Die Sonnenmühle – Können Licht und Luft als Antrieb genügen?

Der Versuch im Überblick

Stellt man ein Glas mit einer selbstgebauten Mühle an einen von der Sonne angestrahlten Ort, beginnt sich die Mühle nach einer Weile zu drehen.

 

Alltagsbezüge zur Welt der Kinder

  • Mobilés (z. B. über einer Heizung)
  • Baseball Cap mit solarbetriebenem Ventilator

 

Benötigte Materialien

  • 1 Streichholz
  • leeres, sauberes Marmeladen- oder Gurkenglas (Durchmesser ca. 7 cm)
  • Alufolie
  • Schere
  • Kleber und Klebstreifen
  • schwarzer Permanent Marker
  • Faden (z. B. Nähgarn)
  • Bleistift

Der Bau einer Sonnenmühle

  • schneide vier Rechtecke mit den Maßen 3,0 cm x 3,5 cm aus Alufolie aus
  • bemale zwei dieser Rechtecke von beiden Seiten mit schwarzem Permanent Marker
  • klebe die Rechtecke abwechselnd (alufarben, schwarz, alufarben, schwarz) an einem Ende des Streichholzes fest – eine kleine Mühle entsteht
  • lass die Mühle gut trocknen
  • binde an die andere Seite des Streichholzes den Faden und fixiere ihn mit Klebstreifen
  • binde das andere Ende des Fadens an den Bleistift
  • lege den Bleistift auf die Glasöffnung, so dass sich die Mühle frei im Glas bewegen kann

 

Das steckt dahinter

Bei diesem Experiment sind Licht und Luft der Antrieb für die Sonnenmühle. Die schwarz bemalten Flügel werden wärmer als die alufarbenen Flügel. Diese reflektieren wiederum die Sonnenstrahlen und werfen sie auf die schwarzen Flügel der Mühle wie ein Spiegel zurück. Zwischen den alufarbenen und schwarzen Flügeln entsteht ein Temperaturunterschied und die Luft wirbelt an den wärmeren schwarzen Flügeln stärker (Konvektion). Dieser Wärmeunterschied lässt die Mühle rotieren. Die Kinder können also das Phänomen bestaunen, dass durch Wärmeunterschiede in der Luft Thermik entsteht, die Dinge in Bewegung bringt.

Die Termine für die Fortbildungen „Forschen mit Luft“, „Astronomie“ und alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender.

23. Juli 2018