„Frag Dich!“ – Auftakt zur 54. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden Unter dem Motto „Frag… mehr erfahren ›

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Frag Dich!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2019 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Wer mitmachen will, muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren. Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, die Herausforderung anzunehmen und selbst ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten. Für jedes MINT-Talent gilt dabei: Hab den Mut und frag Dich! Such selbst nach den Antworten auf Deine Fragen und zeig, was Du kannst. Denn das macht Spaß und bringt Dich weiter. Also, tauch ein in die spannende Welt von Forschung und Wissenschaft, und mach mit bei Jugend forscht 2019!

An Jugend forscht können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2018. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2018 möglich. Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Jugend forscht Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2019 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2019. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Schülerwettbewerbe wie Jugend forscht spielen bei der künftigen Ausgestaltung der MINT-Bildung in Deutschland eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines stringenten, aufeinander abgestimmten MINT-Fördersystems entlang der gesamten Bildungskette sind sie ein zentraler Baustein“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Gerade Jugend forscht gelingt es schon heute auf vorbildliche Weise, die vorhandenen Förderangebote miteinander zu vernetzen sowie Schule und außerschulische Fördermöglichkeiten gezielt zusammenzuführen.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Hier geht es zu den Ansprechpartnern und Wettbewerbsterminen für Thüringen.

Juli 2018

17. Juli 2018

Ausschreibung „MINT-freundliche Schule Thüringen 2018“

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und die Stiftung Bildung für Thüringen unterstützen als Partner der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft… mehr erfahren ›

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und die Stiftung Bildung für Thüringen unterstützen als Partner der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen“ die Ausschreibung „MINT-freundliche Schule“ in Thüringen.

Gemeinsames Ziel ist es, Grundschulen und weiterführende Schulen, die willens und auf dem Weg sind, eine „MINT-freundliche Schule“ zu werden, in einen gemeinsamen Prozess einzubeziehen. Hierbei sollen nicht einige wenige Leuchttürme ausgezeichnet, sondern vielmehr flächendeckend Schulen mit MINT-Schwerpunkten gestärkt werden.

Die Thüringer Schulen sind aufgerufen, sich bis zum 31. Mai 2018  online unter https://mintzukunftschaffen.de/ehrung/  als „MINT-freundliche Schule“ zu bewerben.

Schulen, die die Kriterien erfüllen und ausgezeichnet werden, erhalten für drei Jahre das Siegel „MINT-freundliche Schule Thüringen“. Zur Erfüllung der Kriterien können die Schulen gern auf die Unterstützung beider Stiftungen zurückgreifen.

Des Weiteren werden besonders herausragende Schulen in Thüringen mit einem Preisgeld der STIFT von insgesamt 15.000 € ausgezeichnet.

„In Thüringen gibt es derzeit erst 24 Schulen, die den Titel „MINT-freundliche Schule“ tragen. Die Anzahl derer, die in ihrem Schulalltag den MINT-Gedanken leben, liegt dabei wesentlich höher. Dies zeigen insbesondere die 201 Grundschulen, die als „Häuser der kleinen Forscher“ aktiv sind sowie die Teilnahme von etwa 90 Grund- und weiterführenden Schulen am Wettbewerb Jugend forscht. Deshalb möchten wir Sie ermutigen: Bewerben Sie sich um den Titel „MINT-freundliche Schule“ und machen Sie die Kompetenz Ihrer Schule für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Unternehmen sichtbar.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Die Ausschreibung „MINT-freundliche Schule Thüringen“ wird durch das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien unterstützt.

Die Auszeichnung findet im Rahmen des Galaempfangs „Jungforscher Thüringen“ am 25. September 2018 im Seminargebäude congress centrum neue weimarhalle, Weimar statt.

Ausschreibung_MINT freundliche Schule (PDF)

März 2018

16. März 2018

Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft gestalten!

Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement   Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und… mehr erfahren ›

Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement

 

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit dem Schirmherrn der Initiative Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie Gabi Ohler, Thüringer Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Sport am 12. September 2017 zum Galaempfang in die Weimarhalle eingeladen. Der Einladung folgten nahezu 170 Gäste.

In vielen Thüringer Kindergärten und Schulen sind MINT und Forschung selbstverständlicher Teil des Alltags, jeder Anlass wird genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, es gibt Forscherecken und Forscherräume. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. 61 % der Kindergärten und 43 % der Grundschulen in Thüringen sind dabei, und es werden immer mehr. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen (bisher nahmen 4.243 teil). Durch die Stiftung Haus der kleinen Forscher werden kostenlose, hochwertige Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher lobte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „Thüringen nimmt immer wieder eine Vorreiterrolle ein. So ist Thüringen eines der Modellnetzwerke im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Möglich wird dies durch die engagierte Arbeit unserer Netzwerkpartner: Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen verbreitet mit sieben Trainerinnen sehr erfolgreich das Angebot des ‚Hauses der kleinen Forscher‘.

Staatssekretärin Gabi Ohler zeigte sich überzeugt von der Arbeit der Bildungsinitiative: „Unser gemeinsames Ziel lautet, bei möglichst vielen Kindern, bei Jungen und Mädchen, die Neugier auf die Welt zu erhalten und fördern. Es geht darum, Techniken der Welterkenntnis einzuüben, die verlässlich sind. Ich möchte den vielen Menschen und Institutionen danken, die sich in Thüringen um den naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchs bemühen, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass dieser Quell so reichlich sprudelt.“

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u. v. a. m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

„Die Thüringer Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte, vor allem in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für diese Bereiche zu interessieren“, betont Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee. „Die Initiative ‚Jungforscher Thüringen‘ bündelt all diese Aktivitäten bei ‚Jugend forscht‘, den Schülerforschungszentren oder in Schulen, und ist damit ein wichtiger Baustein für die Bemühungen der Landesregierung, mehr junge Leute zu begeistern und die MINT-Fächer an den Hochschulen auszubauen. Das Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium unterstützt die Initiative daher allein in 2017 mit knapp 80.000 Euro.“

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent und Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Paten, Mentoren, Betreuer und Juroren können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 600 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

„Die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung der Jungforscherinnen und Jungforscher, insbesondere auch in den Schülerforschungszentren in Erfurt, Gera, Ilmenau, Jena, Nordhausen und Schmalkalden sowie durch ehrenamtliche Projektbetreuer und Coachings schlägt sich auch in der Qualität der Arbeiten nieder. Dies zeigen erneut die Ergebnisse beim diesjährigen Bundeswettbewerb Jugend forscht. Hier konnte Thüringen den Bundessieg im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften und zahlreiche weitere Preise erzielen. Wir würden uns wünschen, dass sich noch mehr Thüringer Schulen am Wettbewerb „Jugend forscht“ beteiligen, denn hier gibt es noch großes Potential, „junge Forscher“ zu entdecken.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Fotos: Henry Sowinski

 

  • Zertifizierung „Haus der kleinen Forscher“
  • Auszeichnung Projektbetreuer, Juroren, Forschungspaten Jugend forscht
  • MINT-freundliche Schulen 2017

September 2017

13. September 2017

Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft gestalten! Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement

Kinder sind neugierig, drängen zum Wissen, zum Ausprobieren. Mündigkeit und Allgemeinbildung in Bezug auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) sind… mehr erfahren ›

Kinder sind neugierig, drängen zum Wissen, zum Ausprobieren. Mündigkeit und Allgemeinbildung in Bezug auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) sind unabdingbar, um die Chancen und auch Risiken des Lebens in einer Gesellschaft wie der unseren erkennen, bewerten und nutzen zu können. Gleichzeitig sind MINT-interessierte und -talentierte junge Menschen eine Voraussetzung dafür, dass sich unsere Gesellschaft weiterentwickeln kann.

Neugier erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit den Schirmherren der Initiative Dr. Birgit Klaubert, Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport und Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft am 21.09.2016 zum Galaempfang in das Seminargebäude der Weimarhalle eingeladen.

In vielen Thüringer Kindergärten und Schulen sind MINT und Forschung selbstverständlicher Teil des Alltags, jeder Anlass wird genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, es gibt Forscherecken und sogar Forscherräume. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. 57 % der Kindergärten und 38 % der Grundschulen in Thüringen sind dabei und es werden immer mehr, so dass man mit Stolz sagen kann: Thüringen ist das „Land der kleinen Forscher“. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte (bisher nahmen 3.522 teil) aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen. Durch die Initiative werden kostenlose, hochwertige Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „Thüringen belegt im Bundesvergleich einen unserer Spitzenplätze! Möglich wird dies durch die engagierte Arbeit unserer Netzwerkpartner: Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und Stiftung Bildung für Thüringen verbreiten sehr erfolgreich das Angebot des ‚Hauses der kleinen Forscher‘. Besonders freut uns, dass sich die Ministerien als Schirmherren für gute frühe Bildung einsetzen. Thüringen kann sich zu Recht das Land der kleinen Forscher nennen!“

Staatssekretärin Gabi Ohler zeigte sich überzeugt von der Arbeit der Bildungsinitiative: „Unser gemeinsames Ziel lautet, bei möglichst vielen Kindern, bei Jungen und Mädchen, die Neugier auf die Welt zu erhalten und fördern. Es geht darum, Techniken der Welterkenntnis einzuüben, die verlässlich sind. Ich möchte den vielen Menschen und Institutionen danken, die sich in Thüringen um den naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchs bemühen, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass dieser Quell so reichlich sprudelt.“

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u.v.a.m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent und Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Paten, Mentoren, Betreuer und Juroren können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 600 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

„Die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung der Jungforscherinnen und Jungforscher, insbesondere auch durch ehrenamtliche Projektbetreuer und Coachings schlägt sich nun auch in der Qualität der Arbeiten nieder. Dies zeigen insbesondere die Ergebnisse beim diesjährigen Bundeswettbewerb Jugend forscht. Hier konnte Thüringen den Bundessieg im Fachgebiet Chemie und zahlreiche weitere Preise erzielen. Wir würden uns wünschen, dass sich noch mehr Thüringer Schulen am Wettbewerb Jugend forscht beteiligen würden, denn hier gibt es noch großes Potential, „junge Forscher“ zu entdecken.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Fotos Henry Sowinski:

September 2016

22. September 2016

„MINT-freundliche Schulen Thüringen 2016“ gesucht!

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und die Stiftung Bildung für Thüringen als Partner der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen“… mehr erfahren ›

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und die Stiftung Bildung für Thüringen als Partner der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen“ unterstützen in Thüringen die Ausschreibung „MINT-freundliche Schule“.

Gemeinsames Ziel ist es, Grundschulen und weiterführende Schulen, die willens und auf dem Weg sind, eine „MINT-freundliche Schule“ zu werden, in einen gemeinsamen Prozess einzubeziehen. Hierbei sollen nicht einige wenige Leuchttürme ausgezeichnet, sondern viel-mehr flächendeckend Schulen mit MINT-Schwerpunkten gestärkt werden.

Die Thüringer Schulen sind aufgerufen, sich bis zum 31. Mai 2016 online unter http://www.mintzukunftschaffen.de/mint-freundliche-schulen.html als „MINT-freundliche Schule“ zu bewerben.

Schulen, die die Kriterien erfüllen und ausgezeichnet werden, erhalten für drei Jahre das Siegel „MINT-freundliche Schule Thüringen“. Zur Erfüllung der Kriterien können die Schulen gern auf die Unterstützung beider Stiftungen zurückgreifen.

Des Weiteren werden besonders herausragende Schulen in Thüringen mit einem Preisgeld der STIFT von insgesamt 15.000 € ausgezeichnet.

„In Thüringen gibt es derzeit erst 21 Schulen, die den Titel „MINT-freundliche Schule“ tragen. Die Anzahl derer, die in ihrem Schulalltag den MINT-Gedanken leben, liegt dabei wesentlich höher. Dies zeigen insbesondere die 166 als „Häuser der kleinen Forscher“ aktive Grund-schulen und die Teilnahme am Jugend forscht Wettbewerb von mehr 80 Grund- und weiter-führenden Schulen. Deshalb möchten wir Sie ermutigen: Bewerben Sie sich um den Titel „MINT-freundliche Schule“ und machen Sie die Kompetenz Ihrer Schule für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Unternehmen sichtbar.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Die Ausschreibung „MINT-freundliche Schule Thüringen“ wird durch das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien unterstützt.

Die Auszeichnung findet im Rahmen des Galaempfangs „Jungforscher Thüringen“ am 21. September 2016 im Seminargebäude congress centrum neue weimarhalle, Weimar statt.

März 2016

21. März 2016

Jetzt bewerben: 51. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht

Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb startet in die 51. Runde. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier!“ sind Schüler, Auszubildende und Studierende bis 21… mehr erfahren ›

Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb startet in die 51. Runde. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier!“ sind Schüler, Auszubildende und Studierende bis 21 Jahre wieder aufgerufen, zu forschen, zu erfinden und zu experimentieren.

Online-Anmeldung bis 30. November 2015 unter www.jugend-forscht.de.

November 2015

09. November 2015

Auszeichnung Projektbetreuer, Juroren und Forschungspaten Jugend forscht 2015

Für ihre engagierte, ehrenamtliche Arbeit im Rahmen des Wettbewerbs Jugend forscht 2015 wurden am 23.09.2015 im Rahmen des Galaempfangs in der Weimarhalle… mehr erfahren ›

Für ihre engagierte, ehrenamtliche Arbeit im Rahmen des Wettbewerbs Jugend forscht 2015 wurden am 23.09.2015 im Rahmen des Galaempfangs in der Weimarhalle 4 Projektbetreuer (Betreuungslehrer), 6 Juroren und 2 Forschungspaten geehrt.

 

Projektbetreuer

  •  Volkmar Obst, Staatliche Jenaplan-Schule, Jena, Regionalbereich Jena
  • Petra Werner, Astrid-Lindgren-Grundschule Gera, Staatliche Grundschule, Regionalbereich Ostthüringen
  • Steffen Möller, von-Bülow-Gymnasium Neudietendorf, Regionalbereich Westthüringen
  • Gina Schubert, Horterzieherin, AG Experimentieren, Staatliche Grundschule Wingerode, Regionalbereich Nordthüringen

 

Juroren

  • Gregor Müller, Carl Zeiss Jena GmbH, Regionalbereich Jena
  • Anja Rößler, Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz GmbH, Regionalbereich Ostthüringen
  • Prof. Dr. rer. Nat. habil. Sergey Dashkovskiy, Fachhochschule Erfurt, Regionalbereich Mittelthüringen
  • Steffen Drescher, Pierre-de-Coubertin Gymnasium Erfurt, Regionalbereich Westthüringen
  • Monika Schmidt, Carl-Zeiss-Gymnasium mit math.-naturw.-techn. Spezialklassen, Lan-deswettbewerb
  • Dominik Hoffmann, Struht, Regionalbereich Nordthüringen

 

Forschungspaten (Unterstützen Jungforscher auf ihrem Weg zum Bundeswettbewerb)

  • Dr. Friedericke Klan, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Informatik
  • Thomas Jochmann, Geschäftsführer der Invigon GmbH, Jena

Fotos © STIFT, Fotograf: Candy Welz

September 2015

24. September 2015

MINT-freundliche Schulen Thüringen 2015 ausgezeichnet

Hervorragende Schulen mit einem MINT-Schwerpunkt verfügen nicht nur über einen ausgezeichneten MINT-Unterricht, sie verknüpfen auch schulische und außerschulische Aktivitäten zu einem MINT-Förderkonzept…. mehr erfahren ›

Hervorragende Schulen mit einem MINT-Schwerpunkt verfügen nicht nur über einen ausgezeichneten MINT-Unterricht, sie verknüpfen auch schulische und außerschulische Aktivitäten zu einem MINT-Förderkonzept. Seit mehreren Jahren werden in Thüringen in Kooperation der beiden Stiftungen Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und Stiftung Bildung für Thüringen, dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) gemeinsam mit der Initiative MINT Zukunft schaffen „MINT-freundliche Schulen“ ausgezeichnet.

Anlässlich des Galaempfangs am 23.09.2015 wurden neun „MINT-freundliche Schulen Thüringen 2015“ ausgezeichnet. Neben der Urkunde und Plakette erhielten die Schulen jeweils ein Preisgeld der STIFT in Höhe von jeweils 1.000 €.

 

September 2015

24. September 2015

Jungforscher Thüringen Neugier erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen, Mündigkeit und Zukunft schaffen! Galaempfang würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement

Kinder sind neugierig, drängen zum Wissen, zum Ausprobieren. Mündigkeit und Allgemeinbildung in Bezug auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) sind… mehr erfahren ›

Kinder sind neugierig, drängen zum Wissen, zum Ausprobieren. Mündigkeit und Allgemeinbildung in Bezug auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) sind unabdingbar, um die Chancen und auch Risiken des Lebens in einer Gesellschaft wie der unseren erkennen, bewerten und nutzen zu können. Gleichzeitig sind MINT-interessierte und -talentierte junge Menschen eine Voraussetzung dafür, dass sich unsere Gesellschaft weiterentwickeln kann.

Neugier erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen, Mündigkeit und Zukunft schaffen! Darauf zielt die Initiative „Jungforscher Thüringen“ mit dem Slogan „entdecke, erforsche, erfinde“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit der Schirmherrin der Initiative Dr. Birgit Klaubert, Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport und weiteren Partnern am 23.09.2015 zu einem Galaempfang in das Seminargebäude der Weimarhalle eingeladen.

In zahlreichen Thüringer Kindergärten und Schulen sind MINT und Forschung selbstverständlicher Teil des Alltags und des Unterrichts, wird jeder Anlass genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, gibt es Forscherecken und sogar Forscherräume, ist forschendes Lernen das Ziel. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. Jeder 2. Kindergarten und jede 3. Grundschule in Thüringen ist dabei und es werden immer mehr, so dass man mit Stolz sagen kann: Thüringen ist das „Land der kleinen Forscher“. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte (bisher nahmen 2.900 teil) aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen und der Zurverfügungstellung kostenloser, hochwertiger Arbeitsmaterialien durch die Initiative. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Michael Fritz, Vorstand Stiftung Haus der kleinen Forscher lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „In Thüringen macht jede zweite Kita und jede dritte Grundschule aktiv beim

‚Haus der kleinen Forscher‘ mit. Damit belegt Thüringen einen unserer Spitzenplätze! Möglich wird dies durch die engagierte Arbeit unserer Netzwerkpartner: Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und Stiftung Bildung für Thüringen verbreiten sehr erfolgreich das Angebot des ‚Hauses der kleinen Forscher‘. Besonders freut uns, dass sich die Ministerin als Schirmherrin für gute frühe Bildung einsetzt. Thüringen kann sich zu Recht das Land der kleinen Forscher nennen!“

Ministerin Dr. Birgit Klaubert zeigte sich überzeugt von der Arbeit der Bildungsinitiative: „Es ist wichtig, den Forschergeist bei Kindern so früh wie möglich zu wecken und zu fördern. Naturwissenschaften, Mathematik und Technik spielen dabei eine große Rolle. Mit den Angeboten des ‚Hauses der kleinen Forscher‘ ist Thüringen bereits in Kindergarten und Grundschule gut aufgestellt!“

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u.v.a.m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent, gar Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Paten, Mentoren, Betreuer und Juroren können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 600 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

20150923_Galamepfang_Übersicht Auszeichnungen

September 2015

24. September 2015

Ausschreibung: MINT von morgen Schulpreis 2015 – Einsatz digitaler Medien

Auch in diesem Jahr loben die Joachim Herz Stiftung und die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ e.V. wieder den „MINT von morgen Schulpreis“… mehr erfahren ›

Auch in diesem Jahr loben die Joachim Herz Stiftung und die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ e.V. wieder den „MINT von morgen Schulpreis“ aus. Der mit insgesamt 8.000 Euro dotierte Preis ist dem Thema „digitale Medien“ gewidmet. Der Preis würdigt die Eigeninitiative und Leistung von Lehrkräften bzw. Fachdidaktikern, die mit innovativen Konzepten digitale Medien nutzen, um ihren Unterricht für Schülerinnen und Schüler in Mathematik, Natur- bzw. Technikwissenschaften spannend und abwechslungsreich zu gestalten.

Hier können sich Lehrkräfte, Referendare oder Fachdidaktiker aller Schulformen und Klassenstufen bewerben. Ausgezeichnet werden können einzelne Lehrkräfte oder Projektteams, aber auch Personen, die im Rahmen eines Lehramtsstudiums bzw. im Rahmen fachdidaktischer Forschung entsprechende Module entwickelt haben, soweit eine praktische Verankerung in der Schule zumindest exemplarisch bereits vollzogen wurde. Auch Bewerbungen von Schulen mit innovativen Gesamtkonzepten sind willkommen. Die Wahl des digitalen Mediums ist offen, Formate zum Einsatz von interaktiven Tafeln, Smartphones, Tablets oder Computern sind ebenso möglich wie die innovative Einbindung von Internetangeboten, Online-Ressourcen, Animationen, digitalen Spielen etc. Weitere Informationen finden sich auch unter www.mint-schulpreis.de.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Expertenjury. Mitglieder in der Jury sind:

  • Andreas Frerkes (Lehrer für Physik und Mathematik, Preisträger 2014)
  • Prof. Steffen Friedrich (Didaktik der Informatik, TU Dresden)
  • Dr. Jörg Maxton-Küchenmeister (Programmleiter Joachim Herz Stiftung)
  • Dr. Ellen Walther-Klaus (Geschäftsführerin MINT Zukunft schaffen)
  • Prof. Dr. Verena Pietzner (Chemiedidaktik, Universität Oldenburg)
  • Tony Benda (Schüler)
  • Forough Mosavi Lar (Schülerin)

Ausschreibung-MINT von morgen Schulpreis2015

Juni 2015

09. Juni 2015

Ansprechpartner
Ines VogelStiftung für Technologie,
Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Peterstraße 3, 99084 Erfurt
Tel 0361 78923-50
jungforscher@
stift-thueringen.de
www.stift-thueringen.de

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