Jugend forscht: „Mach Ideen groß!“ – Auftakt zur 58. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Mach Ideen groß!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und… mehr erfahren ›

Unter dem Motto „Mach Ideen groß!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2023 spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Kinder und Jugendliche müssen kein zweiter Einstein sein, wenn sie bei Jugend forscht mitmachen möchten. Sie sollten aber neugierig und kreativ sein und auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Wenn sie leidenschaftlich gern forschen, erfinden und experimentieren, dann ist der Wettbewerb genau das Richtige für sie. Hier können die Jungforscherinnen und Jungforscher zeigen – allein oder im Team, wie weit sie ihre Gedanken tragen und wie aus kleinen Ideen große Forschungsprojekte werden. Die Botschaft an den Forschungsnachwuchs lautet: Worauf wartet Ihr? Probiert es aus. Probiert Euch aus. Macht Ideen groß – bei Jugend forscht 2023!

Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2022. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2022 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2023 müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Mitte Mai 2023. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Angesichts der vielen aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, von der Coronapandemie über Klimaschutz und Digitalisierung bis hin zur Ressourcenknappheit, sind junge Menschen heute umso mehr gefordert, sich für eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung unserer Erde zu engagieren“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dabei trauen wir der nachfolgenden Generation zu, mit ihrer Innovationskraft einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft zu leisten.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Juli 2022

Geheimnissvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen! – Forscherfest im egapark im Rahmen des bundesweiten Tages der kleinen Forscher

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist der bundesweite Mitmachtag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Am 23. Juni 2022 und in den… mehr erfahren ›

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist der bundesweite Mitmachtag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Am 23. Juni 2022 und in den Wochen davor und danach gehen kleine und große Forscher:innen in Kitas, Horten und Grundschulen in ganz Deutschland auf Entdeckungs- und Forscherreise.

In Thüringen und ganz speziell in Erfurt feierte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) zusammen mit dem Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport Helmut Holter, der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge Mirijam Kruppa, der Geschäftsführerin des egaparks Kathrin Weiß sowie weiteren Gästen im egapark zum Motto: „Geheimnisvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen“ ein Forscherfest.

In einer Handvoll Erde kann es mit bis zu acht Milliarden mehr Lebewesen geben, als Menschen auf der Welt. Doch nicht nur das macht den Erdboden so erforschenswert. Mal ist er dunkelbraun und krümelig-weich, dann wieder sandig und voller Steine. Er kann Filter und Nährstoff zugleich sein und ist Heimat vieler kleiner Tiere. Der „Tag der kleinen Forscher“ bot Gelegenheit, diese und viele andere Aspekte rund um das Thema „Erdreich“ mit Mädchen und Jungen zu entdecken und zu erforschen.

Inspiriert vom diesjährigen Thema wurde in Kooperation mit den Mitarbeiterinnen des „Grünen Klassenzimmers“ des egaparks und Schüler:innen der Thomas-Mann-Grundschule aus Erfurt die Welt des Bodens erkundet. Unter Einbezug der SWE Erlebnisausstellung für Kinder „Wild. Wächst. Blüht!“ untersuchten die kleinen und auch großen Forscher:innen verschiedene Bodenarten, versuchten deren Alter zu bestimmen, erkundeten, woraus diese Arten entstanden sind und wie die Umwelt, aber auch die Menschen, die Böden über die letzten Jahrhunderte schon beeinflusst haben. Bei der Forschungsreise fanden die Schüler:innen mit unterschiedlich großen Sieben heraus, dass der Boden unter unseren Füßen aus vielen Bestandteilen besteht z. B. aus vielen verschiedenen großen Körnchen. Neben kürzeren und längeren Wurzeln mit einzelnen Verzweigungen, die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind, leben in den verschiedenen Böden jede Menge große und kleine Tiere wie Käfer, Regenwürmer, Spinnen, Schnecken, Larven, Vielfüßler sowie Pilze und weiter Bakterien. Am Ende der Forscherreise erhielten alle Forscher:innen nicht nur ein Forscherdiplom sondern auch einen eigenen Gärtnerpass.

Helmut Holter, Thüringer Ministerium für Bildung Jugend und Sport: „Erde ist nicht nur der Boden auf dem wir laufen und springen, sondern sie ist eines unserer Lebenselixiere. Zu verstehen, was in der Erde, im Boden für Schätze schlummern und für Lebenswelten zu entdecken sind, ist spannend für alle Altersgruppen. Kleine Forscherinnen und Forscher lernen so auch von klein auf etwas über die großen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht: den Artenschutz, den Bodenschutz und den Schutz vor dem Klimawandel. Das finde ich wichtig und toll.“

„Unsere Erlebnisausstellung zeigt, wie spannend die Beschäftigung in und mit der Natur sein kann. Auch viele aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit oder Gesundheitsbildung werden mit Spaß kindgerecht vermittelt. Neben den Mitmachstationen in Halle 1 bietet der egapark noch viele andere Möglichkeiten, um den Geheimnissen von Pflanzen- und Tierwelt auf die Spur zu kommen. Eine Tour durch das Danakil offenbart die Bedeutung des Wassers in Wüste und Urwald. Im Wissenswald lernt man die fünf großen Tiere Thüringens kennen und kann mit allen Sinnen Erfahrungen sammeln. Das GärtnerReich ist nicht nur Thüringens größter Spielplatz, sondern ein wunderbarer Erfahrungsort zur Geschichte des Gartenbaus. Darum dreht sich auch alles in der neuen Dauerausstellung im Deutschen Gartenbaumuseum. Wer zum Lernen in den egapark kommt, kann hier mehr als eine kurzweilige Schulstunde verbringen und auf ganz unterschiedliche Weise vielfältige Erfahrungen zu Naturthemen sammeln. Ein Tag ist dafür eigentlich nicht genug.“, so Kathrin Weiß, Geschäftsführerin des egaparks.

„Viele Ressourcen, die wir nutzen, stammen aus der Erde. Gleiches gilt für einen großen Teil unserer Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse. Kurzum: Das Erdreich ist eine unentbehrliche Lebensgrundlage – für uns genauso wie für künftige Generationen. Das diesjährige Thema bietet allen kleinen und großen Forscher:innen die Möglichkeit, die wichtigen Funktionen des Erdbodens kennenzulernen und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie essenziell es ist, ihn zu schützen. “, so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.

Pressemitteilung_Tag der kleinen Forscher

Juni 2022

“Energiebildung im Grundschulunterricht” – Neue Fortbildung für Grundschullehrer:innen

Wir erleben Energie täglich in Form von Licht, Wärme, Bewegung oder elektrischem Strom. Was verbirgt sich jedoch hinter dem großen Begriff „Energie“,… mehr erfahren ›

Wir erleben Energie täglich in Form von Licht, Wärme, Bewegung oder elektrischem Strom. Was verbirgt sich jedoch hinter dem großen Begriff „Energie“, wie wird Energie „gemacht“, „hergestellt“ und wofür können wir diese Energie überall nutzen? Diese Fragen können Sie mit den Schüler:innen Ihrer Schule im Rahmen des Unterrichts beim entdeckendem und forschendem Lernen nachgehen Darüber hinaus stärken Sie die MINT- und sprachlichen Kompetenzen der Schüler:innen und binden das Thema Nachhaltigkeit ein.


Was erwartet Sie in der Fortbildung

  • Eine Fortbildung mit einer gut aufeinander abgestimmten Mischung aus Gruppenworkshops, Selbstlern- und Praxisteilen sowie Webinaren.
  • Sie nähern sich dem Thema interaktiv und niedrigschwellig, erfahren sich selbst als Lernende und tauschen sich über Ihre Erfahrungen mit motivierten Kolleg:innen.
  • Sie erhalten spannendes Hintergrundwissen zum MINT-Thema „Energie“ und umfassendes Material mit Beispielen aus dem Alltag.
  • Sie entwickeln eine eigene Unterrichtsidee zum Thema, die Sie mit Ihrer Klasse umsetzen. Dafür reflektieren Sie die Methodik des entdeckenden und forschenden Lernens sowie den Praxistransfer mit Ihren Kolleg:innen.
  • Für die Fortbildung wird eine leicht handhabbare Online-Plattform genutzt.
  • Sie werden über die gesamte Fortbildung hinweg von einem erfahrenen Team von Referent:innen eng begleitet.


Umfang
Die Fortbildung für Lehrer:innen von allen Grundschulen in Thüringen umfasst drei Präsenztage, ein verpflichtendes Webinar (90 Minuten), die Unterrichtserprobung eines Praxisbeispiels sowie die selbständige Bearbeitung von Online-Modulen.

Insgesamt beträgt der Umfang 30 Stunden.

Fortbildungstermine
23.08.2022, 21.09.2022, 6.12.2022
24.08.2022, 23.09.2022, 8.12.2022

Die Webinartermine werden in der ersten Sitzung festgelegt.

Die Teinahme an der Fortbildung ist kostenlos. Alle Teilnehmer:innen erhalten ein Materialpaket aus dem Shop der “Stiftung haus der kleinen Forscher” im Wert von 30 Euro.

Die Anmeldung erfolgt online über folgenden Link www.jungforscher-thueringen.de.

Informationsflyer

© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher

Juni 2022

Die Fühler ausstrecken im OpenLab

Das Schülerforschungszentrum an der Fachhochschule Erfurt öffnet ab 20. Juni wöchentlich seine Türen zum freien Forschen und Experimentieren. Das Format dafür heißt… mehr erfahren ›

Das Schülerforschungszentrum an der Fachhochschule Erfurt öffnet ab 20. Juni wöchentlich seine Türen zum freien Forschen und Experimentieren. Das Format dafür heißt OpenLab und findet wöchentlich montags von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr statt. Junge Forscher:innen und Erfinder:innen von 10 bis 18 Jahren können sich im OpenLab treffen, andere Kinder und Jugendliche mit inspirierenden Ideen kennenlernen und eigene Projekte starten, beispielweise um einer Forschungsfrage nachzugehen oder etwas Neues zu erfinden. Das Team des Schülerforschungszentrums begleitet die Jungforscher:innen bei ihren Projekten, gibt Feedback und Impulse und stellt bei Bedarf den Kontakt her zu Expert:innen an der Fachhochschule und in der Region.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist jederzeit möglich und funktioniert so:

  1. den Anmeldebogen, die Datenschutzerklärung von Jungforscher Thüringen und das Informationsblatt zur Datenverarbeitung der Fachhochschule Erfurt herunterladen
  2. den Anmeldebogen und die Datenschutzerklärungen ausgefüllt und unterschrieben von einem Erziehungsberechtigten per E-Mail an schuelerforschungszentrum@fh-erfurt.de senden

Die Anmeldebestätigung und alle nötigen Informationen schicken wir dir dann zu. Wir sind schon gespannt, woran du forschen möchtest, und freuen uns auf das Miteinander im OpenLab!

Alle Informationen findest du auch auf unserem Flyer.

Mai 2022

Erfolg in den USA: Das deutsche Team erringt 14 Preise

Bei der Regeneron International Science and Engineering Fair (Regeneron ISEF) in Atlanta, Georgia hat sich das 14-köpfige deutsche Team erfolgreich präsentiert und… mehr erfahren ›

Bei der Regeneron International Science and Engineering Fair (Regeneron ISEF) in Atlanta, Georgia hat sich das 14-köpfige deutsche Team erfolgreich präsentiert und insgesamt 14 Preise gewonnen. Die Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht waren in der vergangenen Woche in den USA beim weltweit größten naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerb mit neun innovativen Forschungsprojekten an den Start gegangen. An der Regeneron ISEF, die vom 7. bis 13. Mai 2022 ausgetragen wurde, nahmen mehr als 1.800 junge MINT-Talente aus 80 Ländern teil.

Das Forschungsprojekt von Amon Schumann (17) aus Berlin wurde mit insgesamt sechs Auszeichnungen prämiert: Der Jugend forscht Bundessieger von 2021 errang mit seinem innovativen Konzept zur Optimierung üblicher Verfahren der Wetterdatenmessung unter Einsatz einer selbst entwickelten solarstrombetriebenen Sonde den mit 10.000 US-Dollar dotierten Craig R. Barrett Award for Innovation – einen von sechs Top Awards – sowie den 1. Preis im Fachgebiet Engineering Technology: Statics & Dynamics in Höhe von 5.000 US-Dollar. Ferner erhielt er den IEEE Foundation Presidents’ Scholarship Award im Wert von 10.000 US-Dollar, den zweiten, mit 1.000 US-Dollar dotierten Sonderpreis der American Meteorological Society (AMS), einen Preis der China Association for Science and Technology (CAST) verbunden mit 1.200 US-Dollar Preisgeld sowie eine einjährige studentische Mitgliedschaft im International Council on Systems Engineering (INCOSE).

Leonard Münchenbach (18) und Leo Neff (18) aus Emmendingen gewannen mit ihren Untersuchungen des Flugverhaltens von Konfetti einen 2. Preis im Fachgebiet Physics and Astronomy in Höhe von 2.000 US-Dollar sowie den Second Physical Science Award, dotiert mit 1.000 US-Dollar, gestiftet von Sigma Xi, The Scientific Research Honor Society.

Darüber hinaus bejubelte das deutsche Team sechs 4. Preise, dotiert mit jeweils 500 US-Dollar. Im Fachgebiet Biochemistry war Helen Hauck (19) aus Radolfzell erfolgreich. Sie befasste sich mit einer aus dem Indischen Springkraut gewonnenen Substanz als Basis für ein biochemisches Spritzmittel gegen den Buchsbaumzünsler. Ebenfalls in Biochemistry ging ein 4. Preis an Nikola Ristic (19) aus Leipzig, der in den USA ein selbst geschriebenes Computerprogramm präsentierte, das die Dichte und innere Struktur von Molekülen und deren Hohlräume berechnen und visualisieren kann. Jeweils einen 4. Preis im Fachgebiet Biomedical Engineering erhielten Marik Müller (18) aus Potsdam für seine innovative Methode zur Inaktivierung des Antibiotikums Florfenicol sowie Theresa Weber (18), Donata Henkel (19) und Celina Stitz (19) aus Erfurt, die in ihrem Projekt zeigten, dass sich 3-D-Biodruck für die Züchtung von Knorpelgewebe der menschlichen Ohrmuschel eignet. Jan Heinemann (19) aus Andernach sicherte sich einen 4. Preis im Fachgebiet Engineering Technology: Statics & Dynamics mit seinem „Löschigel“. Dieser stachelartige Aufsatz zerstäubt das Löschwasser aus Feuerwehrschläuchen großflächig und erzielt so eine größere Wirkung. Ein 4. Preis im Fachgebiet Physics and Astronomy ging an Maximilian Dorzweiler (16) und Jan Dajnec (16) aus Saarlouis. Sie untersuchten den optischen Effekt, der zu beobachten ist, wenn ein Laserstrahl eine Seifenblase streift und dabei in Dutzende feinere Strahlen aufgespalten wird.

„Die Erfolge der Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht auch auf internationaler Ebene belegen einmal mehr, dass wir in Deutschland über leistungsstarke und konkurrenzfähige junge Forscherinnen und Forscher verfügen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V..

Mai 2022

Forscheridee 5 zum Tag der kleinen Forscher 2022: Aus Sand gebaut

Der Versuch im Überblick Im Sandkasten können Kinder wichtige Grunderfahrungen machen. Sie lernen einen Werkstoff kennen und probieren ihre Feinmotorik aus. Zudem… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Im Sandkasten können Kinder wichtige Grunderfahrungen machen. Sie lernen einen Werkstoff kennen und probieren ihre Feinmotorik aus. Zudem lernen sie den Umgang mit einfachen Werkzeugen, wie z. B. Schaufeln und Förmchen. Kommt Wasser mit dazu, ändern sich die Eigenschaften des Werkstoffs Sand.


Forscherfragen

  • Wie kann man mit Sand besonders hoch bauen?
  • Gibt es Tricks, wie die Sandburg besser hält?


Alltagsbezüge zur Welt der Kinder
Der Sandkasten oder die Buddelkiste ist für Kinder etwas sehr Bekanntes. Außerdem findet sich ein Sandbereich auf fast jedem Spielplatz. Somit ist der Umgang mit Sand als Werkstoff selbst für junge Kinder vertraut. Während das Spiel dort für gewöhnlich intuitiv verläuft, ist das Vorgehen jetzt gezielt und damit werden die Grunderfahrungen genutzt, die die Kinder beim Spiel erworben haben.


Benötigte Materialien

  • eine Sandkiste mit genügend Sand oder einen großen Sandhaufen
  • Schaufeln und Eimer
  • Wasser
  • verschiedene Materialien, z. B. Bretter, Stricke, Steine, aber auch Stoffe, Kunststoffabfall oder Pappen – je nachdem, was Sie finden oder einfach besorgen können


An die Schaufeln, fertig, los!
Regen Sie die Kinder an, eine möglichst hohe Sandburg oder ein hohes Sandschloss zu bauen. Welche Ideen haben sie, um zu verhindern, dass die Burg zusammenfällt, oder der Sand einfach herunter rieselt? Die Kinder bauen erste Burgen. Bauen sie zusammen oder bricht ein Wettstreit über die höchste Burg aus? Ist eine Gruppenarbeit erfolgreicher als eine Einzelarbeit? Wie ist der Umgang mit dem Werkzeug? Sprechen Sie danach mit den Kindern über ihre Erfahrungen: Was hat gut funktioniert, was nicht? Wie nass konnte der Sand sein, damit gut gebaut werden konnte? Hat es geholfen, einen Eimer zu nutzen oder Schaufeln? Wie ist es gelungen, sich die raren Werkzeuge zu teilen? Was haben sie für Ideen, wie es besser gehen oder die Burg höher werden könnte?


Hoch, höher, am höchsten
Stellen Sie Materialien (s. o.) bereit, die die Kinder benutzen können, damit ihre Sandburg höher wird. Die Kinder können überlegen, ob es sinnvoll ist, eine Innenkonstruktion zu bauen und den Sand darüber zu häufen oder vielleicht eher eine Schalung zu errichten und den Sand einzufüllen. Was machen die Kinder nun für Erfahrungen? Die Kinder können auch nicht nur in die Höhe bauen, sondern auch in die Tiefe und verschiedene Tunnel graben.


Feinarbeiten und Großbaustellen
Viele Menschen möchten sehr gerne in schönen, bunten Häusern leben. Entsprechend können auch die Sandburgen und – schlösser vielfältig verziert werden. Wird die höchste Sandburg and das höchste Schloss auch am schönsten sein? Auch hier ist Technik gefragt: Wie können Verzierungen gut am Sand halten? Mit welchen Werkzeugen können Muster in den Sand geritzt werden? Was eignet sich als Fahne?

Tipp: Um Häuser geht es auch auf Baustellen. Besuchen Sie mit den Kindern eine Baustelle in der Nähe der Einrichtung. Wo findet sich dort der Sand und wie wird er verarbeitet? Welche Strategien verfolgen Bauingenieure oder Maurer:innen?


Wissenswertes für Erwachsene
Nicht nur die tollen Burgen der Kinder sind aus Sand gebaut, auch die meisten Gebäude, in denen wir leben, bestehen aus einem großen Anteil Sand. Dies liegt an dem genutzten Beton, der eine Mischung aus Zement, Sand und Wasser ist. Mit dem wachsenden Bedarf an Wohnraum und Gebäuden wird tatsächlich die Ressource Sand immer knapper, auch wenn man denken könnte, es gäbe in den Wüsten doch genug Sand. Sand ist aber nicht gleich Sand. Die Wüstensandkörner sind durch den Wind zu glatt und fein geschliffen. Ein Beton aus ihnen würde viel zu schnell zerbröseln. So wird Sand, der für das Bauen geeignet ist, zu einer sehr kostbaren Ware mit der schonend umgegangen werden muss. Eine Möglichkeit besteht darin, alte Häuser zu recyceln und einzelne Bestandteile wiederzuverwenden. Diese Strategie wird auch als “Urban Mining” (Bergbau in der Stadt) bezeichnet.


Ideen zum Weiterforschen

  • Kann man aus Sand eine Art „Kleber“ oder „Beton“ für das Bauen herstellen?
  • Können mit Sand auch Brücken gebaut werden?
  • Was passiert mit Seen im Sand?


Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, „Forschen mit Wasser“ und „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Bild @ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Aus Sand gebaut

Mai 2022

AUSSCHREIBUNG „MINT-FREUNDLICHE SCHULE 2022“ UND „DIGITALE SCHULE 2022“

Auch in diesem Jahr sind alle Grundschulen sowie weiterführenden Schulen in Thüringen eingeladen, sich als “MINT-freundliche Schule” und/oder „Digitale Schule“ zu bewerben…. mehr erfahren ›

Auch in diesem Jahr sind alle Grundschulen sowie weiterführenden Schulen in Thüringen eingeladen, sich als “MINT-freundliche Schule” und/oder „Digitale Schule“ zu bewerben. Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und die Stiftung Bildung für Thüringen als Partner der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen“ unterstützen die Ausschreibung. In diesem Zuge verweisen wir darauf, dass ab dem Jahr 2022 die Bewerbungsunterlagen für Thüringen an die bundesweiten Kriterien angepasst wurden und somit keine zusätzlichen Anforderungen wie die Beteiligung am Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren und Haus der kleinen Forscher zu erfüllen sind.

Das Signet „MINT-freundlichen Schule“
Die nachhaltige Verbesserung des MINT-Unterrichts an Schulen ist ein wichtiges Anliegen, um die Welt zu verstehen und an ihr teilhaben zu können. Dazu ehren Partnerorganisationen der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, Stiftungen, Unternehmen, Vereine und Verbände gemeinsam Schulen, die einen Schwerpunkt auf die MINT-Bildung legen. Dabei ist die Ehrung und Hervorhebung von Schulen in der Breite mit einem erkennbaren, grundlegenden MINT-Schwerpunkt notwendig und zielführend, um in Deutschland die MINT-Bildung quantitativ und qualitativ auszubauen.

Das Signet „Digitale Schule“
Auch Schulen in Deutschland stehen vor der Herausforderung der Digitalisierung. Auf Initiative von “MINT Zukunft schaffen!” haben Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft als Partner des Projekts „Digitale Schule“ einen Kriterienkatalog als Leitfaden für Schulen entwickelt. Neben einem umfassenden Nachweis der Profilbildung im Bereich Digitalisierung unterstützt das Signet die Vernetzung mit Partnerunternehmen und MINT-Botschaftern und ist eine Anerkennung für geleistete Arbeit im Bereich der digitalen Bildung.

Schulen, die die Kriterien erfüllen und ausgezeichnet werden, erhalten für drei Jahre das Siegel „MINT-freundliche Schule Thüringen“ und/oder “Digitale Schule”. Zur Erfüllung der Kriterien können die Schulen gern auf die Unterstützung beider Stiftungen zurückgreifen.“

Alle Informationen zum Bewerbungsprozess sowie die dazugehörigen Bewerbungs-unterlagen als „MINT freundliche Schule“ und/oder “Digitale Schule” finden Sie auf der Homepage “MINT Zukunft schaffen” (www.mintzukunftschaffen.de).

April 2022

Virtuelle Ausstellung Landeswettbewerb Thüringen Jugend forscht | Schüler experimentieren

Das Jungforscher Team aus Thüringen bereitet sich bereits akribisch auf den Jugend forscht Bundeswettbewerb Ende Mai in Lübeck vor. Wer sich jedoch… mehr erfahren ›

Das Jungforscher Team aus Thüringen bereitet sich bereits akribisch auf den Jugend forscht Bundeswettbewerb Ende Mai in Lübeck vor. Wer sich jedoch nochmals alle großartigen Projekte der Sieger*innen aus den Regionen in der virtuellen Ausstellung ansehen möchte, der hat noch bis zum 1. Mai 2022 Zeit. Alle Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde, Schulen, Interessierte und Förderer sind hierzu herzlich eingeladen.

Link Ausstellung

Die Preisverleihung des Landeswettbewerbes Jugend forscht / Schüler experimentiern vom 1. April 2022 kann sich unter dem nachfolgendem Link anshesehn werden.

Preiseverleihung: Landeswettbewerb

April 2022

Einladung Bildungsveranstaltung „Zukunftskompetenzen – Kinder stärken, Zukunft gestalten“

Kinder für die Zukunft stärken – das machen wir immer schon! Für pädagogische Fach- und Lehrkräfte ist der Blick auf die Zukunft… mehr erfahren ›

Kinder für die Zukunft stärken – das machen wir immer schon! Für pädagogische Fach- und Lehrkräfte ist der Blick auf die Zukunft von Kindern ein Bestandteil ihrer Arbeit. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Entwicklungen wie der Digitalisierung, dem Klimawandel oder der Corona-Pandemie wird das Thema Zukunftskompetenzen in der Gesellschaft und insbesondere im Bildungsbereich zunehmend diskutiert: Welche Kompetenzen brauchen Kinder zukünftig, um die Welt aktiv mitzugestalten, sich selbst sicher und kompetent zu fühlen? Wie können Pädagog:innen sie dabei begleiten? Was sind Zukunftskompetenzen und welche Rolle hat die MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung? Mit zahlreichen praxisnahen Beispielen und Ideen werden Sie angeregt, das Thema in den Alltag zu tragen und damit selbst sofort in Ihrer Einrichtung loszulegen.

Wir laden Sie herzlich zur halbtägigen Bildungsveranstaltung „Zukunftskompetenzen – Kinder stärken, die Zukunft gestalten“ am 7. Juli 2022 im Hotel Victor´s Residenz (Häßlerstraße 17) in Erfurt ein.

In der halbtägigen Bildungsveranstaltung

  • erfahren Sie, welche Megatrends und Kompetenzen für die Zukunft diskutiert werden und wie gute frühe MINT-Bildung zur Ausbildung von diesen Kompetenzen beiträgt.
  • erhalten Sie Impulse, wie Sie Kinder bei der Entwicklung von Zukunftskompetenzen unterstützen können und entwickeln eigene Umsetzungsideen.
  • tauschen Sie sich mit anderen pädagogischen Fach- und Lehrkräften über ihre Zukunftsbilder aus und erhalten pädagogisches Material für die Praxis.


Die Veranstaltung ist für alle kostenfrei und auf 100 Teilnehmer:innen.

Programm (PDF) und Anmeldung (pdf)

Juni 2022

Forscheridee 4 zum Tag der kleinen Forscher 2022: Erdreich und Pflanzen = ein tolles Team

Der Versuch im Überblick Erdreich und Pflanzen sind ein untrennbares Team. Erforschen Sie gemeinsam mit den Kindern, wie Böden das Wachstum von… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Erdreich und Pflanzen sind ein untrennbares Team. Erforschen Sie gemeinsam mit den Kindern, wie Böden das Wachstum von Pflanzen beeinflussen und wie Pflanzen aktiv den Boden schützen.


Forscherfragen

  • Welche Pflanzen wachsen auf welchem Boden?
  • Wie sind die Böden beschaffen?


Alltagsbezüge zur Welt der Kinder
Raus in die Natur! Wie schön ist es, wenn es um uns grünt und blüht. Aber warum wächst auf dem dunklen Erdboden ganz viel, wogegen im Sandkasten fast gar keine Pflanzen zu erkennen sind? Anscheinend haben die Art des Bodens und seine Zusammensetzung einen Einfluss auf das Wachstum der Pflanzen. Wie sieht es aber für den Boden aus? Ist es für den Boden wichtig, ob Pflanzen auf ihm wachsen? Und spielt die Art der Pflanzen dabei eine Rolle?

Benötigte Materialien

  • Kressesamen
  • Bohnen- oder Erbsensamen
  • Wassersprühflasche
  • Fotokamera


Versuch: Pflanzen und Wachsen auf verschiedenen Böden

  • Mehrere Pflanzbehälter: Gläser oder Eierkarton
  • Verschiedene Substrate als “Boden”: Sand, Erde aus dem Beet, Lehm, Kies, Pflanzerde, Holzspäne, Steine, Watte, etc.


Versuch: Zusammenhalt: Boden und Pflanzen bei starkem Regen

  • 3 flache Pflanzgefäße mit einem Durchmesser von mindestens 20 cm (z.B. Blumenuntersetzer)
  • Pflanzenerde
  • Gießkanne mit Brauseaufsatz


Pflanzen wachsen auf verschiedenen Böden
Erkunden Sie gemeinsam mit den Kindern das Außengelände bzw. die Umgebung Ihrer Einrichtung. Was gibt es dort für unterschiedliche Böden und Untergründe? Die Kinder nehmen nun von diesen verschiedenen Untergründen etwas Material mit in die Einrichtung und befüllen damit jeweils ein Pflanzgefäß (Gläser oder Vertiefungen von Eierkartons). Je unterschiedlicher die Arten der Untergründe sind, desto spannender wird die Frage, ob etwas wächst oder nicht.

Nun können die Kinder die vorbereiteten Gefäße mit Kressesamen bepflanzen, mit der Wassersprühflasche befeuchten und an einen warmen und hellen Ort, wie einer Fensterbank, stellen. Achtung: Der Untergrund muss immer leicht feucht sein. Jetzt heißt es Geduld haben und genau beobachten. Lassen Sie die Kinder dabei täglich ein Foto von den Gefäßen machen, so dass sie die Veränderungen und die Unterschiede nachvollziehen und den Wachstumsverlauf vergleichen können.


Zusammenhalt: Boden und Pflanzen bei starkem Regen
Um zu erforschen, wie Pflanzen aktiv den Boden schützen können, bietet sich ein weiterer Pflanzversuch an. Dazu befüllen die Kinder drei Schalen mit Pflanzenerde. Die erste Schale bepflanzen sie großflächig mit Kressesamen, die Zweite mit Erbsen- oder Bohnensamen, mit 2 Fingerbreit Abstand zueinander. Die letzte Schale wird nicht bepflanzt.

Die Kinder setzten alle drei Schalen an einen hellen und warmen Ort (z. B. Fensterbank) und befeuchten sie regelmäßig mit Wasser, so dass die Erde immer etwas feucht ist. Nun müssen die Pflanzen wachsen. Die Erbsen bzw. Bohnen brauchen dafür etwas mehr Zeit. Der eigentliche Versuch kann stattfinden, wenn sie eine Höhe von ca. acht bis zehn Zentimeter haben. In der Zeit hat die Kresse sicher schon einen satten Pflanzenteppich gebildet.

Nehmen sie dann gemeinsam die drei Schalen nach draußen, wo es dreckig werden darf. Die Kinder suchen drei ca. gleichgroße Steine, auf die die Schalen leicht schräg gestellt werden können. Nun gießen die Kinder mit der Gießkanne mit aufgesetztem Brausekopf kräftig über alle drei Schalen. Beobachten Sie mit den Kindern genau: Was passiert mit dem Boden in den drei verschiedenen Schalen? Und wie reagieren die Pflanzen auf den großen Regenguss?


Wissenswertes für Erwachsene
Pflanzen und Böden gehören zusammen. Die Böden bieten Pflanzen zum einen wichtige Nährstoffe, die sie zum Wachsen benötigen, zum anderen auch Halt, um nicht einfach umzufallen oder weggeweht zu werden. Dabei gibt es Pflanzen, die wenige Ansprüche an den Boden haben und an vielen Standorten gut wachsen können, wie bspw. die Kresse. Dagegen gibt es auch Pflanzen, die nur unter sehr speziellen Bedingungen gedeihen können und als sogenannte Zeigerpflanzen etwas über den Boden, auf dem sie wachsen, erzählen können. So wachsen die große Brennnessel und der gewöhnliche Löwenzahn am liebsten auf stickstoffreichen Böden, während die Kuh-Schelle einen kalkhaltigen Boden bevorzugt.

Im Gegenzug geben die Pflanzen auch dem Boden Halt. Nackter unbewachsener Boden kann leicht von Wasser oder Wind weggetragen werden. Dieser als Erosion be-zeichneter Prozess führt an vielen Orten (in der Landwirtschaft, aber auch in vielen Gärten) zu großen Verlusten von fruchtbarem Boden. Die Bedeutsamkeit wird deutlich, wenn man sich vorstellt, dass es unter den hier vorkommenden Klimabedingungen ca. 100 bis 300 Jahre braucht, bis fruchtbarer Boden von einem Zentimeter Dicke entsteht. Pflanzen schützen mit ihren Wurzeln und der oberflächlichen Bedeckung den Boden optimal gegen Erosion. Begrünung von nackten Bodenflächen ist daher echter Bodenschutz.


Ideen zum Weiterforschen

  • Kann auf einer Fliese oder Watte etwas wachsen?
  • Auf welchem Untergrund wachsen Erbsen und Bohnen?
  • Welche Bodenarten gibt es noch auf der Welt?


Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ und „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Bild @ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Erdreich und Pflanzen = ein tolles Team

April 2022

Gewinner im 31. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Thüringen gekürt

Am 31. März und 1. April 2022 präsentierten 110 Nachwuchsforscher*innen ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ im Landeswettbewerb Thüringen. Bei… mehr erfahren ›

Am 31. März und 1. April 2022 präsentierten 110 Nachwuchsforscher*innen ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ im Landeswettbewerb Thüringen. Bei der Siegerehrung wurden auch zahlreiche Projekte und Thüringer Schulen mit Sonderpreisen ausgezeichnet, unter anderem von den beiden Landespaten STIFT und Jenoptik.

Unter dem Motto „Zufällig genial?“ wurde der diesjährige Landeswettbewerb erneut digital ausgetragen. Insgesamt 110 Jungforscher*innen präsentierten insgesamt 59 Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik der beiden Wettbewerbssparten Jugend forscht sowie Schüler experimentieren. Sie hatten sich zuvor in den sieben Thüringer Regionalwettbewerben qualifiziert.

Gemeinsam mit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) verantwortete die JENOPTIK AG erneut als Patenunternehmen die Organisation des Landeswettbewerbs. Vertreten wurden beide Landespaten durch Maria Koller, Personalleiterin von Jenoptik, und Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.

Siegerehrung und Sonderpreisverleihung

Bei der Siegerehrung am Nachmittag des 1. April 2022 wurden 14 Projekte als Erstplatzierte in den jeweiligen Fachgebieten und alle weiteren Preisträger geehrt (siehe beigefügte Listen). Bewertet wurden die Projekte von einer Jury, die sich aus Vertretern von Thüringer Schulen und Hochschulen, Unternehmen und Instituten zusammensetzt.

Die Gewinner des Landeswettbewerbs Jugend forscht qualifizierten sich damit für das 57. Bundesfinale vom 26. bis 29. Mai 2022 in Lübeck.

2022_Siegerliste öffentlich Schüler experimentieren

2022_Siegerliste öffentlich Jugend forscht

Moderiert wurde die per Video übertragene Siegerehrung von Daniela Schmidt, MDR Wissen, den Landeswettbewerbsleitern Rüdiger Eisenbrand (Jugend forscht) und Uta Purgahn (Schüler experimentieren).

Zusätzlich zu den Jugend forscht Auszeichnungen gab es zahlreiche Sonderpreise. So vergab die Jenoptik-Personalleiterin Maria Koller mehrere Jenoptik-Sonderpreise an folgende Jungforscher:

  • Jugend forscht: Anika Schneidewind und Helene Flohrer für das Projekt „Dysstressbewältigung mit Naturheilmitteln“ im Fachbereich Arbeitswelt (Stand 2)
  • Jugend forscht: Elisabeth Nitz für das Projekt „Es werde Licht! – und es ward Schokolade. Die *Phosphoreszenz weißer Schokolade“ im Fachbereich Chemie (Stand 11)
  • Jugend forscht: Julianna Marie Sierka für das Projekt „Quantenpunkte aus der Küche“ im Fachbereich Physik (Stand 24)

Fotos: Jürgen Scheere, Jena
Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) vergab sieben „STIFT-Schulpreise“ an besonders engagierte Schulen in Thüringen:

Grundschulen

  • Staatliche Grundschule “Marco Polo” Saalfeld, 500 €
  • Staatliche Grundschule “Schule am Rautal”, 750 €
  • Grundschule am Steigerwald, 1.000 €


Weiterführende Schulen

  • Staatliches Gymnasium „Prof. Fritz Hofmann“, 750 €
  • Staatliches Friedrichgymnasium Altenburg, 750 €
  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla, 1.000 €


Spezialgymnasium

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt, 1.000 €


Zusätzliche virtuelle Ausstellung

Um die vielen tollen Ideen der Jungforscher*innen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurden die Projekte mit Unterstützung durch die Jenaer Rooom AG in einer virtuellen Ausstellung präsentiert. Diese Ausstellung kann über den Zugang https://jugendforscht-thueringen-2022.on.expo-x.com/ noch bis zum 1. Mai 2022 besichtigt werden.

Jenoptik ist eng mit dem Wettbewerb verbunden. Bereits seit 1991 begleitet Jenoptik als Patenunternehmen das Thüringer Landesfinale „Jugend forscht“ sowie den 2012 integrierten Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“.

Die STIFT ist seit 2005 Regionalpate von „Jugend forscht“ Mittelthüringen und seit 2018 gemeinsam mit Jenoptik Pate für den Landeswettbewerb Thüringen.

 

Fotos: Rooom AG, Jena

April 2022

Forscheridee 3 zum Tag der kleinen Forscher 2022: Herein ins Regenwurmkino!

Der Versuch im Überblick Im Frühling erwachen die Regenwürmer aus ihrem Winterschlaf und legen mit der Arbeit los: Sie produzieren tolle neue… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Im Frühling erwachen die Regenwürmer aus ihrem Winterschlaf und legen mit der Arbeit los: Sie produzieren tolle neue fruchtbare Erde und graben viele Gänge, sodass das Regenwasser gut versickern kann. Es lohnt sich, den Boden-Superhelden bei der Arbeit zuzuschauen!


Forscherfragen

  • Wo können Regenwürmer gefunden werden?
  • Wie lang werden Regenwürmer und kann die Länge gemessen werden?


Alltagsbezüge zur Welt der Kinder
Kaum ist die Sandkastensaison angebrochen, da finden sich auch schon Regenwürmer, falls mal neben dem Sandkasten gebuddelt wird. Wahrscheinlich haben alle Kinder schon einmal einen Wurm gesehen. Haben sie ihn auch angefasst oder genau betrachtet?


Benötigte Materialien

  • ein großes Glas, z. B. ein Gurkenglas
  • ein kleineres Trinkglas
  • Erde, Sand und Blätter
  • Regenwürmer oder Mistwürmer
  • ein schwarzes oder dunkles blickdichtes Tuch


Wissen über Würmer
Wenn die Kinder mit den ersten Regenwürmern im Jahr in Kontakt kommen, ist eine gute Gelegenheit, das Leben der Würmer genauer zu untersuchen. Dazu eignet sich ein “Regenwurmkino”. Bevor es losgeht, fragen Sie die Mädchen und Jungen, was sie alles über die Würmer wissen und wo sie ihnen begegnet sind. Vielleicht können Sie dazu auch schon ein Plakat über Regenwürmer malen, das nach und nach ergänzt wird.


Was schlängelt sich durch die Erde?

  • Die Kinder sammeln danach vorsichtig ein paar Regenwürmer. Stellen Sie ein Trinkglas verkehrt herum in die Mitte eines großen Gurkenglases. Auf diese Weise können sich die Regenwürmer im Gurkenglas später nicht in der Mitte verstecken und sind von außen gut sichtbar.
  • Füllen Sie zuerst eine Schicht Kieselsteine ein. Lassen Sie die Kinder dann unterschiedliche Bodenarten wie Gartenerde, Sand, Kompost oder Ackerboden schichtweise ins Gurkenglas füllen und obenauf eine Schicht frische, zerkleinerte Kompost Abfälle geben.
  • Anschließend wird die Erde vorsichtig mit Wasser besprüht, bis sie leicht feucht ist.
  • Dann werden zwei bis drei Regenwürmer hineingesetzt. Decken Sie das Glas mit einem schwarzen Tuch ab, denn Regenwürmer brauchen die Dunkelheit.
  • Achtung: Das Glas darf nicht luftdicht verschlossen werden, da die Bodentiere Sauerstoff benötigen. Zum Beobachten darf das Tuch zeitweise abgenommen werden. Schon nach wenigen Augenblicken können die Kinder sehen, wie die Regenwürmer die Erdschichten vermischen und Gänge bauen.


Vom Laub zum Kompost

  • Noch schneller verarbeiten Mistwürmer das Laub zum Kompost. Mistwürmer können im Angelladen gekauft, im Internet bestellt oder von jemandem mit einem Komposthaufen mitgebracht werden.
  • Dann kann der Versuch mit Mistwürmern und Regenwürmern gleichzeitig durchgeführt werden. Wie unterscheidet sich das Ergebnis nach einem Tag oder einer Woche? Außerdem kann der Inhalt des Glases variiert werden.
  • Was wird am schnellsten durchmischt und verdaut, wann dauert es länger?


Wissenswertes für Erwachsene
Würmer fressen pro Tag bis zur Hälfte ihres Eigengewichtes. Dabei sind sie allerdings nicht alleine. Viele minikleine Bodenorganismen helfen den Würmern bei der Verarbeitung. Regenwürmer halten sowohl Winter- als auch Sommerschlaf. Im Winter ist es ihnen zu kalt, im Sommer zu warm und trocken.
Übrigens: Wer seine Abfallmenge reduzieren möchte und gleichzeitig einen guten Dünger für den Garten braucht, kann eine einfache Wurmkiste bestellen oder auch selbst bauen. Es gibt dazu viele Anbieter, die gute Konzepte für Haushalte, Büros, aber auch Bildungseinrichtungen bereitstellen.


Ideen zum Weiterforschen

  • Wo leben Regenwürmer? Und sehen Regenwürmer in jedem Land gleich aus?
  • Warum sind die Regenwürmer gut für unsere Umwelt?
  • Haben Regenwürmer Füße?


Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ und „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Bild @ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Herein ins Regenwurmkino

März 2022

Preisträger Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelthüringen

Am 22. und 23. Februar fand der 26. Regionalwettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren Mittelthüringen statt. Wiederholt präsentierten 113 Nachwuchswissenschaftler*innen ihre Forschungsarbeiten… mehr erfahren ›

Am 22. und 23. Februar fand der 26. Regionalwettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren Mittelthüringen statt. Wiederholt präsentierten 113 Nachwuchswissenschaftler*innen ihre Forschungsarbeiten der 32köpfigen Jury auf dem digitalem Weg.

Folgende Sieger*innen sehen wir digital beim Landesdwettbewerb vom 31. März bis 1. April 2022 in Jena.

Arbeitswelt – Schüler experimentieren

1. Platz “Moderne Kunst mit Lego” von Mika Kutter und Richardf Theodor Roth von der Grundschule am Steigerwald

Biologie – Schüler experimentieren

1. Platz “Wie entwickelt sich eine Wachtel anhand des Gewichts des Eies?” von Lukas Schimmel vom Staatlichem Gymnasium „Prof. Fritz Hofmann“ Kölleda

Chemie – Schüler experimentieren

1. Platz “Wasser säubern … aber “sauber„” von Georg Elias Henning und Daniel Bezzel von der Grundschule am Steigerwald

Geo- und Raumwissenschaften – Schüler experimentieren

1. Platz “Heiße Stadt! Analyse der Temperatur verschiedener Bodenoberflächen mit dem Raspberry Pi” von Elina Grüning und Danilo Grüning vom Staatlichem Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

Physik – Schüler experimentieren

1. Platz “Wie rutscht man am besten auf einer Bananenschale aus” von Nena Pauline Schmidt, Anna Koppo und Klara Hohmann vom Staatlichem Gymnasium „Prof. Fritz Hofmann“ Kölleda

Technik – Schüler experimenteren

1. Platz “Wie funktioniert ein Aufwindkraftwerk?” von Philipp Kleinjung und Levi Steidtmann vom Staatlichem Gymnasium „Johann Wolfgang von Goethe“ Weimar

Regionalsieg in der Sparte “Schüler experimentieren” für das beste interdisziplinäre Projekt: “Sockensortiermaschine” von Konrad Cermann vom Staatlichem Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

Biologie – Jugend forscht

1. Platz “Untersuchung des Einflusses von Rhizobakterien auf das Wachstum von Kulturpflanzen” von Hannah Gerke, Fabio Stephan undVanessa Müller vom Staatlichem Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

Chemie – Jugend forscht

1. Platz “Entschädigung von Mikroschadstoffen am Modell” von Sönke Larkin und Xaver-Pascal Möller vom Staatlichem Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

Geo- und Raumwissenschaften – Jugend forscht

1. Platz “Was fließt denn da? – Untersuchung der Wasserqualität der Gera im Bereich der Stadt Erfurt” von Marlene Luise Apel vom Staatlichem Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

Mathematik/Informatik – Jugend forscht

1. Platz “Klassifizierung von Hasskommentaren im Internet unter Verwendung Neuronaler Netze” von Jakob Schödl, Richard Weber und Noah Khalil vom Staatlichem Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

Physik – Jugend forscht

1. Platz “Elektromagnetische Felder im Alltag – Analyse der Belastung durch WLAN-Systeme” Marlene Dittmann, Johanna Schramm und Antonia Holz vom Staatlichem Gymnasium “Albert Schweitzer” Sömmerda

1. Platz “Der Ton macht die Musik! Eine physikalische Analyse bei Querflöte, Orgel und Klavier” von Elisabeth Merschdorf vom Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar, Staatliches Spezialgymnasium

Technik – Jugend forscht

1. Platz “Entwicklung einer optischen Varroamilbenerkennung auf Bienen und anschließende Bekämpfung” von Daniel Cermann, Richard Ueltzen und Albert Dehne vom Staatlichem Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

Regionalsieg in der Sparte “Jugend forscht” für das besteinterdisziplinäre Projekt: “Es werde Licht! – und es ward Schokolade. Die Phosphoreszenz weißer Schokolade” von Elisabeth Nitz vom Staatlichem Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

Februar 2022

Bestellstart Aktionsmaterial “Tag der kleinen Forscher” 2022

Ab sofort können sich alle pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus aktiven sowie inaktiven Kitas, Horten und Grundschulen ihr Aktionsmaterial zum Tag der… mehr erfahren ›

Ab sofort können sich alle pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus aktiven sowie inaktiven Kitas, Horten und Grundschulen ihr Aktionsmaterial zum Tag der kleinen Forscher unter https://www.tag-der-kleinen-forscher.de/mitforschen/aktionsmaterial bestellen oder direkt downloaden.

Mit den bunten Publikationen zum “Tag der kleinen Forscher” stellt die Stiftung Haus der kleinen Forscher ein vielfältiges Material bereit, das den pädagischen Fach- und Lehrkräften und den Kindern ausgiebig Anlass zum gemeinsamen Entdecken und Forschen gibt – rund um das diesjährige Motto “Geheimnisvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen”.

Der “Tag der kleinen Forscher” ist ein bundesweiter Mitmachtag für alle, die den Forschergeist von Kindern im Kita- und Grundschulalter aktiv unterstützen möchten. Alle Kitas, Horte und Grundschulen sind eingeladen, rund um den Aktionstag am 23. Juni 2022 gemeinsam zu forschen und die Welt zu entdecken.

Auch in Thüringen wird es wieder ein Forscherfest geben. Wo dieses gefeiert wird und welche spannenden Phänomene an diesem Tag unter den Füßen entdeckt werden, das wird noch nicht verraten.

Februar 2022

REGIONALSIEGER JUGEND FORSCHT/ SCHÜLER EXPERIMENTIEREN MITTELTHÜRINGEN 2022 – AUCH DIGITAL VON ERFOLG GEKRÖNT!

113 Nachwuchsforscher*innen präsentierten digital 56 Projekte | 15 Regionalsiegerprojekte gekürt Unter dem Motto „Zufällig Genial?“ präsentierten sich gestern 113 Nachwuchsforscherinnen und -forscher… mehr erfahren ›

113 Nachwuchsforscher*innen präsentierten digital 56 Projekte | 15 Regionalsiegerprojekte gekürt

Unter dem Motto „Zufällig Genial?“ präsentierten sich gestern 113 Nachwuchsforscherinnen und -forscher mit insgesamt 56 Projekten beim 27. Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelthüringen. Der unter der Patenschaft der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) stehende Wettbewerb wurde auch in diesem Jahr digital ausgerichtet. Es präsentierten sich Schülerinnen und Schüler von Schulen aus Erfurt, Kölleda, Rastenberg, Sömmerda und Weimar.

Eine 32köpfige Fachjury kürte 8 Regionalsieger-Projekte „Jugend forscht“ sowie 7 Regionalsieger-Projekte „Schüler experimentieren“. Diese haben sich mit ihrem Sieg für die Teilnahme am Landeswettbewerb Thüringen am 31. März und 1. April 2022 qualifi-ziert. Dieser wird ebenfalls digital ausgerichtet.

„Für die diesjährige Wettbewerbsrunde hatten wir uns erhofft, uns wieder persönlich in Weimar von den Forschungsprojekten begeistern lassen zu können. Leider mussten wir auch in diesem Jahr in den digitalen Raum ausweichen. Dennoch bin ich begeistert, welche faszinierenden und interessanten Projekte entstanden sind und den Juror*innen professionell digital – aus dem Klassen- oder Laborraum, dem Zuhause heraus – präsentiert wurden. Wir beglückwünschen alle Teilnehmer*innen zu der tollen Leistung und wünschen den Sieger*innen viel Erfolg beim Landeswettbewerb Thüringen Ende März.“, so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT und Regionalpate Mittelthüringen.

Die Würdigung der Preisträger fand am 23. Februar 2022 im Rahmen einer öffentlichen digitalen Preisverleihung statt.

Darüber hinaus wurden folgende Projektbetreuer*innen und Schulen für ihre Beteiligung am diesjährigen Wettbewerb mit Sonderpreisen ausgezeichnet:

Sonderpreis für engagierte Talentförderer (für eine*n Projektbetreuer*in an einer Schule für besonderes Engagement und intensive, nachhaltige Betreuung junger Talente, dotiert mit 100 €)

  • Marian Grosew, Musikgymnasium Schloss Belvedere, Weimar


Sonderpreis Einladung zum Workshop „Digitalisierung Schule und außerschulischer Lernort“

  • Marcus Heyn, Friedrich-Schiller-Gymnasium Weimar


Schulpreis des Regionalpaten STIFT (dotiert mit je 250 €) für Schulen mit einer über-durchschnittlichen Beteiligung am Wettbewerb

  • Grundschule am Steigerwald, Erfurt
  • Staatliches Gymnasium „Prof. Fritz Hofmann“, Kölleda
  • Staatliches Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt


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PM Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelthüringen

 

Februar 2022

REGIONALWETTBEWERB MITTELTHÜRINGEN AM 22.02 UND 23.02.2022 – DIGITAL

Unter dem Motto „Zufällig Genial?“ präsentieren am 22. Februar 2022 113 junge Nachwuchs­forscher*innen beim 27. Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren Mittelthüringen ihre Forschungsprojekte der… mehr erfahren ›

Unter dem Motto „Zufällig Genial?“ präsentieren am 22. Februar 2022 113 junge Nachwuchs­forscher*innen beim 27. Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren Mittelthüringen ihre Forschungsprojekte der Jury. Dabei vertreten sind Schüler*innen mit ihren Projekten aus Schulen in Erfurt, Kölleda, Rastenberg, Sömmerda und Weimar. Von Elementarteilchen über Aluminiumsalze, einem Kühlschrank-Wächter und einer Sockensortiermaschine, der Untersuchung der Wasserqualität, der Entstehung von Blitzen, dem Weizenwachstum, einem Solarroboter, der Ostsee als Wärmespeicher, gebackenem Geschirr, Kunst mit Lego, der Spielsucht bis zu den Stabheuschrecken, kein Thema ist vor den Teilnehmenden sicher.

„Trotz der andauernden Pandemie freuen wir uns wieder über die große Zahl und die Qualität der eingereichten Projekte. Die Jungforscher*innen haben ein weiteres Mal sehr viel Energie, Herzblut und Leidenschaft in ihre Forschungsprojekte gesteckt. Da wird es die Fachjury am Ende nicht leicht haben, die Sieger*innen zu küren.“, so Tom Fleischhauer Regionalwettbewerbsleiter Jugend forscht/Schüler experimentieren Mittelthüringen.

Die Fachjury aus 32 Juror*innen wird aus den 56 Projekten der Jungforscher*innen die Regionalsieger ermitteln. Die Bekanntgabe der Platzierungen sowie die Verleihung der Sonderpreise erfolgt am 23. Februar 2022 um 16:00 Uhr in einer öffentlichen digitalen Preisverleihung. Die Erstplatzierten des Wettbewerbes qualifizieren sich mit ihrem Sieg für die Teilnahme am Landeswettbewerb Thüringen am 31. März und 1. April 2022, der ebenfalls in diesem Jahr digital ausgerichtet wird.

Ansprechpartner
Tom Fleischhauer
– Regionalwettbewerbsleiter Jugend forscht/Schüler experimentieren Mittelthüringen –

Februar 2022

Jugend forscht – Jetzt geht’s los!

Heute starten mit dem ersten Wettbewerb an der Hochschule Nordhausen die Regionalwettbewerbe Jugend forscht – Schüler experimentieren in Thüringen. Wir freuen uns… mehr erfahren ›

Heute starten mit dem ersten Wettbewerb an der Hochschule Nordhausen die Regionalwettbewerbe Jugend forscht – Schüler experimentieren in Thüringen. Wir freuen uns auf insgesamt 7 Wettbewerbe, bei denen 362 Mädchen und Jungen mit 176 Projekten antreten. Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Spaß und Erfolg und sind gespannt, wen wir als Sieger*in im Landeswettbewerb Ende März/Anfang April wiedersehen werden!

Februar 2022

Forscheridee 2 zum Tag der kleinen Forscher 2022: Am Anfang war der Stein

Der Versuch im Überblick Wie entsteht Boden und was meint das Wort Verwitterung? Erforschen Sie gemeinsam mit den Kindern, wie auf unterschiedliche… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Wie entsteht Boden und was meint das Wort Verwitterung? Erforschen Sie gemeinsam mit den Kindern, wie auf unterschiedliche Weise Steine zerkleinert werden können, um so die Grundlage für den Boden zu bilden.

Forscherfrage
Woraus besteht der Boden? Und was haben Steine damit zu tun?
Was bedeutet „steinharter Boden“?

Alltagsbezüge zur Welt der Kinder

  • Kinder spielen im Sandkasten, am Strand, im Wald und überall sind Steine
  • Steine haben unterschiedliche Farben und Größen, sind andersartig und haben verschiedene Härtegrade

 
Benötigte Materialien

  • verschiedene Steinarten aus der Umgebung

 

Versuch: Frostsprengung

  • Hammer
  • Alte Handtücher
  • 10 ml Spritzen
  • Wasser
  • Brotdose
  • Eisschrank

 

Versuch: Können sich Steine auflösen?

  • alte Gläser
  • Essigessenz
  • echte Kreide

 

Die Versuche

  • Sammeln Sie mit den Kindern Steine an verschiedenen Standorten. Lassen Sie die Kinder tiefer graben, um eine Vielzahl verschiedener Steinarten zu finden. Säubern Sie zusammen die Fundstücke und schauen sie sich diese gemeinsam an. Was gibt es für Steine, welche Farbe haben sie, welche Größe? Ist die Oberfläche glatt oder rau? Wo haben die Kinder den Stein gefunden?
  • Im nächsten Schritt soll die Härte der Steine überprüft werden. Steine sind in unserer Vorstellung sehr hart, aber wie hart genau und ob dies auch bei jedem der Steine gleich ist, das sollen die Kinder ausprobieren. Hierfür zerschlagen die Kinder die Steine mit einem Hammer. Damit keine Gefahr von absplitternden Teilen ausgeht, wird der Stein zuerst auf eine harte Unterlage gelegt, dann mit einem Handtuch bedeckt und erst danach mit dem Hammer bearbeitet. Hat sich der Stein verändert? Und wenn ja, wie genau? Ist er zerbröselt oder zersplittert? Wie viel Kraft mussten die Kinder dafür aufwenden? Besprechen Sie gemeinsam die Erfahrungen und überlegen Sie, wie in der Natur Gestein zu kleineren Steinen werden könnte.
  • Eine Art der Verwitterung ist die Frostsprengung. Sie stellt eine Form der physikalischen Verwitterung dar. Nehmen Sie kleine, weiche und poröse Steine und legen Sie diese zum “Vollsaugen” einen Tag lang in Wasser. Am folgenden Tag setzen die Kinder diese Steine in eine gefrierfeste Dose (z. B. Brotdose) um und stellen diese in den Eisschrank. Zudem können sie eine 10 ml Spritze mit 5 ml Wasser befüllen und ebenfalls in den Eisschrank geben. Überlegen Sie mit den Kindern, was in dem Eisschrank mit den Steinen und der Spritze passieren wird. Nach einem Tag Warten wird alles aus dem Eisschrank entnommen. Was ist passiert? Hat sich die Spritze verändert? Und wie sehen die Steine aus? Sind die Erwartungen der Kinder eingetroffen? Für einen besseren Vergleich ist es hilfreich, die Steine und die Spritze vor dem Einfrieren zu fotografieren, sodass die Unterschiede noch eindrücklicher werden.
  • Bei der chemischen Verwitterung werden durch chemische Prozesse einzelne Bestandteile aus Steinen herausgelöst. Dies kann durch Säuren geschehen, aber oft genügt bereits Wasser allein, um Gesteinsanteile auszuwaschen. Dies ist die sogenannte Lösungsverwitterung. Nutzen Sie mit den Kindern die gesammelten Steine, Gips aus dem Pflanzenversuch und echte Kreide. Von jeder Stein- bzw. Kreideart werden drei Stücke benötigt. Zuerst wiegen die Kinder die einzelnen Steine jeweils mit einer Küchenwaage ab und schreiben das Gewicht auf. Danach bereiten sie für jede Steinart je zwei Gläser vor: eins mit Leitungswasser, das andere mit Essigessenz.
  • Achtung: Da Essigessenz die Haut angreift, sollten die Kinder die Steine nur mit Handschuhen bzw. Löffeln bewegen. Lassen Sie die Steine für ein paar Tage im Wasser bzw. in der Essigessenz stehen und beobachten Sie mit den Kindern, was passiert. Entnehmen Sie die Steine dann vorsichtig mit einem Löffel, trocknen sie ab und legen sie sie auf die Waage. Was ist passiert? Hat sich das Aussehen bzw. das Gewicht der Steine verändert? Was könnte der Grund sein? Manche Gesteinsarten werden durch Säuren stärker angegriffen als andere. Sichtbar wird das oft an alten Gebäuden, wie z. B. dem Kölner Dom, dessen Sandstein und Muschelkalk vom “sauren Regen” über die Jahrhunderte angefressen wurde und der dementsprechend öfter restauriert werden muss.

 

Wissenswertes für Erwachsene
Verwitterung stellt die Grundlage der Bodenbildung dar. Bei der physikalischen Verwitterung wird das Gestein durch verschiedene Kräfte mechanisch zerstört. Die chemische Verwitterung bewirkt, dass sich Komponenten der Gesteine chemisch verändern oder herausgelöst werden und so den Zerfall in kleinere Bestandteile bewirken. Das Zusammenwirken dieser Verwitterungsformen bewirkt die Zerkleinerung des Gesteins und führt auf folgende Weise zur Entstehung von Boden: Das ursprünglich feste Gestein bekommt durch klimatische Witterungseinflüsse, wie Frost, Hitze und Niederschläge, kleine Risse. In diese setzen sich dann Pflanzen, deren Wurzeln das Gestein weiter zerkleinern. Kleinere Steine werden durch Gletscher, Wasser und Wind weitergetragen. Auf ihrem Weg reiben sich die Gesteinsteile am Untergrund und werden dadurch auf ihrer Reise immer kleiner, bis sie zu Sandkörnchen und sogar kleinsten Tonteilchen werden. Sie bilden den Boden und haben, je nach Ausgangsgestein, eine andere Färbung, die sich beim tiefen Graben als sogenannte Bodenhorizonte zeigen. Wie schnell sich der Boden bildet hängt von all diesen verschiedenen Faktoren ab. Man kann aber davon ausgehen, dass es Jahrhunderte bis Jahrtausende dauert, bis ein Meter Boden entstanden ist.

Ideen zum Weiterforschen

  • Was fällt den Kindern noch ein, wie sich die verschiedenen Steine untersuchen lassen?
  • Wie schwer sind Steine? Und welche Farbe haben die Steine?
  • Woher (z. B. Land, Kontinent) kommen die Steine?

Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ und „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Am Anfang war der Stein

Bild @ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Februar 2022

Coaching Workshop “Tell your story”

Eure eigenen Forscher-Projekte sind seit ein paar Wochen eingereicht, die erste Hürde ist geschafft! Jetzt steht der Regionalwettbewerb Jugend forscht mit digitalen… mehr erfahren ›

Eure eigenen Forscher-Projekte sind seit ein paar Wochen eingereicht, die erste Hürde ist geschafft!
Jetzt steht der Regionalwettbewerb Jugend forscht mit digitalen Jury-Gesprächen vor der Tür…. keine Bange! In unseren Workshops zeigen wir dir, wie Du dein Projekt auch digital überzeugend präsentiert und so die Jury für euch begeisterst.

Außerdem können letzte offene Fragen geklärt werden – zur Wissenschaft, deinen Ideen und deiner MINT Zukunft. Wir haben ein offenes Ohr für alle eure Fragen und hoffen, euch ein Stück auf eurem Forscherweg begleiten zu dürfen. Wir sehen uns!

Termine:

  • Dienstag, 15. Februar 2022 ab 16 Uhr

Workshop für Teilnehmer “Schüler experimentieren” (4. Klasse bis 14 Jahre)

  • Mittwoch, 16. Februar 2022 ab 16 Uhr

Workshop für Teilnehmer “Jugend forscht” (15 bis 21 Jahre)

Anmeldung:

Bitte meldet euch bis zum 13. Februar 2022 per Mail mit dem ausgefülltem Anmeldebogen und der unterschriebenen Datenschutzerklärung und Fotoerlaubnis verbindlich bei uns an.

 

Februar 2022

Forscheridee 1 zum Tag der kleinen Forscher 2022 – Was steckt denn da im Boden?

Der Versuch im Überblick Jeden Tag machen wir uns auf den Weg, um unsere Umgebung zu entdecken und zu erforschen. Dabei bewegen… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Jeden Tag machen wir uns auf den Weg, um unsere Umgebung zu entdecken und zu erforschen. Dabei bewegen wir uns mit unseren Füßen auf verschiedenen Untergründen und wissen oft nicht viel über diese.


Forscherfrage
Doch was befindet sich eigentlich genau unter unseren Füßen?


Alltagsbezüge zur Welt der Kinder

  • Kinder sind dem Boden näher als Erwachsene und buddeln, beobachten, schliddern und bauen: Viele interessieren sich für den Erdboden
  • Der Boden ist nicht überall gleich, geschaufelte Löcher fallen wieder zu, die Bodenfarben unterscheiden sich


Benötigte Materialien

  • Eimer oder Behälter mit Boden von unterschiedlichen Orten, z. B. dem Sand-kasten, einem Blumenbeet, dem Wald oder einer Baustelle (ca. 5 Liter pro Probe)
  • Schaufeln und Siebe
  • Eimer und Schüsseln
  • Messbecher und Küchenwage
  • Glasbehälter
  • Lineal oder Maßband
  • Lupe
  • Papier und Stifte


Der Versuch

  • Bringen Sie für Ihre Bodenuntersuchung Erdboden von unterschiedlichen Orten mit von einem gemeinsamen Ausflug oder zu Hause). Wichtig ist, dass jede Probe groß genug ist, um sie untersuchen zu können (ca. 5 Liter pro Probe). Bei schönem Wetter können Sie das Ganze auch auf einem Ausflug stattfinden lassen. Dann benötigen Sie keine Probe und nehmen Ihr Untersuchen vor Ort vor (sozusagen “im Feld”).
  • Um die Probe gut untersuchen zu können, müssen alle größeren Stücke (z. B. Steine, Stöckchen) entfernt werden. Klumpen können mit einem Mörser zerkleinert werden. Jeder Boden bekommt einen Steckbrief, der gefüllt wird, z. B. mit Fotos und Zeichnungen, bei älteren Kindern auch mit Beschreibungen.
  • Sehen: Schauen Sie sich gemeinsam die verschiedenen Böden an: Wie beschreiben die Kinder ihre Farben? Sind sie dunkel oder hell, mehrfarbig oder einfarbig? Welche einzelnen Bestandteile können die Kinder sehen und was können die Kinder noch unterscheiden? Die Kinder können Farben und die Struktur auf den Steckbrief malen.
  • Riechen: Riechen die Böden ähnlich oder sehr unterschiedlich? Wie kann der Geruch beschrieben oder dargestellt werden?
  • Tasten: Wie fühlt sich der Boden an? Klebt er beim Zerreiben an den Händen oder rieselt alles zwischen den Fingern durch? Wie kann der Boden geformt werden?
  • Hören: Welche Geräusche macht der Boden, wenn der dieser zwischen den Fingern zerrieben wird?
  • Schlämmerprobe: Um unterschiedliche Bestandteile einzelner Böden sichtbar zu machen, müssen Glasbehälter halb mit einer Sorte Boden befüllt und mit Wasser aufgefüllt werden. Dann rühren die Kinder die Proben bzw. schütteln sie, wenn sie sich in gut verschließbaren Behältern befinden (Schraubgläser sind gut geeignet). Anschließend brauchen die einzelnen Bestandteile etwa eine halbe Stunde Zeit, um sich abzusetzen. In dieser Zeit können die Kinder beobachten, wie unterschiedlich sich die einzelnen Schichten absetzen oder aufschwimmen. Wichtig ist, dass sie die Gläser dabei nicht bewegen. Wie sieht nach einer halben Stunde die Schicht ganz unten aus und wie hoch ist sie bei welcher Probe? Welche unterschiedlichen Schichten können identifiziert werden? Ändert sich das, wenn die Behälter noch länger stehen bleiben?


Wissenswertes für Erwachsene
Der Erdboden setzt sich zusammen aus Teilchen unterschiedlicher Korngröße. Ton ist am Feinsten, dann folgt der Schluff und am Gröbsten ist der Sand. Außerdem enthält vor allem die obere Schicht eine Menge unzersetztes organisches Material. Entsprech-end der unterschiedlichen Zusammensetzung des Bodens, verhält sich dieser bei den Untersuchungen auch verschieden. Das organische Material lässt sich schlecht sieben, der Sand ist heller und ein Liter lehmiger Boden schwerer als ein sandiger.
Diese Untersuchungen machen auch professionelle Bodenforscherinnen und -forscher, z. B. wenn sie wissen wollen, ob der Boden für den Anbau bestimmter Feldfrüchte geeignet ist.


Ideen zum Weiterforschen

  • Was fällt den Kindern noch ein, wie sich die verschiedenen Böden untersuchen lassen?
  • Wiegt jeder Liter Boden gleich viel?
  • Kann jeder Boden gleich gut durchsiebt werden? Welche Teile bleiben im Sieb hängen und welche fallen hindurch?


Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ und „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Was steckt da im Boden?

Bild: @ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Januar 2022

Newsletter I Januar 2022

Mit dem Versand des neuen Newsletters an alle Kitas, Horte und Grundschulen in Thüringen starten wir in das neue Fortbildungsjahr 2022. Gemeinsam… mehr erfahren ›

Mit dem Versand des neuen Newsletters an alle Kitas, Horte und Grundschulen in Thüringen starten wir in das neue Fortbildungsjahr 2022. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir in unseren Online- sowie den Präsenz-Fortbildungen rund um die Themen MINT für eine nachhaltige Entwicklung spannende Phänomene entdecken und Ihren Forscherfragen auf den Grund gehen.

Der neue Newsletter “Thüringen – Land der kleinen Forscher” steht Ihnen hier zum Download bereit und wird Ihnen ebenso per Mail zugehen.

Aus dem Inhalt:

  • Rückblick Tag der kleinen Forscher auf der BUGA
  • Ausblick auf den Tag der kleinen Forscher 2022 zum Thema “Geheimnissvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen”
  • Hinweis auf die Fortbildungen in der Vorberitungswoche 2022
  • Vorstellung der Online-Fortbildung „Ideenwerkstatt – Nachhaltigkeit in der eigenen Einrichtung leben“ und eiens passenden Praxisbeispiels“


Newsletter I Januar 2022

Dezember 2021

Anmeldezahlen für Jugend forscht/Schüler experimentieren 2022 stehen fest: 8.527 Anmeldungen für die 57. Wettbewerbsrunde

Mädchenanteil bei den Anmeldungen mit neuem Rekord/Trotz andauernder Coronapandemie bundesweit nur geringer Rückgang der Beteiligung Trotz der andauernden Coronapandemie gibt es bei… mehr erfahren ›

Mädchenanteil bei den Anmeldungen mit neuem Rekord/Trotz andauernder Coronapandemie bundesweit nur geringer Rückgang der Beteiligung

Trotz der andauernden Coronapandemie gibt es bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb 2022 bundesweit einen nur geringen Rückgang bei der Beteiligung um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt haben sich 8 527 Jungforscherinnen und Jungforscher für die 57. Wettbewerbsrunde angemeldet. Zugleich erreicht der Mädchenanteil bei den Anmeldungen mit 40,5 Prozent den höchsten Wert in der Jugend forscht Geschichte. Im vergangenen Jahr hatte der Anteil der Jungforscherinnen noch bei 39,6 Prozent gelegen.

„Wir freuen uns, dass trotz anhaltender Coronapandemie so viele Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher in der 57. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht/Schüler experimentieren an den Start gehen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Ein großer Dank gilt den Projektbetreuerinnen und Projektbetreuern. Durch ihren herausragenden Einsatz erhalten die Teilnehmenden auch in dieser Runde die Unterstützung, die sie für die erfolgreiche Erarbeitung ihrer Projekte benötigen. Ebenso danken wir den zahlreichen Partnern in unserem Netzwerk, die die Durchführung der Wettbewerbe erneut auch unter Pandemiebedingungen ermöglichen. Aufgrund des ungebrochenen Engagements von Wettbewerbsleitungen und Paten können die Veranstaltungen auch im kommenden Jahr bundesweit stattfinden – ggf. in reduzierter Form oder als reine Online-Wettbewerbe.“

Mit großer Freude haben die Landeswettbewerbsleiter Rüdiger Eisenbrand und Dr. Uta Purgahn die diesjährigen Anmeldezahlen für Jugend forscht aufgenommen: “Wie bundesweit sind diese auch in Thüringen leicht gesunken, doch wir sind überaus stolz auf das starke Jugend forscht-Netzwerk und die Thüringer Schüler*innen, die den widrigen Umständen zum Trotz nicht nur “zufällig genial” sich mit Zukunftsideen befasst haben und der Sache treu bleiben. Und wenn sich doch in den kommenden Wochen Hürden türmen, so darf gern bei den Wettbewerbsleiter*innen angefragt werden”, sagt Uta Purgahn. “Dank starker Paten und der Unterstützung durch engagierte Betreuungslehrer*innen und Mitarbeiter*innen der Schülerforschungszentren Thüringens werden die Projekte auf der Zielgeraden eine gute Begleitung finden.”

Ein Grund für den Rückgang der Anmeldungen ist, dass viele MINT-Lehrkräfte nach der Rückkehr zum Präsenzunterricht insbesondere gefordert sind, die pandemiebedingten Lernrückstände gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern aufzuholen. Infolge der dadurch erhöhten Arbeitsbelastung fehlen oftmals die erforderlichen Kapazitäten für die Betreuung von Wettbewerbsprojekten. Schülerinnen und Schüler sind ihrerseits mit der Herausforderung konfrontiert, dass sie aktuell über zu wenig Zeit für Aktivitäten außerhalb des Unterrichts verfügen und so eine Wettbewerbsteilnahme oftmals nicht möglich ist.

Bei den Forschungsprojekten verzeichnet der Wettbewerb in der aktuellen Runde 4 788 angemeldete Arbeiten. Das ist ein Rückgang um 6,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Favoriten unter den Fachgebieten sind 2022 die Biologie mit 25,4 Prozent, die Technik mit 18,2 Prozent und die Chemie mit 17,5 Prozent aller angemeldeten Jungforscherinnen und Jungforscher. Es folgen die Fachgebiete Physik mit 13,3 Prozent, Arbeitswelt mit 12,0 Prozent, Mathematik/Informatik mit 8,2 Prozent sowie Geo- und Raumwissenschaften mit 5,4 Prozent.

Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten ab Anfang Februar 2022 zunächst bei einem Regionalwettbewerb in der Nähe ihres Heimatortes an. Dort präsentieren sie ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das 57. Bundesfinale vom 26. bis 29. Mai 2022 in Lübeck – gemeinsam ausgerichtet vom Forschungsforum Schleswig-Holstein e. V. als Bundespate und von der Stiftung Jugend forscht e. V.

Eine ausführliche Statistik gibt es unter www.jugend-forscht.de/stiftung-jugend-forscht-e-v/historie/statistiken-ab-1966.html.

Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V. | www.jugend-forscht.de

Dezember 2021

Forscheralltag an der MINT-freundlichen Schule in Erfurt

Kinder zum Forschen, Entdecken und Nachfragen anregen, das ist das große Ziel der Staatlichen Grundschule “Am Steigerwald” Erfurt im Unterricht. In den… mehr erfahren ›

Kinder zum Forschen, Entdecken und Nachfragen anregen, das ist das große Ziel der Staatlichen Grundschule “Am Steigerwald” Erfurt im Unterricht. In den verschiedenen Lernbereichen versuchen sie dieses täglich. Ganz besonders spannend ist das Forschen jedoch in den Naturwissenschaften. Dafür hat sich die Schule in den letzten Jahren einen eigenen Raum geschaffen, der für alle Themen die nötigen Materialien bereithält. So können die Schüler*innen zu Themen wie Schall, Wasser, Luft, Magnetismus, Feuer, Stoffen sowie Elektrizität forschen und experimentieren. Denn in dem Forscheraum finden sie ein kleines Labor mit Mikroskopen und allen wichtigen Utensilien, um der Natur auf die Spur zu gehen.

Was jedoch bis jetzt noch im Raum fehlte war ein Präsentationstresen mit gut organisierten Staumöglichkeiten und Geräten wie eine Herdplatte sowie eine Kühl- und Gefriermöglichkeit. Lange hat die Grundschule “Am Steigerwald” darauf hin gespart. Mit den MINT- Preisgeldern und der Unterstützung des Schulfördervereines konnte das kleine Schülerlabor mit dem letzten fehlenden Baustein: der Experimentierküche vervollkommnet werden.

Im Rahmen des Experimentiertags im September 2021 wurde das Schülerlabor eingeweiht und in den letzten Wochen von allen Schüler*innen innerhalb des HSK-Unterrichtes regelmäßig ausgetestet. Das gesamte Kollegium der Schule und vor allem die Schüler*innen sind glücklich über einen Raum, der dazu einlädt, Schubladen zu öffnen, spannende Dinge auszupacken, Materialien auszuprobieren und mit neuem Wissen gestärkt in den Tag zu gehen.

Quelle: Nicole Teuber, Grundschule “Am Steigerwald” Erfurt

November 2021

Wie bleiben unsere Füße im Winter warm?

Der Versuch im Überblick Wann schützt ein Kleidungsstück am besten vor Kälte und Nässe schützt (z. B. Schuh). Forscherfrage Wie bleiben die… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Wann schützt ein Kleidungsstück am besten vor Kälte und Nässe schützt (z. B. Schuh).

Forscherfrage
Wie bleiben die Füße warm?


Alltagsbezüge zur Welt der Kinder

  • Herbst- und Wintertage können trübe, feucht und eisig sein.
  • Oft bekommen nicht nur die Kinder schnell kalte Hände und Füße.


Benötigte Materialien

  • Thermo-Einlegsohle
  • Alufolie
  • Rettungsfolie
  • Plastiktüte
  • Kork
  • Kuscheltierstoff
  • Filz
  • Zeitungspapier
  • Stifte
  • Scheren


Der Versuch

  • Die Kinder bringen Winterschuhe und Handschuhe in den Gruppenraum. Sehen Sie sich diese Sachen zusammen an. Wodurch, glauben die Kinder, halten diese warm? Was daran könnte wichtig sein für das Warmhaltevermögen?
  • Die Kinder probieren aus, welche Handschuhe und Schuhe besonders wärmen. Was unterscheidet die verschiedenen Handschuhe bzw. Schuhe voneinander? Aus welchem Material bestehen sie: z. B. Leder, Kunststoff oder Fell.
  • Zerlegen Sie gemeinsam eine gekaufte Thermo-Einlegsohle: Woraus bestehen die Schichten? Was ist charakteristisch daran? Manche Sohlen haben Schichten aus Alufolie, fast alle besitzen eine luftige Schicht aus Schafswolle, Schaumstoff, Kork oder Filz.
  • Lassen Sie die Kinder nun eigene Thermosohlen herstellen und überlegen sie gemeinsam, welche Materialien Sie ausprobieren möchten, z. B. Alufolie, Rettungsfolie, Plastiktüten, Kork, etwas Kuscheltierstoff, Zeitungspapier oder Filz.
  • Die Kinder suchen sich ein Material aus, malen darauf den Abdruck eines Fußes nach und schneiden die Sohle aus. Dann legen sie die Sohle in einen ihrer Schuhe, ziehen sich an und gehen zum Testen eine Zeit lang raus in die Kälte. Achten Sie darauf, dass die Schuhe der Kinder durch die Sohle nicht zu eng werden.


Wissenswertes für Erwachsene
In stehender Luft kann Wärme schlecht übertragen werden. Darum isoliert unbewegte Luft sehr gut. In Winterkleidung und Tierfellen ist viel Raum für Luft. Sie ist in den Poren des Schaumstoffs oder den Haaren der Tiere gefangen. Manche stopfen zerknüllte Zeitungen als Isolierschicht in ihre Schuhe. Auch dort ist Luft eingeschlossen und hält die Wärme. Wenn die Schuhe dadurch zu eng werden, wird zum einen die Luft weggedrückt und zum anderen die Blutzirkulation erschwert. Dann beginnen die Füße zu frieren.
Wenn wir im Wind stehen, d. h. wenn sich die Luft um uns herum bewegt, wird unsere Körperwärme quasi mit der Luft davongeblasen – daher empfinden wir den Wind als kalt. Wenn wir feucht oder nass werden, frieren wir sehr schnell, denn während die Feuchtigkeit verdunstet, wird unserem Körper ebenfalls Wärme entzogen. Wasser leitet unsere Körperwärme besser nach außen als Luft. Kunststoff in den Schuhen verhindert, dass Feuchtigkeit nach außen entweichen kann. Die Aluminiumschicht in der Sohle reflektiert die Wärme der Füße zurück ins Innere des Schuhs. So bleibt sie dem Fuß erhalten.

Ideen zum Weiterforschen

  • Was ist, wenn ich Wasser auf Schuhe gebe? Dringt das Wasser durch die Schuhe inb das Innere des Schuhs?
  • Was ist mit den anderen Kleidungsstücken z. B. Skihosen?
  • Welche Mütze wärmt am meisten und aus welchem wärmenden Material sollte diese bestehen?


Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, „Forschen rund um den Körper“, „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Warme Füße

Quelle: Stiftung Haus der kleinen Forscher
Bild: @Olg Kruglov/thinkstock.com

November 2021

Zeit und Raum für eure Ideen

immer montags und dienstags | 14 bis 18  Uhr | Schülerforschungszentrum Schmalkalden| ab 10 Jahren Euch brennt eine Frage unter den Nägeln… mehr erfahren ›

immer montags und dienstags | 14 bis 18  Uhr | Schülerforschungszentrum Schmalkalden| ab 10 Jahren

Euch brennt eine Frage unter den Nägeln und ihr wollt Antworten finden? Seid euch aber nicht sicher, wie ihr es anstellen sollt?

Ihr habt eine Idee für ein Projekt?  Wisst aber nicht, wie ihr es technisch umsetzen könnt?

Arbeitet ihr vielleicht schon an einem Projekt oder einer Projektarbeit und braucht eine heißen Tipp oder es fehlen Materialien?

Dann schaut bei uns zur OpenLabTime vorbei. Wir sind für euch am Montag und Dienstag immer von 14 bis 18 Uhr im Schülerforschungszentrum Schmalkalden vor Ort.

Wir unterstützen euch bei der Umsetzung eurer Ideen und bringen euer Projekt auf den Weg!

Anmeldung mit:

per Mail an luise.merbach@stift-thueringen.de.

Das ganze für euch zusammengefasst und als Download, hier auf unserem Flyer

November 2021

Endspurt bei Jugend forscht: Am 30. November ist Anmeldeschluss für die Wettbewerbsrunde 2022

Jetzt online anmelden auf www.jugend-forscht.de Wer 2022 bei der 57. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb dabei sein will, sollte sich beeilen. Nur… mehr erfahren ›

Jetzt online anmelden auf www.jugend-forscht.de

Wer 2022 bei der 57. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb dabei sein will, sollte sich beeilen. Nur noch bis zum 30. November können Jungforscherinnen und Jungforscher bis 21 Jahre ihre Projekte anmelden. Jugendliche ab 15 Jahren starten in der Alterssparte Jugend forscht, jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab Klasse 4 treten in der Juniorsparte Schüler experimentieren an.

Die 57. Wettbewerbsrunde steht unter dem Motto „Zufällig genial?“. Jugend forscht ermutigt alle jungen Forscherinnen und Forscher, sich der Herausforderung zu stellen, zu forschen und zu experimentieren, zu tüfteln und zu erfinden – und dem Zufall Raum zu geben. Für alle interessierten Kinder und Jugendlichen gilt: Wenn Du mitmachen willst, musst Du kein zweiter Thomas Edison sein, aber mit Neugier, Kreativität und auch Beharrlichkeit Dein Ziel verfolgen. Und vielleicht entsteht dabei ganz zufällig ein genialer Gedanke oder eine bahnbrechende Idee.

Kinder und Jugendliche, die bei Jugend forscht teilnehmen möchten, können zum Beispiel zu erneuerbaren Energien forschen, Erleichterungen für Menschen mit Behinderung konstruieren oder innovative Computersoftware programmieren. Interessant ist es auch, komplexen physikalischen Phänomenen auf den Grund zu gehen, sich mit moderner Robotertechnik zu befassen oder knifflige mathematische Probleme zu lösen. Darüber hinaus können die jungen Talente Tiere in ihrer Umwelt beobachten oder spannende chemische Prozesse analysieren.

Für die Anmeldung zum Wettbewerb reicht es zunächst aus, das Forschungsthema festzulegen. Es kann frei gewählt werden, muss aber in eines der sieben Jugend forscht Fachgebiete passen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl. Bis Anfang Januar 2022 wird dann geforscht, getüftelt und experimentiert. Erst danach gilt es für die Teilnehmenden, eine schriftliche Ausarbeitung ihres Forschungsprojekts einzureichen.

Ab Februar 2022 finden bundesweit die Regionalwettbewerbe (Wettbewerbstermine Thüringen) statt, bei denen die Jungforscherinnen und Jungforscher ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit präsentieren. Wer hier gewinnt, tritt im März und April auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das 57. Bundesfinale, das vom 26. bis 29. Mai 2022 stattfindet. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Wir hoffen, dass kommendes Frühjahr die Wettbewerbsveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet wieder in Präsenz stattfinden“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Sollte dies angesichts der anhaltenden Coronapandemie an einzelnen Wettbewerbsstandorten nicht möglich sein, bieten wir unseren Regional- und Landeswettbewerbspartnern unterschiedliche Handlungsoptionen. Auf bundesweit einheitlicher Grundlage besteht damit individueller Gestaltungsspielraum, die Veranstaltungen unter verschiedenen Pandemiebedingungen durchzuführen – ggf. in reduzierter Form oder als reine Online-Veranstaltung. So ist sichergestellt, dass wir auch 2022 unser Ziel erreichen: junge MINT-Talente durch den Wettbewerb zu fördern.“

Das Formular zur Online-Anmeldung, die Teilnahmebedingungen und das Wettbewerbsplakat 2022 finden Sie im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V.

November 2021

Film: Tag der kleinen Forscher 2021 in Thüringen

Endlich ist der Film von unserem diesjährigen „Tag der kleinen Forscher 2021“ da! Zusammen mit Kindern der Kita “Theodor Billroth” aus Weimar… mehr erfahren ›

Endlich ist der Film von unserem diesjährigen „Tag der kleinen Forscher 2021“ da! Zusammen mit Kindern der Kita “Theodor Billroth” aus Weimar und Schüler*innen der Staatlichen Grundschule “Sonnenhof” aus Bad Langensalza, Julia Heesen, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie Michael Fritz, Vorstand der Stiftung “Haus der kleinen Forscher” gingen wir am 24.09.2021 auf der Bundesgartenschau auf dem Petersberg in Erfurt auf eine spannende Entdeckungsreise zum Thema “Papier, das fetzt!”. Wenn Ihr wissen wollt, wie weit die Papierflieger gefolgen sind, wie hoch die Wolkenkratzer waren und wie Papier unter der Lupe aussieht, dann schaut Euch unseren Film an.

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist eine Aktion der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und findet seit 2009 statt. Dabei widmet sich der “Tag der kleinen Forscher” jedes Jahr einem neuen Thema und zeigt, dass Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung lebendig, spannend und allgegenwärtig sind.

Film Tag der kleinen Forscher Thüringen 2021

Oktober 2021

Tag der kleinen Forscher 2022: Geheimnisvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen

Im Erdreich ist mächtig viel los – Zeit, einen Blick in, auf und unter die Erde zu werfen. “Geheimnisvolles Erdreich – die… mehr erfahren ›

Im Erdreich ist mächtig viel los – Zeit, einen Blick in, auf und unter die Erde zu werfen. “Geheimnisvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen” heißt das Motto zum “Tag der kleinen Forscher” 2022. Stattfinden wird der Aktionstag im kommenden Jahr am 23. Juni. Mädchen und Jungen in ganz Deutschland sind dann eingeladen, spannenden Fragen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Nachhaltigkeit nachzugehen und den Erdboden mit Schaufel, Lupe, Händen und Füßen zu entdecken.

Ab Januar 2022 gibt es wieder spannende Ideen zum Mitforschen. Die Anregungen vergangener Aktionstage sind natürlich weiterhin abrufbar.

Auch wir werden uns in Thüringen wieder etwas für alle kleinen und die großen Forscher*innen im Land einfallen lassen. Bleiben Sie gespannt!

© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher

September 2021

Forschersinne in der Natur wecken

Der Versuch im Überblick Das Erleben der Natur mit allen Sinnen Forscherfrage Kann man Jahreszeiten riechen? Alltagsbezüge zur Welt der Kinder Die… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Das Erleben der Natur mit allen Sinnen

Forscherfrage
Kann man Jahreszeiten riechen?

Alltagsbezüge zur Welt der Kinder

  • Die Natur verändert sich immer wieder aufs Neue.
  • Ändert sich die Jahreszeit, nehmen wir wahr, dass es wärmer oder kälter wird, man andere Tiere und Pflanzen sieht und verschiedene Gerüche wahrnimmt.


Benötigte Materialien

  • einen ruhigen Platz in der Natur, z. B. Wald, Wiese oder Park
  • Decke für den Boden


Der Versuch

  • setz dich an einem Ort in der Natur auf eine Decke und nimm eine bequeme Position ein
    schließe nun die Augen
  • konzentriere dich als erstes auf das Hören, danach auf das Riechen und dann auf das Fühlen
  • öffne die Augen, suche dir einen Punkt über dem Horizont und schaue ganz fest auf ihn
  • Kannst du die Bäume um dich herum wahrnehmen, ohne den Kopf zu bewegen? Welche Bewegungen werden trotzdem wahrgenommen? Und wie machen das die Tiere? Wie gut können sie wohl sehen oder riechen und hören?


Wissenswertes für Erwachsene
Der Mensch verfügt über fünf Sinne: sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen. Oft wird auch der Gleichgewichtssinn als der sechste Sinn bezeichnet. Unsere Sinne ermöglichen es uns, Reize wahrzunehmen.
Menschen können über den Sehsinn in einem Radius von bis zu 180 Grad Dinge um sich herum wahrnehmen, ohne sich selbst zu bewegen. Man nennt dies auch den Eulen- oder Weitwinkelblick. Rehe machen das z. B. genauso. Sie müssen beim Fressen gleichzeitig jede Bewegung in ihrer Umgebung achtsam wahrnehmen, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen.
Kleinkinder nutzen instinktiv all ihre Sinne. Je älter sie werden, umso mehr fokussiert sich die Wahrnehmung auf das Sehen und Hören. Dabei sollten wir nicht verlernen, mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu genießen.
Wenn wir unsere Sinne schulen, nehmen wir Sinneseindrücke bewusster wahr, wir werden aufmerksamer und achtsamer. So können wir hellwach in der Natur unterwegs sein. Wenn es uns dann noch gelingt, die Tiere nicht durch unser Erscheinen zu stören, können wir tolle Beobachtungen machen.


Ideen zum Weiterforschen

  • Was passiert, wenn ihr euch nur auf einen Sinn fokussiert?
  • Wie unterscheidet sich die Wahrnehmung an unterschiedlichen Orten?
  • Was nehmt ihr bei einer verstopften Nase war?


Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, „Forschen rund um den Körper“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Natur riechen (PDF)

Oktober 2021

“Papier, das fetzt!” – Forscherfest auf der Bundesgartenschau auf dem Petersberg

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein bundesweiter Mitmachtag für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)… mehr erfahren ›

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein bundesweiter Mitmachtag für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Er soll Begeisterung für das Forschen wecken und setzt ein Zeichen für die Bedeutung der frühen MINT-Bildung. Zahlreiche Initiativen und Entscheider*innen aus der Politik unterstützen den Aktionstag seit seiner erstmaligen Durchführung im Jahr 2009. In diesem Jahr gingen bereits am 16. Juni 2021 und in den Wochen davor und danach Kinder in ganz Deutschland auf Entdeckungs- und Forscherreise. In Thüringen und ganz speziell in Erfurt wird die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) zusammen mit der Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Julia Heesen, dem Vorstand der Stiftung Haus der kleinen Forscher, Michael Fritz, sowie weiteren Gästen auf der Bundesgartenschau auf dem Petersberg das aufgrund von Corona verschobene Forscherfest zum Motto: „Papier – das fetzt!“ nachholen.

Kinder lernen den Wert von Papier kennen
Wie jede Produktion von Werkstoffen, ist auch die Papierherstellung mit dem Verbrauch von Ressourcen verbunden. Der Papierverbrauch in Deutschland ist hoch und steigt weiter. Angesichts dieses Ressourcenverbrauchs (Holz, Energie) und dem damit verbundenen Schadstoffeintrag in Wasser, Luft und Boden sollte Papier möglichst sparsam verwendet werden. Inspiriert von dem diesjährigen Thema wurde auf dem Petersberg mit Kindern der Kita “Theodor Billroth” aus Weimar und Schüler*innen der Staatlichen Grundschule “Sonnenhof” aus Bad Langensalza die Welt des Papiers erkundet. Neben dem Schöpfen von eigenem Papier, haben die kleinen und großen Forscher*innen unter zu Hilfenahme von verschiedenen Papierrollen untersucht, welcher von ihnen selbst konstruierte Turm am stabilsten ist. Mit Marmeladengläsern Pipetten, Wasser und Münzen wurden die verschiedenen Papiersorten ganz genau unter die Lupe genommen und erforscht, welches Papier das meiste Gewicht tragen kann, nicht so schnell reißt und wie sich die verschiedenen Papiersorten anfühlen. Genauso spannend für alle waren die Beobachtungen der Flugeigenschaften der selbstgebauten Papierfallschirme. Bereits kleinste Veränderungen an den Fliegern (Gewicht, Gestaltung, Falttechniken) lassen sie höher, weiter oder auch schneller gleiten.

Julia Heesen, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bildung Jugend und Sport: „Frühkindliche Bildung im MINT-Bereich setzt die wichtigen Grundlagen für unsere zukünftigen Mathematiker*innen, Ingenieur*innen, Astronaut*innen oder IT-Fachleute. Das Interesse und die Neugier in jungen Jahren zu wecken und zu erhalten, stärkt die junge Generation, mündig im digitalen Zeitalter heranzuwachsen. Das Experimentieren und Forschen hat dabei eine zentrale Stellung, denn es schult nicht nur die Beobachtungsgabe, es erweitert auch den Horizont und öffnet damit den Blick für die Vielfältigkeit unserer Welt und Gesellschaft. Ich freue mich deshalb sehr, heute gemeinsam mit den kleinen Forscher*innen naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund zu gehen und danke allen pädagogischen Fach- und Lehrkräften sowie der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und der Stiftung Haus der kleinen Forscher für ihr besonderes Engagement im Rahmen des Aktionstags.“

Aufmerksames beobachten, Fragen stellen, ausprobieren und über Lösungen diskutieren – all das schult die Denkfähigkeit jedes Einzelnen. Dabei kommt den pädagogischen Fach- und Lehrkräften in Kitas, Horten und Grundschulen eine besondere Rolle zu: Sie motivieren, begeistern und begleiten die Kinder dabei, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu hinterfragen. „Papier ist dick und dünn, leicht und schwer, groß oder klein, weiß oder bunt, glatt oder rau. Papier kann mit verschiedenen Methoden in Form gebracht und wieder verändert werden. Es kann schwimmen, fliegen, rollen, aufsaugen und sogar schwere Dinge tragen. Der ‘Tag der kleinen Forscher 2021‘ bietet Gelegenheit, all diese Eigenschaften und Fähigkeiten von Papier mit Kindern zu entdecken und zu erforschen“, so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.

Pressemitteilung_TagderkleinenForscher_BUGA

September 2021