica Schneider.

„Wir gratulieren dem ‚Haus des Kindes‘ zu seinem Erfolg und der Auszeichnung als Landessieger Thüringen. Wir setzten uns für Qualität, Kontinuität und Professionalität in der MINT-Bildung in Thüringen ein. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass dieses Engagement Früchte trägt“, erklärte Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), dem lokalen Partner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in Thüringen. Er ergänzte: „Aus jeder Kita, die sich in Thüringen um den ‚Forschergeist 2018‘ beworben hat, laden wir je drei Pädagoginnen oder Pädagogen dazu ein, kostenfrei an einer der ‚Haus der kleinen Forscher“-Fortbildungen teilzunehmen, die wir als lokaler Netzwerkpartner in Thüringen anbieten.“

Die Kita erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro zur Förderung der Qualität der mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bildungsarbeit. Als Landessieger hat die AWO Kindertagesstätte „Haus des Kindes“ nun zudem die Chance, einer von fünf Bundessiegern zu werden, die am 6. Juni 2018 in Berlin bekannt gegeben und geehrt werden. Jeder Bundessieger erhält zusätzlich 3.000 Euro.

Mit dem „Forschergeist“-Mobil auf großer Deutschland-Tour
16 Bundesländer, 16 ausgezeichnete Kita-Projekte, 16 regionale Preisverleihungen: Die Landessieger werden vom 17. April bis zum 15. Mai 2018 für ihre beispielhafte, frühkindliche Bildungsarbeit gewürdigt. Dafür begibt sich das „Forschergeist“-Mobil auf große Deutschland-Tour und bringt den Kitas ihren Preis in die Einrichtung.
Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik oder Technik begeistert haben. Am 6. September 2017 startete der Wettbewerb nach 2012, 2014 und 2016 bereits zum vierten Mal. Bis zum 31. Januar 2018 konnte sich jede Kita des Landes online bewerben.
Auf der Wettbewerbs-Website www.forschergeist-wettbewerb.de kann jeder dem „Forschergeist“-Mobil auf seiner Tour durch Deutschland online folgen: Hier gibt es aktuelle Fotos und Berichte von unterwegs und von den Preisverleihungen in den Kitas.

 

Mai 2018

14. Mai 2018

Ein Ei versteckt sich in einer Flasche

Der Versuch im Überblick Mit warmem Wasser bekommt man ein gekochtes und geschältes Ei in eine Flasche, ohne dass dieses kaputt geht…. mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick

Mit warmem Wasser bekommt man ein gekochtes und geschältes Ei in eine Flasche, ohne dass dieses kaputt geht. Mit ein bisschen Puste bekommt man es auch wieder ganz heraus.

Alltagsbezüge zur Welt der Kinder

  • beim Anbringen eines Hakens mit Saugnapf
  • Schnecken besitzen eine Saugnapffunktion, um sich um sich beispielsweise an Ästen festzuhalten
  • in einem Flugzeug, kurz nach dem Start

 

Benötigte Materialien

  • eine Glasflasche mit großer Öffnung, deren Durchmesser etwas kleiner ist als das Ei (z.B. Milchflasche)
  • ein gekochtes und geschältes Ei, dessen Durchmesser größer ist als die Flaschenöffnung
  • 1 Trichter
  • heißes Wasser
  • Topflappen

 

Der Versuch, ein Ei in eine Flasche zu bekommen

  • fülle mit Hilfe des Trichters circa 1/3 der Glasflasche voll mit heißem Wasser (alternativ drei bis vier brennende Streichhölzer in die Glasflasche fallen lassen)
  • schließe vorsichtig die Flasche mit dem Deckel
  • nimm mit Hilfe von Topflappen die Glasflasche in die Hand und schüttle sie
  • gieße anschließend das heiße Wasser wieder aus der Flasche
  • setze das geschälte Ei mit der Spitze nach unten auf die Flaschenöffnung
  • warte und beobachte, was passiert
  • langsam zwängt sich das Ei durch die schmalere Flaschenhalsöffnung und fällt auf den Flaschenboden

 

Der Versuch, ein Ei wieder aus einer Flasche zu bekommen

  • halte die Glasflasche, in der sich das Ei befindet, kopfüber
  • das Ei legt sich dadurch von innen auf die Flaschenöffnung
  • puste von unten kräftig in die Glasflasche
  • das Ei rutscht schnell aus der Flasche, pass auf dein Gesicht auf!

 

Das steckt dahinter

In der verschlossenen und mit heißem Wasser gefüllten Glasflasche erwärmt sich die Luft. Sie will sich ausdehnen und entweicht, sobald die Flasche geöffnet wird. Setzt man nun zügig das Ei auf den Flaschenhals, ist die Flasche luftdicht verschlossen. Die Luft im Flascheninneren kühlt sich langsam wieder ab und zieht sich wieder zusammen. Es herrscht ein viel niedrigerer Luftdruck in der Flasche als außerhalb. Ein Unterdruck ist in der Flasche entstanden. Anders gesagt, drückt von innen nun weniger Luft auf das Ei als von außen. Durch den Druck der Außenluft wird das Ei in die Flasche gepresst! Achtung: sie wird nicht durch den niedrigeren Druck in der Flasche gesogen!

Um das Ei wieder aus der Flasche zu bekommen, wird diese kopfüber gehalten. Durch pusten in die Flasche, hebt sich das Ei kurz, sodass Luft in das Flascheninnere dringt. Nun befindet sich viel Luft in der Flasche, ein Luftüberdruck ist entstanden. Der Luftüberdruck in der Flasche drückt nun das Ei aus dieser heraus.

Unter dem Begriff Druck versteht man eine Kraft, die auf eine bestimmte Fläche wirkt. Je größer die Kraft und je kleiner die Fläche, desto größer der Druck. Luftdruck bezeichnet die Kraft, die eine Luftmenge oder sogenannte Luftsäule auf eine Fläche ausübt.

 

Die Termine für „Forschen mit Luft“ finden Sie unter:

https://jungforscher-thueringen.de/thueringen-land-der-kleinen-forscher/332-2

Titelfoto: I-vista  / pixelio.de

März 2018

20. März 2018

Von der Kakaobohne zur Schokolade: Kindertagesstätte „Haus des Kindes“ aus Gera gewinnt „Forschergeist“ in Thüringen

„Kann man Schokolade selber machen?“ „Woher kommt Kakao?“ „Warum schmeckt Kakao bitter und nicht süß?“, wollten die Kinder der Kindertagesstätte „Haus des… mehr erfahren ›

„Kann man Schokolade selber machen?“ „Woher kommt Kakao?“ „Warum schmeckt Kakao bitter und nicht süß?“, wollten die Kinder der Kindertagesstätte „Haus des Kindes“ in Gera wissen. Die Erzieherinnen und Erzieher griffen die Fragen der Mädchen und Jungen auf und entwickelten gemeinsam ein spannendes Forscherprojekt. Ein gelungenes Beispiel für vorbildliche Bildungsarbeit im frühkindlichen Bereich, fand die Experten-Jury des Kita-Wettbewerbs „Forschergeist 2018“. Die Preisverleihung zum Landessieger Thüringen findet am 14. Mai 2018 statt. Insgesamt haben sich aus Thüringen 27 Kitas am Wettbewerb beteiligt.

Berlin/Bonn, 19. März 2018. 651 Kitas aus ganz Deutschland haben mit ihren Projektarbeiten aus der Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) am bundesweiten Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ teilgenommen. Nun hat die Jury aus jedem Bundesland das beste Projekt gekürt. In Thüringen überzeugte die Kindertagesstätte „Haus des Kindes“.

Wie alle Mädchen und Jungen naschen auch die Kinder der Kita „Haus des Kindes“ gern und wünschten sich, ein Schokoladenfest zu feiern. Erst waren die Kita-Fachkräfte skeptisch, doch schnell sammelten die Kinder viele spannende Fragen und Ideen, die weit über den Verzehr hinausgingen. Vom Ursprung der Kakaopflanze, über die Verarbeitung der Bohne zur Schokolade bis hin zu Transportwegen, erkundeten die Mädchen und Jungen, wie das fertige Produkt in den Supermarkt kommt. Sie setzten sich mit Anbau, Pflege und Ernte verschiedener Pflanzen auseinander, testen ihre Sinnesorgane, untersuchten verschiedene Zustände von Stoffen und erforschten Lebensmittel auf ihre Bestandteile.

Ein gutes Beispiel dafür, wie man Kita-Kinder beim forschenden Lernen begleiten kann „Auch die diesjährigen Landessieger zeigen wieder eindrucksvoll, wie sich die weite Welt der MINT-Fragen schon für die Jüngsten erschließen lässt“, sagt Dr. Ekkehard Winter, Juryvorsitzender und Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung. „Wenn das forschende Lernen zum selbstverständlichen Teil des Kitaalltags wird, erleben und erarbeiten sich die Kinder MINT-Phänomene ganz nebenbei und doch sehr intensiv. Nehmen die Fachkräfte die kindliche Neugier als Initialzündung und Messlatte für ihre pädagogische Arbeit, geht die Begeisterung auf die gesamte Einrichtung über. Das wird in allen prämierten Kitas greif- und spürbar.“

Mit dem „Forschergeist“-Mobil auf Tour zu Deutschlands besten Kita-Projekten 16 Bundesländer, 16 ausgezeichnete Kita-Projekte, 16 regionale Preisverleihungen: Die Landessieger werden vom 17. April bis zum 16. Mai 2018 für ihre beispielhafte, frühkindliche Bildungsarbeit gewürdigt. Dafür begibt sich das „Forschergeist“-Mobil auf große Deutschlandtour und bringt den Kitas ihren Preis in die Einrichtung. Am 14. Mai 2018 macht es Station in der Kindertagesstätte „Haus des Kindes“ in Gera, wo die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ den Landessieger Thüringen auszeichnen. Auch Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, nimmt als Botschafter des „Forschergeist“-Wettbewerbs in Thüringen an der Veranstaltung teil.

„Wenn die Auseinandersetzung mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik gut gemacht ist und regelmäßig stattfindet, haben die Kinder auch langfristig etwas davon. Denn die Qualität der Bildungsangebote ist ausschlaggebend für die Lernfreude und das Interesse der Mädchen und Jungen. Wir freuen uns, dass wir mit dem Wettbewerb erneut zahlreiche Beispiele für gelebte Qualität in der frühen Bildung finden konnten“, sagt Michael Fritz, Vorstand der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. „Mit den regionalen Preisverleihungen wollen wir den pädagogischen Fachkräften für ihren Qualitätsanspruch danken, mit ihnen feiern und gemeinsam mit Kindern, Eltern und Unterstützern ihre Arbeit wertschätzen.“

Die Kita erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro zur Förderung der Qualität der, mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bildungsarbeit. Auf der Wettbewerbs-Website www.forschergeist-wettbewerb.de kann jeder dem „Forschergeist“-Mobil auf seiner Tour durch Deutschland online folgen. Hier gibt es aktuelle Fotos und Berichte von unterwegs und von den Preisverleihungen in den Kitas.

Die 16 Landessieger qualifizieren sich zudem für den Bundessieg. Die fünf besten Projekte werden am 6. Juni 2018 in Berlin gekürt. Jeder Bundessieger erhält zusätzlich 3.000 Euro.

Über den „Forschergeist“-Wettbewerb
Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Mathematik, Informatik Naturwissenschaften oder Technik (MINT) begeistert haben. Am 6. September 2017 startete der Wettbewerb nach 2012, 2014 und 2016 bereits zum vierten Mal. Bis zum 31. Januar 2018 konnte sich jede Kita des Landes online bewerben. Weitere Informationen zu den prämierten Forschungsprojekten finden Sie unter www.forschergeist-wettbewerb.de.

Die Jury

  • Dr. Ekkehard Winter (Juryvorsitzender), Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung
  • Prof. Dr. Yvonne Anders, Leitung Arbeitsbereich Frühkindliche Bildung und Erziehung, Freie Universität Berlin
  • Birgit Bey, Leitung Kids Company, Berlin
  • Dr. Ulrich Breuer, Kaufmännischen Direktor am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
  • Michael Fritz, Vorstand Stiftung „Haus der kleinen Forscher“
  • Prof. Dr. Ilonca Hardy, Leitung Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
  • Eric Mayer, Journalist und Moderator ZDF & KiKa

 

Deutsche Telekom Stiftung
Die Deutsche Telekom Stiftung wurde 2003 gegründet, um den Bildungs-, Forschungs- und Technologiestandort Deutschland zu stärken. Mit einem Kapital von 150 Millionen Euro gehört sie zu den großen Unternehmensstiftungen in Deutschland. Die Stiftung engagiert sich für gute Bildung in der digitalen Welt und konzentriert sich dabei auf die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Die Aktivitäten der Stiftung sind in vier thematischen Schwerpunkten gebündelt: Bildungsmacher, Bildungschancen, Bildungsinnovationen und Bildungsdialog. Im Handlungsfeld Bildungsmacher unterstützt die Stiftung Menschen, die andere für MINT-Inhalte begeistern. Unter der Überschrift Bildungschancen führt sie Projekte durch, die Kinder und Jugendliche fit machen für mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Themen und für Teilhabe an der digitalen Welt. Die Stärkung der Fach- und Lehrkräfte in den MINT-Fächern – auch mit Blick auf deren digitale Kompetenzen – nimmt die Stiftung mit dem Handlungsfeld Bildungsinnovationen in den Blick. Und im Handlungsfeld Bildungsdialog sind die Vorhaben zusammengefasst, bei der die Stiftung mit Politik und Gesellschaft kooperiert, um Bildung in der von der Digitalisierung geprägten Welt besser zu machen.

Stiftung Haus der kleinen Forscher
Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. www.haus-der-kleinen-forscher.de

Land der kleinen Forscher – eine Initiative der STIFT und der Stiftung Bildung für Thüringen
Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und die Stiftung Bildung für Thüringen sind lokale Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in Thüringen. Mit ihrer gemeinsamen Initiative „Land der kleinen Forscher“ bieten sie Kitas, Horten und Grundschulen in ganz Thüringen die Möglichkeit, beim „Haus der kleinen Forscher“ mitzumachen.

März 2018

19. März 2018

Fortbildungsprogramm für Grundschulen „Thüringen – Land der kleinen Forscher“

Exklusiv für Pädagoginnen und Pädagogen der Thüringer Grundschulen bieten wir in der Vorbereitungswoche für das neue Schuljahr am 07.08.2018, 09:00 – 16:00… mehr erfahren ›

Exklusiv für Pädagoginnen und Pädagogen der Thüringer Grundschulen bieten wir in der Vorbereitungswoche für das neue Schuljahr

am 07.08.2018, 09:00 – 16:00 Uhr, im STUDIOPARK KinderMedienZentrum Erfurt

parallel drei Fortbildungen zu folgenden Themen an:

1. „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung“
2. „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“
3. „Zahlen, zählen, rechnen – Mathematik entdecken“

Darüber hinaus gibt es vom 06.08. – 10.08.2018 (sowie ganzjährig) die Möglichkeit, eine Inhouse-Fortbildung zu einem selbst gewählten Thema aus unserem Programm zu buchen.
Alle Fortbildungen sind als Tagesveranstaltungen angelegt und kosten 25 Euro pro Teilnehmer und Fortbildung.

Anmeldung

Ihre Inhouse-Fortbildung stimmen Sie bitte telefonisch mit uns ab.

Februar 2018

16. Februar 2018

Bundesweite Informatik-Fortbildung für pädagogische Fach- und Lehrkräfte auch in Thüringen gestartet: Gemeinsam mit Kindern Informatik entdecken

In dieser Woche startete in Weimar das neue Informatik-Fortbildungsangebot „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ der „Stiftung Haus der kleinen Forscher“… mehr erfahren ›

In dieser Woche startete in Weimar das neue Informatik-Fortbildungsangebot „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ der „Stiftung Haus der kleinen Forscher“ für Pädagoginnen und Pädagogen aus Kitas, Horten und Grundschulen.

Gemeinsam mit den Trainerinnen der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) – als Netzwerkpartner für ganz Thüringen – können die Pädagoginnen und Pädagogen die Inhaltsbereiche der Informatik erkunden und Praxisideen mit und ohne Computer für die gemeinsame Arbeit mit den Kindern umsetzen.

Computer sind heute überall: Im Smartphone und im Auto ebenso wie in der Waschmaschine. Kinder kommen schon früh mit informatischen Systemen in Berührung und haben viele Fragen: Weiß der Computer alles? Wie passt die Oma ins Tablet? Haben Roboter einen eigenen Willen? Oft sind Pädagoginnen und Pädagogen unsicher, wie sie ihrem Bildungsauftrag im digitalen Bereich nachkommen können. Die Fortbildung „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ bietet hier Orientierung und solide fachliche Grundlagen für die pädagogische Arbeit mit Kita- und Grundschulkindern.

Die eintägige Fortbildung behandelt die Bedeutung von Informatik im Alltag und bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele Praxisideen für die Bildungsarbeit mit Kindern in der Altersgruppe von 3 bis 10 Jahren. Gemeinsam mit den Jungen und Mädchen können sie dann z. B. erforschen, wie Computer Zahlen sortieren, wie man mit Hilfe einer algorithmischen Vorgehensweise Spiele gewinnen kann oder wie man Nachrichten verschlüsselt.

Grundlagen der Informatik mit und ohne Computer entdecken

Informatische Bildung ist schon mit Kindern im Kita-Alter möglich. Wichtige Grundlagen der Informatik lassen sich mit Papier und Stift, mit Alltagsmaterialien oder mit reinem Körpereinsatz erfahren. Die Fortbildung „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ ist deshalb so angelegt, dass Einrichtungen keine digitalen Endgeräte einsetzen müssen, um eigene Lerngelegenheiten zu gestalten. In der Fortbildung können die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte jedoch den Einsatz von Programmierung und Robotik ausprobieren und reflektieren.

„Nach dem die Teilnehmerinnen der Fortbildung sich im Theorieteil den Unterschied zwischen Medienbildung und informatischer Bildung erarbeitet hatten, blickten sie mit unterschiedlichen Methoden hinter die Kulissen von technischen Geräten und Programmanwendungen. Sie setzten sich mit den grundlegenden Denk- und Handlungsprinzipien der Informationssysteme auseinander. Besonders viel Spaß hatten die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte beim Planen, Systematisieren und Steuern verschiedener Sortierwerke, wie beispielsweise dem Ordnen von Tieren nach ihrer Größe.“, so Anika Hohmann, Trainerin der STIFT für die Workshops vom „Haus der kleinen Forscher“.

Die nächste Fortbildung zum Thema „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ findet bereits am 27.11.2017 im Staatlichen Schulamt Ostthüringen statt. Weitere Termine für diese sowie für alle anderen Themenfortbildungen vom „Haus der kleinen Forscher“ finden Sie in unserem Kalender.

Quelle: Stiftung Haus der kleinen Forscher

November 2017

17. November 2017

„Forschergeist 2018“: Wer wird Landessieger in Thüringen?

Neugier gewinnt! Bildungsminister Helmut Holter ruft als Botschafter des „Forschergeist 2018“ alle Kitas auf, mit ihrer Bewerbung beim bundesweiten Kita-Wettbewerb zu zeigen,… mehr erfahren ›

Neugier gewinnt! Bildungsminister Helmut Holter ruft als Botschafter des „Forschergeist 2018“ alle Kitas auf, mit ihrer Bewerbung beim bundesweiten Kita-Wettbewerb zu zeigen, wieviel Forschergeist in Thüringen steckt. Gesucht werden Kita-Projekte aus dem Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

„Je früher wir die Begeisterung für Natur, Wissenschaft und Technik wecken, umso besser“, sagt Bildungsminister und „Forschergeist“-Botschafter Helmut Holter: „Dazu können wir gerade bei unseren Jüngsten die vorhandene Neugier und Kreativität nutzen. Kinder in den Kitas lernen spielerisch und mit viel Spaß, wie die Dinge in unserer Welt zusammenhängen.“

Hoher Stellenwert guter früher MINT-Bildung
Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gemeinsam mit „Forschergeist“-Botschafter Holter möchten die Initiatoren des Wettbewerbs das Engagement der pädagogischen Kita-Fachkräfte im MINT-Bereich würdigen und die besonders gelungene Umsetzung mathematischer, informatischer, naturwissenschaftlicher und technischer Projekte im Kita-Alltag auszeichnen. Gesucht und prämiert werden vorbildliche Projektarbeiten, die als gute Praxisbeispiele noch mehr Erzieherinnen und Erzieher zum gemeinsamen Forschen mit den Mädchen und Jungen anregen.

Wissensdurst, Tatendrang und Neugier ergeben Forschergeist
Können Fledermäuse in der Nacht sehen? Unter welchen Bedingungen rollt eine Kugel am schnellsten? Wie sieht ein Computer von innen aus? Kinder gehen mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Sie haben tausend Fragen, wollen die Welt entdecken und finden überall spannende Anlässe zum Forschen. Die Arbeit in Projekten bietet Mädchen und Jungen die Möglichkeit, sich selbstständig und eigenverantwortlich mit ihren Fragen auseinanderzusetzen, Phänomene zu erforschen und Zusammenhänge zu begreifen. Ob das Projekt Tage, Wochen oder Monate gedauert hat, ist dabei nicht entscheidend – wichtig ist, dass es gemeinsam mit den Kindern initiiert, geplant und umgesetzt wurde.

Ausgezeichnet werden 16 Landessieger, die jeweils ein Preisgeld zur Förderung der Bildungsarbeit im MINT-Bereich in Höhe von 2.000 Euro erhalten. Die Landessieger werden im April und Mai 2018 im Rahmen der großen „Forschergeist“-Deutschlandtour in ihrer Kita gewürdigt. Am 6. Juni 2018 reisen sie schließlich zur feierlichen Bundespreisverleihung nach Berlin, wo fünf von ihnen zu Bundessiegern gekürt werden und ein zusätzliches Preisgeld von je 3.000 Euro erhalten.

Alle Informationen zum „Forschergeist 2018“ sowie die Dokumentationen der Gewinner-Projekte aus den Jahren 2012, 2014 und 2016 und damit Anregungen zum Weiterforschen finden Sie unter www.forschergeist-wettbewerb.de.

Bewerbungsende: 31. Januar 2018

Kurz-Interview mit Thüringens Bildungsminister Helmut Holter

1. Warum finden Sie es wichtig, die frühkindliche Bildung im MINT-Bereich zu fördern?
„Je früher wir die Begeisterung für Natur, Wissenschaft und Technik wecken, umso besser. Dazu können wir gerade bei unseren Jüngsten die vorhandene Neugier und Kreativität nutzen. Kinder in den Kitas lernen spielerisch und mit viel Spaß, wie die Dinge in unserer Welt zusammenhängen. Damit setzen wir den Grundstein für ihre weitere Entwicklung und vielleicht auch ihre späteren Interessen. Wenn Kinder schon im frühesten Alter entdecken, warum ein Luftballon fliegt oder wie spannend ein Laubwald im Herbst sein kann, dann bleibt diese Begeisterung auch in der Schule bestehen. Wenn wir es schaffen, naturwissenschaftliche und technische Begeisterung durch alle Stationen des Bildungsweges hindurch zu erhalten und zu fördern, dann sichern wir uns damit auch die Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker von morgen. Denn eines steht fest: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“

2. Welche Phänomene bzw. Fragen aus Natur, Mathematik, Informatik oder Technik haben Sie als Kind interessiert, aber erst sehr viel später verstanden?
„Da fallen mir spontan einige ein. Wie alle Kinder haben mich Magnete fasziniert, Stifte, die man als Hebel benutzen konnte, um Dinge durch den Raum zu schnipsen oder der Kran mit Flaschenzug in meinem Modellbaukasten. Man wusste, was passiert, aber nicht warum. Das kam erst im Physikunterricht in der Schule oder noch viel später. Ich bin eigentlich studierter Bauingenieur. Nehmen wir das Beispiel Beton. Jeder weiß, dass aus einer sämigen Betonsuppe ein fester Betonklotz als stabiles Bauteil wird. Auch ich wusste das. Aber die komplexen Prozesse, die dahinterstehen, habe ich erst im Studium verstanden.“

3. Welche Botschaft haben Sie für die Erzieherinnen und Erzieher, die sich mit ihrer Kita beim „Forschergeist“ bewerben wollen?
„Gute Bildung in den naturwissenschaftlich-technischen Bereichen hat in Thüringen Tradition. Das hat der zuletzt veröffentlichte ‚Bildungstrend 2016‘ wieder einmal bestätigt. In den Mathematikkenntnissen liegen die Thüringer Viertklässler weit über dem Bundesschnitt. Dies verdanken wir Initiativen wie dem ‚Forschergeist 2018‘, welche bereits in der vorschulischen Bildung ansetzen. Insofern kann ich nur alle Erzieherinnen und Erzieher dazu ermutigen, mitzumachen. Auch, wenn es am Ende vielleicht nicht für einen Preis reicht, so ist doch der Weg das Ziel. Die Kinder der Kita haben sich für ein Thema eingesetzt, zusammen an Lösungen getüftelt, die eigenen Ideen und Talente entdeckt und ganz praktisch erprobt. Und wenn aus diesen Kindern später interessierte Schülerinnen und Schüler werden, die an den Naturwissenschaften festhalten, ihr Wissen und Engagement weiterentwickeln und sich anschließend vielleicht sogar für eine Berufsausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich entscheiden, dann ist das nicht nur ein Gewinn für die Kinder, sondern auch für unsere Gesellschaft.“

Deutsche Telekom Stiftung
Die Deutsche Telekom Stiftung wurde 2003 gegründet, um den Bildungs-, Forschungs- und Technologiestandort Deutschland zu stärken. Mit einem Kapital von 150 Millionen Euro gehört sie zu den großen Unternehmensstiftungen in Deutschland. Die Stiftung engagiert sich für gute Bildung in der digitalen Welt und konzentriert sich dabei auf die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Die Aktivitäten der Stiftung sind in vier thematischen Schwerpunkten gebündelt: Bildungsmacher, Bildungschancen, Bildungsinnovationen und Bildungsdialog. Im Handlungsfeld Bildungsmacher unterstützt die Stiftung Menschen, die andere für MINT-Inhalte begeistern. Unter der Überschrift Bildungschancen führt sie Projekte durch, die Kinder und Jugendliche fit machen für mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Themen und für Teilhabe an der digitalen Welt. Die Stärkung der Fach- und Lehrkräfte in den MINT-Fächern – auch mit Blick auf deren digitale Kompetenzen – nimmt die Stiftung mit dem Handlungsfeld Bildungsinnovationen in den Blick. Und im Handlungsfeld Bildungsdialog sind die Vorhaben zusammengefasst, bei der die Stiftung mit Politik und Gesellschaft kooperiert, um Bildung in der von der Digitalisierung geprägten Welt besser zu machen.
www.telekom-stiftung.de

Stiftung Haus der kleinen Forscher
Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. www.haus-der-kleinen-forscher.de

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und die Stiftung Bildung für Thüringen sind lokale Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in Thüringen. Mit ihrer gemeinsamen Initiative „Land der kleinen Forscher“ bieten sie Kitas, Horten und Grundschulen in ganz Thüringen die Möglichkeit, beim „Haus der kleinen Forscher“ mitzumachen.

Quelle: Stiftung Haus der kleinen Forscher

Pressemitteilung

November 2017

07. November 2017

Schutz vor Wasser – welche Kleidung ist passend?

Ein verregneter Tag ist super dafür geeignet, mit den Kindern darüber zu sprechen, warum sie spezielle Regenkleidung tragen müssen und was diese… mehr erfahren ›

Ein verregneter Tag ist super dafür geeignet, mit den Kindern darüber zu sprechen, warum sie spezielle Regenkleidung tragen müssen und was diese Kleidung so besonders macht. Lassen Sie die Kinder ihre Gummistiefel oder Regenjacken mit ihren normalen Schuhen und Jacken vergleichen: Was fällt ihnen dabei auf? Gibt es auch andere Stoffe, die Wasser durchlässig oder undurchlässig sind? Lassen Sie die Kinder mit verschiedenem Material experimentieren.

Beginnen Sie z. B. mit verschiedenen Papiersorten wie Malpapier, Filterpapier, Küchenrolle und Pappe. Um zu prüfen, ob Wasser durch das Papier dringt, legt eines der Kinder das Papier auf seinen Arm. Ein anderes Kind gibt mit der Pipette etwas Wasser auf das Papier. Wird der Arm nass? Probieren Sie zum Vergleich auch verschiedene Dinge aus Kunststoff aus: Durchdringt das Wasser Plastiktüten oder Frischhaltefolie? Welche Materialien sollen außerdem noch untersucht werden? Sortieren Sie anschließend gemeinsam: Welche Materialien sind wasserdicht, welche nicht? Wie kommt es eigentlich, dass die Milch oder der Saft nicht aus dem Getränkekarton läuft, obwohl dieser doch aus Pappe ist? Schneiden Sie ihn mit den Kindern auf und untersuchen Sie die Innen- und Außenseite des Kartons. Was fällt den Mädchen und Jungen auf?

Wo taucht das im Alltag auf?

 

  • wenn es regnet, trägen die Kinder eine spezielle Kleindung
  • wenn es regnet, wird der Regenschirm aufgespannt
  • springen die Kinder ohne Gummistiefel in die Pfütze, werden die Füße nass
  • auf dem Blatt einer Orchidee perlen die Wassertropfen einfach ab
  • damit das Wasser nicht im Boden versickert, sind Schwimmbecken gefliest und Gartenteiche mit Folie ausgelegt
  • durch Filterpapiere kann Tee oder Kaffee jedoch hindurch fließen

 

 Benötigte Materialien

 

  • Pipette
  • Wasser, Saft und Milch (noch) in Getränkepackung
  • verschiedene Papiere (Malpapier, Filterpapier, Frischhaltefolie, Backpapier etc.)
  • verschiedene Tüten (Plastetüten, Stofftüten)
  • verschiedene Kleidungsstücke (Regenjacke, Sommerrock, Gummistiefel, Lederschuhe, Sandale etc.)

 

Das steckt dahinter?

Unterschiedliche Stoffe weisen Wasser unterschiedlich gut ab. Materialen, wie Papier oder Zellstoff saugen Wasser auf, wohingegen Kunststoff Wasser abweist. Getränkekartons von beispielsweise Milch und Saft bestehen innendrin zwar aus wasserdurchlässiger Pappe, sind dann jedoch mit einer wasserundurchlässigen Kunststoffschicht überzogen. Der Saft und die Milch perlen vom Karton ab. Dieser Abperleffekt wird auch Lotuseffekt genannt. Schön zu sehen ist hierbei, dass Wasser immer Tropfen bildet. Wenn sich Stoffe mit Wasser voll saugen, könnte man dies mit einem Hochhaus vergleichen – in jede Etage des ‚Stoff‘-hochhauses zieht eine ‚Wasser-Familie‘ ein, bis das Haus ‚voll ist‘. Da Wasser in flüssiger Form formlos ist, kann es sich den verschiedensten ‚Stoff‘-hochhäusern anpassen.

Oktober 2017

27. Oktober 2017

Ansprechpartner
Ines Vogel Stiftung für Technologie,
Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Peterstraße 3, 99084 Erfurt
Tel +49 (0)361 78923-50
info@land-der-kleinen-
forscher.de
www.stift-thueringen.de

Dr. Claudia GrebeStiftung für Technologie,
Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Peterstraße 3, 99084 Erfurt
Tel +49 (0)361 78923-32
info@land-der-kleinen-
forscher.de
www.stift-thueringen.de

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