Thüringer MINT-Netzwerk stärken | Forschung ausbauen – Zukunft gestalten! Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der… mehr erfahren ›

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit den Schirmherren der Initiative „Jungforscher Thüringen“ Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport am 25. September 2018 zum Galaempfang in die Weimarhalle eingeladen. Der Einladung folgten 180 Gäste.

In vielen Thüringer Kindergärten und Schulen haben MINT und Forschung einen festen Platz eingenommen, jeder Anlass wird genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, es gibt Forscherecken und Forscherräume. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. 64 % der Kindergärten und 47 % der Grundschulen in Thüringen sind dabei – und es werden immer mehr. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräf-te aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen (bisher nahmen 4.881 teil). Durch die Stiftung Haus der kleinen Forscher werden kostenlose, hochwertige Arbeitsmateria-lien zur Verfügung gestellt. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ lobte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „Thüringen nimmt immer wieder eine Vorreiterrolle ein. Wir können so unsere neuen Angebote wie „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ oder „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ schnell in die Kitas und das Ganztagsangebot der Grundschulen bringen. Möglich wird dies durch die engagierte und professionelle Arbeit unserer Netzwerkpartner: Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen verbreitet mit fünf Trainerinnen sehr erfolgreich das Bildungsangebot des ‚Hauses der kleinen Forscher‘ im gesamten Bundesland.“

Helmut Holter, Bildungsminister dankt der STIFT für ihr Engagement: „Ich selbst bin gelernter Ingenieur und sage mit vollster Überzeugung: ‚Technik macht Spaß‘. Ich freue mich, dass wir über die Initiative ‚Jungforscher Thüringen‘ seit Jahren erfolgreich die MINT-Aktivitäten im schulischen Be-reich in Thüringen bündeln. Das ist ein wichtiger Baustein, um mehr junge Menschen für diese Fächer zu begeistern. Damit sichern wir die Fachkräfte von morgen.“

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u. v. a. m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent und Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Paten, Mentoren, Betreuer und Juroren können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 600 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

„Die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung der Jungforscherinnen und Jungforscher, insbesondere auch in den Schülerforschungszentren in Erfurt, Gera, Ilmenau, Jena, Nordhausen und Schmalkalden sowie durch ehrenamtliche Projektbetreuer und Coachings zeigt sich auch in der Qualität der Arbeiten. Auch in diesem Jahr konnte Thüringen einen Bundessieg bei Jugend forscht – diesmal im Fachgebiet Chemie – und zahlreiche weitere Preise erzielen. Wir würden uns wün-schen, dass sich noch mehr Thüringer Schulen am Wettbewerb „Jugend forscht“ beteiligen, denn hier gibt es noch großes Potential, „junge Forscher“ zu entdecken. Die Begeisterung der Jungforscherinnen und Jungforscher bei der Bearbeitung ihrer Forscherfragen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

September 2018

26. September 2018

„Frag Dich!“ – Auftakt zur 54. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden Unter dem Motto „Frag… mehr erfahren ›

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Frag Dich!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2019 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Wer mitmachen will, muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren. Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, die Herausforderung anzunehmen und selbst ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten. Für jedes MINT-Talent gilt dabei: Hab den Mut und frag Dich! Such selbst nach den Antworten auf Deine Fragen und zeig, was Du kannst. Denn das macht Spaß und bringt Dich weiter. Also, tauch ein in die spannende Welt von Forschung und Wissenschaft, und mach mit bei Jugend forscht 2019!

An Jugend forscht können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2018. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2018 möglich. Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Jugend forscht Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2019 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2019. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Schülerwettbewerbe wie Jugend forscht spielen bei der künftigen Ausgestaltung der MINT-Bildung in Deutschland eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines stringenten, aufeinander abgestimmten MINT-Fördersystems entlang der gesamten Bildungskette sind sie ein zentraler Baustein“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Gerade Jugend forscht gelingt es schon heute auf vorbildliche Weise, die vorhandenen Förderangebote miteinander zu vernetzen sowie Schule und außerschulische Fördermöglichkeiten gezielt zusammenzuführen.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Hier geht es zu den Ansprechpartnern und Wettbewerbsterminen für Thüringen.

Juli 2018

17. Juli 2018

Angebote für Jungforscher*innen im Schülerforschungszentrum Ilmenau

Für neugierige und interessierte Kinder und Jugendliche bietet das Schülerforschungszentrum Ilmenau in den Thüringer Schulferien jede Menge Möglichkeiten sich mit spannenden Phänomenen… mehr erfahren ›

Für neugierige und interessierte Kinder und Jugendliche bietet das Schülerforschungszentrum Ilmenau in den Thüringer Schulferien jede Menge Möglichkeiten sich mit spannenden Phänomenen auseinanderzusetzen, zu experimentieren, Fragen zu stellen und mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt zu kommen. In den Osterferien könnt ihr lernen eigene Roboter zu Bauen und zu Programmieren und werdet von Studierenden je nach Vorkenntnissen unterstützt. Außerdem könnt ihr die Unendlichkeit des Universums mit eurem Smartphone einfangen und erfahrt jede Menge Interessantes über Sterne und Planeten. Jungforschertage

Die Anmeldung erfolgt über: www.tu-ilmenau.de/schueler-forschen

In den Sommerferien bietet das Schülerforschungszentrum in Kooperation mit dem Schülerfreizeitzentrum Ilmenau erstmalig auch Jungforschercamps an, in denen ihr euch mehrere Tage mit interessanten Themen beschäftigen könnt: Jungforschercamps

Die Anmeldung erfolgt über christina.dennefeld@sfz-ilmenau.de

März 2018

12. März 2018

Impressionen des Forschertags am SFZ Erfurt

Ein ereignisreicher Tag neigte sich dem Ende mit viel Spaß und neuen Erkenntnissen, zwar in der Schule aber anders als Schule. Wie… mehr erfahren ›

Ein ereignisreicher Tag neigte sich dem Ende mit viel Spaß und neuen Erkenntnissen, zwar in der Schule aber anders als Schule.

Wie immer gut gelaunt und optimistisch starten die Biologen in den Tag bei ihrer Spurensuche nach den kleinen Dingen in der Natur.

Bestens vorbereitet, mit erarbeiteten Kenntnissen aus der Theorie und mit der nötigen Sicherheitsausrüstung …

…fällt den Chemikern auch hier die Auswahl nicht schwer bei der Herstellung der eigenen Seife.

Etwas skeptisch … Nein: Hochkonzentriert folgen die Informatiker den Erklärungen, wie sie den Arduino bezwingen.

Wie ging das nochmal mit dem Messer und dem Brötchen? – Erfahrungen sammeln in der Mittagspause.

Stolz sind die Physiker auf…

den stabilsten Turm, …

uuuund …

den höchsten Turm, …

na, sagen wir mal, den dynamischsten Turm.

Alles hergestellt aus einer eingeschränkten Anzahl von Leichtbaumaterialien.

Wir hatten mehr Interessenten als letztes Jahr, die aus mehr Schulen kamen.

Wir hoffen, den Teilnehmern hat es so gefallen wie sie sagen.

Wir – freuen uns auf nächstes Jahr!

Oktober 2017

26. Oktober 2017

Nicht Verpassen! – Forschertag am SFZ Erfurt

Die Anmeldung zum Forschertag wurde verlängert bis Mittwoch, den 20.9.2017. Zu finden ist der Link zur Anmeldung auf www.asgspez.de oben rechts unter… mehr erfahren ›

Die Anmeldung zum Forschertag wurde verlängert bis Mittwoch, den 20.9.2017. Zu finden ist der Link zur Anmeldung auf www.asgspez.de oben rechts unter „Aktuelles“.
Und hier findet ihr den Ablaufplan.

Ablaufplan zum Forschertag am SFZ Erfurt

Viele Grüße und Danke
Frank

September 2017

18. September 2017

Forschertag 2017 am SFZ Erfurt

Forsch herangegangen werden soll am 26. September 2017 an naturwissenschaftliche Fragestellungen. Wie im vergangenen Jahr sollen verschiedenste Workshops zum genauen Beobachten anregen… mehr erfahren ›

Forsch herangegangen werden soll am 26. September 2017 an naturwissenschaftliche Fragestellungen. Wie im vergangenen Jahr sollen verschiedenste Workshops zum genauen Beobachten anregen und zum Schlüsse ziehen. Daraus erhoffen wir uns neben Aha-Effekten und interessanten Erkenntnissen an diesem Tag eine weitergehende eigenständige Beschäftigung der Schüler mit diesen oder verwandten Themen darüber hinaus. Vielleicht ergibt sich ja auch eine Zusammenarbeit da, wo wir unterstützen können. Aber auch Schüler, die bereits ein Themengebiet für sich erschlossen haben, sind bezüglich der Möglichkeiten der weiteren Arbeit bei uns richtig.

Die begleitenden Lehrer können sich über das SFZE oder allgemein das A.-Schweitzer-Gymnasium Erfurt und seine Angebote informieren.

Als Zielgruppe haben wir uns auf die Klassenstufe 7/8 verständigt, da auch Forschen gelernt sein will und also zeitig angefangen werden sollte.

Interessierte Schüler melden sich bitte bis zum 15.09.2017 über das demnächst auf der website www.asgspez.de erscheinende Formular an.

August 2017

31. August 2017

Start Schülerforschungszentrum Schmalkalden

Am 23. August 2017, 15:30 Uhr geht das Schülerforschungszentrum Schmalkalden offiziell an den Start: Ablauf Begrüßung Prof. Dr. Elmar Heinemann, Rektor der… mehr erfahren ›

Am 23. August 2017, 15:30 Uhr geht das Schülerforschungszentrum Schmalkalden offiziell an den Start:

Ablauf

Begrüßung

Prof. Dr. Elmar Heinemann, Rektor der Hochschule Schmalkalden

Grußworte

Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Sven Günther, Geschäftsführer, Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT); Initiative „Jungforscher Thüringen“

Das Schülerforschungszentrum Schmalkalden stellt sich vor

Christoph Menz, Leiter Schülerforschungszentrum Schmalkalden

Auftakt Jugend forscht – Region Südwestthüringen

Thomas Bischof, Regionalwettbewerbsleiter Jugend forscht Südwestthüringen

Eröffnung des Schülerforschungszentrums Schmalkalden

Im Anschluss findet eine Laborführung statt.

Veranstaltungsort

Hochschule Schmalkalden
Blechhammer 9, Haus C (Aula)
98574 Schmalkalden

August 2017

01. August 2017

So freuen sich Sieger!

Neben anderen auch das Schülerforschungszentrum Erfurt (SFZE), dessen Idee der Einrichtung eines Elektronik-Forscher-Clubs die Stadtwerke Erfurt für förderungswürdig hielten. Stolze 1000 €… mehr erfahren ›

Neben anderen auch das Schülerforschungszentrum Erfurt (SFZE), dessen Idee der Einrichtung eines Elektronik-Forscher-Clubs die Stadtwerke Erfurt für förderungswürdig hielten. Stolze 1000 € gehen an das SFZE. Damit sollen die Grundausstattung mit Materialien, wie elektronische Bauteile, Werkzeug, Lötstation und was man sonst noch braucht, sowie die Honorarkosten für die Hilfe externer Experten bezahlt werden.

Weitere Preisträger finden sich im Blog der SWE.

Ins SFZE kommen die Schüler 14-tägig, um sich Erklärungen zu holen, z.B. ein kaputtes Radio auszuschlachten (bzw. zu reparieren) oder am eigenen Projekt zu tüfteln. Ganz nebenbei wird auch schon mal für andere Projekt-Gruppen ein loser Draht wieder angelötet oder fachmännisch ein Gerät wieder in Gang gesetzt. Wer eine elektronische Schaltung als Lösung für sein Problem benötigt, kann sich ebenfalls an uns wenden. Unter fachmännischer Anleitung kann jeder selbst die nötigen Kenntnisse erwerben – ganz kostenlos. Oder er überredet die Teilnehmer, es für ihn zu tun. 😉

Für Interessierte  finden sich die genauen Termine hier. Bitte aktuell nachschauen, denn durch die Ferien lässt sich kein starrer Rhythmus einhalten und die Treffen werden also von Mal zu Mal festgelegt.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Sponsoren der Stadtwerke Erfurt!

Frank Paulig

April 2017

29. April 2017

Zwei Messpunkte machen noch keinen Trend – aber wecken Ehrgeiz auf mehr

Schon zwei Monate nach der Gründung des Schülerforschungszentrums Erfurt konnten vier Gruppen am „Jugend forscht“-Wettbewerb 2015 teilnehmen, wobei davon wiederum drei der… mehr erfahren ›

Schon zwei Monate nach der Gründung des Schülerforschungszentrums Erfurt konnten vier Gruppen am „Jugend forscht“-Wettbewerb 2015 teilnehmen, wobei davon wiederum drei der vier Gruppen einen Preis beim Regionalwettbewerb erringen konnten (1., 2. und 3. Preis in der jeweiligen Kategorie).
Dies ist schon eine beachtliche Leistung. Aber das konnten wir 2016 noch deutlich steigern!

Ein Jahr später meldeten sich nämlich sieben Gruppen der im SFZE arbeitenden Schüler zum Regionalwettbewerb am 16.2.2016 an.

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August 2016

21. August 2016

Raum für junge Forscher | Start für Schülerforschungszentrum Gera

(Erfurt/Gera, 27.06.2016) In enger Zusammenarbeit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), der Stadt Gera sowie dem Thüringer Ministerium für… mehr erfahren ›

(Erfurt/Gera, 27.06.2016) In enger Zusammenarbeit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), der Stadt Gera sowie dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport wird in Gera ein Schülerforschungszentrum (SFZ) aufgebaut.

Der offizielle Startschuss fiel heute im Rahmen einer Auftaktveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer, Unterstützer und Multiplikatoren aus Gera und dem Umland. Vom Leiter des Zentrums – Herrn Thomas Kaiser – erfuhren die Gäste alles über die Ziele und Aufgaben und darüber, wie ihre Schulen vom Schülerforschungszentrum profitieren können.

Basis ist eine Forscherwerkstatt zum eigenständigen Arbeiten für junge Forscherinnen und Forscher am Standort des Karl-Theodor-Liebe-Gymnasiums. Davon ausgehend werden interessierte Schülerinnen und Schüler in „Forscherclubs“ in ihren Schulen betreut.

Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse und ein grundlegendes Verständnis für Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Dies geschieht sowohl durch angeleitete Experimente als auch durch die eigenständige Auseinandersetzung mit selbstgewählten Fragestellungen. Das SFZ Gera unterstützt, wie auch die weiteren Schülerforschungszentren in Thüringen, die Teilnahme an Wettbewerben wie Jugend forscht durch die Betreuung von Wettbewerbsbeiträgen bzw. die Vermittlung von außerschulischen Betreuern.

Damit erhalten alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig von der Schulart – in nächster Nähe zum Schul- bzw. Wohnort die Möglichkeit, ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen.

In der Gründungsphase sollen Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 18 Jahren angesprochen werden. Abhängig von Interesse und Nachfrage sind auch Angebote für jüngere Kinder möglich.

Wie Oberbürgermeisterin der Stadt Gera, Dr. Viola Hahn, betont, bedeutet der Aufbau des Schülerforschungszentrums eine Bereicherung der vielfältigen Bildungslandschaft in der Stadt, die vor allem in der Förderung interessierter und begabter Jugendlicher neue Maßstäbe setzt: „Besonders wichtig ist mir die Zusammenarbeit der Einrichtung mit den Arbeitsgemeinschaften an den Schulen, die eine abgestimmte und individuelle Betreuung von jungen Menschen garantiert. Ich danke allen Initiatoren, die sich für den Aufbau dieser Einrichtung eingesetzt haben und ganz besonders der STIFT, die mit ihrer Unterstützung dafür sorgt, dass sich dieses erfolgreiche Konzept auch in unserer Region weiter entwickelt.“

Das Schülerforschungszentrum Gera wird durch die STIFT mit 10.000,00 € für die Erstausstattung sowie bis zu 10.000,00 € p. a. für projektbezogene Kosten unterstützt. Die STIFT stellt auch das Personal für die Koordination und die fachliche Leitung, das vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport finanziert wird. Die Stadt Gera stellt die Räumlichkeiten für das Vorhaben zur Verfügung.

Das Schülerforschungszentrum in Gera ist nach Erfurt und Jena das dritte Zentrum dieser Art in Thüringen. Weitere sollen an den Standorten Ilmenau und Nordhausen folgen.

Juni 2016

27. Juni 2016

Ansprechpartner
Dr. Sebastian GermerodtStiftung für Technologie,
Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Peterstraße 3, 99084 Erfurt
Tel 0361 78923-52
jungforscher@
stift-thueringen.de
www.stift-thueringen.de

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