Programmierwelten für Schülerinnen und Schüler spielerisch erlebbar machen

In Ilmenau wird der erste Open Roberta Coding Hub in Mitteldeutschland gegründet In der Universitätsstadt Ilmenau gibt es seit gestern ein neues,… mehr erfahren ›

In Ilmenau wird der erste Open Roberta Coding Hub in Mitteldeutschland gegründet

In der Universitätsstadt Ilmenau gibt es seit gestern ein neues, digitales Workshop-Angebot für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrkräfte. Ganz offiziell startete am 2. Dezember 2019 die Arbeit des ersten Open Roberta Coding Hubs in Mitteldeutschland. Coding Hubs sind außerschulische Begegnungsstätten, wo, angeleitet von einem Roberta-Teacher, in Workshops spielerisch Roboter und Mini-Computer zum Leben erweckt werden. Initiiert wurde das Coding Hub durch drei wissenschaftliche Ilmenauer Institutionen – das Schülerforschungszentrum der Technischen Universität Ilmenau, das IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH und das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT. Zur Eröffnung in den Räumlichkeiten des Fraunhofer IDMT kamen Vertreterinnen und Vertreter der umliegenden Schulen, von lokalen IT-Unternehmen, vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung THILLM sowie der Fakultät Informatik der TU Ilmenau.

Was ist ein Open Roberta Coding Hub?

»Roberta – Lernen mit Robotern« ist eine Initiative des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin. Damit unterstützt das Forschungsinstitut seit 2002 Bildungsprojekte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Das Fraunhofer IAIS hat die Programmierplattform »Open Roberta« entwickelt mit deren Hilfe in den Coding-Workshops, gemeinsam mit Roberta-Teachern und gut ausgestattet mit moderner Technik, echte Roboter angesteuert werden. Kinder und Jugendliche, aber auch Lehrerinnen und Lehrer bekommen dadurch einen intuitiven Zugang zum Programmieren. Open Roberta ist frei im Internet verfügbar und kann über jeden gängigen Internetbrowser aufgerufen werden.

In Kooperation mit regionalen Partnern richtet das Fraunhofer IAIS, unterstützt durch die Google Zukunftswerkstatt, bundesweit Coding Hubs ein und bildet Roberta-Teacher für die regionalen Zentren aus – so wie jetzt in Ilmenau.

Mobile Ausstattung ermöglicht flexible Nutzung

Üblicherweise haben Coding Hubs eine feste Adresse, wo sich Kinder und Jugendliche, aber auch Lehrkräfte treffen können und unter Anleitung Programmieren lernen. „Das Ilmenauer Open Roberta Coding Hub ist besonders“, erklärt Jenny Gramsch, die an der TU Ilmenau das Schülerforschungszentrum leitet und ausgebildete Roberta-Teacherin ist. „Es ist überwiegend mobil konzipiert. Dadurch können wir mit unserer Ausstattung überall dahin kommen, wo es Interesse an einem Programmierworkshop gibt“, so Jenny Gramsch weiter. Ausgestattet ist das mobile Labor mit Laptops, LEGO®-Mindstorms®-Baukästen und Mikrocontrollern. Zusätzlich zum mobilen Angebot werden die Ilmenauer Coding Hub-Initiatoren – die TU Ilmenau, die IMMS GmbH und das Fraunhofer IDMT – verschiedene Workshops in ihrem Haus unter der Open Roberta-Flagge anbieten.

Bereits in der Schule Begeisterung für IT-Berufe wecken – dank Open Roberta

Zur gestrigen Eröffnungsveranstaltung am Fraunhofer IDMT luden das Fraunhofer IDMT, die IMMS gGmbH und die TU Ilmenau ein. In seinem Grußwort betonte der Leiter des Fraunhofer IDMT, Prof. Joachim Bös, wie wichtig es ist, Schüler und Schülerinnen für naturwissenschaftliche und technische Berufe und Studiengänge zu begeistern: „Wir brauchen qualifizierten und motivierten Nachwuchs in den IT-Berufen und wir wollen insbesondere Mädchen und Frauen noch stärker für technische Fachrichtungen motivieren. Das funktioniert über den Open Roberta-Ansatz sehr gut“, so der Direktor des Fraunhofer IDMT.

Der wissenschaftliche Geschäftsführer der IMMS gGmbH, Prof. Ralf Sommer, erklärte den anwesenden Gästen, dass das IMMS bereits jetzt pro Jahr bis zu 40 Studierende bei Praktika und Abschlussarbeiten betreut: „Wir zeigen damit Perspektiven in innovativen Thüringer Unternehmen auf“. „Doch die Begeisterung für technische Fragen muss man schon viel früher wecken. Man muss regelmäßig Angebote für Schulen machen und Lehrer immer auf den Stand der Technik bringen. Wir freuen uns sehr, dass wir das jetzt gemeinsam mit unseren Partnern TU Ilmenau und Fraunhofer IDMT angehen“.

Dr. Daniel Schultheiß, Oberbürgermeister der Stadt Ilmenau, verdeutlichte in seiner Ansprache, wie wichtig es ist, schon früh ein Grundverständnis für das Thema Technik zu schaffen, da es heute in nahezu jedem Berufsfeld gebraucht wird. Zudem sind Kinder spielerisch besonders empfänglich dafür. Er forderte die Schulen auf, das Angebot des Ilmenauer Open Roberta Coding Hub intensiv zu nutzen.

Der Referent des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, Jörg Triebel, sagte den Initiatoren die Unterstützung des Landes bei der Umsetzung der vorgestellten Pläne zu. Das Ministerium muss mit der Zeit gehen und wird Maßnahmen ergreifen, mit denen die Kinder und Jugendlichen vom Kindergarten bis zum Studium durch naturwissenschaftlich-technische Themen begleitet werden. „Wir werden unsere Hausaufgaben machen“, so Triebel.

Philipp Maurer kam als Vertreter der Roberta-Initiative vom Fraunhofer IAIS zur Veranstaltung angereist. Er stellte den mehr als 50 Gästen das Roberta-Konzept vor und freute sich, dass mit dem Coding Hub Ilmenau als neuem Standort im Raum Mitteldeutschland das Bestreben unterstützt wird, das kostenfreie Angebot von Workshops für Kinder und Jugendliche möglichst flächendeckend in Deutschland anzubieten. Besonders positiv zu erwähnen ist dabei, dass die bestehende Kooperation mit der TU Ilmenau fortgeführt wird, wo seit 2010 ein RobertaRegioZentrum besteht. Er verdeutlichte, dass das Fraunhofer IDMT das erste Fraunhofer-Institut neben dem Fraunhofer IAIS ist, das aktiver Teil eines Coding Hubs wird. „So werden Fraunhofer-Know-how und Nachwuchsförderung noch stärker verzahnt“, erklärte Maurer weiter.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags als offizieller Startschuss

Die Eröffnungsfeier nutzten die Initiatoren auch, um den gemeinsamen Kooperationsvertrag zu unterschreiben. Der Überbringer des Vertrags war standesgemäß ein kleiner LEGO®-Mindstorms®-Roboter. Nach der Eröffnung konnten sich die Gäste an verschiedenen Mitmach-Stationen einen Einblick verschaffen, was die Schülerinnen und Schüler in den Workshops erwarten wird.

Auf der Webseite www.tu-ilmenau.de/roberta sind für alle Interessierten die aktuellen Termine und Informationen zum Open Roberta Coding Hub Ilmenau zu finden. Noch vor Weihnachten finden am 14. und 18. Dezember 2019 die ersten Veranstaltungen des Open Roberta Coding Hubs statt, für die sich Kinder ab 9 Jahre anmelden können: den Kurs „Computer-Weihnachtswichtel“ am 14. Dezember und „Roberta – Erwecke Deinen Roboter zum Leben“ am 18. Dezember.

Quelle: Fraunhofer IDMT

Dezember 2019

03. Dezember 2019

Jugend forscht: „Schaffst Du!“ – Auftakt zur 55. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden Unter dem Motto „Schaffst… mehr erfahren ›

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Schaffst Du!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2020 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, sich der Herausforderung zu stellen und Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen. Denn auf jedes einzelne MINT-Talent kommt es an, auf sein Engagement, im Kleinen wie im Großen. Für sie alle gilt dabei das Motto „Schaffst Du!“. Sei neugierig und erfindungsreich, entwickle Deine eigenen Ideen und Lösungen für die Welt von morgen. Wer mitmachen will, muss kein zweiter Einstein sein, sollte aber leidenschaftlich gerne forschen und experimentieren. Also, worauf wartest Du? Melde Dich an bei Jugend forscht 2020!

Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2019. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2019 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2020 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2020. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Angesichts der vielen aktuellen gesellschaftlichen Themen und Problemstellungen, vom Klimawandel über die Digitalisierung bis hin zur Ressourcenknappheit, sind junge Menschen heute gefordert, sich für eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung unserer Erde zu engagieren“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dabei trauen wir der nachfolgenden Generation zu, mit ihrer Innovationskraft einen überzeugenden Beitrag zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft zu leisten.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Juli 2019

17. Juli 2019

Angebote für Jungforscher*innen im Schülerforschungszentrum Ilmenau

Für neugierige und interessierte Kinder und Jugendliche bietet das Schülerforschungszentrum Ilmenau in den Thüringer Schulferien jede Menge Möglichkeiten sich mit spannenden Phänomenen… mehr erfahren ›

Für neugierige und interessierte Kinder und Jugendliche bietet das Schülerforschungszentrum Ilmenau in den Thüringer Schulferien jede Menge Möglichkeiten sich mit spannenden Phänomenen auseinanderzusetzen, zu experimentieren, Fragen zu stellen und mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt zu kommen. In den Osterferien könnt ihr lernen eigene Roboter zu Bauen und zu Programmieren und werdet von Studierenden je nach Vorkenntnissen unterstützt. Außerdem könnt ihr die Unendlichkeit des Universums mit eurem Smartphone einfangen und erfahrt jede Menge Interessantes über Sterne und Planeten. Jungforschertage

Die Anmeldung erfolgt über: www.tu-ilmenau.de/schueler-forschen

In den Sommerferien bietet das Schülerforschungszentrum in Kooperation mit dem Schülerfreizeitzentrum Ilmenau erstmalig auch Jungforschercamps an, in denen ihr euch mehrere Tage mit interessanten Themen beschäftigen könnt: Jungforschercamps

Die Anmeldung erfolgt über christina.dennefeld@sfz-ilmenau.de

März 2018

12. März 2018

Jungforschertage in den Sommerferien des Schülerforschungszentrums Ilmenau

In den Sommerferien können interessierte Kinder und Jugendliche das Schülerforschungszentrum Ilmenau kennenlernen. Vom 24. Juli bis 8. August 2017 können sie an… mehr erfahren ›

In den Sommerferien können interessierte Kinder und Jugendliche das Schülerforschungszentrum Ilmenau kennenlernen. Vom 24. Juli bis 8. August 2017 können sie an verschiedenen thematischen Workshops ihr bisheriges Wissen anweden, Neues erfahren und praktisch ausprobieren. Thematisch wird eine bunte Mischung von Angeboten mit den EV3 Robotern , über optisches Experimentieren bis hin zum Spannungsfeld aus Musik und Elektrizität angeboten, bei der für jeden etwas dabei ist. Nicht zu kurz kommt der Austausch mit Gleichgesinnten und Studierenden, mit denen spannende Ideen ausgetauscht und weiterentwickelt werden können.

 

Alle Angebote sowie die Anmeldung sind unter www.tu-ilmenau.de/schueler-forschen zu erreichen

Juni 2017

13. Juni 2017

regelmäßige Öffnungszeit im SFZ Ilmenau

NEU: regelmäßige Öffnungszeiten ohne Anmeldung Ab sofort können interessierte Kinder und Jugendliche die regelmäßige Öffnungszeit des Schülerforschungszentrums Ilmenau nutzen. Immer mittwochs von… mehr erfahren ›

NEU: regelmäßige Öffnungszeiten ohne Anmeldung

Ab sofort können interessierte Kinder und Jugendliche die regelmäßige Öffnungszeit des Schülerforschungszentrums Ilmenau nutzen. Immer mittwochs von 14-16 Uhr erwarten engagierte Studierenden die Schülerinnen und Schüler mit kleinen Experimenten.

Kommt einfach auf dem Campus der TU Ilmenau im Haus M Zi 607 vorbei und nutzt die Gelegenheit euch mit Gleichgesinnten auszutauschen, erste Jugend forscht Ideen zu besprechen und zu planen oder euch bei einem Referat/Projektarbeit Unterstützung zu holen. Gern könnt ihr eigene Projektideen mitbringen, bei deren Realisierung wir euch unterstützen.

Weitere Neuigkeiten unter: http://bit.ly/2sgYRqu

Mai 2017

31. Mai 2017

Roboter Bauen und Programmieren international

Im Schülerforschungszentrum Ilmenau hatten 20 Jugendliche im Alter von 16-18 Jahren aus Mexiko und Panama die Möglichkeit sich mit dem Thema Robotik… mehr erfahren ›

Im Schülerforschungszentrum Ilmenau hatten 20 Jugendliche im Alter von 16-18 Jahren aus Mexiko und Panama die Möglichkeit sich mit dem Thema Robotik und deren Einfluss in der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Außerdem haben sie im Team einen eigenen Roboter gebaut und programmiert, sodass erste einfache Aufgaben erfüllt wurden. Im Workshop haben sie ihre Deutschkenntnisse aktiv angewandt und erweitert.

Die lateinamerikanischen Schüler und Schülerinnen kommen aus so genannten PASCH-Schulen. PASCH steht für „Schulen: Partner der Zukunft“, eine Initiative des Auswärtigen Amts, die seit 2008 zu einem weltumspannenden Netz von heute 1700 Schulen mit besonderer Deutschlandbindung angewachsen ist. Mit der PASCH-Initiative soll bei jungen Menschen aus der ganzen Welt Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland, seine Gesellschaft und die deutsche Sprache geweckt werden.

Das Winterkurs-Probestudium ist ein Gemeinschaftsprojekt der TU Ilmenau und der Goetheschule Ilmenau und wird vom Akademischen Auslandsamt der Universität organisiert. Gefördert wird es vom DAAD und vom Goethe-Institut.

https://www.tu-ilmenau.de/de/aktuelles/news/newsbeitrag/20625/

Januar 2017

23. Januar 2017

Kick-Off des Schülerforschungszentrums Ilmenau

Mit Jahresbeginn hat an der TU Ilmenau das Schülerforschungszentrum Ilmenau die Arbeit aufgenommen. In Anwesenheit des Thüringer Wissenschaftsministers Wolfgang Tiefensee, Vertretern des… mehr erfahren ›

Mit Jahresbeginn hat an der TU Ilmenau das Schülerforschungszentrum Ilmenau die Arbeit aufgenommen. In Anwesenheit des Thüringer Wissenschaftsministers Wolfgang Tiefensee, Vertretern des Thüringer Bildungsministerins, der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und von Partnern aus Schulen, Unternehmen und dem Wettbewerb „Jugend forscht“ wurde die neue Einrichtung am 5. Januar eröffnet.

Das Schülerforschungszentrum ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten eigenständig eine Projekt- oder eine Seminarfacharbeit, ein Referat oder ein Jugend-forscht-Projekt. Dabei setzen sie konkrete technische oder naturwissenschaftliche Aufgaben um und entwickeln eigene Lösungen. Betreut werden sie von engagierten Mitarbeitern und Studierenden der TU Ilmenau.

Für die TU Ilmenau ist die neue Einrichtung ein weiteres Bindeglied zwischen Schule und Universität. „Gemeinsam möchten wir jungen Menschen den Zugang zu Naturwissenschaft und Technik erleichtern und sie für ein späteres Studium oder einen Beruf in diesem Bereich begeistern“, so der Rektor, Professor Peter Scharff. „Als einzige Technische Universität Thüringens und als Partner von Jugend forscht ist die TU Ilmenau besonders prädestiniert für ein solches Projekt.“

So soll das neue Zentrum die vielfältigen Angebote wie die Kinderuni, Projekt- oder Schnupperstudientage ergänzen. Wie seine Leiterin Jenny Gramsch erläuterte, werde das Zentrum dabei eng mit den bereits bestehenden erfolgreichen Einrichtungen und studentischen Initiativen wie die Schüler- und Studierendenwerkstatt UNIKAT, die Ilmenauer Regionalgruppe des Vereins Ingenieure ohne Grenzen, die Thüringer Koordinierungsstelle NTW und darüber hinaus mit regionalen Unternehmen und dem Solardorf Kettmannshausen e.V. zusammenarbeiten. Nach dem Kauf des Geländes der Ilmenauer Fischerhütte wird das Schülerforschungszentrum voraussichtlich in deren Räumlichkeiten untergebracht.

Das auf Initiative der STIFT entstandene Schülerforschungszentrum Ilmenau steht unter der Schirmherrschaft der Minister Wolfgang Tiefensee und Birgit Klaubert. Es wird vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und von der STIFT drei Jahre lang mit Personal- und Sachmitteln unterstützt und anschließend von der TU Ilmenau weiterbetrieben.

 

Januar 2017

17. Januar 2017

Kick-Off des Schülerforschungszentrums Ilmenau

In Anwesenheit des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee und der Thüringer Ministerin für Bildung, Jugen und Sport,… mehr erfahren ›

In Anwesenheit des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee und der Thüringer Ministerin für Bildung, Jugen und Sport, Dr. Birgit Klaubert wird das Schülerforschungszentrum an der TU Ilmenau eröffnet.

 

Datum: Donnerstag | 5. Januar 2017 | 14:30 Uhr

Ort:       98693 Ilmenau  Ehrenbergstraße 29 | Ernst-Abbe-Zentrum | Raum 1337/38

 

Die Etablierung des Schülerforschungszentrums an der Technischen Universität Ilmenau ist ein wichtiger Schritt im Dialog zwischen Schule und Hochschule und in unseren gemeinsamen Bemühen, junge Menschen für den MINT-Bereich zu begeistern.

Das Schülerforschungszentrum bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit eigenen naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen, zu experimentieren und eigene Lösungsansätze zu entwickeln. Unterstützt werden sie dabei von engagierten Studierenden und Mitarbeiter/innen der TU Ilmenau. Insbesondere bei der Erarbeitung von Referaten, Seminarfach- oder Projektarbeiten in naturwissenschaftlich technischen Themenbereichen wird das Schülerforschungszentrum die Jugendlichen begleiten.

Ferner verschafft die motivierende Berührung mit Naturwissenschaft und Technik den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und Studiengängen und unterstützt sie bei ihrer Studien- und Berufswahl.

Dezember 2016

16. Dezember 2016