GYPT REGIONALWETTBEWERB THÜRINGEN FINDET ERSTMALIG STATT

THÜRINGENS PHYSIKTALENTE AUF DEM WEG ZUM GYPT BUNDESAUSSCHEID AM 05.-07.03.2021 Die pandemiebedingten Schulschließungen und die Umstellung auf digitale Formate machen es schwierig,… mehr erfahren ›

THÜRINGENS PHYSIKTALENTE AUF DEM WEG ZUM GYPT BUNDESAUSSCHEID AM 05.-07.03.2021

Die pandemiebedingten Schulschließungen und die Umstellung auf digitale Formate machen es schwierig, Schülerinnen und Schüler mit außerunterrichtlichen Angeboten zu erreichen und für neue Themen zu begeistern. Dies gilt besonders für den naturwissenschaftlichen Bereich, da Alternativen für das gemeinsame Experimentieren gefunden werden müssen. Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) hat in ihrer Initiative „Jungforscher Thüringen“ eine Palette aktivierender digitaler Angebote konzipiert und macht diese thüringenweit verfügbar.

Eine erfreuliche Entwicklung gibt es aktuell im Feld der Physikwettbewerbe: „Hier ist es gelungen, für einen etablierten bundesweiten Wettbewerb im Corona-Schuljahr 2020/21 erstmals einen Thüringer Regionalausscheid auf die Beine zu stellen:
Beim „German Young Physicists Tournament“ (GYPT) gehen Deutschlands absolute Spitzentalente auf dem Gebiet der Physik in einen harten Wettstreit. „Das Turnier dient der Auswahl einer deutschen Physik-Nationalmannschaft“, erklärt Dr. Thomas Kaiser, Physiker und Leiter des Schülerforschungszentrums Gera, bei dem alle Fäden für den Wettbewerb in Thüringen zusammenlaufen.

Am 30. Januar 2021 fand erstmalig der Thüringer Regionalausscheid zum GYPT statt. „Unsere Gewinner werden nun am Bundesausscheid teilnehmen, organisiert durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), und danach möglicherweise international starten.“, berichtet Kaiser. Der Wettbewerb ist anspruchsvoll: Zunächst wird eines von 17 vorgegebenen physikalischen Phänomenen zu Hause untersucht, im Team diskutiert und die Analyse in englischer Sprache durch ein Teammitglied präsentiert. Ein Mitglied eines gegnerischen Teams führt eine „Opposition“ und sucht Schwachstellen in der Argumentation. „Auf diese Weise soll eine echte wissenschaftliche Konferenz simuliert werden.“, so Kaiser.
Die Durchführung des GYPT stellte die Organisatoren in der Zeit der Corona-Pandemie vor große Herausforderungen: „Als klar war, dass keinerlei Präsenzkomponenten möglich sein würden, haben wir uns frühzeitig an die Umsetzung einer voll digitalen Variante ‚von zu Hause‘ gemacht. Es war uns wichtig, den Teilnehmenden trotz aller Einschränkungen eine verlässliche Perspektive zu bieten“, meint Kaiser.

Unterstützung kam von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), die u.a. die Preise finanzierte, und von ehemaligen Teilnehmenden des GYPT. „Ohne sie wäre es nicht gegangen. Auch Prof. Cartarius vom Lehrstuhl Physikdidaktik der Friedrich-Schiller-Universität Jena gebührt mein großer Dank. Er war sofort bereit, seinen Samstag zu opfern um als Juror mitzuwirken“, berichtet Kaiser. Die STIFT steuerte essenzielle Audio-Video-Hardware bei und die Friedrich-Schiller-Universität stellte ihr datensicheres Videokonferenzsystem zur Verfügung. Das Event fand statt als Live-Webkonferenz mit Einspielung vorab aufgezeichneter Videos.

Mit 14 Anmeldungen ist der Thüringer GYPT bereits bei seiner erstmaligen Durchführung im Schuljahr 2020/21 der drittgrößte GYPT-Regionalwettbewerb in ganz Deutschland. „Darauf sind wir sehr stolz. Es ist wichtig, Schülerinnen und Schülern die Verfolgung ihrer Interessen trotz Pandemie soweit es geht zu ermöglichen“, so Dr. Sebastian Germerodt, Projektleiter der Thüringer Schülerforschungszentren bei der STIFT.

Die Teilnehmer des ersten GYPT Regionalwettbewerbs kamen von zwei Thüringer Gymnasien mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Spezialschulteil: dem Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt und dem Carl-Zeiss-Gymnasium Jena.

Über eine Einladung zum digitalen Bundesausscheid vom 5. – 7. März 2021 freuen sich:

  • 1. Platz: Nils Kasper (Team Satz von Gong, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt)
  • 2. Platz: Daniel Cermann (Team Satz von Gong, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt)
  • 3. Platz: Meret Urban (Team LiMe, Carl-Zeiss-Gymnasium Jena)
  • 4. Platz: Jannik Weber (Team Schrödingers Wissen, Carl-Zeiss-Gymnasium Jena)
  • 5. Platz: Lamitta Ibrahim (Team Apollo 11, Carl-Zeiss-Gymnasium Jena)
  • 6. Platz: Maria Bondarenko (Team Apollo 11, Carl-Zeiss-Gymnasium Jena)

20210130_PM_GYPT erster Regionalwettbewerb Thüringen

Februar 2021

Experimente To Go

Das Schülerforschungszentrum Jena lädt zu einem regelmäßigen Experimente To-Go-Onlinekurs ein. Wann: mittwochs 15:30 Uhr Wie:  per Big Blue Button Anmeldung und weitere… mehr erfahren ›

Das Schülerforschungszentrum Jena lädt zu einem regelmäßigen Experimente To-Go-Onlinekurs ein.

Wann: mittwochs 15:30 Uhr

Wie:  per Big Blue Button

Anmeldung und weitere Informationen im Flyer (PDF).

 

Januar 2021

Digitale AG „Abenteuer mit Scratch für Einsteiger“

Auf spielerische Art und Weise Programmieren lernen, um erste eigene Spiele und Animationen zu erstellen. Im Kurs wird die für Kinder geeignete,… mehr erfahren ›

Auf spielerische Art und Weise Programmieren lernen, um erste eigene Spiele und Animationen zu erstellen.
Im Kurs wird die für Kinder geeignete, grafische bzw. visuelle Programmiersprache „Scratch“ verwendet.

Altersempfehlung: 10 – 14 Jahre, Teilnahme mit Eltern und/oder Geschwistern ist herzlich willkommen, Programmierer arbeiten sehr oft im Team!

Datum: jeweils Mittwoch, den 10.02.2021, 17.02.2021, 24.02.2021, 03.03.2021, 10.03.2021, 17.03.2021

Zeit: 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort: virtuell

Vorkenntnisse: nicht notwendig, auch ohne Vorkenntnisse kannst Du anfangen

Notwendiges Material und Technik: Computer oder Laptop mit Lautsprecher, Mikrofon und Webkamera sowie stabile Internetverbindung. Es wird ein zweites Gerät (Laptop oder Tablet) empfohlen.

Hinweis: Falls du keine oder wenig Erfahrung mit Computern oder online Workshops hast, bitte deine Eltern oder ältere Geschwister um Hilfe. Neben der Technik können sie dir auch beim Programmieren und Tüfteln helfen.

Wenn Du Dir Scratch schon mal anschauen magst, findest Du hier weitere Informationen hier: https://scratch.mit.edu/. Die Zugangsdaten und weitere Anleitungen werden Dir am Dienstag, den 9. Februar 2021, zugesendet.

Wenn Du mitmachen möchtest, sende eine Mail an:

sfz-rudolstadt@jungforscher-thueringen.de.

Schreibe bitte wie heißt Du, in welcher Stadt wohnst Du, wie alt bist Du und die Workshopbezeichnung. Wir freuen uns auf Dich!

Eine Zusammenarbeit des

Schülerforschungszentrums Rudolstadt, Schülerforschungszentrums Erfurt an der FH sowie des im Aufbau befindlichen Schülerforschungszentrums Gotha.

 

Februar 2021

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen: Mitarbeiter (m,w,d) im Schülerforschungszentrum Gera für das Projekt „TRIDELTA Sensor Space“

Das MI(N)TmachLabor Sensor Space ist Maker Space, Lernwerkstatt und Zukunftslabor direkt am Hightech-Standort für Keramik und Elektronik am Hermsdorfer Kreuz. Träger und… mehr erfahren ›

Das MI(N)TmachLabor Sensor Space ist Maker Space, Lernwerkstatt und Zukunftslabor direkt am Hightech-Standort für Keramik und Elektronik am Hermsdorfer Kreuz. Träger und Initiator ist der Tridelta Campus Hermsdorf e.V.

Das Verbundprojekt in Kooperation mit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.  Ziel ist die schulische und außerschulische MINT-Bildung mit Fokus auf die standorttypischen Kerntechnologien rund um Innovationen in Sensorik und Hochleistungskeramik. Wir wollen Begeisterung wecken und Talente fördern für eine Zielgruppe im Alter von 10 bis 16 Jahren.

Ihr Profil

  • Sie haben einen fachlichen Hintergrund und einschlägige Erfahrung im Themenfeld Sensorik, idealerweise auch aus weiteren MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)
  • Sie möchten ihren Wissensschatz an begeisterte Schüler*innen weitergeben. Idealerweise haben sie Vorerfahrung im Mentoring und der Projektbetreuung von Schülerprojekten (z.B. Seminarfacharbeiten, außerschulische Arbeitsgemeinschaften, Jugend forscht Projekte, Wettbewerbe, etc.)  oder sonstige belegbare pädagogische Erfahrungen
  • Sie erschließen sich auch neue Themenfelder proaktiv und haben Spaß daran, Zusammenhänge zu erkennen und zu vermitteln
  • Sie verfügen über eine exzellente Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick sowie eine proaktive, selbstständige und souveräne Arbeitsweise
  • Sie sind mobil und zu einer regionalen Reisebereitschaft bereit

Ihre Aufgaben

  • Selbstständige Konzipierung und Durchführung von MINT-Angeboten (Kurse, Projekte, AGs, Mitmachtage etc.) für Schüler*innen im Themenfeld Sensorik
  • Betreuung und Mentoring von außerschulischen Schülerprojekten („forschendes Lernen“)
  • Mitwirkung bei koordinativen und administrativen Aufgaben zusammen im Team in der MINT-Region Ostthüringen

Was wir Ihnen bieten

  • Arbeitsbeginn: sofort
  • Vergütung: in Anlehnung an TV-L
  • Arbeitsort: Hermsdorf mit der Bereitschaft zur regionalen Mobilität in Ostthüringen
  • Arbeitszeit: Vollzeit / Teilzeit
  • Laufzeit: förderungsbedingt zunächst befristet bis 31.10.2023
  • Arbeiten in dem Netzwerk Schülerforschungszentren Thüringen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Teilnahme an Multiplikatoren-Schulungen

 

Wir freuen uns über die Einreichung Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen in digitaler Form (bitte als eine PDF-Datei) bis zum 19.03.2021 an sfz-gera@jungforscher-thueringen.de.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Thomas Kaiser: sfz-gera@jungforscher-thueringen.de.

Februar 2021

JUGEND FORSCHT BEWERBUNGSRUNDE ABGESCHLOSSEN

8.998 Anmeldungen für die 56. Wettbewerbsrunde Bundesweiter Rückgang der Beteiligung infolge der Coronavirus-Pandemie / Zweithöchster Mädchenanteil in der Jugend forscht Geschichte Für… mehr erfahren ›

8.998 Anmeldungen für die 56. Wettbewerbsrunde

Bundesweiter Rückgang der Beteiligung infolge der Coronavirus-Pandemie / Zweithöchster Mädchenanteil in der Jugend forscht Geschichte

Für die 56. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 8.998 Jungforscher*innen angemeldet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie verzeichnet Jugend forscht bei der Beteiligung bundesweit einen Rückgang um 23,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Grund für dieses Ergebnis ist, dass viele MINT-Lehrkräfte infolge einer derzeit erhöhten Arbeitsbelastung nicht die erforderlichen Kapazitäten für die Betreuung von Wettbewerbsprojekten haben. Zudem sind auch schulische Arbeitsgemeinschaften oder außerschulische Lernorte wie Schülerforschungszentren für Kinder und Jugendliche aus Gründen des Infektionsschutzes oftmals nur eingeschränkt verfügbar.

Der Mädchenanteil bei den Anmeldungen erreichte in der 56. Wettbewerbsrunde 39,6 Prozent. Dies ist der zweithöchste Wert in der Jugend forscht Geschichte. Im Vorjahr hatte es beim Anteil der Jungforscherinnen mit 40,3 Prozent ein Rekordergebnis gegeben. Die Anzahl der Forschungsprojekte liegt in der aktuellen Runde bei 5.095 angemeldeten Arbeiten. Das ist ein Rückgang um 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Favoriten unter den Fachgebieten sind 2021 die Biologie mit 23,7 Prozent, die Technik mit 19,0 Prozent und die Chemie mit 16,9 Prozent aller angemeldeten Jungforscherinnen und Jungforscher. Es folgen die Fachgebiete Arbeitswelt mit 13,5 Prozent, Physik mit 13,2 Prozent, Mathematik/Informatik mit 8,1 Prozent sowie Geo- und Raumwissenschaften mit 5,6 Prozent.

„Wir freuen uns, dass trotz der andauernden Coronavirus-Pandemie in der 56. Wettbewerbsrunde so viele Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher bei Jugend forscht an den Start gehen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Ein großer Dank gilt den zahlreichen Partnern in unserem Netzwerk, die die Durchführung der Wettbewerbe auch unter Pandemie-Bedingungen ermöglichen. Aufgrund des ungebrochenen Engagements von Wettbewerbsleitungen und Paten können die Veranstaltungen im kommenden Jahr bundesweit stattfinden – ggf. in reduzierter Form oder als reine Online-Wettbewerbe. Ebenso danken wir den Projektbetreuerinnen und Projektbetreuern.

Durch ihren herausragenden Einsatz erhalten die Teilnehmenden auch in dieser Runde die Unterstützung, die sie für die erfolgreiche Erarbeitung ihrer Projekte benötigen.“

Auch in Thüringen hat die Pandemie Auswirkungen auf die Anmeldezahlen. Für die 56. Wettbewerbsrunde haben sich 568 Jungforscher*innen (Rückgang gegenüber Vorjahr um 25,4 %) mit 263 Projekten anmeldet. Der Mädchenanteil liegt in Thüringen bei 42,3 % und somit über dem Bundesdurchschnitt.

„Wir freuen uns, dass die Anmeldezahlen in Thüringen auch in der aktuellen besonderen Situation ausgewogen sind und wir in allen Regionen einen Regionalwettbewerb durchführen können. Für Thüringen planen wir, die Wettbewerbe weitestgehend digital durchzuführen. Nur so können wir allen angemeldeten Jungforscher*innen mit ihren Projekten eine bestmögliche Teilnahme am Wettbewerb – auch unter Pandemiebedingungen – ermöglichen. Die Vorbereitungen der Wettbewerbe laufen auf Hochtouren und die Wettbewerbsleiter*innen und Patenunternehmen stehen im regelmäßigen Austausch und natürlich auch für alle Fragen der Teilnehmer*innen, Betreuer*innen und Schulen zur Verfügung. Sowohl inhaltliche wie technische Unterstützung geben darüber hinaus die Mitarbeiter*innen der sieben Schülerforschungszentren in Thüringen.“, so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT und Landespate Jugend forscht/Schüler experimentieren Thüringen.

Anmeldestatistik nach Bundesländern 2021

Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V.

20201210_Pressemitteilung

Dezember 2020