Jetzt geht zusammen, was zusammen gehört

Schule und Hochschule, das passt. Noch im Juni trafen sich Vertreter des Schülerforschungszentrums Erfurt (SFZE) am A.-Schweitzer-Gymnasium Erfurt und der Fachhochschule Erfurt (FHE), um das… mehr erfahren ›

Schule und Hochschule, das passt.

Noch im Juni trafen sich Vertreter des Schülerforschungszentrums Erfurt (SFZEam A.-Schweitzer-Gymnasium Erfurt und der Fachhochschule Erfurt (FHE), um das gemeinsame Vorgehen zu beraten, die Aktivitäten zu vernetzen und an der FHE einen zweiten Standort des SFZE aufzubauen. Im Bild von links nach rechts sind Hr. Schildhauer (Lehrer SFZE)Hr. Aschenbach (Student FHE)Fr. Klingner (Schülerlabor FHE), Fr. Fischer (Studienorientierung FHE) mitten in den Experimentier-Aufbauten im SFZE zu sehen.

Nachdem noch versicherungsrechtliche Fragen geklärt worden sind, soll ein erstes Element, ein gemeinsamer Workshop zu Mikrocontrollern, in den Räumlichkeiten der FHE pünktlich zu Schuljahresbeginn, Anfang September, stattfinden. Gehalten wird er von Maximilian Aschenbach, einem ehemaligen „Spezi“ – Schüler des A.-Schweitzer-Gymnasiums Erfurt. Das Besondere: sein Aufwand wird voraussichtlichanerkannt als Studien-Baustein. Dieses Engagement soll weiter vertieft werden.

Weitere Elemente sind:

– Flyer/ Plakate/ Werbung gegenseitig aushängen,

– Betreuung der fachlichen Seite von „Jugend forscht“- / Seminarfach-Arbeiten durch Experten der FHE,

– verstärkte Nutzung der Fach-Bibliothek der FHE,

– Einladung von Lehrern der MINT-Fächer bzw. Seminarfach-Lehrer (auch mit ihren Schülern!), um die Angebote der FHE besser kennenzulernen,

– gegenseitige konzeptionelle Hilfe,

sowie die weitere enge Zusammenarbeit.

Frank Paulig

(Leiter SFZE)

Juli 2019

12. Juli 2019

Summer School zur Künstlichen Intelligenz an der HSN

Die Hochschule Nordhausen bieten eine Summer School zum Thema Künstliche Intelligenz an:   05.08.-09.08.2019, täglich von 9:00-16:00 Unkostenbeitrag: 25 € (inkl. Mittagessen… mehr erfahren ›

Die Hochschule Nordhausen bieten eine Summer School zum Thema Künstliche Intelligenz an:

 

  • 05.08.-09.08.2019, täglich von 9:00-16:00
  • Unkostenbeitrag: 25 € (inkl. Mittagessen in der Mensa)

 

Die verbindliche Anmeldung* erfolgt unter: esy@hs-nordhausen.de
Der Anmeldeschluss ist der 26.07.2019.

* die Anzahl der Plätze ist begrenzt, daher behält sich die HSN vor,
die Plätze durch ein geeignetes Vergabeverfahren zu verteilen.

Juli 2019

03. Juli 2019

BLAU – ist die Farbe der Hoffnung

Das sieht so gut aus – als könnte es gelingen. Nach allen zu überwindenden Rückschlägen bei der Beschaffung und Bearbeitung der Ausgangsmaterialien… mehr erfahren ›

Das sieht so gut aus – als könnte es gelingen.

Nach allen zu überwindenden Rückschlägen bei der Beschaffung und Bearbeitung der Ausgangsmaterialien ist das Ergebnis des Projektes Liegerad-Hülle nun perfekt in seinen Maßen und der Stabilität der geplanten Form. Da erscheinen auch kommende Herausforderungen wie genaue Ausschnitte machen, Befestigung, Öffnungsmechanismus und einfaches Handling machbar. Durch mehr Komfort, Sicherheit und Schnelligkeit soll dem Fahrrad als einziges emissionsfreies Verkehrsmittel ein breiterer Nutzungsraum bei täglicher Verlässlichkeit erschlossen werden, klimalike eben.

Auto haben – Fahrrad fahren!

Natürlich kann dies nur auf kurze Distanzen (in bzw. zwischen Ballungsräumen) wirken. Auf eine Strecke bis zu 15 Kilometer wird von der Gruppe Adrian Wilke, Kilian Frank und Lenart Hollunder abgezielt. Innerhalb dieser Entfernung liegt ein Großteil der Fahrten für Schule/Beruf, Einkauf/Erledigungen sowie in der Freizeit.

Hervorzuheben ist die Nachhaltigkeit für das SFZ Erfurt. Bauen doch die Schüler auf den Ergebnissen von „Jugend forscht“-Beiträgen anderer Schüler auf. Beispiele dafür sind das flyby-Projekt (flying bicycle – die gelbe Banane), oder der von der Feuerwehr unterstützte Eigenbau-Groß-Windkanal, das Raketenauto „Mobiline“ und die „Mobiline II“, oder die Entwicklung eines Licht-Lenk-Systems zur besseren Fahrbahnausleuchtung oder auch die Crash-Test-Gruppe.

Gleichzeitig bietet es Raum für vielfältigste Weiterentwicklungen. In Planung ist eine komfortable mikrocontrollergesteuerte Licht-Signal-Anlage. Denkbar ist auch eine akustische Rumbling-Dämpfung und vieles mehr. Ein echtes Supervising-SFZE-Projekt eben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn alles gut geht, könnte auch der lange gehegte Plan aufgehen, ein SFZEMobil zur Mitglieder-Werbung einzusetzen. Damit ließen sich künftige Jungforscher genau da abholen, wo sie am konzentriertesten zu finden sind – auf den Schulhöfen ihrer Schulen. Angeboten werden könnten, neben Probefahrten als Fahr-Erlebnis, kleine Experimente mit überraschendem Ausgang sowie auch Knobel-Aufgaben etc., um auf das SFZE aufmerksam und neugierig zu machen.

Oder man könnte „Fridays for Future“ als ein funktionierendes Beispiel begleiten, oder dazu einladen, selbst aktiv zu werden im Labor …

Wie wäre das denn?

F. Paulig

Juni 2019

17. Juni 2019

Forscherclubs des Schülerforschungszentrums Jena im neuen Schuljahr 2019/2020

Im neuen Schuljahr bieten wir folgende stadtoffene Forscherclubs an, Anmeldungen sind ab sofort möglich: Forscherclub „Mathematik und Informatik“ des Schülerforschungszentrums Jena (Klasse… mehr erfahren ›

Im neuen Schuljahr bieten wir folgende stadtoffene Forscherclubs an, Anmeldungen sind ab sofort möglich:

ForscherclubMathematik und Informatik“ des Schülerforschungszentrums Jena (Klasse 7 – 12),

Zeit: Donnerstags 16:00Uhr

Ort: FSU Jena, Ernst-Abbe-Platz 2, 07743 Jena

Forscherwerkstatt des Schülerforschungszentrums Jena (Klasse 7 – 12)

Zeit: Mittwochs 14:30 Uhr (Physik und Technik)

Zeit: Donnerstags 14:30 Uhr (themenoffen)

Ort: Schülerforschungszentrum Jena, Löbstedter Straße 67

 

Schülerforschungszentrum Jena
Löbstedter Straße 67, Umspannwerk der Imaginata
07749 Jena
Tel: 03641-889941
Fax: 03641-889922
E-Mail: sfz-jena@witelo.de
web: www.witelo.de

Juni 2019

12. Juni 2019

Ferienworkshops des Schülerforschungszentrums Jena

Gleich in der ersten Ferienwoche (08. – 11.07.j2019, jeweils 10 – 13 Uhr) können Schüler*innen der Klassen 5 bis 8 in der… mehr erfahren ›

Gleich in der ersten Ferienwoche (08. – 11.07.j2019, jeweils 10 – 13 Uhr) können Schüler*innen der Klassen 5 bis 8 in der Forscherwerkstatt des Schülerforschungszentrums Jena ihr eigenes Computerspiel programmieren.

Für GDevelop sind keine Vorkenntnisse nötig, so dass alle Teilnehmer*innen ein individuelles jump’n’run-Computerspiel entwickeln können.

Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

Schülerforschungszentrum Jena
Löbstedter Straße 67, Umspannwerk der Imaginata
07749 Jena
Tel: 03641-889941
Fax: 03641-889922
E-Mail: sfz-jena@witelo.de
web: www.witelo.de

Juni 2019

12. Juni 2019

Bundespräsident Steinmeier ehrt die Jugend forscht Bundessieger 2019 Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Chemnitz ausgezeichnet

Thüringer Teilnehmer erfolgreich beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019 Die Siegerinnen und Sieger des 54. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht stehen fest. Deutschlands beste… mehr erfahren ›

Thüringer Teilnehmer erfolgreich beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019

Die Siegerinnen und Sieger des 54. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht stehen fest. Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler wurden heute in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Reimund Neugebauer in der Messe Chemnitz ausgezeichnet. Das diesjährige Bundesfinale, an dem 190 junge MINT-Talente mit 111 innovativen Forschungsprojekten – darunter 18 Teilnehmer mit 8 Projekten aus Thüringen – teilnahmen, wurde gemeinsam ausgerichtet vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU als Bundespateninstitution und der Stiftung Jugend forscht e. V. Premiumpartner des Bundeswettbewerbs 2019 war die Siemens AG. Als Unterstützer engagierten sich insbesondere der Freistaat Sachsen, die Stadt Chemnitz und die Volkswagen AG.

Die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren 8 Projekten konnten den Preis der Bundesbildungsministerin für die beste interdisziplinäre Arbeit (Bundessieg) sowie vier Sonderpreise nach Thüringen holen.

Milena Wiegand (18), Max Asenow (18) und Tina Munkewitz (18) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt stellten dem Bundespräsidenten ihr Projekt „EIWEISSE, DIE LEUCHTEN | Textmarker für Proteine – Synthese neuer Thiazolderivate für die Fluoreszenzmikroskopie“ vor. Die drei synthetisierten zwei neue Fluoreszenzfarbstoffe. Mit diesen färbten sie Bakterien, Krebszellen sowie pflanzliche Proben und konnten unter dem Mikroskop sehen, dass unterschiedliche Eiweißstoffe blau markiert wurden. Bundessiegerin im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Tara Moghiseh (17) aus Rheinland-Pfalz. Sie nutzte künstliche Intelligenz, um die verschiedenen Typen weißer Blutkörperchen etwa von Leukämiekranken automatisch identifizieren zu können. Ihr Leukozythenklassifikator erreicht eine Genauigkeit von rund 98 Prozent. Darüber hinaus erhielen die Teilnehmer den Preis für die Verknüpfung von Theorie mit chemischer Praxis der Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V., dotiert mit 1.000 €.

Thüringer Teilnehmer beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019

Quelle Fotos Teilnehmer: Stiftung Jugend forscht e. V.

Mai 2019

19. Mai 2019

29. Landeswettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren – Livestream Preisverleihung

Am 28. und 29. März 2019 präsentieren in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena 167 Jungforscher*innen aus ganz Thüringen 82 Forschungsprojekte in den Fachgebieten Arbeitswelt,… mehr erfahren ›

Am 28. und 29. März 2019 präsentieren in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena 167 Jungforscher*innen aus ganz Thüringen 82 Forschungsprojekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Eine Fachjury wird die Projekte bewerten und über die Vergabe der begehrten Platzierungen und Sonderpreise entscheiden.

Die acht besten Projekte in der Alterklasse ab 15 Jahre werden Thüringen beim Bundeswettbewerb im Mai in Chemnitz vertreten.

Die Öffentlichkeit ist am 29.03.2019, 09:00 – 12:00 Uhr herzlich zur Präsentation der Projekte eingeladen. Die Preisverleihung findet in der Zeit von 14:00 – 16:30 Uhr statt und wird per Livestream übertragen.

Der Landeswettbewerb wird ausgerichtet durch die Landespaten Jenoptik AG und Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).

2019_Flyer Landeswettbewerb

März 2019

27. März 2019

Schülerforschungszentrum in Waltershausen eröffnet

Mit der Aufnahme des Bionikzentrums Waltershausen in den Kreis der Schülerforschungszentren Thüringen möchten wir nun auch interessierten Jungforscherinnen und Jungforschern aus der… mehr erfahren ›

Mit der Aufnahme des Bionikzentrums Waltershausen in den Kreis der Schülerforschungszentren Thüringen möchten wir nun auch interessierten Jungforscherinnen und Jungforschern aus der Region Eisenach – Gotha – Waltershausen einen Platz zum selbstständigen Tüftlen, Experimentieren und Forschen ermöglichen.

Aus der Taufe musste das Schülerforschungszentrum Waltershausen nicht erst gehoben werden, denn als „Bionikzentrum Waltershausen“ werden hier schon länger der Natur ihre Konstuktionsgeheimnisse entlockt. Die inhaltliche Ausrichtung auf die spannende Disziplin Bionik wird das neue Schülerforschungszentrum behalten, fließen doch in ihr ohnehin alle MINT Bereiche zusammen. Die inhaltliche Leitung liegt bei Bernd Schorr, welcher schon viele Jahre kompetent und unermüdlich in Thüringen unter der Flagge der Bionik für Schülerinnen und Schüler unterwegs ist und zuletzt in Walterhausen einen festen Ort für zahlreiche Experimente und Versuchaufbauten gefunden hat. Ermöglicht wurde das durch die BOWACO, einem beispielhaften Zusammenschluss großer und kleiner lokaler Unternehmen, welche die Zeichen der Zeit erkannt haben und nachhaltig in eine wichtige lokale Ressource investieren – die Köpfe der nächsten Generation.

Das Schülerforschungszentrum Waltershausen wird in die Trägerschaft der FöBi (Verein zur Förderung und Bildung Jugendlicher e.V.) und der BOWACO übergeben.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 

Januar 2019

04. Januar 2019

Thüringer MINT-Netzwerk stärken | Forschung ausbauen – Zukunft gestalten! Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der… mehr erfahren ›

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit den Schirmherren der Initiative „Jungforscher Thüringen“ Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport am 25. September 2018 zum Galaempfang in die Weimarhalle eingeladen. Der Einladung folgten 180 Gäste.

In vielen Thüringer Kindergärten und Schulen haben MINT und Forschung einen festen Platz eingenommen, jeder Anlass wird genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, es gibt Forscherecken und Forscherräume. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. 64 % der Kindergärten und 47 % der Grundschulen in Thüringen sind dabei – und es werden immer mehr. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräf-te aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen (bisher nahmen 4.881 teil). Durch die Stiftung Haus der kleinen Forscher werden kostenlose, hochwertige Arbeitsmateria-lien zur Verfügung gestellt. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ lobte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „Thüringen nimmt immer wieder eine Vorreiterrolle ein. Wir können so unsere neuen Angebote wie „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ oder „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ schnell in die Kitas und das Ganztagsangebot der Grundschulen bringen. Möglich wird dies durch die engagierte und professionelle Arbeit unserer Netzwerkpartner: Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen verbreitet mit fünf Trainerinnen sehr erfolgreich das Bildungsangebot des ‚Hauses der kleinen Forscher‘ im gesamten Bundesland.“

Helmut Holter, Bildungsminister dankt der STIFT für ihr Engagement: „Ich selbst bin gelernter Ingenieur und sage mit vollster Überzeugung: ‚Technik macht Spaß‘. Ich freue mich, dass wir über die Initiative ‚Jungforscher Thüringen‘ seit Jahren erfolgreich die MINT-Aktivitäten im schulischen Be-reich in Thüringen bündeln. Das ist ein wichtiger Baustein, um mehr junge Menschen für diese Fächer zu begeistern. Damit sichern wir die Fachkräfte von morgen.“

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u. v. a. m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent und Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Paten, Mentoren, Betreuer und Juroren können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 600 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

„Die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung der Jungforscherinnen und Jungforscher, insbesondere auch in den Schülerforschungszentren in Erfurt, Gera, Ilmenau, Jena, Nordhausen und Schmalkalden sowie durch ehrenamtliche Projektbetreuer und Coachings zeigt sich auch in der Qualität der Arbeiten. Auch in diesem Jahr konnte Thüringen einen Bundessieg bei Jugend forscht – diesmal im Fachgebiet Chemie – und zahlreiche weitere Preise erzielen. Wir würden uns wün-schen, dass sich noch mehr Thüringer Schulen am Wettbewerb „Jugend forscht“ beteiligen, denn hier gibt es noch großes Potential, „junge Forscher“ zu entdecken. Die Begeisterung der Jungforscherinnen und Jungforscher bei der Bearbeitung ihrer Forscherfragen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

September 2018

26. September 2018

„Frag Dich!“ – Auftakt zur 54. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden Unter dem Motto „Frag… mehr erfahren ›

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Frag Dich!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2019 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Wer mitmachen will, muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren. Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, die Herausforderung anzunehmen und selbst ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten. Für jedes MINT-Talent gilt dabei: Hab den Mut und frag Dich! Such selbst nach den Antworten auf Deine Fragen und zeig, was Du kannst. Denn das macht Spaß und bringt Dich weiter. Also, tauch ein in die spannende Welt von Forschung und Wissenschaft, und mach mit bei Jugend forscht 2019!

An Jugend forscht können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2018. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2018 möglich. Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Jugend forscht Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2019 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2019. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Schülerwettbewerbe wie Jugend forscht spielen bei der künftigen Ausgestaltung der MINT-Bildung in Deutschland eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines stringenten, aufeinander abgestimmten MINT-Fördersystems entlang der gesamten Bildungskette sind sie ein zentraler Baustein“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Gerade Jugend forscht gelingt es schon heute auf vorbildliche Weise, die vorhandenen Förderangebote miteinander zu vernetzen sowie Schule und außerschulische Fördermöglichkeiten gezielt zusammenzuführen.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Hier geht es zu den Ansprechpartnern und Wettbewerbsterminen für Thüringen.

Juli 2018

17. Juli 2018

Ansprechpartner
Dr. Sebastian Germerodt

Stiftung für Technologie,
Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Peterstraße 3, 99084 Erfurt
Tel 0361 78923-52
jungforscher@
stift-thueringen.de
www.stift-thueringen.de

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