AUSGEBUCHT: Onlinekurs in den Winterferien: Einstieg in LaTeX

Im Online-Ferienworkshop des Schülerforschungszentrums Jena gibt es diesmal einen Einstieg in das Textsatzsystem LaTeX. Hier erfahrt ihr, wie man Texte, Formeln, Seminarfacharbeiten… mehr erfahren ›

Im Online-Ferienworkshop des Schülerforschungszentrums Jena gibt es diesmal einen Einstieg in das Textsatzsystem LaTeX. Hier erfahrt ihr, wie man Texte, Formeln, Seminarfacharbeiten oder Bücher professionell layoutet.

Lernort: Schülerforschungszentrum Jena
Online-Kurs, 07749 Jena
Ansprechpartner/Anmeldung bis 22.01.2021: Dr. Christina Walther
Telefon: 03641 889 941
Mail: sfz-jena@witelo.de
Klassenstufe: 8 – 13
Hinweise: Der Workshop findet täglich 10 – 13 Uhr statt und ist auf 8 Teilnehmer beschränkt und ist leider bereits ausgebucht.
Als Konferenzssoftware wird Big Blue Button genutzt, hierfür ist keine Installation notwendig.
Die Zugangsdaten werden den Teilnehmern in der Woche vor Kursbeginn zugesendet.
Benötigt wird ein Endgerät mit Kamera, Mikrofon und Tastatur.

Nein, in diesem Kurs wird es nicht um Kautschuk, Gummi und Putzhandschuhe gehen, sondern um das Textsatzsystem LaTeX. Mit LaTeX layoutet ihr professionell Texte, Formeln, Seminarfacharbeiten, Bücher oder was wir wollt – und es sieht immer verdammt gut aus.
Allerdings ist es nicht ganz so simpel wie Word und Co., aber es lohnt sich!

Januar 2021

JUGEND FORSCHT BEWERBUNGSRUNDE ABGESCHLOSSEN

8.998 Anmeldungen für die 56. Wettbewerbsrunde Bundesweiter Rückgang der Beteiligung infolge der Coronavirus-Pandemie / Zweithöchster Mädchenanteil in der Jugend forscht Geschichte Für… mehr erfahren ›

8.998 Anmeldungen für die 56. Wettbewerbsrunde

Bundesweiter Rückgang der Beteiligung infolge der Coronavirus-Pandemie / Zweithöchster Mädchenanteil in der Jugend forscht Geschichte

Für die 56. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 8.998 Jungforscher*innen angemeldet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie verzeichnet Jugend forscht bei der Beteiligung bundesweit einen Rückgang um 23,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Grund für dieses Ergebnis ist, dass viele MINT-Lehrkräfte infolge einer derzeit erhöhten Arbeitsbelastung nicht die erforderlichen Kapazitäten für die Betreuung von Wettbewerbsprojekten haben. Zudem sind auch schulische Arbeitsgemeinschaften oder außerschulische Lernorte wie Schülerforschungszentren für Kinder und Jugendliche aus Gründen des Infektionsschutzes oftmals nur eingeschränkt verfügbar.

Der Mädchenanteil bei den Anmeldungen erreichte in der 56. Wettbewerbsrunde 39,6 Prozent. Dies ist der zweithöchste Wert in der Jugend forscht Geschichte. Im Vorjahr hatte es beim Anteil der Jungforscherinnen mit 40,3 Prozent ein Rekordergebnis gegeben. Die Anzahl der Forschungsprojekte liegt in der aktuellen Runde bei 5.095 angemeldeten Arbeiten. Das ist ein Rückgang um 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Favoriten unter den Fachgebieten sind 2021 die Biologie mit 23,7 Prozent, die Technik mit 19,0 Prozent und die Chemie mit 16,9 Prozent aller angemeldeten Jungforscherinnen und Jungforscher. Es folgen die Fachgebiete Arbeitswelt mit 13,5 Prozent, Physik mit 13,2 Prozent, Mathematik/Informatik mit 8,1 Prozent sowie Geo- und Raumwissenschaften mit 5,6 Prozent.

„Wir freuen uns, dass trotz der andauernden Coronavirus-Pandemie in der 56. Wettbewerbsrunde so viele Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher bei Jugend forscht an den Start gehen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Ein großer Dank gilt den zahlreichen Partnern in unserem Netzwerk, die die Durchführung der Wettbewerbe auch unter Pandemie-Bedingungen ermöglichen. Aufgrund des ungebrochenen Engagements von Wettbewerbsleitungen und Paten können die Veranstaltungen im kommenden Jahr bundesweit stattfinden – ggf. in reduzierter Form oder als reine Online-Wettbewerbe. Ebenso danken wir den Projektbetreuerinnen und Projektbetreuern.

Durch ihren herausragenden Einsatz erhalten die Teilnehmenden auch in dieser Runde die Unterstützung, die sie für die erfolgreiche Erarbeitung ihrer Projekte benötigen.“

Auch in Thüringen hat die Pandemie Auswirkungen auf die Anmeldezahlen. Für die 56. Wettbewerbsrunde haben sich 568 Jungforscher*innen (Rückgang gegenüber Vorjahr um 25,4 %) mit 263 Projekten anmeldet. Der Mädchenanteil liegt in Thüringen bei 42,3 % und somit über dem Bundesdurchschnitt.

„Wir freuen uns, dass die Anmeldezahlen in Thüringen auch in der aktuellen besonderen Situation ausgewogen sind und wir in allen Regionen einen Regionalwettbewerb durchführen können. Für Thüringen planen wir, die Wettbewerbe weitestgehend digital durchzuführen. Nur so können wir allen angemeldeten Jungforscher*innen mit ihren Projekten eine bestmögliche Teilnahme am Wettbewerb – auch unter Pandemiebedingungen – ermöglichen. Die Vorbereitungen der Wettbewerbe laufen auf Hochtouren und die Wettbewerbsleiter*innen und Patenunternehmen stehen im regelmäßigen Austausch und natürlich auch für alle Fragen der Teilnehmer*innen, Betreuer*innen und Schulen zur Verfügung. Sowohl inhaltliche wie technische Unterstützung geben darüber hinaus die Mitarbeiter*innen der sieben Schülerforschungszentren in Thüringen.“, so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT und Landespate Jugend forscht/Schüler experimentieren Thüringen.

Anmeldestatistik nach Bundesländern 2021

Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V.

20201210_Pressemitteilung

Dezember 2020

Weihnachtliche Experimente für zu Hause

In der kleinen Weihnachtsgeschichte des Schülerforschungszentrums Rudolstadt sind viele Experimente enthalten, die Ihr zu Hause durchführen könnt. In jeder Adventswoche kommt ein… mehr erfahren ›

In der kleinen Weihnachtsgeschichte des Schülerforschungszentrums Rudolstadt sind viele Experimente enthalten, die Ihr zu Hause durchführen könnt. In jeder Adventswoche kommt ein weiterer Teil dazu.

Wir wünschen Euch eine spannende Vorweihnachtszeit und bleibt schön neugierig.

Weihnachtliche Experimente

Dezember 2020

AUSZEICHNUNG „MINT-FREUNDLICHE SCHULE“ UND „DIGITALE SCHULE“ IN THÜRINGEN“

Zehn Schulen aus Thüringen wurden heute mit der Veröffentlichung eines Videoclips erneut als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Darüber hinaus konnte die Nessetalschule Warza… mehr erfahren ›

Zehn Schulen aus Thüringen wurden heute mit der Veröffentlichung eines Videoclips erneut als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet.
Darüber hinaus konnte die Nessetalschule Warza erstmals als „Digitale Schule“ ausgezeichnet werden.

Das Jahr 2020 hat uns alle vor besondere Herausforderungen gestellt – ganz besonders aber die Lehrer*innen und Schüler*innen in den Schulen. Umso mehr freuen wir uns, dass sich die Schulen dem Bewerbungsprozess für die „MINT-freundliche/Digitale Schule“ gestellt haben. Mit dem Signet soll das Engagement der Schulleitungen und Lehrkräfte gewürdigt und bestärkt werden, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen.

Das Zusammenspiel von Digitalisierung und Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) hat sich als für die Schulentwicklung in der Covid-19-Pandemie als entscheidend herausgestellt. Die ausgezeichneten MINT-freundlichen Schulen zeigen, dass sie mit ihrem schulischen Konzept in der Lage sind, didaktisch und pädagogisch durchdacht auf die veränderte Situation zu reagieren.

Die MINT-freundlichen Schulen weisen nach, dass sie mindestens 10 von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen und zeichnen sich durch die MINT-Schwerpunktsetzung sowie einen MINT-orientierten Fächerkanon aus. Neben vielfältig MINT-fokussierten Projekten nehmen die Schulen regelmäßig erfolgreich an Wettbewerben wie „Jugend forscht/Schüler experimentieren“, „Mathematik-, Chemie- oder Physikolympiaden“, dem „Känguru-Wettbewerb“ oder dem „Adam-Ries-Wettbewerb“ teil. Um die eigenen MINT-Angebote zu erweitern, kooperieren die Schulen mit regionalen und überregionalen außerschulischen Partnern und setzen praxisnahe Projekte für die Schüler*innen um.

Die MINT-freundlichen Schulen werden für Schüler*innen, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft anerkannt und besonders unterstützt.

„Aufgrund der COVID19-Pandemie war es uns in diesem Jahr leider nicht möglich, die Schulen im Rahmen einer feierlichen Auszeichnung zu würdigen und die Auszeichnung persönlich zu übergeben. Daher würdigen wir das Engagement der Schulen mit einem Videoclip und gratulieren auf diesem Wege recht herzlich.“, so Ines Vogel, Projektleiterin Jungforscher Thüringen der STIFT.

Alle mit dem Siegel „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichneten Schulen können sich auch in diesem Jahr über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 € der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) freuen.

Die Ehrung „MINT-freundliche Schule“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung „Digitale Schule“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär.

In Thüringen begleiten die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und die Stiftung Bildung für Thüringen als Partner von „MINT Zukunft schaffen“ den Bewerbungsprozess und zeichnen die Schulen aus. Unterstützung geben weiterhin das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien und das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.

MINT-freundliche Schulen 2020

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla
  • Friedrich-Schiller-Gymnasium Weimar
  • Grundschule am Steigerwald Erfurt
  • Hennebergisches Gymnasium „Georg Ernst“ Schleusingen
  • Kyffhäusergymnasium Bad Frankenhausen
  • Staatliche Gemeinschaftsschule Tonna
  • Staatliche Grundschule Rastenberg
  • Staatliche Regelschule „Gerhart Hauptmann“ Roßleben
  • Staatliche Regelschule „Wilhelm Hey“ Ichtershausen
  • Staatliches Gymnasium „Heinrich-Böll“ Saalfeld

 

Digitale Schule 2020

  • Staatliche Regelschule Nessetalschule Warza (digitale Schule)

 

20201130_PM Auszeichnung MINT-freundliche Schulen

November 2020

Physik im Advent mit dem Schülerforschungszentrum Jena

Physik im Advent ist ein besonderer Adventskalender: 24 Experimente zum Mitmachen und Nachdenken. Täglich werden kleine Aufgaben gestellt, die sich durch Experimentieren,… mehr erfahren ›

Physik im Advent ist ein besonderer Adventskalender: 24 Experimente zum Mitmachen und Nachdenken. Täglich werden kleine Aufgaben gestellt, die sich durch Experimentieren, Beobachten und Überlegen lösen lassen. Bei erfolgreicher Teilnahme gibt es Sachpreise*); auf alle Fälle aber viele neue Erkenntnisse. Und weil das gemeinsam mehr Spaß macht, lädt das Team des Schülerforschungszentrums Jena alle Interessierten täglich 16 Uhr zu einer Online-Session ein, in der wir zusammen vor dem Bildschirm experimentieren. Dabei dürft Ihr Eure Ideen und Beobachtungen in die Runde geben, Euch mit den anderen Teilnehmenden austauschen oder Fragen stellen – aber ACHTUNG: Die Lösungen werden natürlich nicht verraten.

Weitere Information gibt es hier: Physik im Advent

Ansprechpartnerin:

Dr. Christina Walther
Telefon: 03641 889941
Mail: sfz-jena@witelo.de

November 2020

Online-Vortragsreihe – auch für Schülerinnen und Schüler

Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Max Planck Institute for Chemical Ecologymussten einige bereits geplante Besuche von Schulklassen bis auf Weiteres verschieben. Noch… mehr erfahren ›

Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Max Planck Institute for Chemical Ecologymussten einige bereits geplante Besuche von Schulklassen bis auf Weiteres verschieben. Noch immer ist unklar, wann Exkursionen und Führungen wieder möglich sein werden.

Daher wurde ein Online-Vortragsformat für die allgemeine Öffentlichkeit entwickelt, insbesondere aber auch für Schülerinnen und Schüler.

Vom 22. Oktober bis zum 17. Dezember sind jeweils um 11:30 Uhr 8 Vorträge (ca. 20 Minuten) geplant, die live auf unserem YouTube-Kanal  oder im Anschluss nach Bedarf angeschaut werden können.

Weitere Informationen zum Zeitplan und zu den Vortragenden finden Sie hier.
Frühere Vorträge (z.B. „Raupe Nimmersatt bitte zur Stuhlprobe!“ oder „Kampf dem Borkenkäfer – nur wie?“) sind bereits auf unserem YouTube-Kanal verfügbar.

Oktober 2020

Eröffnung Schülerforschungszentrum Erfurt an der Fachhochschule Erfurt mit Auftakt Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren Mittelthüringen 2020

Heute eröffnete die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt das neunte Schülerforschungs­zentrum (SFZ) in Thüringen,… mehr erfahren ›

Heute eröffnete die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt das neunte Schülerforschungs­zentrum (SFZ) in Thüringen, welches an der Fachhochschule Erfurt verortet ist.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Professor Dr.-Ing. Volker Zerbe, Rektor der Fachhochschule Erfurt, folgte ein Grußwort von Susanne Rusche vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, das den Ausbau der SFZ in Thüringen intensiv begleitet und fördert. Anschließend stellten Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT und Dr. Sebastian Germerodt, Projektleiter der Schülerforschungszentren Thüringen, Ziel und Konzept der Schülerforschungszentren allgemein und speziell für den neuen Standort an der Fachhochschule Erfurt vor. „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt, die bereits vielfältige MINT-Aktivitäten wie das etablierte Schüler*innenlabor ‚PhyXe machen MINT‘ anbietet.“, so Dr. Günther, „In Ergänzung dazu können im neuen Schülerforschungszentrum Schülerinnen und Schüler aus ganz Mittelthüringen MINT-Angebote und -AGs außerhalb ihrer Unterrichtszeit nutzen und dort auch selbständig an MINT-Forschungsprojekten arbeiten.“

Das Team des Schülerforschungszentrums, bestehend aus Julian Sartori, Jana Klingner und Katrin Fischer, nutzte die Gelegenheit sich persönlich vorzustellen und zukünftige Angebote des Schülerforschungszentrums an der Fachhochschule Erfurt zu präsentieren. Einer der fachlichen Schwerpunkte ist das Thema Bionik. „Bionik verbindet verschiedene Wissenschaftsdisziplinen. Deshalb ist Bionik ein gutes Einstiegs­thema, weil es Schüler*innen ebenso einen Zugang zu technischem Entwickeln wie auch zu biologischer Grundlagenforschung eröffnet.“, so Julian Sartori, Verantwortlicher für das Schülerforschungszentrum an der Fachhochschule Erfurt und Koordinator der MINT-Region „Jungforscher Mittelthüringen“.

Die symbolische Eröffnung des Schülerforschungszentrums erfolgte aufgrund der Corona-Prävention im kleineren Kreis und wurde von den Gästen im benachbarten Saal per Livestream erlebt. Im Anschluss daran hatten die Gäste Gelegenheit, mehrere Schüler*innen mit ihren teils preisgekrönten „Jugend forscht“-Projekten aus der letzten Wettbewerbsrunde kennenzulernen.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde durch den Landeswettbewerbsleiter „Jugend forscht“ Rüdiger Eisenbrand, die Landeswettbewerbsleiterin „Schüler experimentieren“, Dr. Uta Purgahn, und den Leiter des Regionalwettbewerbes Mittelthüringen, Tom Fleischhauer, die nächste Wettbewerbsrunde in der Region eingeläutet: Schüler*innen aus Mittelthüringen sind aufgerufen, ihre Beiträge für den Jugend forscht Wettbewerb 2021 unter dem Motto „LASS ZUKUNFT DA.“ bis zum 30.11.2020 anzumelden. Das Schülerforschungszentrum an der Fachhochschule Erfurt steht gern bei der Entwicklung von Projektideen und deren Umsetzung unterstützend zur Verfügung.

Fotos: Jürgen Scheere, Jena

Hintergrund

Schülerforschungszentren sind außerschulische Lernorte für Schüler*innen aller Schularten im Alter von 10 bis 18 Jahren, an denen bedarfsgerechte Angebote in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entwickelt und angeboten werden. Darüber hinaus integrieren Schülerforschungs­zentren regionale Angebote Dritter, machen sie sichtbar und unterstützen sie.

Die Thüringer Schülerforschungszentren werden koordiniert von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) und dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) finanziert.

Die STIFT fördert seit ihrer Gründung 1993 selbstlos Wissenschaft, Forschung und Technologie. Als gemeinnützige, unabhängige Institution unterstützt sie Thüringer Akteure in Bildung, Forschung, Entwicklung, Innovation und Unternehmertum – von der kindlichen Neugier bis zum brillanten Forschergeist, von der innovativen Geschäftsidee bis zum erfolgreichen Technologieunternehmen.

Um das Interesse und Talent für MINT*-Fächer (*Mathematik, Informatik, Natur­wissenschaften und Technik) zu fördern, engagiert sich das Jungforscher-Netzwerk der STIFT bereits in Kindergärten und Grundschulen. An Interessierte und Begabte der höheren Klassenstufen richten sich anspruchsvolle Angebote in den Schülerforschungs­zentren sowie die Jugend forscht Wettbewerbe. Damit umfasst das Angebotsportfolio der Schülerforschungszentren sowohl die Förderung in der Breite, als auch in der Leistungsspitze.

Oktober 2020

Bundeskonferenz Schule MIT Wissenschaft vom 13. – 14.11.2020 – Jeder kann teilnehmen!

Der MIT Club of Germany (Alumni-Club des Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, USA) lädt auch in diesem Jahr herzlich ein zur fachwissenschaftlichen… mehr erfahren ›

Der MIT Club of Germany (Alumni-Club des Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, USA) lädt auch in diesem Jahr herzlich ein zur fachwissenschaftlichen Tagung Schule MIT Wissenschaft vom 13.–14.11.2020 im Deutschen Museum München.

Unter dem Motto „Begeisterer begeistern“ wird die Tagung in diesem Jahr pandemiebedingt als Online-Konferenz durchgeführt. Sie bietet mit Vorträgen und Mitmach-Workshops ein hochkarätiges Angebot für MINT-Lehrkräfte der weiterführenden Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Tagung orientiert sich am traditionsreichen Science and Engineering Program for Teachers des MIT.

Das ausführliche Programm sowie die Anmeldung finden Sie hier (Frist: 30.09.2020).

Rückfragen richten Sie bitte an: Rainer Linden (Projektleiter Schule MIT Wissenschaft) rainer.linden(at)mit-club.de | Telefon 0211 703730

September 2020

Schüler für Schüler im Schülerforschungszentrum Erfurt – Lange Nacht der Wissenschaft

Blitz und Plasma, Theorien die die Welt bewegten, faszinierende Stoffe, das Geheimnis des Lebens oder schnelle Algorithmen – das hat dich schon… mehr erfahren ›

Blitz und Plasma, Theorien die die Welt bewegten, faszinierende Stoffe, das Geheimnis des Lebens oder schnelle Algorithmen – das hat dich schon immer interessiert?

If true: Komm zur Langen Nacht der Wissenschaft, sieh coole Experimente und Effekte und lerne Dinge, die die Grenzen deines Verstandes übersteigen!

Else: Komm erst recht zu uns! DU WIRST BEGEISTERT SEIN.

Am 24.09.2020 von 17.00 Uhr bis mindestens 20.00 Uhr erwarten dich spannende Workshops und Vorträge zu Biologie, Informatik, Mathematik, Physik und Chemie im Schülerforschungszentrum Erfurt am Albert-Schweitzer-Gymnasium, Spezialschulteil.

Die Vortragenden haben sich im SFZ Erfurt erfolgreich auf ihre Teilnahme am Jugend forscht Wettbewerb vorbereiten können.

Workshops | Vorträge | Seminare

AlgoRiddles – Mathematische und Algorithmische Rätsel

In diesem interaktiven Vortrag werden wir gemeinsam einige interessante Rätsel lösen und uns anschauen, was diese mit Informatik zu tun haben. Dabei können die Teilnehmer unter anderem herausfinden, wie man in der Wüste mit möglichst wenig Wasser überlebt und wie man besonders schnell puzzelt.

Zeit: 30 min / 3 Veranstaltungen

Raum: S208

Hinweis: Die Teilnehmer benötigen Schreibmaterial, um sich Skizzen oder Notizen zu machen

Hier erlebt ihr euer blaues Wunder – Faszination Farbigkeit und Lumineszenz

Was ist Farbigkeit, woraus resultiert sie und existieren Farben, die wir nicht sehen? Spezielle Elektronenübergänge führen zu dem Phänomen, das wir als Farbigkeit wahrnehmen. Erfüllen Verbindungen gewisse Kriterien, kommt es nach äußerer Anregung sogar zur Aussendung von Licht, der sogenannten Lumineszenz. Diese beiden Sachverhalte werden anhand einfacher Experimente untersucht.

Zeit: 45 min / 3 Veranstaltungen

Raum: M204

Tomaten mit Genen? Kann ich DNA sehen?

Die DNA ist die Grundlage für die Weitergabe unserer Erbinformation. Sie ist in allen lebendigen Zellen zu finden, also auch in Tomaten. Es wird DNA aus Tomaten extrahiert und hierbei erklärt, wozu die unterschiedlichen Schritte der Extraktion nötig sind. Außerdem werden die Grundlagen der Genetik vermittelt.

Zeit: 45 min / 3 Veranstaltungen

Raum: M202

Wetten, dass … Du es nicht schaffst, eine Nudel durch Biegen in zwei Teile zu brechen?

Eine Spagetti wird, wenn man sie von beiden Enden aus zusammendrückt, meist in mehr als 2 Teile zerspringen. Der Grund liegt in der Schwingungsphysik. Doch wie verhalten sich unterschiedliche Nudelsorten?

Zeit: 45 min / 3 Veranstaltungen

Raum: M206

Das Geheimnis der Künstlichen Intelligenz – Alltagshelfer oder Monster?

In diesem Vortrag geht es um die künstliche Intelligenz in unserem Alltag. Dabei werden wir auf verschiedene Fragen eingehen, wie: Wo wird sie eingesetzt? Wie funktioniert sie eigentlich? Warum ist sie so nützlich? Wo kann sie uns helfen und wo vor nicht. Die Schüler werden an das Thema herangeführt und sollen lernen, dass dies keine geheimnisumwoben Maschinen sind, sondern simple Kopien unseres Denkens, die uns im Alltag sehr oft begegnen. Es werden Fragen beantwortet und Projekte gezeigt, wie zum Beispiel das Erkennen von Schiffen auf Satellitenbildern.

Zeit: 45 min / 3 Veranstaltungen

Raum: S108

Suchmaschinen als digitaler Bibliothekar – Was passiert eigentlich beim googlen?

Suchmaschinen sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Schnell den Browser geöffnet, die Frage eingeben und eine Antwort erhalten. Doch was passiert eigentlich im Hintergrund?
In diesem Vortrag soll es darum gehen, was das Prinzip hinter Suchmaschinen ist, wie sie generell funktionieren und welche Unterschiede es doch noch gibt.

Zeit: 45 min / 3 Veranstaltungen

Raum: S306

Rotation starrer Körper – wie ein Kreisel funktioniert

Einführung Grundlagen Rotation (J, M, L und Winkelgeschwindigkeit) sowie Präzession und Anwendungsaufgaben

Zeit: 55 min / 1 Veranstaltung

Raum: M205

Best of IPhO- Physik mit dem IPhO-Pärchen

Wir rechnen die schönsten Physikaufgaben der letzten Jahre und schauen dabei in enspannter Atmosphäre Fotos von internationalen Olympiaden an.

Zeit: 55 min / 1 Veranstaltung

Raum: M201

Spezielle Relativitätstheorie – diesmal etwas langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit

Einführung in die SRT (für Neuntklässler geeignet)

Zeit: 55 min / 1 Veranstaltung

Raum: M201

Hochspannungsshow mit hochspannender Physik

Einführung in die Elektrodynamik mit anschließender Hochspannungsshow

Zeit: 55 min / 1 Veranstaltung

Raum: M201

Wie schnell ist die Achterbahn im Looping? – Mechanik in unserem Alltag

Theorie + Experiment

Zeit: 45 min / 3 Veranstaltung

Raum: M208

Wie bekommen wir das Fahrrad in den Pinguin?

Durch spezielle Anpassung gelingt dem Pinguin ein extrem niedriger cw-Wert, wodurch er besonders strömungsgünstig wird. Er fliegt förmlich unter Wasser. Könnte man dies nicht nutzbar machen zur Fahrzeugkonstruktion, um deutlich energieeffizienter unterwegs zu sein? Am Beispiel des Projektes „Fliegendes Fahrrad“ sollen selbst Modelle erstellt und im SFZE-eigenen Windkanal untersucht und verglichen werden.

Zeit: 45 min / 1 Veranstaltung

Raum: M205

September 2020

Rückblick: Tagung Schule MIT Wissenschaft Thüringen 2020 – digital

Mit dem Rückblick auf unsere erste digitale Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“ am 8. und 9. Juli 2020 wünschen wir allen Lehrer*innen… mehr erfahren ›

Mit dem Rückblick auf unsere erste digitale Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“ am 8. und 9. Juli 2020 wünschen wir allen Lehrer*innen mit Ihren Schüler*innen einen guten Start in das Schuljahr 2020/2021!

Thüringer MINT-Fachlehrer*innen, Referent*innen, Mitveranstalter und Gäste haben sich mit uns gemeinsam auf neue Wege begeben und die digitale Tagung Schule MIT Wissenschaft 2020 zu einem Erfolg werden lassen. Wir erhielten Einblicke in aktuelle Foschungsthemen wie „Von der Farbe zur Funktion – Gestaltung molekularer Sonden“, „Modellierung der Auswirkungen von Ölkatastrophen auf lokale Fischbestände an der Küste Norwegens“, „MOSAiC – Die Drift der Polarstern durch die Arktis“ sowie „Trockenblumen und weiche Würmer – Trocknungsprozesse in Flüssigkeiten und Gelen“. Darüber hinaus konnten die Teilnehmer*innen beim Mitmachworkshop „Die Farben sind Taten des Lichts – Experimente zu Lichtspektren und Fluoreszenz“ selbst aktiv werden und am heimischen Schreibtisch experimentieren.

Unser herzlicher Dank geht an alle, die dies ermöglicht haben und wir grüßen unsere Referentinnen und Referenten in Jena, Tromsø, Norwegen, Cambridge (USA) und ganz aktuell in der Arktis.

SAVE THE DATE: Die nächste Tagung Schule MIT Wissenschaft Thüringen findet vom 15. – 17. Juli 2021 in Weimar statt.

Video Rückblick

Mediathek (Vorträge und Mitmachworkshop)

September 2020

Schülerforschungszentren (SFZ) stärken die Thüringer MINT-Regionen

Staatssekretärin Dr. Julia Heesen, Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, überreichte am 8. Juli 2020 der STIFT im Rahmen der digitalen… mehr erfahren ›

Staatssekretärin Dr. Julia Heesen, Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, überreichte am 8. Juli 2020 der STIFT im Rahmen der digitalen Tagung „Schule MIT Wissenschaft“ einen Förderbescheid zum weiteren Ausbau unserer Schülerforschungszentren zu Kernen der MINT-Regionen in Thüringen.

Die STIFT hat den Auf- und Ausbau des Netzwerkes „Schülerforschungszentren Thüringen“ initiiert, begleitet sowie finanziell und inhaltlich unterstützt. Dies geschieht in enger Kooperation mit der öffentlichen Hand, der privaten Wirtschaft, den Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie engagierten regionalen und überregionale Partnern, die sich auch finanziell engagieren. Die Schülerforschungszentren in Thüringen bündeln, unterstützen und machen MINT-Angebote Dritter sichtbar. Weiterhin entwickeln sie eigene Formate der außerschulischen MINT-Bildung und führen diese durch. Damit haben sich die Schülerforschungszentren in Thüringen in ihren heterogenen Trägerschaften zu wichtigen außerschulischen Lernorten und regionalen Kernen der MINT-Bildung entwickelt. Strategie ist unter Federführung der STIFT der nachhaltige Betrieb und der Ausbau der Schülerforschungszentren zu Kernen von insgesamt sieben MINT-Regionen (Nord-, West-, Südwest-, Mittel-, Südost- und Ostthüringen sowie Jena) in Thüringen.

Großer Dank an alle, die dies mit möglich gemacht haben! Gemeinsam mit den regionalen Partnern können wir außerschulische MINT-Angebote für Kinder und Jugendliche sichern und erweitern! Mit den ersten neuen Mitarbeiter*innen ging es gleich los!

v.l.n.r.: Dr. Sven Günther, STIFT und Staatssekretärin Dr. Julia Heesen, Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

v.l.n.r.: Dr. Sven Günther, Ines Vogel, Christina Heß, Jörg Triebel (TMBJS), Luise Merbach, Dr. Sebastian Germerodt, Susanne Seupel, Dr. Thomas Kaiser, Katrin Marie Merten, Michelé Rösener

 

Juli 2020

Jugend forscht Thüringen: Abschluss 2020 | Auftakt 2021

Wir freuen uns, mit diesem Video einen Rückblick auf unseren Wettbewerb Jugend forscht | Schüler experimentieren 2020 in Thüringen, auf die 7… mehr erfahren ›

Wir freuen uns, mit diesem Video einen Rückblick auf unseren Wettbewerb Jugend forscht | Schüler experimentieren 2020 in Thüringen, auf die 7 Regionalwettbewerbe, die aktivsten Schulen, herausragende Projektbetreuer*innen und Juror*innen zu geben, diese zu würdigen und alle herzlich einzuladen, mit ihren Schüler*innen weiter zu forschen, neue „Jungforscher*innen“ zu entdecken und zur Teilnahme am Wettbewerb zu motivieren. Wir laden alle Jungforscher*innen ein, mit ihren Forschungsprojekten und -ideen unter dem Motto „LASS ZUKUNFT DA.“ 2021 mitzumachen. Wir freuen uns sehr darauf und wünschen viel Spaß und Freude am Forschen! Bleibt gesund!

Video „Jugend forscht Thüringen: Abschluss 2020 | Auftakt 2021

Juli 2020

Besuch im Schülerforschungszentrum Schmalkalden

Zu seinem Antrittsbesuch am 3. Juli in der Hochschule Schmalkalden konnten wir den Staatssekretär Herr Carsten Feller (TMWWDG) auch im Schülerforschungszentrum Schmalkalden… mehr erfahren ›

Zu seinem Antrittsbesuch am 3. Juli in der Hochschule Schmalkalden konnten wir den Staatssekretär Herr Carsten Feller (TMWWDG) auch im Schülerforschungszentrum Schmalkalden begrüßen. Hier konnte er sich über die vielfältigen Möglichkeiten und Aktivitäten am Schülerforschungszentrum informieren. Da dieses in das Labor für Angewandte Kunststofftechnik integriert ist, ermöglicht es interessierten Schüler*innen der Stadt Schmalkalden sowie den umliegenden Landkreisen neben der authentischen Lern- und Arbeitsatmosphäre einer Hochschule die kleinstmögliche Schwelle zwischen eigener Interessenfindung und den (Studien-) Möglichkeiten der Hochschule Schmalkalden.

Wir danken für den Besuch und freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

Juli 2020

Jugend forscht: „Lass Zukunft da!“ – Auftakt zur 56. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden Unter dem Motto „Lass Zukunft… mehr erfahren ›

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2021 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Jugend forscht ermutigt alle Jungforscherinnen und Jungforscher, entsprechend dem Motto der nächsten Runde Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen und Konzepte für die zukunftsfähige Gestaltung unseres Planeten zu entwickeln. Gerade Kinder und Jugendliche zeigen ein starkes Bewusstsein für die Themen, die aktuell auf der Agenda unserer Gesellschaft stehen. Dabei sind sie besonders neugierig und kreativ bei der Erarbeitung von Lösungen für die Welt von morgen. Jugend forscht bietet ihnen die Freiheit, ihre Experimentierfreude und ihren Erfindergeist zu entfalten – zu Hause, in der Schule oder in außerschulischen Lerneinrichtungen.

Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2020. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2020 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2021 müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2021. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Wir sind uns bewusst, dass Kinder und Jugendliche ebenso wie Lehrkräfte und Schulen angesichts der aktuellen Coronavirus-Pandemie in den kommenden Monaten vor vielfältigen Herausforderungen stehen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dennoch rufen wir gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit zur Teilnahme an unserer 56. Wettbewerbsrunde auf. Denn einmal mehr wird deutlich, wie wichtig Forschung und Entwicklung für die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Wir freuen uns sehr, wenn viele MINT-Talente die Chance zur individuellen Förderung nutzen, die Jugend forscht ihnen bietet. Wir wollen sie auf ihrem Weg unterstützen.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V.

Juli 2020

Themen für Seminarfacharbeiten

Für alle Schülerinnen und Schüler, die noch auf der Suche nach einem Thema für ihre Seminarfacharbeit sind, hat das Schülerforschungszentrum Waltershausen folgende… mehr erfahren ›

Für alle Schülerinnen und Schüler, die noch auf der Suche nach einem Thema für ihre Seminarfacharbeit sind, hat das Schülerforschungszentrum Waltershausen folgende spannende Themenbereiche anzubieten:

 

  • „Mit Wasserstoff unterwegs  – Innovative Anwendung für die Automobilindustrie Durchstarten in die Mobilität von Morgen mit der Brennstoffzelle“
  • „Einbeziehung der Neurowissenschaften in den Unterricht“
  • „Experimente am Windkanal – Strömungsmechanik – Experimente“

 

Alle Themenbereiche sind noch variabel nach Euren Interessen ausgestaltbar. Wer sich für eines der drei Themen interessiert, oder eine sonstige Forschungsfrage zur Bionik hat, meldet sich gern beim Leiter des Schülerforschungszentrums Waltershausen Bernd Schorr.

Juni 2020

Neue Lernkonzepte am Schülerforschungszentrum Nordhausen

Während der anhaltenden Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie, können aktuell am Schülerforschungszentrum Nordhausen leider keine Schülerinnen und Schüler vor Ort betreut werden. Die… mehr erfahren ›

Während der anhaltenden Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie, können aktuell am Schülerforschungszentrum Nordhausen leider keine Schülerinnen und Schüler vor Ort betreut werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schülerforschungszentrums haben die Zeit jedoch u.a. für die Konzipierung neuer Projekte am Schülerforschungszentrum genutzt.

Mit Arduino die maximale elektrische Leistung einer Solaranlage ermitteln

Mit fachlicher Unterstützung des Instituts für Regenerative Energietechnik (in.RET) der HS Nordhausen, sowie finanzieller Unterstützung der TU Ilmenau (Thüringer Koordinierungsstelle NWT), wurde im MINT-Bereich eine Erweiterung für interessierte Schülerinnen und Schüler im Themenbereich Photovoltaik – Strom aus Sonnenlicht entwickelt: Es handelt sich um eine Möglichkeit, mithilfe des Micro Controllers Arduino ein Programm zu erstellen, mit dem der MPP (Maximum Power Point) einer Solarzelle ermittelt werden kann. Durch die Nutzung des MPP können Solaranlagen die maximale elektrische Leistung abgeben und somit effizient arbeiten. Schülerinnen und Schüler können hier optimal Kreativität und Interesse an technischen Fragestellungen entwickeln und einbringen.

Das neue Konzept MPP einer Solarzelle ist eine hervorragende Erweiterung für bereits vielfach genutzte Photovoltaik-Koffer am Schülerforschungszentrum Nordhausen. Schülerinnen und Schüler können mit dem Programmieren der Micro Controller Arduino (inkl. der zugehörigen Open Source Software), einem Grundwissen der Elektrizitätslehre und Interesse an Fragestellungen der Erneuerbaren Energien (speziell Photovoltaik) bei diesem Projekt verschiedene MINT-Themenfelder vereinen.

Juni 2020

Jugend forscht/Schüler experimentieren Thüringen 2020

Heute sollte der 30. Landeswettbewerb Jugend forscht | Schüler experimentieren Thüringen 2020 starten, doch leider kam alles anders. Wir hatten uns schon… mehr erfahren ›

Heute sollte der 30. Landeswettbewerb Jugend forscht | Schüler experimentieren Thüringen 2020 starten, doch leider kam alles anders. Wir hatten uns schon sehr gefreut, Euch und Eure Forschungsprojekte, Eure Betreuer*innen, Eure Schulen und die Schülerforschungszentren auf Landesebene treffen, würdigen und mit Euch feiern zu können. Auf den Regionalwettbewerben und beim Regionalsiegercoaching durften wir Euch und Eure großartigen Projekte kennen lernen. Auch wir bedauern die Absage sehr, dennoch war sie unvermeidlich und richtig, um unser aller Gesundheit zu schützen. Aber es wird ein Leben nach Corona geben! Wir laden Euch ein, weiter zu forschen – nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb! Verbessert Eure Projekte, setzt neue Ideen um und meldet Euch für den Wettbewerb 2021 an! Unterstützung erhaltet Ihr wie immer von Euren Lehrer*innen und den Schülerforschungszentren. Wir freuen uns darauf, Euch wiederzusehen!

Titelbild: Regionalwettbewerbe Jugend forscht/Schüler experimentieren 2020 – Die Sieger der sieben Wettbewerbe (Nordthüringen, Jena, Südostthüringen, Ostthüringen, Südwestthüringen, Mittelthüringen und Westthüringen)
(Fotos: STIFT/Jenoptik/Scheere Photos)

März 2020

Das Coronavirus sichtbar machen: Karten und Dashboards selbst erstellen

Das Robert Koch-Institut hat sich entschieden, das von Esri Deutschland entwickelte COVID-19 Dashboard für die Darstellung der aktuellen Zahlen zu nutzen. Damit… mehr erfahren ›

Das Robert Koch-Institut hat sich entschieden, das von Esri Deutschland entwickelte COVID-19 Dashboard für die Darstellung der aktuellen Zahlen zu nutzen. Damit wird ab sofort die Öffentlichkeit ergänzend über die Ausbreitung von COVID-19 informiert. Die Datengrundlage mit Tagesaktualität liefert das Robert Koch-Institut.

Esri Deutschland ist Kuratoriumsmitglied von „MINT Zukunft schaffen!“ und hat sich kurzfristig bereit erklärt, dass wir ‚unseren‘ Schulen folgende besondere Information weitergeben können.

1. Die Schulen können auf folgende sieben Online-Tutorials zugreifen:

Schritt 1: Orientierung und Navigation auf Karten
Schritt 2: Verwendung des Messwerkzeuges
Schritt 3: Notizen in einer Karte einzeichnen
Schritt 4: Daten aus Excel in einer Karte darstellen
Schritt 5: Hinzufügen von Geodaten aus ArcGIS Online
Schritt 6: Daten unterschiedlich symbolisieren
Schritt 7: Karten speichern und mit anderen Personen teilen

Für gewisse Tutorials benötigen Sie einen ArcGIS Online Account für Ihre Schule. Dieser ist für alle staatlich anerkannten privaten und öffentlichen Schulen ab Klassenstufe 6 kostenlos, den Anmeldelink finden Sie hier:
https://gis-iq.esri.de/arcgis-tutorials-fur-schulen-die-7-ersten-schritte-mit-arcgis-online/

2. Zusätzlich bietet Esri Deutschland ein Online-Webinar an:

Mittwoch, 25.03.2020, 10:00 Uhr – 11:00 Uhr
Webinar 1: Wie erstelle ich eine digitale Karte?
Webinar 2: Wie erstelle ich ein interaktives Dashboard?
Infos und Anmeldung zum Webinar hier (bitte wenn mögl. für das Webinar am Mittwoch anmelden):
https://www.esri.de/de-de/landingpages/corona-impact-2020/webinare

Quelle: MINT-Zukunft e. V.

Foto: pixabay.com

März 2020

Online Forscherangebote

Liebe pädagogische Fach- und Lehrkräfte in Kitas, Horten und Grundschulen, aufgrund der aktuellen Lage und veränderten Situation wegen des Corona Virus, hat… mehr erfahren ›

Liebe pädagogische Fach- und Lehrkräfte in Kitas, Horten und Grundschulen,

aufgrund der aktuellen Lage und veränderten Situation wegen des Corona Virus, hat die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) alle Fortbildungen vom Haus der kleinen Forscher in Thüringen bis einschließlich den 17.04.2020 abgesagt. Sollten über diesen Zeitraum weitergehend Fortbildungsabsagen erfolgen sollten, informieren wir Sie selbstverständlich auf den uns zur Verfügung stehenden Kanälen, insbesondere über unsere Internetseite.

In dieser für alle nicht einfachen Zeit möchten wir Sie sowie alle kleinen und großen Forscher*innen beim Entdecken und Forschen im Alltag zu Hause unterstützen, denn auch hier lassen sich viele MINT-Situationen aufspüren und untersuchen.

Wie wird die Unterstützung die STIFT für Sie/Euch aussehen:
Auf unserer Webseite „Jungforscher Thüringen“ werden wir jede Woche ein Experiment zu den MINT Themen veröffentlichen, welches zu Hause oder in den Notgruppen der Kitas, Horte und Grundschulen durchgeführt werden kann.

Für die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte verweisen wir regelmäßig auf Online Angebote von der Stiftung Haus der kleinen Forscher, die zu Hause in Eigenregie sowie in der persönlichen Geschwindigkeit angesehen und bearbeitet werden können. Die Angebote reichen von kurzen Videos über moderierte und offene Online-Kurse, Potcasts und Webinare.

Zudem werden wir Sie mit der Zusendung von Links zu Lernangeboten von anderen Anbietern sowie Forscheraktionen regelmäßig per Mail informieren (z. B. Leifiphysik oder Schule und Familie).

Aber auch Sie können diese Zeit aktiv mitgestalten, indem Sie uns Ihre spannendsten Experimente mit Bildern zukommen lassen, die wir dann auf unserer Homepage allen anderen zur Verfügung stellen. Denken Sie hier bitte an die Einholung der Fotoerlaubnis und fügen Sie diese bitte bei.

Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen und bleiben Sie gesund!

Ihr Team „Thüringen – Land der kleinen Forscher“

© Bild: Stiftung Haus der kleinen Forscher

März 2020

Jetzt bewerben! Ausschreibung „MINT-freundliche Schule Thüringen“ 2020

Die nachhaltige Verbesserung des MINT-Unterrichts an Schulen ist ein wichtiges Anliegen, um die Welt zu verstehen und an ihr teilhaben zu können…. mehr erfahren ›

Die nachhaltige Verbesserung des MINT-Unterrichts an Schulen ist ein wichtiges Anliegen, um die Welt zu verstehen und an ihr teilhaben zu können. Dazu ehren Partnerorganisationen der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, Stiftungen, Unternehmen, Vereine und Verbände gemeinsam Schulen, die einen Schwerpunkt auf die MINT-Bildung legen.

Als Ehrungspartner Thüringen möchten wir Sie deshalb über die Möglichkeit einer Bewerbung als „MINT-freundliche Schule“ 2020 informieren. Dabei ist die Ehrung und Hervorhebung von Schulen in der Breite mit einem erkennbaren, grundlegenden MINT-Schwerpunkt notwendig und zielführend, um in Deutschland die MINT-Bildung quantitativ und qualitativ auszubauen. Es können sich alle Schularten bewerben.

Sechs Gründe, sich zu bewerben:

  1. Profilbildung in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern
  2. Vernetzung mit Partnerunternehmen und MINT-Botschaftern
  3. Stärkung der MINT-Fächer
  4. Angebote der Schule regional und überregional darstellen
  5. Anerkennung für geleistete Arbeit im MINT-Bereich
  6. Teilnahme am MINTMAX-Programm, dem Partnerprogramm für MINT-freundliche Schulen

 

Wir als Partner dieser Initiative möchten Ihnen ermöglichen, sich als „MINT-freundliche Schule“ zu profilieren und laden Sie ein, Ihre Bewerbung online einzureichen. Bitte füllen Sie dazu den Kriterienkatalog unter https://mintzukunftschaffen.de/ehrung/ bis zum 31. Mai 2020 (Einsendeschluss) aus.

Wir würden uns freuen, wenn Ihre Schule am Bewerbungsprozess teilnimmt. Die „MINT-freundliche Schule“ erhält einen Status, der von der deutschen Wirtschaft auf der Basis der Kriterien für die Dauer von drei Jahren anerkannt wird.

Aus allen in Thüringen mit dem Siegel „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichneten Schulen können auch in diesem Jahr besonders hervorzuhebende Schulen mit einem Preisgeld der STIFT in Höhe von insgesamt bis zu € 15.000,00 gewürdigt werden.

Die Auszeichnung der MINT-freundlichen Schulen erfolgt gemeinsam mit Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Galaempfangs Jungforscher Thüringen am 23.09.2020, 16:30 Uhr in der Weimarhalle in Weimar.

Die Ehrung „MINT-freundliche Schule“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) und wird in Thüringen durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie die Stiftung Bildung für Thüringen unterstützt.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich für das Siegel „Digitale Schule“ zu bewerben. Das Siegel wird von der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ vergeben.

März 2020