Wettbewerb “Jugend forscht Mittelthüringen” wird zukünftig an der Bauhaus-Universität Weimar ausgetragen

Am heutigen Dienstag, 29. November 2022, haben die Bauhaus-Universität Weimar und die Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) Weimar die Patenschaft für den Regionalwettbewerb… mehr erfahren ›

Am heutigen Dienstag, 29. November 2022, haben die Bauhaus-Universität Weimar und die Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) Weimar die Patenschaft für den Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelthüringen übernommen.

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) übergab die Patenschaft nach 17 Jahren, um sich künftig noch stärker auf die Ausrichtung des Landeswettbewerbes Jugend forscht (gemeinsam mit der JENOPTIK AG) und die Unterstützung der Thüringer Wettbewerbsregionen konzentrieren zu können.

Die Übergabe erfolgte um 15.30 Uhr im Hauptgebäude der Universität zwischen Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT, Prof. Dr. Jutta Emes, Vorläufige Leiterin der Bauhaus-Universität Weimar, Prof. Dr.-Ing. habil. Carsten Könke, wissenschaftlicher Direktor der Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) Weimar.

Bauhaus-Universität Weimar und MFPA Weimar richten künftig alle Regionalwettbewerbe von Jugend forscht in Mittelthüringen gemeinsam aus. Neben Finanzierung und Organisation des Wettbewerbs beinhaltet das auch die Ausgestaltung eines Rahmenprogramms. Darin werden beide Institutionen den Teilnehmenden einen Einblick in ihre eigene Forschungsarbeit ermöglichen.

Bauhaus-Universität Weimar und MFPA Weimar möchten auf diese Weise die Attraktivität ihrer Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) steigern und sich mit den Schulen, Schüler:innen und Lehrer:innen der Region enger vernetzen.

Der nächste Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelthüringen am 22. Februar 2023 findet damit bereits an der Bauhaus-Universität Weimar statt. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis morgigen Mittwoch, 30. November 2022. Interessierte reichen ihre Bewerbungen über die Internetseite von Jugend forscht ein: https://anmeldung.jugend-forscht.de.

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist es, Jugendliche für MINT-Fächer zu begeistern sowie Talente zu finden und zu fördern. Neun von zehn erfolgreich Teilnehmenden studieren später ein Fach im MINT-Bereich. Viele sind anschließend als Wissenschaftler:innen an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen oder als Führungskräfte in Unternehmen tätig.

Jugend forscht wird von Bund, Ländern, stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen gefördert. Die Bundesbildungsministerin ist Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Bundespräsident.

Bundesweit finden jährlich 120 Wettbewerbe statt, davon sieben Regionalwettbewerbe und ein Landeswettbewerb in Thüringen.

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ist Co-Ausrichterin des Thüringer Landeswettbewerbs Jugend forscht und Gründerin der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Ihr Ziel ist es, frühzeitig Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu wecken, Talente durch spezielle Angebote zu fördern und die MINT-Bildungskette vom Kindergarten über die Grundschule bis hin zum Fachunterricht in weiterführenden Schulen zu stärken. Für die Durchführung ihrer zahlreichen Projekte arbeitet die STIFT mit regionalen Partner:innen zusammen.

Foto:

© STIFT/

Personen (v. l. n. r.) : Michaela Peisker, BUW, Prof. Dr. Jutta Emes, Vorläufige Leiterin der Bauhaus-Universität Weimar, Tom Fleischhauer, Regionalwettbewerbsleiter Jugend forscht Mittelthüringen, Dr. Uta Purgahn, Landeswettbewerbsleiterin Thüringen, Prof. Dr.-Ing. habil. Carsten Könke, wissenschaftlicher Direktor der Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) Weimar, Dr. Sven Günther, Vorstand STIFT

November 2022

29. November 2022

Galaempfang Jungforscher Thüringen 2022

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Forschung ausbauen – Zukunft nachhaltig und… mehr erfahren ›

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Forschung ausbauen – Zukunft nachhaltig und aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, unterstützt durch ehrenamtliches und privates Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit den Schirmherren der Initiative „Jungforscher Thüringen“ Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport am 2. November 2022 nach drei Jahren Pandemie erstmals wieder zum traditionellen Galaempfang in die Weimarhalle eingeladen. Der Einladung folgten ca. 170 Gäste aus Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen, der Jugend forscht Familie, den Schülerforschungszentren Thüringen, Hochschulen, Jugend-Unternehmenswerkstätten und weiteren MINT-Akteuren aus ganz Thüringen.

Die pädagogigschen Fach- und Lehrkräfte aus Kitas und Grundschulen, Betreuer:innen, Juror:innen, Forschungspaten Jugend forscht sowie die MINT-freundlichen und Digitale Schulen durften sich über die Auszeichnung durch den Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, Staatssekretär Prof. Dr. Winfried Speitkamp, Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie unsere bundesweiten Partnerinstitutionen Stiftung Haus der kleinen Forscher, Christina Mersch, Stiftung Jugend forscht e. V., Dr. Sven Baszio, MINT Zukunft e. V., Harald Fisch und Benjamin Gesing freuen.

Neben den zahlreichen Würdigungen stand der Austausch und das knüpfen neuer Kontakte im Vordergrund. Erstmals gab es auch eine Ausstellung mit Projekten Jugend forscht.

Wir danken dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft für die finanzielle Untersützung.

2022 Übersicht Auszeichnungen Galaempfang

Fotos: SCHEERE PHOTOS, Jena, Jürgen Scheere

November 2022

02. November 2022

Jugend forscht: „Mach Ideen groß!“ – 58. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich bis 30.11. online anmelden

Unter dem Motto „Mach Ideen groß!“ können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder… mehr erfahren ›

Unter dem Motto „Mach Ideen groß!“ können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schüler:innen, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2023 spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Kinder und Jugendliche müssen kein zweiter Einstein sein, wenn sie bei Jugend forscht mitmachen möchten. Sie sollten aber neugierig und kreativ sein und auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Wenn sie leidenschaftlich gern forschen, erfinden und experimentieren, dann ist der Wettbewerb genau das Richtige für sie. Hier können die Jungforscherinnen und Jungforscher zeigen – allein oder im Team, wie weit sie ihre Gedanken tragen und wie aus kleinen Ideen große Forschungsprojekte werden. Die Botschaft an den Forschungsnachwuchs lautet: Worauf wartet Ihr? Probiert es aus. Probiert Euch aus. Macht Ideen groß – bei Jugend forscht 2023!

Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schüler:innen müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2022. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2022 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2023 müssen die Teilnehmer:innen eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Mitte Mai 2023. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Angesichts der vielen aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, von der Coronapandemie über Klimaschutz und Digitalisierung bis hin zur Ressourcenknappheit, sind junge Menschen heute umso mehr gefordert, sich für eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung unserer Erde zu engagieren“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dabei trauen wir der nachfolgenden Generation zu, mit ihrer Innovationskraft einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft zu leisten.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Oktober 2022

28. Oktober 2022

Bundesfreiweilligendienstler unterstützt Jugend forscht in Thüringen

Seit dem 31. August ist Felix Schmidt als Bundesfreiwilligendienstler Teil des STIFT-Teams. Als Botschafter für den Wettbewerb “Jugend forscht” unterstützt er das… mehr erfahren ›

Seit dem 31. August ist Felix Schmidt als Bundesfreiwilligendienstler Teil des STIFT-Teams. Als Botschafter für den Wettbewerb “Jugend forscht” unterstützt er das Team von Jungforscher Thüringen. “Ich möchte meine eigenen Erfahrungen bei der Teilnahme am Jugend forscht Wettbewerb teilen und so noch mehr Schüler:innen für eine Teilnahme begeistern. Ich freue mich auf ein Jahr voller Begegnungen mit neugierigen Schüler:innen und spannenden Themen rund um die Wettbewerbe Jugend forscht in Thüringen und in den Schülerforschungszentren.”

Nach der Einarbeitung und dem Kennenlernen der Unterstützung- und Betreuungsangebote der Schülerforschungszentren wird Felix Schmidt vorwiegend in den Schulen in Mittel- und Westthüringen unterwegs sein, über seine Teilnahme am Wettbewerb berichten und Tipps für die Ideenfindung und Erarbeitung von Jugend forscht/Schüler experimentieren Projekten geben.

Interessierte Schüler:innen und Schulen können Felix Schmidt gern zu einem Besuch in die Schule einladen.

 

September 2022

15. September 2022

Bundeskanzler Olaf Scholz ehrte Deutschlands beste MINT-Talente mit einem Empfang im Berliner Kanzleramt

Die Sieger:innen und Platzierten des 57. Bundeswettbewerbs Jugend forscht trafen am 6. September Bundeskanzler Olaf Scholz. An dem traditionellen Empfang im Berliner… mehr erfahren ›

Die Sieger:innen und Platzierten des 57. Bundeswettbewerbs Jugend forscht trafen am 6. September Bundeskanzler Olaf Scholz. An dem traditionellen Empfang im Berliner Bundeskanzleramt nahmen 56 Jungforscher:innen teil. Sie alle waren Ende Mai 2022 beim Bundesfinale von Deutschlands bekanntes­tem Nach­wuchswettbewerb erfolgreich, das gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem FORSCHUNGSFORUM Schleswig-Holstein e. V. in Lübeck ausgerichtet wurde.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung, an der auch Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger teilnahm, stand der Bundessieger Cornelius-Ägidian Quint aus Husum. Der 18-Jährige wurde beim diesjährigen Bundeswettbewerb Jugend forscht mit dem „Preis des Bundes­kanz­lers für die ori­ginellste Arbeit“ ausgezeichnet. Er präsentierte Olaf Scholz als Preisstifter persönlich sein Biologie-For­schungs­projekt. Der Jungforscher entwickelte einen innovativen Ansatz zur Renaturierung von Mooren. Er fand eine Möglichkeit, wie sich Moose auf ehemaligen Moorflächen schneller wieder ansiedeln lassen: indem nämlich vermehrungsfähige Pflanzenzellen so verpackt werden, dass sie sich wie Samenkörner großflächig ausstreuen lassen.

Im Vorfeld besichtigen die Preisträger:innen das „Futurium – Haus der Zukünfte“ in Berlin und beschäftigen sich mit der Frage, wie wir künftig leben wollen. Darüber hinaus lernten sie das Zentrum und Regierungsviertel der Haupt­stadt bei einer Stadtrundfahrt kennen.

„Für die erfolgreichen Jungforscher:innen des diesjährigen Bun­desfinales war das Treffen mit dem Bundeskanzler der Höhepunkt zum Ab­schluss der 57. Wettbewerbsrunde“, sagte Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Die Veranstaltung im Kanzleramt bedeutet jedes Jahr eine besondere Anerkennung der herausragenden Leistungen von Deutschlands besten Nachwuchsforscher:innen. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr wieder in Präsenz im Kanzleramt zu Gast sein durften.“

Bundeskanzler Willy Brandt stiftete 1971 erstmals einen Sonderpreis bei Ju­gend forscht. Seit 1981 werden alle Siegeri:nnen und Platzierten des Bundeswettbewerbs zu einem persönlichen Empfang in das Kanzleramt eingeladen.

Foto: Bundesregierung/Kugler

September 2022

13. September 2022

“Mach Ideen groß” Auftaktveranstaltung zur 58. Wettbewerbsrunde

“Mach Ideen groß!“ – unter diesem inspirierenden Motto sind die Thüringer MINT-Akteure in die neue Wettbewerbsrunde Jugend forscht/ Schüler experimentieren 2023 gestartet…. mehr erfahren ›

“Mach Ideen groß!“ – unter diesem inspirierenden Motto sind die Thüringer MINT-Akteure in die neue Wettbewerbsrunde Jugend forscht/ Schüler experimentieren 2023 gestartet.
Nach zwei Jahren Online-Wettbewerben genossen die Regional- und Landeswettbewerbsleitenden sowie die dazugehörigen Patenunternehmen, eine Vertreterin des Thüringer Bildungsministeriums, Vertreter:innen aus allen Thüringer Schülerforschungszentren/MINT-Regioen sowie unser Netzwerkkoordinator der Stiftung @Jugend forscht e. V. den persönlichen Austausch in der imaginata Jena und blickten mit ihren Erfahrungsberichten aus den Thüringer Regionen auf die vergangene Wettbewerbsrunde zurück.
Hauptaugenmerk des Treffens lag natürlich auf der Vorbereitung der 58. Wettbewerbsrunde. Getreu dem diesjährigen Wettbewerbsmotto haben wir gemeinsam große Ideen entwickelt und ausgetauscht, um gemeinsam Schüler:innen und Betreuende für die Teilnahme am Wettbewerb zu begeistern.
Mit viel Freude und Schwung starten wir nun in die neue Runde, vielen Dank für das Engagement in den sieben Wettbewerbsregionen. Wir freuen uns auf spannende Projektanmeldungen bis zum 30.11. unter www.jugend-forscht.de, Wettbewerbstermine Thüringen hier auf der Webseite. Herzlichen Dank insbesondere auch an die Jenoptik AG als Landespatin an unserer Seite.

September 2022

01. September 2022

Erfolg in den USA: Das deutsche Team erringt 14 Preise

Bei der Regeneron International Science and Engineering Fair (Regeneron ISEF) in Atlanta, Georgia hat sich das 14-köpfige deutsche Team erfolgreich präsentiert und… mehr erfahren ›

Bei der Regeneron International Science and Engineering Fair (Regeneron ISEF) in Atlanta, Georgia hat sich das 14-köpfige deutsche Team erfolgreich präsentiert und insgesamt 14 Preise gewonnen. Die Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht waren in der vergangenen Woche in den USA beim weltweit größten naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerb mit neun innovativen Forschungsprojekten an den Start gegangen. An der Regeneron ISEF, die vom 7. bis 13. Mai 2022 ausgetragen wurde, nahmen mehr als 1.800 junge MINT-Talente aus 80 Ländern teil.

Das Forschungsprojekt von Amon Schumann (17) aus Berlin wurde mit insgesamt sechs Auszeichnungen prämiert: Der Jugend forscht Bundessieger von 2021 errang mit seinem innovativen Konzept zur Optimierung üblicher Verfahren der Wetterdatenmessung unter Einsatz einer selbst entwickelten solarstrombetriebenen Sonde den mit 10.000 US-Dollar dotierten Craig R. Barrett Award for Innovation – einen von sechs Top Awards – sowie den 1. Preis im Fachgebiet Engineering Technology: Statics & Dynamics in Höhe von 5.000 US-Dollar. Ferner erhielt er den IEEE Foundation Presidents’ Scholarship Award im Wert von 10.000 US-Dollar, den zweiten, mit 1.000 US-Dollar dotierten Sonderpreis der American Meteorological Society (AMS), einen Preis der China Association for Science and Technology (CAST) verbunden mit 1.200 US-Dollar Preisgeld sowie eine einjährige studentische Mitgliedschaft im International Council on Systems Engineering (INCOSE).

Leonard Münchenbach (18) und Leo Neff (18) aus Emmendingen gewannen mit ihren Untersuchungen des Flugverhaltens von Konfetti einen 2. Preis im Fachgebiet Physics and Astronomy in Höhe von 2.000 US-Dollar sowie den Second Physical Science Award, dotiert mit 1.000 US-Dollar, gestiftet von Sigma Xi, The Scientific Research Honor Society.

Darüber hinaus bejubelte das deutsche Team sechs 4. Preise, dotiert mit jeweils 500 US-Dollar. Im Fachgebiet Biochemistry war Helen Hauck (19) aus Radolfzell erfolgreich. Sie befasste sich mit einer aus dem Indischen Springkraut gewonnenen Substanz als Basis für ein biochemisches Spritzmittel gegen den Buchsbaumzünsler. Ebenfalls in Biochemistry ging ein 4. Preis an Nikola Ristic (19) aus Leipzig, der in den USA ein selbst geschriebenes Computerprogramm präsentierte, das die Dichte und innere Struktur von Molekülen und deren Hohlräume berechnen und visualisieren kann. Jeweils einen 4. Preis im Fachgebiet Biomedical Engineering erhielten Marik Müller (18) aus Potsdam für seine innovative Methode zur Inaktivierung des Antibiotikums Florfenicol sowie Theresa Weber (18), Donata Henkel (19) und Celina Stitz (19) aus Erfurt, die in ihrem Projekt zeigten, dass sich 3-D-Biodruck für die Züchtung von Knorpelgewebe der menschlichen Ohrmuschel eignet. Jan Heinemann (19) aus Andernach sicherte sich einen 4. Preis im Fachgebiet Engineering Technology: Statics & Dynamics mit seinem „Löschigel“. Dieser stachelartige Aufsatz zerstäubt das Löschwasser aus Feuerwehrschläuchen großflächig und erzielt so eine größere Wirkung. Ein 4. Preis im Fachgebiet Physics and Astronomy ging an Maximilian Dorzweiler (16) und Jan Dajnec (16) aus Saarlouis. Sie untersuchten den optischen Effekt, der zu beobachten ist, wenn ein Laserstrahl eine Seifenblase streift und dabei in Dutzende feinere Strahlen aufgespalten wird.

„Die Erfolge der Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht auch auf internationaler Ebene belegen einmal mehr, dass wir in Deutschland über leistungsstarke und konkurrenzfähige junge Forscherinnen und Forscher verfügen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V..

Mai 2022

19. Mai 2022

Stellenausschreibung Freiwillige (m, w, d) im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) für das Projekt Jungforscher Thüringen

Beschreibung der Einsatzstelle Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ist eine Stiftung privaten Rechts, welche sich mit der Initiative… mehr erfahren ›

Beschreibung der Einsatzstelle

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ist eine Stiftung privaten Rechts, welche sich mit der Initiative Jungforscher Thüringen in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Akteur in der schulischen wie außerschulischen MINT-Bildung in Thüringen entwickelt hat. Zusammen mit starken Partnern aus Forschung, öffentlichen Trägern, Vereinen und Ehrenamt ist es möglich, junge Menschen über den gesamten Bildungsweg, von der Kita bis zur Berufs- und Studienwahl, für MINT-Themen zu begeistern, Methoden und Kompetenzen zu vermitteln sowie Talente zu fördern und zu unterstützen. Die STIFT ist Netzwerkpartner u. a. für das Haus der kleinen Forscher, Patenunternehmen für den Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren und Förderer von außerschulischen Lernorten wie den Schülerforschungszentren in Thüringen.  Auch daran anschließend wirkt die STIFT beispielsweise bei der Begleitung von jungen Gründern durch die Gründungsexpert*innen von ThEx innovativ, der Unterstützung internationaler Vernetzung durch das Enterpreise Europe Network und der Würdigung gestandener innovativer Unternehmen mit dem Innovationspreis Thüringen mit.

https://www.stift-thueringen.de

https://jungforscher-thueringen.de/

Beschreibung der Stelle

Alter: 18 – 24 Jahre
Frühester Beginn: 01.05.2022
Spätester Beginn: 01.11.2022
Stellenanteil: 40 h (eine Stelle, Vollzeit)
Einsatzzeit: in der Regel 12 Monate, es können aber auch kürzere Einsatzzeiten (mind. 6 Monate) vereinbart werden

Sie sind neugierig? Sie haben Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)? Sie sind gern im Kontakt mit Schüler*innen? Sie können andere mit Ihrer Begeisterung für ein Projekt anstecken?

Wir suchen MINT-Botschafter*innen – also Leute, die selber MINT mögen und vielleicht auch schon eigene Projekte in diesem Bereich erarbeitet haben (z. B. Seminarfacharbeiten, Projektarbeiten/Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren). Idealerweise sind Sie selbst noch nicht lange aus der Schule raus und können sich in Schüler*innen hineinversetzen.

Die Kernaufgabe als MINT-Botschafter*in ist es, Schüler*innen in Thüringen dafür zu begeistern, eigene Projekte an den Schulen und/oder Schülerforschungszentren durchzuführen und an MINT-Wettbewerben teilzunehmen. Dafür besuchen Sie Schulen, betreuen Informationsveranstaltungen und -stände. Mit diesen Erfahrungen helfen Sie dem Team von Jungforscher Thüringen gute Angebote für Schüler*innen zu entwickeln. Zusammen mit den Mitarbeiter*innen der STIFT am Standort Erfurt betreuen Sie Workshops und Forscherclubs an den Schülerforschungszentren und an Schulen.

Was wir bieten

  • eine intensive Einarbeitung in das Projekt
  • Teilnahme am Seminarprogramm für Bundesfreiwilligendienstler*innen
  • spannende Aufgaben bei der Betreuung von Schülerprojekten und im Rahmen des Wettbewerbes Jugend forscht/Schüler experimentieren
  • Einblick in verschiedene Tätigkeiten
  • ein Taschengeld von 300 EUR pro Monat
  • ein qualifiziertes Zeugnis nach Abschluss des Dienstes


Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung an:

Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Ines Vogel
Projektleiterin Jungforscher Thüringen
Häßlerstraße 8, 99096 Erfurt
0361 7892313
ines.vogel@stift-thueringen.de

Mai 2022

17. Mai 2022

Virtuelle Ausstellung Landeswettbewerb Thüringen Jugend forscht | Schüler experimentieren

Das Jungforscher Team aus Thüringen bereitet sich bereits akribisch auf den Jugend forscht Bundeswettbewerb Ende Mai in Lübeck vor. Wer sich jedoch… mehr erfahren ›

Das Jungforscher Team aus Thüringen bereitet sich bereits akribisch auf den Jugend forscht Bundeswettbewerb Ende Mai in Lübeck vor. Wer sich jedoch nochmals alle großartigen Projekte der Sieger*innen aus den Regionen in der virtuellen Ausstellung ansehen möchte, der hat noch bis zum 1. Mai 2022 Zeit. Alle Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde, Schulen, Interessierte und Förderer sind hierzu herzlich eingeladen.

Link Ausstellung

Die Preisverleihung des Landeswettbewerbes Jugend forscht / Schüler experimentiern vom 1. April 2022 kann sich unter dem nachfolgendem Link anshesehn werden.

Preiseverleihung: Landeswettbewerb

April 2022

12. April 2022

Gewinner im 31. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Thüringen gekürt

Am 31. März und 1. April 2022 präsentierten 110 Nachwuchsforscher*innen ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ im Landeswettbewerb Thüringen. Bei… mehr erfahren ›

Am 31. März und 1. April 2022 präsentierten 110 Nachwuchsforscher*innen ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ im Landeswettbewerb Thüringen. Bei der Siegerehrung wurden auch zahlreiche Projekte und Thüringer Schulen mit Sonderpreisen ausgezeichnet, unter anderem von den beiden Landespaten STIFT und Jenoptik.

Unter dem Motto „Zufällig genial?“ wurde der diesjährige Landeswettbewerb erneut digital ausgetragen. Insgesamt 110 Jungforscher*innen präsentierten insgesamt 59 Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik der beiden Wettbewerbssparten Jugend forscht sowie Schüler experimentieren. Sie hatten sich zuvor in den sieben Thüringer Regionalwettbewerben qualifiziert.

Gemeinsam mit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) verantwortete die JENOPTIK AG erneut als Patenunternehmen die Organisation des Landeswettbewerbs. Vertreten wurden beide Landespaten durch Maria Koller, Personalleiterin von Jenoptik, und Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.

Siegerehrung und Sonderpreisverleihung

Bei der Siegerehrung am Nachmittag des 1. April 2022 wurden 14 Projekte als Erstplatzierte in den jeweiligen Fachgebieten und alle weiteren Preisträger geehrt (siehe beigefügte Listen). Bewertet wurden die Projekte von einer Jury, die sich aus Vertretern von Thüringer Schulen und Hochschulen, Unternehmen und Instituten zusammensetzt.

Die Gewinner des Landeswettbewerbs Jugend forscht qualifizierten sich damit für das 57. Bundesfinale vom 26. bis 29. Mai 2022 in Lübeck.

2022_Siegerliste öffentlich Schüler experimentieren

2022_Siegerliste öffentlich Jugend forscht

Moderiert wurde die per Video übertragene Siegerehrung von Daniela Schmidt, MDR Wissen, den Landeswettbewerbsleitern Rüdiger Eisenbrand (Jugend forscht) und Uta Purgahn (Schüler experimentieren).

Zusätzlich zu den Jugend forscht Auszeichnungen gab es zahlreiche Sonderpreise. So vergab die Jenoptik-Personalleiterin Maria Koller mehrere Jenoptik-Sonderpreise an folgende Jungforscher:

  • Jugend forscht: Anika Schneidewind und Helene Flohrer für das Projekt „Dysstressbewältigung mit Naturheilmitteln“ im Fachbereich Arbeitswelt (Stand 2)
  • Jugend forscht: Elisabeth Nitz für das Projekt „Es werde Licht! – und es ward Schokolade. Die *Phosphoreszenz weißer Schokolade“ im Fachbereich Chemie (Stand 11)
  • Jugend forscht: Julianna Marie Sierka für das Projekt „Quantenpunkte aus der Küche“ im Fachbereich Physik (Stand 24)

Fotos: Jürgen Scheere, Jena
Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) vergab sieben „STIFT-Schulpreise“ an besonders engagierte Schulen in Thüringen:

Grundschulen

  • Staatliche Grundschule “Marco Polo” Saalfeld, 500 €
  • Staatliche Grundschule “Schule am Rautal”, 750 €
  • Grundschule am Steigerwald, 1.000 €


Weiterführende Schulen

  • Staatliches Gymnasium „Prof. Fritz Hofmann“, 750 €
  • Staatliches Friedrichgymnasium Altenburg, 750 €
  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla, 1.000 €


Spezialgymnasium

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt, 1.000 €


Zusätzliche virtuelle Ausstellung

Um die vielen tollen Ideen der Jungforscher*innen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurden die Projekte mit Unterstützung durch die Jenaer Rooom AG in einer virtuellen Ausstellung präsentiert. Diese Ausstellung kann über den Zugang https://jugendforscht-thueringen-2022.on.expo-x.com/ noch bis zum 1. Mai 2022 besichtigt werden.

Jenoptik ist eng mit dem Wettbewerb verbunden. Bereits seit 1991 begleitet Jenoptik als Patenunternehmen das Thüringer Landesfinale „Jugend forscht“ sowie den 2012 integrierten Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“.

Die STIFT ist seit 2005 Regionalpate von „Jugend forscht“ Mittelthüringen und seit 2018 gemeinsam mit Jenoptik Pate für den Landeswettbewerb Thüringen.

 

Fotos: Rooom AG, Jena

April 2022

01. April 2022

Ansprechpartner
Ines VogelStiftung für Technologie,
Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Häßlerstraße 8, 99096 Erfurt
Tel 0361 78923-13
jungforscher@
stift-thueringen.de
www.stift-thueringen.de

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