2. Jugend forscht Regionalwettbewerb Südwestthüringen

Mit dem stark gewachsenen 2. Regionalwettbewerb Jugend forscht Südwestthüringen starteten heute die diesjährigen Thüringer Regionalwettbewerbe! Wir gratulieren allen Regionalsiegern (Foto) sowie den… mehr erfahren ›

Mit dem stark gewachsenen 2. Regionalwettbewerb Jugend forscht Südwestthüringen starteten heute die diesjährigen Thüringer Regionalwettbewerbe! Wir gratulieren allen Regionalsiegern (Foto) sowie den weiteren Preisträgern.

Unter der Patenschaft der Hochschule Schmalkalden vertreten durch Prof. Dr. Stefan Roth, Christoph Menz und  Wettbewerbsleiter Thomas Bischof waren mehr als 200 Teilnehmer mit über 70 Projekten in den Wettbewerb um die begehrten Preise getreten.

Den Siegern wünschen wir viel Erfolg beim Thüringer Landeswettbewerb in Jena!

JufoSüdwestthüringen_Sieger- und Teilnehmerübersicht

Februar 2019

Kältemischung – Eine Mischung aus Wasser und Eis wird kälter durch Salz

Der Versuch im Überblick Eine Kältemischung mit Wasser, Eis und Salz herstellen. Alltagsbezug zur Welt der Kinder gestreutes Salz auf den Straßen,… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Eine Kältemischung mit Wasser, Eis und Salz herstellen.

Alltagsbezug zur Welt der Kinder

  • gestreutes Salz auf den Straßen, um sie vom Eis zu befreien
  • schnelles Zufrieren von Pfützen, Seen und Flüssen, langsames Gefrieren von Salzwasser im Meer
  • Entdecken der Kühlfunktionen von Kühltaschen, Kühlakkus und elektrischen Geräten, wie Kühlschrank und Tiefkühltruhe

 

Benötigte Materialien

  • Topf
  • Becher, Gefäße, Verpackungen, die sich gut eignen, um Eiswürfel herzustellen (Achtung: kein Glas)
  • Wasser
  • Salz (Sorte egal)
  • Thermometer
  • Löffel

 

Die Versuchsabfolge

  • Becher, Gefäße, Verpackungen mit Wasser füllen und ins Tiefkühlfach stellen, eine Nacht ruhen lassen
  • Becher, Gefäße, Verpackungen aus dem Tiefkühlfach nehmen, Eis herauslösen und zerstoßen
  • Topf mit kaltem Wasser füllen, zerkleinertes Eis hinzugeben
  • Thermometer in die Wasser-Eis-Mischung stellen, Mischungstemperatur etwas oberhalb von 0 °C stellt sich ein
  • gegebenenfalls immer wieder etwas Eis nachgeben, um die Mischung „kühl“ zu halten
  • Salz zur Mischung dazu geben und gut verrühren, immer wieder etwas Salz nachgeben
  • Thermometer in die Wasser-Eis-Salz-Mischung stellen, Temperatur sinkt auf unter 0 °C

 

 

Das steckt dahinter
Der Gefrierpunkt von Wasser liegt bei 0 °C. Wird zum Wasser noch Eis und Salz zu einer sogenannten Kältemischung dazu gegeben, wird die Mischung von alleine kälter und der Gefrierpunkt, der zuvor bei 0 °C lag, sinkt weiter ab. Es gilt, je mehr Salz im Eiswasser gelöst wird, desto niedriger wird der Gefrierpunkt. Da nur eine endliche Menge Salz in einer bestimmten Menge Wasser gelöst werden kann, liegt der niedrigste Gefrierpunkt einer gesättigten Salzlösung bei etwa bei -21 °C. Durch Hinzugabe von Salz wird aus dem Eis der Kältemischung ständig neues Wasser gebildet. Für diesen Prozess wird Energie benötigt. Diese, zunächst fehlende Wärmeenergie holt sich die Kältemischung aus sich selbst und wird dadurch „einfach kälter“.
Der Kühlschrank hingegen benötigt zum Funktionieren elektrischen Strom. Er braucht also Energie von außen, um Lebensmittel kalt zu halten.

Ideen zum Weiterforschen

Nachdem der Gefrierpunkt des Eiswassers durch Salz erniedrigt wurde, wird nun nachgewiesen, dass die Kältemischung erst bei weit niedrigeren Temperaturen als reines Wasser gefriert. Dazu werden sowohl die Kältemischung als auch das reine Wasser jeweils in einen Becher gegeben. Beide werden über Nacht ins Tiefkühlfach gestellt. Am nächsten Tag kann gut beobachtet werden, dass das reine Wasser gefroren und die Kältemischung noch flüssig ist.

Die Termine für die Fortbildungen zu „Forschen mit Wasser“, „Forschen mit Sprudelgas“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender.

Kältemischung (PDF)

Februar 2019

Förderprogramm für Kitas mit MINT-Perspektive I Dr. Hans Riegel-Stiftung fördert fünf Einrichtungen mit je bis zu 30.000 € für drei Jahre!

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung sucht bundesweit fünf Kindertageseinrichtungen, die im Rahmen des bestehenden Profils den MINT-Bereich stärken möchten. Das Förderprogramm soll die… mehr erfahren ›

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung sucht bundesweit fünf Kindertageseinrichtungen, die im Rahmen des bestehenden Profils den MINT-Bereich stärken möchten. Das Förderprogramm soll die Einrichtung innerhalb von drei Jahren zu einem Leuchtturm der frühkindlichen MINT-Bildung in der Region machen.

Informationsflyer

Weitere Informationen unter: forscher-fuechse.de

 

Februar 2019

STIFT begrüßt 5.000. Teilnehmerin bei Fortbildung vom „Haus der kleinen Forscher“ in Erfurt

Aileen Henneberg ist die 5.000 Teilnehmerin an einer Fortbildung vom „Haus der kleinen Forscher“ im Bundesland Thüringen. Die Pädagogin der Staatlichen Grundschule… mehr erfahren ›

Aileen Henneberg ist die 5.000 Teilnehmerin an einer Fortbildung vom „Haus der kleinen Forscher“ im Bundesland Thüringen. Die Pädagogin der Staatlichen Grundschule „Thomas Mann“ Erfurt nimmt zum ersten Mal an einer Fortbildung vom „Haus der kleinen Forscher“ teil und hat prompt etwas zu feiern.

Sie hat sich den Kurs „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung“(BNE) gewählt. Als Querschnittsthematik ist BNE hervorragend geeignet, um in die MINT*-Fortbildungsthemen des „Hauses der kleinen Forscher“ einzusteigen und zu einem kontinuierlichen Engagement in der frühkindlichen MINT-Bildung überzugehen.

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), als lokales Netzwerk der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, überreichte Frau Henneberg ein kleines Geschenk, passend zum Thema, und spendierte ihre Teilnahme an der Fortbildung.

Frau Henneberg sowie alle anderen Teilnehmerinnen des Kurses erhielten spannende Methoden und Experimente, um gemeinsam mit Kindern die Vielfalt der Pflanzensamen zu erkunden und deren Nutzen zu verstehen, Kreisläufe mitzudenken und über Gerechtigkeit zu philosophieren. Die Pädagogen können nun die kleinen Forscher*innen dazu befähigen, selbstbestimmt zum Thema BNE nachzudenken und verantwortungsvoll zu handeln. Indem die Kinder Forscherfragen nachgehen und forschend ihre Welt entdecken können, werden sie für ihre Zukunft stark gemacht.

„Wir haben uns gefreut, Frau Henneberg als die 5.000 Teilnehmerin unserer Fortbildungen begrüßen zu können. Dass die bisher inaktive Grundschule ‚Thomas Mann‘ aus Erfurt direkt mit dem Thema ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ in das Fortbildungsprogramm der Stiftung ‚Haus der kleinen Forscher‘ eingestiegen ist, zeugt von einem großen Engagement der Pädagogen, sich aktiv handelnd vor allem aber kindgerecht mit der Komplexität der heutigen Welt auseinander setzen zu wollen. Gern begleiten wir das Team der Grundschule auf ihrer Forscherreise“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Das „Haus der kleinen“ Forscher trägt zusammen mit dem lokalem Netzwerk „Land der kleinen Forscher – eine Initiative der STIFT und der Stiftung Bildung für Thüringen“ in Thüringen dazu bei, dass sich Kinder von drei bis 10 Jahren alltäglich mit Neugier, Lern- und Denkfreude forschend mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auseinandersetzen. Um pädagogische Fach und Lehrkräfte aus Kita, Hort und Grundschule dafür als Multiplikatoren auszubilden, bietet die STIFT in ganz Thüringen MINT-Fortbildungen an: www.jungforscher-thueringen.de

(*MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik)

Februar 2019

Zuckerkristalle züchten

Der Versuch im Überblick Züchten von Zuckerkristallen aus einer gesättigten Zuckerlösung. Hinweis: Kristalle zu züchten, ist eine kleine Herausforderung. Sie brauchen viel… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick

Züchten von Zuckerkristallen aus einer gesättigten Zuckerlösung.

Hinweis: Kristalle zu züchten, ist eine kleine Herausforderung. Sie brauchen viel Zeit zum Wachsen und gelingen nicht immer. Hab Geduld!

 

Alltagsbezug zur Welt der Kinder                                         

  • Zuckerstab für den Tee
  • Kristalle in einer Höhle

 

Benötigte Materialien

  • circa 3 Tassen Zucker
  • circa 1 Tasse Wasser
  • Alufolie
  • Kochtopf, Löffel und Topflappen
  • 3 kleine Schalen
  • eventuell Lebensmittelfarbe

 

Die Versuchsabfolge

  • kleide die Schalen mit Alufolie aus
  • gieß das Wasser in den Topf und erhitze es auf mittlerer Stufe
  • gib unter stetem Rühren den Zucker hinzu
  • rühr so lange, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat und die Zuckerlösung auf einem Probierlöffel ganz klar ist
  • nimm den Topf vom Herd
  • wenn du magst, füge unter Rühren ein bisschen Lebensmittelfarbe hinzu. Je mehr Tropfen Lebensmittelfarbe du nutzt, umso kräftiger funkelt der Kristall
  • gieß die Zuckerlösung vorsichtig in die kleinen, mit Alufolie ausgekleideten Schalen, sodass sie jeweils bis zur Hälfte gefüllt sind
  • bedeck die Schalen, z.B. mit Alufolie oder einem Geschirrtuch
  • hab Geduld, Kristalle brauchen Zeit zum Wachsen (lass die Lösung zwei Tage ruhen, bis du zum ersten Mal unter die Abdeckung schaust/ es dauert circa anderthalb Wochen, bis die Kristalle fertig sind)
  • nimm die Alufolie samt Kristall vorsichtig aus der Schale
  • gieß die überschüssige Zuckerlösung ab
  • löse den Kristall behutsam aus der Alufolie und lass ihn kopfüber noch 12 Stunden trocknen

 

Fragen und Ideen zum Weiterforschen

  • Gelingt das Experiment auch mit Zuckerarten, wie Puder- oder Kandiszucker?
  • Kannst du auch Salzkristalle züchten?
  • Stell auch Zuckerstäbchen her. Befestige hierzu eine Wäscheklammer an einem Schaschlikspieß. Lege die Klammer quer über die Öffnung eines Glases, so dass der Spieß in der Mitte des Glases in der Zuckerlösung hängt.

 

Das steckt dahinter

Zuerst wird eine gesättigte Zuckerlösung hergestellt. Das heißt, es wird so viel Zucker im heißen Wasser aufgelöst, bis kein Zucker mehr vom Wasser aufgenommen werden kann. In der Lösung schwimmen nun sehr viele Zuckerteilchen (Zuckermoleküle) umher. Da es so viele sind, stoßen sie häufig aufeinander. Während die Lösung abkühlt, verlangsamt sich die Bewegung der Zuckerteilchen und manche Teilchen, die zusammengestoßen sind, bleiben aneinander kleben. Viele Teilchen zusammen formen einen Kristall. So wie das Wasser langsam abkühlt, bilden sich die Kristalle weiter aus. Da das abgekühlte Wasser sogar verdunstet und die Zuckerteilchen also immer weniger Platz haben, um sich zu bewegen, stoßen sie immer mehr aufeinander und gegen die sich formenden Kristalle und bleiben daran kleben. Die Zuckerkristalle wachsen.

Die Termine für die Fortbildungen zu „Forschen mit Wasser“, „Forschen mit Sprudelgas“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender.

Zuckerkstrialle züchten (PDF)

Dezember 2018

Datenschutz

Dezember 2018

Fachtag in Weimar: Informatik und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kita, Hort und Grundschule „Was haben alte Apfelsorten und Algorithmen mit früher Bildung zu tun?“

Was haben alte Apfelsorten und Computer-Algorithmen miteinander zu tun? Diese und weitere Fragen wurden auf dem Fachtag „Haus der kleinen Forscher“ am… mehr erfahren ›

Was haben alte Apfelsorten und Computer-Algorithmen miteinander zu tun? Diese und weitere Fragen wurden auf dem Fachtag „Haus der kleinen Forscher“ am 24.10.2018 in Weimar gestellt und beantwortet. Im Fokus stand der Austausch mit rund 150 pädagogischen Fach- und Lehrkräften aus Kitas und Grundschulen, wo und wann sich Nachhaltigkeit und Informatik in der frühkindlichen Pädagogik verorten und umsetzen lassen. Wissenschaftlich abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Gastvortrag von Prof. Dr. Stefan Brée (HAWK Hildesheim).

Oktober 2018

Galaempfang Jungforscher Thüringen 2018

© STIFT , Fotograf: Henry Sowinski

© STIFT , Fotograf: Henry Sowinski

Oktober 2018

Die Kartoffelbatterie

Der Versuch im Überblick Durch in Reihe geschaltete Kartoffeln wir eine LED zum Leuchten gebracht. Benötigte Materialien 3 größere Kartoffeln 3 Cent-Münzen… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick

Durch in Reihe geschaltete Kartoffeln wir eine LED zum Leuchten gebracht.

Benötigte Materialien

  • 3 größere Kartoffeln
  • 3 Cent-Münzen aus Kupfer
  • 3 Schrauben aus Zink
  • 4 Krokodilkabel
  • 1 Leuchtdiode (LED, verwende am besten eine rote LED, wegen der geringen Voltzahl)
  • 1 spitzes Messer

Die Versuchsabfolge

  • schneide mit dem Messer einen Schlitz in jede Kartoffel
  • steck eine Münze aus Kupfer in den Schlitz
  • auf der dem Cent-Stück gegenüberliegenden Seite drehst du eine Schraube aus Zink in jede Kartoffel
  • Kupfer und Zink sollten so weit voneinander entfernt sein, dass sie sich nicht berühren
  • lege die drei Kartoffeln hintereinander in Reihe
  • nimm die Krokodilkabel und verbinde jeweils eine Münze einer Kartoffel mit der Zinkschraube einer anderen Kartoffel
  • die Enden zweier Kabel liegen noch lose auf dem Tisch
  • schließe an diese beiden Kabelenden die Leuchtdiode an, dabei beachten, dass Leuchtdioden gepolte Bauteile sind, das längere Beinchen der Diode muss an die Münze angeschlossen werden

 

Fragen und Ideen zum Weiterforschen

  • Leitet auch anderes Gemüse, wie Gurken oder aber Obst, wie Äpfel und Zitronen den Strom?
  • Klappt das Experiment auch mit nur zwei oder sogar mit vier hintereinander geschalteten Kartoffeln?
  • Können wir auch mehrere LEDs gleichzeitig zum Glühen bringen?
  • Gelingt das Experiment auch mit Kupferdraht, Unterlegscheiben aus Zink oder sogar Aluminium statt Zink?

 

Das steckt dahinter

Ist der Stromkreis der Kartoffelbatterie geschlossen, findet eine chemische Reaktion zwischen dem unedlen Metall Zink mit dem edlen Metall Kupfer und dem Saft der Kartoffel statt. In der Lösung eines Elektrolyten (hier Saft der Kartoffel) verwandeln sich die Metalle in Elektroden – also in einen Plus- und einen Minuspol. Die Zinkatome binden ihre Elektronen weniger fest an sich als die Kupferatome und geben ein Elektron an das Kupfer ab. Dieser Elektronenfluss ist nichts anderes als Strom, der durch Kartoffel und Kabel fließt.

ACHTUNG! Nach dem Versuch die Kartoffeln unbedingt wegwerfen – sie sind nicht mehr zum Verzehr geeignet!

Die Termine für die Fortbildungen „Forschen zu Strom und Energie“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender.

Oktober 2018

Galaempfang Jungforscher Thüringen: 21 Kitas und 8 Grundschulen zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert

Im Rahmen des Galaempfangs am 25.09.2018 in Weimar wurden folgende Kitas und Grundschulen als „Haus der kleinen Forscher“ geehrt (Zertifizierungszeitraum: September 2017… mehr erfahren ›

Im Rahmen des Galaempfangs am 25.09.2018 in Weimar wurden folgende Kitas und Grundschulen als „Haus der kleinen Forscher“ geehrt (Zertifizierungszeitraum: September 2017 – August 2018).

Alle Ehrungsfotos unter Impressionen.

  1. Zertifizierung (12)
  • AWO Kita „Charlottenheim“, Römhild
  • Kita „Gänseblümchen“, Lichte
  • Kita „Marienkäfer“, Erfurt
  • Kita „Pusteblume“, Erfurt
  • Kita „Spatzennest“, Langenwolschendorf
  • Kita „Sternschnuppe“, Jena
  • Kita „Wirbelwind“, Nobitz
  • Kita „Zwergenhaus“ Harras, Eisfeld
  • Kita „Zwergenparadies“, Katzhütte
  • Kita „Zwergenschlößchen“, Krauthausen
  • Staatliche Grundschule „Herman Sachse“, Bad Klosterlausnitz
  • Staatliche Grundschule Tälerschule, Ottendorf

 

  1. Zertifizierung (3)
  • AWO Kita „Pusteblume“, Mühlhausen
  • Evangelische Grundschule, Gotha
  • Integrative Kita Kastanienhof, Schmölln

 

  1. Zertifizierung (8)
  • Kita „Am Igelsgraben“, Kirchheiligen
  • Kita „Fuchs und Elster“, Erfurt
  • Kita „Spatzennest am Haselberg“, Sülzfeld
  • Kita „Zwergenvilla“ Thangelstedt, Blankenhain
  • Staatliche Grundschule, Gefell
  • Staatliche Grundschule, Rastenberg
  • Staatliche Grundschule Schöndorf, Weimar
  • Südschule, Jena

 

  1. Zertifizierung (4)
  • AWO Kita „Löwenzahn“, Wiehe
  • Integrative Kita „Sonnenschein“, Zeulenroda-Triebes
  • Kita „Meiselblick“, Ostramondra
  • Nemzer Rasselbande, Nöbdenitz

 

  1. Zertifizierung (1)
  • Kita „Bienenkörbchen“, Mühlhausen

September 2018

Galaempfang Jungforscher Thüringen 2018 – „Zertifizierung Haus der kleinen Forscher“

© STIFT , Fotograf: Henry Sowinski

© STIFT , Fotograf: Henry Sowinski

September 2018

Thüringer MINT-Netzwerk stärken | Forschung ausbauen – Zukunft gestalten! Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der… mehr erfahren ›

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit den Schirmherren der Initiative „Jungforscher Thüringen“ Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport am 25. September 2018 zum Galaempfang in die Weimarhalle eingeladen. Der Einladung folgten 180 Gäste.

In vielen Thüringer Kindergärten und Schulen haben MINT und Forschung einen festen Platz eingenommen, jeder Anlass wird genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, es gibt Forscherecken und Forscherräume. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. 64 % der Kindergärten und 47 % der Grundschulen in Thüringen sind dabei – und es werden immer mehr. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräf-te aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen (bisher nahmen 4.881 teil). Durch die Stiftung Haus der kleinen Forscher werden kostenlose, hochwertige Arbeitsmateria-lien zur Verfügung gestellt. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ lobte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „Thüringen nimmt immer wieder eine Vorreiterrolle ein. Wir können so unsere neuen Angebote wie „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ oder „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ schnell in die Kitas und das Ganztagsangebot der Grundschulen bringen. Möglich wird dies durch die engagierte und professionelle Arbeit unserer Netzwerkpartner: Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen verbreitet mit fünf Trainerinnen sehr erfolgreich das Bildungsangebot des ‚Hauses der kleinen Forscher‘ im gesamten Bundesland.“

Helmut Holter, Bildungsminister dankt der STIFT für ihr Engagement: „Ich selbst bin gelernter Ingenieur und sage mit vollster Überzeugung: ‚Technik macht Spaß‘. Ich freue mich, dass wir über die Initiative ‚Jungforscher Thüringen‘ seit Jahren erfolgreich die MINT-Aktivitäten im schulischen Be-reich in Thüringen bündeln. Das ist ein wichtiger Baustein, um mehr junge Menschen für diese Fächer zu begeistern. Damit sichern wir die Fachkräfte von morgen.“

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u. v. a. m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent und Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Paten, Mentoren, Betreuer und Juroren können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 600 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

„Die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung der Jungforscherinnen und Jungforscher, insbesondere auch in den Schülerforschungszentren in Erfurt, Gera, Ilmenau, Jena, Nordhausen und Schmalkalden sowie durch ehrenamtliche Projektbetreuer und Coachings zeigt sich auch in der Qualität der Arbeiten. Auch in diesem Jahr konnte Thüringen einen Bundessieg bei Jugend forscht – diesmal im Fachgebiet Chemie – und zahlreiche weitere Preise erzielen. Wir würden uns wün-schen, dass sich noch mehr Thüringer Schulen am Wettbewerb „Jugend forscht“ beteiligen, denn hier gibt es noch großes Potential, „junge Forscher“ zu entdecken. Die Begeisterung der Jungforscherinnen und Jungforscher bei der Bearbeitung ihrer Forscherfragen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

September 2018

Geschenkaktion für die ersten zertifizierten Kitas, Horte und Grundschulen

Die Stiftung Haus der kleinen Forscher startet im gesamten Bundesgebiet ab dem 03.09.2018 eine Geschenkaktion für alle Kitas, Horte und Grundschulen, die… mehr erfahren ›

Die Stiftung Haus der kleinen Forscher startet im gesamten Bundesgebiet ab dem 03.09.2018 eine Geschenkaktion für alle Kitas, Horte und Grundschulen, die sich zum ersten Mal als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren lassen.

Die ersten frisch zertifizierten 75 Kitas, Horte und Grundschulen erhalten ein Überraschungspaket mit Produkten aus dem Online-Shop vom Haus der kleinen Forscher. Es lohnt sich schnell zu sein! Die ersten fünf Pakete haben einen Wert von 50 Euro. Danach werden noch 15 Überraschungspakete im Wert von 30 Euro und 55 Päckchen mit Produkten im Wert von 20 Euro verschickt. Die Geschenkaktion läuft bis zum 20.12.2018.

Das Überraschungspaket wird den Gewinnern direkt nach erfolgreicher Zertifizierung in die Einrichtung geschickt. Sollte der Vorrat an Geschenkpaketen vor dem Enddatum erschöpft sein, endet die Aktion.

Für die Zertifizierung zum Haus der kleinen Forscher bewerben Sie sich unter folgendem Link:

https://zertifizierung.haus-der-kleinen-forscher.de

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) unterstützt Sie gern bei der Bewerbung zum Haus der kleinen Forscher, unter anderem durch Informationsveranstaltungen. Die nächste Veranstaltung ist am 09.11.2018 in Erfurt.

Anmeldung unter:

http://jungforscher-thueringen.de

September 2018

Aktuelle Fortbildungen „Haus der kleinen Forscher“

Während die Thüringer Schülerinnen und Schüler ihre letzte Ferienwoche genießen, nutzten mehr als 120 Grundschullehrerinnen und Grundschulleher aus 14 Schulen die Vorbereitungswoche… mehr erfahren ›

Während die Thüringer Schülerinnen und Schüler ihre letzte Ferienwoche genießen, nutzten mehr als 120 Grundschullehrerinnen und Grundschulleher aus 14 Schulen die Vorbereitungswoche für unsere MINT-Fortbildungen. Heute forschten und experimentierten sie unter anderem im STUDIOPARK KinderMedienZentrum in Erfurt in drei parallelen Fortbildungen zu den Themen „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“, „Zahlen, Zählen, Rechnen – Mathematik entdecken“ und „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Mit dabei waren natürlich auch zahlreiche Erzieherinnen und Erzieher aus den Kitas.

In dieser Woche sind unsere Trainerinnen zu sieben weiteren Fortbildungen an Grundschulen in ganz Thüringen unterwegs und entdecken mit den Lehrkräften die Vielfalt unserer Erde, erkunden Muster und Strukturen und bauen 3D-Körpermodelle.

Fortbildungskalender

August 2018

Wie kann individuelle MINT-Förderung über den Unterricht hinaus funktionieren? Anwendbarkeit von Spieltheorie in den Naturwissenschaften

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung (STIFT) lädt am 09.08.2018, von 9 – 15 Uhr (inkl. Mittagsimbiss) zu einer vom THILLM… mehr erfahren ›

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung (STIFT) lädt am 09.08.2018, von 9 – 15 Uhr (inkl. Mittagsimbiss) zu einer vom THILLM zertifizierten Lehrerfortbildung  im Dompalais, Peterstraße 3 in Erfurt ein.

Für die außerschulische MINT-Förderung und das individuell-forschende Lernen von Schülerinnen und Schülern ist der Jugend forscht Wettbewerb der optimale Rahmen. Wir informieren über den Jugend forscht Wettbewerb und zeigen die Bandbreite an Themen und Projekten in Thüringen. Um Anregungen für eigene Forschungsprojekte zu geben, gehen wir in einem Workshop auf die Anwendbarkeit von Spieltheorie in den Naturwissenschaften ein und testen die Konzepte an Lernrobotern. Anschließend besuchen wir das Schülerforschungszentrum (SFZ) in Erfurt und geben Einblicke in die Möglichkeiten und die Ausstattung des Schülerforschungszentrums.

Wir bitten um Anmeldung. Thillm-Veranstaltungs-Nr.: 36M460601

August 2018

Jugend forscht-Sonderpreisträger aus Bayern zum Praktikum am Leibniz-IPHT in Jena

Der Gewinner des STIFT-Sonderpreises beim Bayerischen Landeswettbewerb Jugend Forscht, Stefan Eller, ist seit Montag (23. Juli) zu Gast am Leibniz-Institut für Photonische… mehr erfahren ›

Der Gewinner des STIFT-Sonderpreises beim Bayerischen Landeswettbewerb Jugend Forscht, Stefan Eller, ist seit Montag (23. Juli) zu Gast am Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT). Während seines einwöchigen Aufenthalts arbeitet der Abiturient aus Weiden gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an neuen Mikroskopietechniken.

Das 2-wöchige Praktikum, das Stefan Eller je zur Hälfte am Leibniz-IPHT und am Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (Fraunhofer IOF) absolviert, ist Teil des Preises, den Prof. Werner Bornkessel, Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) überreichte. Die STIFT vergibt jedes Jahr Sonderpreise in Form von Geld und Praktika in Thüringer Forschungseinrichtungen für Deutschlands bekanntesten Nachwuchsforscherwettbewerb.

Ausgezeichnet wurde Stefan Eller beim diesjährigen Jugend Forscht Landeswettbewerb Bayern für seine Versuche und Berechnungen zur Schlierenfotografie – eine Methode, um kleine Dichte- und Temperaturunterschiede oder Strömungen in einem Medium zu visualisieren. „Unsichtbares sichtbar machen – zum Beispiel die Luftströme während des Ausatmens – das ist ein faszinierendes Thema, das mich schnell begeistert hat“, sagt Eller. Einblick in andere bildgebende Verfahren erhält der 18-Jährige in den kommenden Tagen in der Abteilung von Prof. Rainer Heintzmann am Leibniz-IPHT. Hier lernt er verschiedene hochauflösende Mikroskopiemethoden kennen, mit denen für das bloße Auge unsichtbare Details in Zellen und Mikroorganismen sichtbar werden.

Quelle PM und Foto: Leibniz-IPHT

Juli 2018

Die Sonnenmühle – Können Licht und Luft als Antrieb genügen?

Der Versuch im Überblick Stellt man ein Glas mit einer selbstgebauten Mühle an einen von der Sonne angestrahlten Ort, beginnt sich die… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick

Stellt man ein Glas mit einer selbstgebauten Mühle an einen von der Sonne angestrahlten Ort, beginnt sich die Mühle nach einer Weile zu drehen.

 

Alltagsbezüge zur Welt der Kinder

  • Mobilés (z. B. über einer Heizung)
  • Baseball Cap mit solarbetriebenem Ventilator

 

Benötigte Materialien

  • 1 Streichholz
  • leeres, sauberes Marmeladen- oder Gurkenglas (Durchmesser ca. 7 cm)
  • Alufolie
  • Schere
  • Kleber und Klebstreifen
  • schwarzer Permanent Marker
  • Faden (z. B. Nähgarn)
  • Bleistift

Der Bau einer Sonnenmühle

  • schneide vier Rechtecke mit den Maßen 3,0 cm x 3,5 cm aus Alufolie aus
  • bemale zwei dieser Rechtecke von beiden Seiten mit schwarzem Permanent Marker
  • klebe die Rechtecke abwechselnd (alufarben, schwarz, alufarben, schwarz) an einem Ende des Streichholzes fest – eine kleine Mühle entsteht
  • lass die Mühle gut trocknen
  • binde an die andere Seite des Streichholzes den Faden und fixiere ihn mit Klebstreifen
  • binde das andere Ende des Fadens an den Bleistift
  • lege den Bleistift auf die Glasöffnung, so dass sich die Mühle frei im Glas bewegen kann

 

Das steckt dahinter

Bei diesem Experiment sind Licht und Luft der Antrieb für die Sonnenmühle. Die schwarz bemalten Flügel werden wärmer als die alufarbenen Flügel. Diese reflektieren wiederum die Sonnenstrahlen und werfen sie auf die schwarzen Flügel der Mühle wie ein Spiegel zurück. Zwischen den alufarbenen und schwarzen Flügeln entsteht ein Temperaturunterschied und die Luft wirbelt an den wärmeren schwarzen Flügeln stärker (Konvektion). Dieser Wärmeunterschied lässt die Mühle rotieren. Die Kinder können also das Phänomen bestaunen, dass durch Wärmeunterschiede in der Luft Thermik entsteht, die Dinge in Bewegung bringt.

Die Termine für die Fortbildungen „Forschen mit Luft“, „Astronomie“ und alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender.

Juli 2018

„Frag Dich!“ – Auftakt zur 54. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden Unter dem Motto „Frag… mehr erfahren ›

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Frag Dich!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2019 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Wer mitmachen will, muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren. Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, die Herausforderung anzunehmen und selbst ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten. Für jedes MINT-Talent gilt dabei: Hab den Mut und frag Dich! Such selbst nach den Antworten auf Deine Fragen und zeig, was Du kannst. Denn das macht Spaß und bringt Dich weiter. Also, tauch ein in die spannende Welt von Forschung und Wissenschaft, und mach mit bei Jugend forscht 2019!

An Jugend forscht können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2018. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2018 möglich. Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Jugend forscht Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2019 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2019. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Schülerwettbewerbe wie Jugend forscht spielen bei der künftigen Ausgestaltung der MINT-Bildung in Deutschland eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines stringenten, aufeinander abgestimmten MINT-Fördersystems entlang der gesamten Bildungskette sind sie ein zentraler Baustein“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Gerade Jugend forscht gelingt es schon heute auf vorbildliche Weise, die vorhandenen Förderangebote miteinander zu vernetzen sowie Schule und außerschulische Fördermöglichkeiten gezielt zusammenzuführen.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Hier geht es zu den Ansprechpartnern und Wettbewerbsterminen für Thüringen.

Juli 2018

Tag der kleinen Forscher „Entdeck, was sich bewegt!“ – zusammen mit Kindern aus Kindergärten und Grundschulen feiern, forschen und entdecken wir die Bewegung

Unter dem Motto „Entdeck, was sich bewegt“ gingen am heutigen Tag der kleinen Forscher in ganz Deutschland Kinder aus Kita und Grundschule… mehr erfahren ›

Unter dem Motto „Entdeck, was sich bewegt“ gingen am heutigen Tag der kleinen Forscher in ganz Deutschland Kinder aus Kita und Grundschule auf die Suche nach Bewegung in ihrem Alltag. Dabei wurde nicht nur erforscht, was sich wie bewegt, sondern auch was wir gemeinsam bewegen können.

Stellvertretend für die zahlreichen Aktionen hatte in Thüringen die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) im Rahmen des Tages der Verkehrssicherheit auf dem Domplatz in Erfurt die kleinen und großen Entdecker an ihren Forscherstand zum Feiern, Forschen und Entdecken eingeladen.

Mit den Kindern der Kita „Farbenklecks“ aus Erfurt wurden Routen gesteckt, wie sie am schnellsten alle für sie spannenden Attraktionen auf dem Tag der Verkehrssicherheit besuchen konnten. Die kleinen Forscherinnen und Forscher erkundeten zudem, was bei einer Vollbremsung passiert und wie eine Aufziehdose sowie ein Auto mit verschiedenen Achsen zu bauen sind. Ebenso spannend waren die Experimente zur Frage: „Können sich auch Bilder bewegen und wenn ja, wie?“

Darüber hinaus standen vor allem die spontanen Fragen der Kinder zur Vielfältigkeit von „Bewegung“ im Mittelpunkt der Forscheraktionen.

Zur großen Mitmach-Aktion setzten die Kinder der „Kita Fuchs und Elster“ aus Erfurt und die Kinder der Kita „Liliput“ aus Windischholzhausen eine lange Kettenreaktion aus Milchkartons in Gang.

Bei ihren Forscheraktionen wurden die kleinen Forscherinnen und Forscher durch Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher und Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT sowie die Trainerinnen der STIFT unterstützt. Ab 11:00 Uhr besuchte Antje Tillmann, Mitglied des Deutschen Bundestages den Forscherstand.

Nach dem Besuch sagte sie: „Kinder sind von sich aus neugierig und stellen Dinge in ihrer Umwelt immer wieder in Frage. Sie dabei zu unterstützen und neugierig zu halten, ist oft eine Herausforderung für die Eltern. Hier ist es gut, dass sowohl die Kinder als auch die Eltern auf ‚Alltags-Experimente‘ hingewiesen werden.“

„Ein Ziel der STIFT ist es, dauerhaft MINT-Bildung zu etablieren und zu fördern. Am besten funktioniert das, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen und merken, dass sie zusammen mehr erreichen können als allein, was die Experimente zum Tag der kleinen Forscher am Forscherstand gezeigt haben. Neben Milchkartons haben die Kinder nicht nur Bilder, sondern auch sich selbst auf verschiedene Art und Weise in Bewegung gesetzt und ihren Weg über den Domplatz optimiert.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

„Der Tag der kleinen Forscher soll Begeisterung für das Forschen wecken und ein Zeichen für die Bedeutung der frühen Bildung setzen. Das diesjährige Motto bietet viele spannende Anlässe zum Forschen. Im Alltag begegnen uns zahlreiche Fragen rund um die Bewegung von Menschen, Dingen und Natur. Dass Kinder viele tolle Forscherideen zu dem Thema haben, ist heute hier wieder eindrucksvoll zu erleben.“, erläutert Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher.

Juni 2018

Einladung zum Fachtag: Wie alte Apfelsorten und Algorithmen Ihren pädagogischen Alltag bereichern

Die Welt ist in einem ständigen Wandel. Globale Entwicklungen wie Digitalisierung, wachsende Diversität, zunehmend soziale Ungleichheit und Klimawandel werden insbesondere das Leben… mehr erfahren ›

Die Welt ist in einem ständigen Wandel. Globale Entwicklungen wie Digitalisierung, wachsende Diversität, zunehmend soziale Ungleichheit und Klimawandel werden insbesondere das Leben der Erwachsenen von morgen prägen. Um Antworten auf globale Herausforderungen mitgestalten zu können, sind Kompetenzen wie selbstbestimmtes Arbeiten, Kreativität, kritisches Denken, reflektiertes Handeln, um verschiedene Perspektiven einnehmen zu können, entscheidender denn je. Gute frühe MINT-Bildung legt den Grundstein für eine entsprechende Kompetenzentwicklung, um Kinder stark zu machen für die Zukunft! Sie werden befähigt, selbstbestimmt zu denken und verantwortungsvoll zu handeln.

Die alltägliche Auseinandersetzung mit Natur und Technik in Kitas, Horten und Grundschulen fördert Neugier, Lern- und Denkfreude von Mädchen und Jungen. Die „Haus der kleinen Forscher“-Bildungsangebote befördern eine fragend-forschende Haltung bei Kindern und legen den Grundstein für einen reflektierten Umgang mit technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Wir, die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam, sehen frühe Bildung als Schlüssel, um den Herausforderungen einer komplexen Welt erfolgreich begegnen zu können.

Wir möchten pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützen, Kinder beim Entdecken und Forschen zu begleiten und selbst die Faszination eigenen Forschens zu erleben.

Daher laden die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam alle pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kita, Hort und Grundschule in Thüringen ein, mit uns beim  Fachtag „Wie alte Apfelsorten und Algorithmen ihren pädagogischen Alltag bereichern“ auf Entdeckungsreise zu gehen.

Neben einem abwechslungsreichen Programm mit Fachvorträgen möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, folgende Teile unseres praxisnahen Fortbildungsangebots für Fach- und Lehrkräfte aus Kita, Hort und Grundschule kennenzulernen:

• Informatik entdecken – mit und ohne Computer
• Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung
• Kinder entdecken die Welt – und was tun wir?

Zudem haben Sie an diesem Tag Raum und Zeit sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und alte wieder aufzufrischen.

Ort: Leonardo Hotel Weimar

Belvederer Allee 25, 99425 Weimar

Datum: 24. Oktober 2018
Zeit: 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr

 

(Programmflyer (PDF) für die kostenfreie Veranstaltung.

Die Anmeldung für den Fachtag erfolgt verbindlich online über folgenden Link:

veranstaltungen.haus-der-kleinen-forscher.de/weimar/

Der Anmeldeschluss ist der 28. September 2018, die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

August 2018