Impressionen Landeswettbewerb Jugend forscht Thüringen 2018

Eröffnung Wettbewerb am 10.04.2018 Ausstellungsrundgang Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter am 10.04.2018 Sonderpreisverleihung am 10.04.2018 im Volksbad Jena… mehr erfahren ›

Eröffnung Wettbewerb am 10.04.2018

Ausstellungsrundgang Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter am 10.04.2018

Sonderpreisverleihung am 10.04.2018 im Volksbad Jena

Siegerehrung am 11.04.2018 in der Imaginata Jena

April 2018

12. April 2018

Gewinner im 28. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Thüringen

Am 10. und 11. April 2018 präsentierten rund 150 Nachwuchsforscher ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in Jena. Bei der… mehr erfahren ›

Am 10. und 11. April 2018 präsentierten rund 150 Nachwuchsforscher ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in Jena. Bei der Siegerehrung wurden auch zwei Projekte mit Jenoptik-Sonderpreisen ausgezeichnet.
Nach zwei spannenden Tagen in der Jenaer Imaginata wurde der 28. Thüringer Landeswettbewerb „Jugend forscht“ mit einer Siegerehrung beendet. Die JENOPTIK AG verantwortete dabei erneut als Patenunternehmen die Organisation des Landeswettbewerbs, gemeinsam mit der Stiftung Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), und vergab zwei Sonderpreise an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

In den Regionalwettbewerben des Bundeslandes hatten sich im Frühjahr 2018 insgesamt 156 Jugendliche mit 78 Projektarbeiten für das Landesfinale qualifiziert. Sie präsentierten nun ihre Einzel- oder Teamprojekte in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Bewertet wurden die Projekte von einer Jury, die sich aus Mitarbeitern von Thüringer Hochschulen, Schulen sowie Unternehmensvertretern, Vereinen und ehemaligen Jungforschern zusammensetzt. Die Gewinner des Landeswettbewerbs fahren vom 24. bis 27. Mai 2018 zum 53. Bundesfinale nach Darmstadt.

Sonderpreisverleihung im Jenaer Volksbad

Zusätzlich zur Siegerehrung in der Imaginata am 11. April 2018 gab es eine Sonderpreisverleihung am Vorabend. Im Volksbad Jena überreichten die Jenoptik-Personalleiterin Maria Koller und Jenoptik-Innovationsmanager Peter Harland zwei Jenoptik-Sonderpreise an die Forscher:

  • Ein Preisgeld in Höhe 300 Euro erhielten Simeon Bentke, Florian Dolzmann und Christian Linß vom
    Carl-Zeiss-Gymnasium Jena in der Kategorie Technik für ihr Projekt „Verfahren zur Vermessung von
    Hohlräumen und Erstellung eines 3D-Modells“.
  • Ein iPod als Anerkennung für sein „Vollautomatisches Haus der Zukunft“ bekam der Schüler Tino
    Krosch vom Heinrich-Böll-Gymnasium Saalfeld.

 

Im Rahmen der Siegerehrung am 11.04.2018 vergab die STIFT vier „STIFT-Schulpreise“, dotiert mit jeweils 1.000 Euro, an besonders engagierte Schulen in Thüringen:

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt mit Spezialschulteil Mathematik, Naturwissenschaften,
    Informatik
  • Carl-Zeiss-Gymnasium Jena mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Spezialklassen, Jena
  • Friedrichgymnasium Altenburg, Altenburg
  • Caspar-Aquila-Grundschule Saalfeld, Saalfeld.

 

Moderiert wurden die Siegerehrung und die Sonderpreisverleihung von den Landeswettbewerbsleitern Rüdiger Eisenbrand (Jugend forscht) und Tom Fleischhauer (Schüler experimentieren). Die Urkunden wurden überreicht von den Landespaten des Wettbewerbs, Maria Koller für Jenoptik und Dr. Sven Günther als Geschäftsführer der STIFT. Auch der Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport Helmut Holter hatte sich vor Ort von der Kreativität der Jungforscher überzeugt.

Jenoptik ist eng mit dem Wettbewerb verbunden. Bereits seit 1991 begleitet Jenoptik als Patenunternehmen das Thüringer Landesfinale „Jugend forscht“ sowie den 2012 integrierten Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“.

Die STIFT ist seit 2005 Regionalpate von „Jugend forscht“ Mittelthüringen und seit 2018 gemeinsam mit Jenoptik Pate für den Landeswettbewerb Thüringen.

April 2018

12. April 2018

Regionalsieger Jugend forscht Mittelthüringen 2018 gekürt!

Unter dem Motto „SPRING!“ präsentierten am 28. Februar 2018 beim 23. Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelthüringen 120 junge Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher unter der… mehr erfahren ›

Unter dem Motto „SPRING!“ präsentierten am 28. Februar 2018 beim 23. Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelthüringen 120 junge Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher unter der Patenschaft der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) im congress centrum neue weimarhalle in Weimar 53 Projekte von Schulen aus Bad Berka, Erfurt, Kölleda, Mellingen,  Weimar sowie aus Zagreb/Kroatien.

Eine Fachjury kürte daraus 7 Regionalsieger „Jugend forscht“ sowie 7 Regionalsieger „Schüler experimentieren“. Diese haben sich mit Ihrem Sieg für die Teilnahme am Landeswettbewerb Thüringen am 10. und 11.04.2018 in der IMAGINATA Jena qualifiziert.

Die Würdigung der Preisträger fand im Rahmen einer Feierstunde mit Vertretern des Stiftung Jugend forscht e. V., des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, des Schulamtes Mittelthüringen, Lehrern und Eltern und weiterer Gäste statt.

Folgende Projektbetreuer bzw. Schulen wurden für ihre Beteiligung am diesjährigen Wettbewerb mit Sonderpreisen ausgezeichnet:

Jugend forscht Schulpreis 2018“ der CTS Gruppen und Studienreisen GmbH für eine Schule mit guter Betreuungsqualität/besonderes Engagement zur Förderung mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierter Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Wettbewerbs Jugend forscht (Preisgeld 1.000 €):

  • Friedrich-Schiller-Gymnasium Weimar

„Sonderpreis für engagierte Talentförderer“ (für einen Projektbetreuer an einer Schule für bes. Engagement und intensive, nachhaltige Betreuung junger Talente, dotiert mit 100 €)

  • Nicole Teuber, Grundschule am Steigerwald Erfurt

Schulpreis des Regionalpaten STIFT“ (dotiert mit je 250 €) für Schulen mit einer überdurchschnittlichen Beteiligung

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF, Erfurt (24 Projekte)
  • Gymnasium „Prof. Fritz Hoffmann“, Kölleda (8 Projekte) – als aktivste weiterführende Schule
  • Grundschule am Steigerwald (3 Projekte) – als aktivste Grundschule

Der Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelthüringen wurde in diesem Jahr erstmals durch die Beteiligungsgesellschaft für Applikations- und Technologiezentren Thüringen (BATT GmbH) unterstützt.

Sieger/Teilnehmer Jugend forscht Mittelthüringen 2018

Bildergalerie

März 2018

01. März 2018

16. Regionalwettbewerb Jugend forscht Nordthüringen

Unter der Wettbewerbsleitung von Uta Herz fand heute an der Hochschule Nordhausen der 3. Thüringer Regionalwettbewerb statt. Die Regionalsieger Jugend forscht und… mehr erfahren ›

Unter der Wettbewerbsleitung von Uta Herz fand heute an der Hochschule Nordhausen der 3. Thüringer Regionalwettbewerb statt. Die Regionalsieger Jugend forscht und Schüler experimetieren freuen sich nun auf den Landeswettbewerb in Jena.

Februar 2018

27. Februar 2018

5. Jugend forscht Regionalwettbewerb Jena

Tolle Projekte wurden beim 5. Regionalwettbewerb Jugend forscht Jena vorgestellt! Wir gratulieren allen Regionalsiegern (Foto), Preisträgern und Teilnehmern. Der Wettbewerb wurde durch… mehr erfahren ›

Tolle Projekte wurden beim 5. Regionalwettbewerb Jugend forscht Jena vorgestellt! Wir gratulieren allen Regionalsiegern (Foto), Preisträgern und Teilnehmern.

Der Wettbewerb wurde durch das dem Patenunternehmen ZEISS Group Jena und unter der Wettbewerbsleitung von Sabine Eisenbrand ausgrichtet. Besonderer Dank gilt den Schulen, Betreuern, Juroren und allen weiteren Unterstützern! Den Siegern wünschen wir viel Erfolg beim Landeswettbewerb in Jena!
(Foto: ZEISS/ Scheere, Jürgen Photograph/ SCHEERE FOTOS http://www.scheere.com/)

Teilnehmer/Preisträger

Februar 2018

27. Februar 2018

Docter Optics ist neues Patenunternehmen für „Jugend forscht / Schüler experimentieren“

Der Regionalwettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ in Südostthüringen hat einen neuen Paten. Docter Optics mit Hauptsitz in Neustadt an der Orla… mehr erfahren ›

Der Regionalwettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ in Südostthüringen hat einen neuen Paten. Docter Optics mit Hauptsitz in Neustadt an der Orla . 26 interessante Projekte von 55 Jungforscherinnen und -forschern (10 – 19 Jahre) aus den Themengebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik stellten sich am 21.02.2018 der fachkundigen Prüfung durch eine Jury.

Gefördert wurden die Schülerinnen und Schüler in erster Linie von ihren Betreuern der Schulen/ Lehreinrichtungen in Neustadt an der Orla, Pößneck, Saalfeld, Dittrichshütte und Rudolstadt. Docter Optics engagiert sich als Praxispartner seit vielen Jahren für die Förderung von Nachwuchskräften in Südostthüringen. „Wir freuen uns sehr, als neues Patenunternehmen die Stiftung Jugend forscht e.V. aktiv unterstützen zu dürfen. Als entwicklungsstarker und innovativer Anbieter von optischen Komponenten und optoelektronischen Systemen u.a. für die Automobilindustrie ist uns die regionale Nachwuchsförderung ein wichtiges und dauerhaftes Anliegen. Mit unserem konkreten Engagement für „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ möchten wir Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für naturwissenschaftlichen Themen begeistern“, sagt Oliver Pittig, Mitglied der Geschäftsleitung / Leiter Personal und Organisationsentwicklung.

8 Schülergruppen talentierter Jungforscherinnen und Jungforscher konnten sich als Erstplatzierte mit Ihren Projekten für den Landeswettbewerb vom 10.-11. April 2018 in Jena qualifizieren, darunter auch eine Schülergruppe vom Neustädter Orlatal – Gymnasium mit ihrem Projekt „Die Brutverbreitung der Zeigerart „Roter Milan“ im Kotschau- und Orlatal sowie Untersuchungen zur Bestandsstützung“.

Preisträger Jugend forscht_Südostthüringen

Impressionen

Februar 2018

21. Februar 2018

Endspurt bei Jugend forscht: Am 30. November ist Anmeldeschluss für die Wettbewerbsrunde 2018

Jetzt online anmelden unter www.jugend-forscht.de Wer 2018 bei der 53. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb dabei sein will, der sollte sich beeilen…. mehr erfahren ›

Jetzt online anmelden unter www.jugend-forscht.de

Wer 2018 bei der 53. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb dabei sein will, der sollte sich beeilen. Nur noch bis zum 30. November können Jungforscherinnen und Jungforscher bis 21 Jahre ihre Projekte anmelden. Jugendliche ab 15 Jahren starten in der Sparte „Jugend forscht“, jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab Klasse 4 treten in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ an.

Die 53. Wettbewerbsrunde steht unter dem Motto „Spring!“. Jugend forscht ermuntert Kinder und Jugendliche, den Mut zu haben und sich zu trauen, in die spannende Welt von Forschung und Wissenschaft einzutauchen. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Herausforderung annehmen und bei Jugend forscht teilnehmen möchten, können zum Beispiel Erleichterungen für Menschen mit Behinderung konstruieren, zum Klimaschutz forschen oder innovative Computersoftware programmieren. Interessant ist es auch, sich mit moderner Robotertechnik zu befassen, komplexen physikalischen Phänomenen auf den Grund zu gehen oder knifflige mathematische Probleme zu lösen. Zudem können die jungen Talente Tiere in ihrer Umwelt beobachten sowie spannende chemische Prozesse analysieren.

Für die Anmeldung zum Wettbewerb reicht es zunächst aus, wenn die Nach­wuchswissenschaftler ihr Forschungsthema festlegen. Es kann frei gewählt werden, muss aber in eines der sieben Jugend forscht Fachgebiete passen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raum­wissenschaften, Mathematik/In­formatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl. Bis Anfang Januar 2018 kann dann in der Schule, im Schülerforschungszentrum oder zu Hause geforscht, getüftelt und experimentiert werden. Erst danach müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung ihres Forschungsprojekts einreichen.

Ab Februar 2018 finden bundesweit die Regionalwettbewerbe statt, bei denen die jungen Talente ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit präsentieren. Wer hier gewinnt, tritt im März und April auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das 53. Bundesfinale, das vom 24. bis 27. Mai 2018 stattfindet. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Auch in der 53. Runde erwarten wir wieder eine große Beteiligung“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Wir wollen im kommenden Jahr wieder einen entscheidenden Beitrag leisten, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und Talente wirksam zu fördern. Für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft ist es wichtig, dass künftig kein MINT-Talent mehr verloren geht und jeder interessierte und leistungsbereite junge Mensch die Chance erhält, entdeckt und gefördert zu werden.“

Das Formular zur Online-Anmeldung, die Teilnahmebedingungen und das Wettbewerbsplakat 2018 finden Sie unter www.jugend-forscht.de.

Alle Wettbewerbstermine in Thüringen finden Sie hier.

November 2017

07. November 2017

Mit frischem Wind in den Segeln: Verleihung des Jugend forscht Projektbetreuerpreises 2017

Als Projektbetreuer von „Jugend forscht“ weht einem oftmals der Wind frisch ins Gesicht und die Haare stehen zu Berge ob der Hindernisse,… mehr erfahren ›

Als Projektbetreuer von „Jugend forscht“ weht einem oftmals der Wind frisch ins Gesicht und die Haare stehen zu Berge ob der Hindernisse, die sich auftun. Dieses Mal war der Wind aber echt, als Projektbetreuer aus ganz Deutschland sich zur Fortbildung auf dem Fährschiff „Color magic“ zwischen Kiel und Oslo trafen, mit dabei wir drei Thüringer: Dr. Uta Purgahn, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt, Dr. Steffen Möller, von-Bülow-Gymnasium Neudietendorf und Veronika Schlotte, Staatliche Regelschule Treben (v. l. n. r.). Dem Team der Geschäftsstelle um Dr. Nico Kock ging es um Ideen- und Erfahrungsaustausch und damit um die Weiterentwicklung des Wettbewerbs. Von Bord gingen wir mit einer Fülle von Eindrücken, mit Erinnerungen an viele wertvolle Gespräche und Kontakte, kurzum mit frischem Elan für zukünftige Wettbewerbsrunden. (Foto und Text: Dr. Uta Purgahn)

Bis zum 30.11.2017 für den Wettbewerb Jugend forscht anmelden:

 

 

Weitere Informationen unter: www.jugend-forscht.de

Oktober 2017

13. Oktober 2017

Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft gestalten!

Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement   Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und… mehr erfahren ›

Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement

 

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit dem Schirmherrn der Initiative Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie Gabi Ohler, Thüringer Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Sport am 12. September 2017 zum Galaempfang in die Weimarhalle eingeladen. Der Einladung folgten nahezu 170 Gäste.

In vielen Thüringer Kindergärten und Schulen sind MINT und Forschung selbstverständlicher Teil des Alltags, jeder Anlass wird genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, es gibt Forscherecken und Forscherräume. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. 61 % der Kindergärten und 43 % der Grundschulen in Thüringen sind dabei, und es werden immer mehr. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen (bisher nahmen 4.243 teil). Durch die Stiftung Haus der kleinen Forscher werden kostenlose, hochwertige Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher lobte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „Thüringen nimmt immer wieder eine Vorreiterrolle ein. So ist Thüringen eines der Modellnetzwerke im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Möglich wird dies durch die engagierte Arbeit unserer Netzwerkpartner: Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen verbreitet mit sieben Trainerinnen sehr erfolgreich das Angebot des ‚Hauses der kleinen Forscher‘.

Staatssekretärin Gabi Ohler zeigte sich überzeugt von der Arbeit der Bildungsinitiative: „Unser gemeinsames Ziel lautet, bei möglichst vielen Kindern, bei Jungen und Mädchen, die Neugier auf die Welt zu erhalten und fördern. Es geht darum, Techniken der Welterkenntnis einzuüben, die verlässlich sind. Ich möchte den vielen Menschen und Institutionen danken, die sich in Thüringen um den naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchs bemühen, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass dieser Quell so reichlich sprudelt.“

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u. v. a. m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

„Die Thüringer Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte, vor allem in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für diese Bereiche zu interessieren“, betont Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee. „Die Initiative ‚Jungforscher Thüringen‘ bündelt all diese Aktivitäten bei ‚Jugend forscht‘, den Schülerforschungszentren oder in Schulen, und ist damit ein wichtiger Baustein für die Bemühungen der Landesregierung, mehr junge Leute zu begeistern und die MINT-Fächer an den Hochschulen auszubauen. Das Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium unterstützt die Initiative daher allein in 2017 mit knapp 80.000 Euro.“

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent und Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Paten, Mentoren, Betreuer und Juroren können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 600 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

„Die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung der Jungforscherinnen und Jungforscher, insbesondere auch in den Schülerforschungszentren in Erfurt, Gera, Ilmenau, Jena, Nordhausen und Schmalkalden sowie durch ehrenamtliche Projektbetreuer und Coachings schlägt sich auch in der Qualität der Arbeiten nieder. Dies zeigen erneut die Ergebnisse beim diesjährigen Bundeswettbewerb Jugend forscht. Hier konnte Thüringen den Bundessieg im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften und zahlreiche weitere Preise erzielen. Wir würden uns wünschen, dass sich noch mehr Thüringer Schulen am Wettbewerb „Jugend forscht“ beteiligen, denn hier gibt es noch großes Potential, „junge Forscher“ zu entdecken.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Fotos: Henry Sowinski

 

  • Zertifizierung „Haus der kleinen Forscher“
  • Auszeichnung Projektbetreuer, Juroren, Forschungspaten Jugend forscht
  • MINT-freundliche Schulen 2017

September 2017

13. September 2017

„Spring!“ – Auftakt zur 53. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden Unter dem Motto „Spring!“… mehr erfahren ›

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Spring!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Inte­resse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2018 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Wer mitmachen will, der muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren. Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, die Herausforderung anzunehmen und selbst ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten. Für die jungen MINT-Talente gilt: Habt den Mut und traut Euch. Springt und zeigt, was Ihr könnt. Taucht ein in die spannende Welt von Forschung und Wissenschaft, und seid dabei bei Jugend forscht 2018!

An Jugend forscht können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2017. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2017 möglich. Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Jugend forscht Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­sen­schaften, Mathematik/Infor­matik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2018 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundes­weit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2018. Auf allen drei Wettbewerbs­ebenen werden Geld- und Sachpreise im Ge­samtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Schülerwettbewerbe wie Jugend forscht spielen bei der künftigen Ausgestaltung der MINT-Bildung in Deutsch­land eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines stringenten, aufeinander abgestimmten MINT-Förder­systems entlang der gesamten Bildungskette sind sie ein zentraler Baustein“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Gerade Jugend forscht gelingt es schon heute auf vorbildliche Weise, die vorhandenen Förderangebote miteinander zu vernetzen sowie Schule und außerschulische Fördermöglichkeiten gezielt zusammenzuführen.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

August 2017

01. August 2017

Ansprechpartner
Ines VogelStiftung für Technologie,
Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Peterstraße 3, 99084 Erfurt
Tel 0361 78923-50
jungforscher@
stift-thueringen.de
www.stift-thueringen.de

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