Stellenausschreibung für Netzwerk „Schülerforschungszentren Thüringen“

Zur Verstärkung unseres Teams für das Projekt „Jungforscher Thüringen“ suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine: Koordination (m,w,d) für das Netzwerk „Schülerforschungszentren Thüringen“… mehr erfahren ›

Zur Verstärkung unseres Teams für das Projekt „Jungforscher Thüringen“ suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:

Koordination (m,w,d) für das Netzwerk

„Schülerforschungszentren Thüringen“

Ihr Profil

  • Sie haben einen Hochschulabschluss in einer Naturwissenschaft, in angewandter Mathematik/ Informatik oder einer Ingenieurswissenschaft
  • Sie konnten bereits Vorerfahrung in wissenschaftlicher Koordination oder im Bildungssektor insbesondere in der Netzwerkarbeit sammeln, idealerweise auch im Umgang mit Projekt- und Fördergeldern
  • Sie verfügen über eine exzellente Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick sowie eine proaktive, selbstständige und souveräne Arbeitsweise und ein hohes Maß an Organisationsgeschick
  • nachweisbare Erfahrungen im Bereich Eventmanagement sind von Vorteil
  • Sie haben eine hohe Affinität zu gängigen sozialen Medien und verfügen idealerweise über Kenntnisse in der Grafikbearbeitung

 Das Stellenprofil

  • Strategische und operative Mitgestaltung der Netzwerkarbeit für die Thüringer Schülerforschungszentren und des Auf- und Ausbaus der MINT-Regionen in Thüringen
  • Mitarbeit beim Verfassen von Konzepten, Anträgen und Berichten
  • Mitorganisation von Veranstaltungen, Kontaktpflege und Besprechungsorganisation/-dokumentation
  • Mitarbeit in der Qualitätssicherung und der Öffentlichkeitsarbeit (Pressearbeit, Betreuung der Webseiten und Auftritte in den Sozialen Medien)
  • Moderate regionale und überregionale Reisetätigkeit

 Was wir Ihnen bieten

  • Beginn: ab sofort
  • Vergütung: in Anlehnung an TV-L
  • Arbeitsort: STIFT, Peterstraße 3, 99084 Erfurt
  • Arbeitszeit: Vollzeit / Teilzeit
  • Laufzeit: förderungsbedingt zunächst befristet bis 31.12.2020
  • vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bei der Arbeit im Netzwerk der Thüringer Schülerforschungszentren sowie dem Auf- und Ausbau von MINT-Regionen in Thüringen; Weiterbildungsmöglichkeiten und Teilnahme an Multiplikatoren-Schulungen
  • Ein angenehmes und wertschätzendes Arbeitsklima in einem netten Team

 

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns über die Einreichung Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen, inklusive Kopien aller relevanten Nachweise, in digitaler Form (bitte als eine PDF Datei) bis zum 15.02.2020  an sebastian.germerodt@stift-thueringen.de.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Sebastian Germerodt: sebastian.germerodt@stift-thueringen.de

Januar 2020

Ferienprojekttage im Schülerforschungszentrum Nordhausen (11./13.02.2020)

Für die Klassenstufen 8 und 9 der Nordhäuser Gymnasien und Regelschulen bietet das Schülerforschungszentrum Nordhausen außerschulische Förderung in Form von Projekttagen in… mehr erfahren ›

Für die Klassenstufen 8 und 9 der Nordhäuser Gymnasien und Regelschulen bietet das Schülerforschungszentrum Nordhausen außerschulische Förderung in Form von Projekttagen in den Ferien an. Diese finden am 11. und 13. Februar 2020 an der Hochschule Nordhausen statt.

Programm

11. Februar 2020: Projekttag Stirlingmotor, 09:00 – 15:00 Uhr

Wer kennt schon einen Motor, der mit heißer Luft läuft? Bei uns können Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Sterlingmotor aus Alltagsgegenständen bauen und lernen, wie er funktioniert.

Einfach und effektiv – Energie aus Luft!

13. Februar 2020: Projekttag Windenergie, 09:00-15:00 Uhr

Windräder sieht man überall und Windenergie ist in aller Munde. Doch was ist das und wie funktioniert das alles? Unter Anleitung machen die Schülergruppen zusammen spannende Experimente zum Thema Windkraft, – u.a. erzeugen sie dabei auch Strom.

Die Projekttage finden auf dem Campus der Hochschule Nordhausen im August-Kramer-Institut (Gebäude 18) statt.

Die Anmeldung erfolgt unter sfz@hs-nordhausen.de

(Mindestteilnehmerzahl: 3)

Plakat Prokekttag 11.02.2020

Plakat Projekttag 13.02.2020

Dezember 2019

DAS KLÄRST DU – Der Schülerwettbewerb zum 2. MINT-FESTIVAL JENA 2020

Jeder von uns produziert etwa 130 l Abwasser pro Tag. Doch was passiert eigentlich damit? Wie wird dreckiges Wasser so sauber, dass… mehr erfahren ›

Jeder von uns produziert etwa 130 l Abwasser pro Tag. Doch was passiert eigentlich damit? Wie wird dreckiges Wasser so sauber, dass es ohne Schaden für Wasserlebewesen wieder in die Flüsse und schließlich ins Meer gelangen kann?

Beim Schülerwettbewerb des MINT-Festivals Jena sind Schülerinnen und Schüler eingeladen, ein „Normabwasser“ mit einer selbstgebauten Kläranlage zu reinigen. Mitmachen kann man alleine oder als Team mit bis zu 4 Personen in folgenden Alterskategorien:

  • Grundschule (1.-4. Klasse)
  • Sekundarstufe I (5.-9. Klasse)
  • Sekundarstufe II (10.-13. Klasse)

Der Wettbewerb findet im Rahmen des MINT-Festivals Jena am 16.09.2020 statt. Anmeldungen sind bis zum 17.07.2020 möglich.

Informationsblatt Schülerwettbewerb_MINTFestival2020_Aussschreibung

Weitere Informationen, auch zum MINT-Festival Jena, gibt es unter https://www.mint.uni-jena.de/

 

Dezember 2019

Gelingt es, eine Kerze hinter einer Flasche auszupusten?

Der Versuch im Überblick Mit genug Puste gelingt es, eine Kerze hinter einer Flasche auszupusten. Hinweis Das Experiment sollte von einem Erwachsenen… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick

Mit genug Puste gelingt es, eine Kerze hinter einer Flasche auszupusten.

Hinweis

Das Experiment sollte von einem Erwachsenen umgesetzt oder beaufsichtigt werden.

Benötigte Materialien

  • ein Feuerzeug (vorzugsweise Stabfeuerzeug)
  • eine Glasflasche
  • eine Kerze/ein Teelicht

 

Die Versuchsabfolge

  • man stelle eine brennende Kerze hinter eine Flasche
  • nun puste man auf Höhe der Kerze gegen die Flasche
  • pustet man zu zaghaft, fängt die Kerze an zu flackern
  • pustest man stark genug, geht das Teelicht aus

 

 Fragen und Ideen zum Weiterforschen

  • Kannst man die Kerze auch auspusten, wenn die Flasche kleiner oder größer sowie dünner oder dicker ist?
  • Kannst man die Kerze auch auspusten, wenn andersförmige Gegenstände vor der Kerze stehen?
  • Wie weit entfernt von der Flasche kann die Kerze maximal stehen, um sie ohne Probleme auspusten zu können?

 

Das steckt dahinter

Treffen strömende Gase gegen eine gekrümmte Oberfläche, folgen sie dieser, solange die Krümmung der Oberfläche nicht zu stark ist. Die ankommende Luftströmung verdrängt die Luft an der Krümmung und füllt den so entstandenen Raum dann selbst aus. Die verdrängte Luft wird links und rechts entlang der Flasche geschoben und bildet hinter der Flasche wieder eine Strömung. Diese ist stark genug, um die Kerze auszupusten. Es ist, als stelle die Flasche überhaut kein Hindernis dar.

Dieser Effekt wird auch Coanda-Effekt genannt. Er lässt sich gut beobachten. Denn pustet man nur schwach gegen die Flasche, dann flackert das Teelicht ziemlich stark. Der Coanda-Effekt funktioniert in gleicher Weise mit Flüssigkeiten. Hält man einen kleinen Ball in einen Wasserstrahl, ist gut zu erkennen, wie das Wasser an der runden Form entlangläuft.

Die Termine für die Fortbildungen zu „Forschen mit Luft“, „MINT ist überall“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender.

Kerze_auspusten (PDF)

Dezember 2019

Programmierwelten für Schülerinnen und Schüler spielerisch erlebbar machen

In Ilmenau wird der erste Open Roberta Coding Hub in Mitteldeutschland gegründet In der Universitätsstadt Ilmenau gibt es seit gestern ein neues,… mehr erfahren ›

In Ilmenau wird der erste Open Roberta Coding Hub in Mitteldeutschland gegründet

In der Universitätsstadt Ilmenau gibt es seit gestern ein neues, digitales Workshop-Angebot für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrkräfte. Ganz offiziell startete am 2. Dezember 2019 die Arbeit des ersten Open Roberta Coding Hubs in Mitteldeutschland. Coding Hubs sind außerschulische Begegnungsstätten, wo, angeleitet von einem Roberta-Teacher, in Workshops spielerisch Roboter und Mini-Computer zum Leben erweckt werden. Initiiert wurde das Coding Hub durch drei wissenschaftliche Ilmenauer Institutionen – das Schülerforschungszentrum der Technischen Universität Ilmenau, das IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH und das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT. Zur Eröffnung in den Räumlichkeiten des Fraunhofer IDMT kamen Vertreterinnen und Vertreter der umliegenden Schulen, von lokalen IT-Unternehmen, vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung THILLM sowie der Fakultät Informatik der TU Ilmenau.

Was ist ein Open Roberta Coding Hub?

»Roberta – Lernen mit Robotern« ist eine Initiative des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin. Damit unterstützt das Forschungsinstitut seit 2002 Bildungsprojekte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Das Fraunhofer IAIS hat die Programmierplattform »Open Roberta« entwickelt mit deren Hilfe in den Coding-Workshops, gemeinsam mit Roberta-Teachern und gut ausgestattet mit moderner Technik, echte Roboter angesteuert werden. Kinder und Jugendliche, aber auch Lehrerinnen und Lehrer bekommen dadurch einen intuitiven Zugang zum Programmieren. Open Roberta ist frei im Internet verfügbar und kann über jeden gängigen Internetbrowser aufgerufen werden.

In Kooperation mit regionalen Partnern richtet das Fraunhofer IAIS, unterstützt durch die Google Zukunftswerkstatt, bundesweit Coding Hubs ein und bildet Roberta-Teacher für die regionalen Zentren aus – so wie jetzt in Ilmenau.

Mobile Ausstattung ermöglicht flexible Nutzung

Üblicherweise haben Coding Hubs eine feste Adresse, wo sich Kinder und Jugendliche, aber auch Lehrkräfte treffen können und unter Anleitung Programmieren lernen. „Das Ilmenauer Open Roberta Coding Hub ist besonders“, erklärt Jenny Gramsch, die an der TU Ilmenau das Schülerforschungszentrum leitet und ausgebildete Roberta-Teacherin ist. „Es ist überwiegend mobil konzipiert. Dadurch können wir mit unserer Ausstattung überall dahin kommen, wo es Interesse an einem Programmierworkshop gibt“, so Jenny Gramsch weiter. Ausgestattet ist das mobile Labor mit Laptops, LEGO®-Mindstorms®-Baukästen und Mikrocontrollern. Zusätzlich zum mobilen Angebot werden die Ilmenauer Coding Hub-Initiatoren – die TU Ilmenau, die IMMS GmbH und das Fraunhofer IDMT – verschiedene Workshops in ihrem Haus unter der Open Roberta-Flagge anbieten.

Bereits in der Schule Begeisterung für IT-Berufe wecken – dank Open Roberta

Zur gestrigen Eröffnungsveranstaltung am Fraunhofer IDMT luden das Fraunhofer IDMT, die IMMS gGmbH und die TU Ilmenau ein. In seinem Grußwort betonte der Leiter des Fraunhofer IDMT, Prof. Joachim Bös, wie wichtig es ist, Schüler und Schülerinnen für naturwissenschaftliche und technische Berufe und Studiengänge zu begeistern: „Wir brauchen qualifizierten und motivierten Nachwuchs in den IT-Berufen und wir wollen insbesondere Mädchen und Frauen noch stärker für technische Fachrichtungen motivieren. Das funktioniert über den Open Roberta-Ansatz sehr gut“, so der Direktor des Fraunhofer IDMT.

Der wissenschaftliche Geschäftsführer der IMMS gGmbH, Prof. Ralf Sommer, erklärte den anwesenden Gästen, dass das IMMS bereits jetzt pro Jahr bis zu 40 Studierende bei Praktika und Abschlussarbeiten betreut: „Wir zeigen damit Perspektiven in innovativen Thüringer Unternehmen auf“. „Doch die Begeisterung für technische Fragen muss man schon viel früher wecken. Man muss regelmäßig Angebote für Schulen machen und Lehrer immer auf den Stand der Technik bringen. Wir freuen uns sehr, dass wir das jetzt gemeinsam mit unseren Partnern TU Ilmenau und Fraunhofer IDMT angehen“.

Dr. Daniel Schultheiß, Oberbürgermeister der Stadt Ilmenau, verdeutlichte in seiner Ansprache, wie wichtig es ist, schon früh ein Grundverständnis für das Thema Technik zu schaffen, da es heute in nahezu jedem Berufsfeld gebraucht wird. Zudem sind Kinder spielerisch besonders empfänglich dafür. Er forderte die Schulen auf, das Angebot des Ilmenauer Open Roberta Coding Hub intensiv zu nutzen.

Der Referent des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, Jörg Triebel, sagte den Initiatoren die Unterstützung des Landes bei der Umsetzung der vorgestellten Pläne zu. Das Ministerium muss mit der Zeit gehen und wird Maßnahmen ergreifen, mit denen die Kinder und Jugendlichen vom Kindergarten bis zum Studium durch naturwissenschaftlich-technische Themen begleitet werden. „Wir werden unsere Hausaufgaben machen“, so Triebel.

Philipp Maurer kam als Vertreter der Roberta-Initiative vom Fraunhofer IAIS zur Veranstaltung angereist. Er stellte den mehr als 50 Gästen das Roberta-Konzept vor und freute sich, dass mit dem Coding Hub Ilmenau als neuem Standort im Raum Mitteldeutschland das Bestreben unterstützt wird, das kostenfreie Angebot von Workshops für Kinder und Jugendliche möglichst flächendeckend in Deutschland anzubieten. Besonders positiv zu erwähnen ist dabei, dass die bestehende Kooperation mit der TU Ilmenau fortgeführt wird, wo seit 2010 ein RobertaRegioZentrum besteht. Er verdeutlichte, dass das Fraunhofer IDMT das erste Fraunhofer-Institut neben dem Fraunhofer IAIS ist, das aktiver Teil eines Coding Hubs wird. „So werden Fraunhofer-Know-how und Nachwuchsförderung noch stärker verzahnt“, erklärte Maurer weiter.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags als offizieller Startschuss

Die Eröffnungsfeier nutzten die Initiatoren auch, um den gemeinsamen Kooperationsvertrag zu unterschreiben. Der Überbringer des Vertrags war standesgemäß ein kleiner LEGO®-Mindstorms®-Roboter. Nach der Eröffnung konnten sich die Gäste an verschiedenen Mitmach-Stationen einen Einblick verschaffen, was die Schülerinnen und Schüler in den Workshops erwarten wird.

Auf der Webseite www.tu-ilmenau.de/roberta sind für alle Interessierten die aktuellen Termine und Informationen zum Open Roberta Coding Hub Ilmenau zu finden. Noch vor Weihnachten finden am 14. und 18. Dezember 2019 die ersten Veranstaltungen des Open Roberta Coding Hubs statt, für die sich Kinder ab 9 Jahre anmelden können: den Kurs „Computer-Weihnachtswichtel“ am 14. Dezember und „Roberta – Erwecke Deinen Roboter zum Leben“ am 18. Dezember.

Quelle: Fraunhofer IDMT

Dezember 2019

MINT-Projektwoche im Schülerforschungszentrum an der Hochschule Nordhausen

Vom 26.09. bis zum 02.10. nahmen rund 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 und 11 verschiedener Nordhäuser Gymnasien an der MINT-Projektwoche,… mehr erfahren ›

Vom 26.09. bis zum 02.10. nahmen rund 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 und 11 verschiedener Nordhäuser Gymnasien an der MINT-Projektwoche, organisiert durch das Schülerforschungszentrum der Hochschule Nordhausen, teil. Dabei hatten sie die Möglichkeit, in den wissenschaftlichen Alltag einzutauchen und sich ihre spätere berufliche Zukunft genauer vorzustellen.

Dafür wurden ihnen sechs Kurse angeboten: Informationstechnologie, Elektrotechnik, regenerative Energien, Umwelt- und Geotechnik und Computerkonstruktion.

Wie schon in den vorherigen Projektwochen, war es den Organisatoren besonders wichtig, dass der Praxisanteil möglichst hoch ausfällt. So durften die Schülerinnen und Schüler mit Lötkolben und Mikroskopen arbeiten, sich im Programmieren von Robotern üben und ph-Tests durchführen. Die Projektwochen werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit gefördert.

November 2019

Impressionen Galaempfang Jungforscher Thüringen 2019

© Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), Fotograf: Jürgen Scheere

© Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), Fotograf: Jürgen Scheere

September 2019

Galaempfang Jungforscher Thüringen 2019 – Zertifizierungen „Haus der kleinen Forscher“

© STIFT, Fotograf: Jürgen Scheere

© STIFT, Fotograf: Jürgen Scheere

September 2019

Thüringer MINT-Netzwerk stärken: Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Forschung ausbauen – Zukunft nachhaltig und… mehr erfahren ›

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Forschung ausbauen – Zukunft nachhaltig und aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, unterstützt durch ehrenamtliches und privates Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit den Schirmherren der Initiative „Jungforscher Thüringen“ Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport am 25. September 2019 zum nun schon traditionellen Galaempfang in die Weimarhalle eingeladen. Der Einladung folgten 180 Gäste.

In vielen Thüringer Kindergärten und Schulen haben MINT und Forschung einen festen Platz eingenommen, jeder Anlass wird genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, es gibt Forscherecken und Forscherräume. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. 66 % der Kindergärten und 54 % der Grundschulen in Thüringen sind bereits dabei. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen (bisher nahmen 5.493 teil). Durch die Stiftung Haus der kleinen Forscher werden kostenlose, hochwertige Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ lobte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „Thüringen nimmt immer wieder eine Vorreiterrolle ein. Aktuell befinden wir uns in der Vorbereitung des neuen Fortbildungsangebotes „PRIMA“ für Grundschulen. Hier freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM).“

Wolfgang Tiefensee, Wirtschaftsminister dankt der STIFT für ihr Engagement: „Ich freue mich, dass wir über die Initiative ‚Jungforscher Thüringen‘ seit Jahren erfolgreich die MINT-Aktivitäten in den Regionen stärken. Das ist ein wichtiger Baustein, um mehr junge Menschen für diese Fächer zu begeistern. Damit sichern wir die Fachkräfte von morgen. Mein besonderer Dank gilt hier den pädagogischen Fach- und Lehrkräften sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützern.“

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen, ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u. v. a. m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent und Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und durch ehrenamtliches und privates Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Pat*innen, Mentor*innen, Betreuer*innen und Juror*innen können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 700 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit mehr als 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

„Die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung der Jungforscherinnen und Jungforscher, insbesondere in den Schülerforschungszentren sowie durch ehrenamtliche Projektbetreuung und Coachings spiegelt sich auch in der beständigen Qualität der Arbeiten wider. Erneut konnte Thüringen einen Bundessieg bei Jugend forscht im Fachgebiet Chemie und zahlreiche weitere Preise erzielen. Dies bestätigt unser Engagement, die Angebote in den Regionen weiter auszubauen und so allen MINT-Interessierten den Zugang zu den MINT-Angeboten zu ermöglichen. Die Begeisterung der Jungforscherinnen und Jungforscher beim Forschen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Pressemitteilung inklusive Auszeichnungen

September 2019

Lange Nacht der Wissenschaften am ASG/ Schülerforschungszentrum Erfurt

Schüler für Schüler Blitz und Plasma, Theorien die die Welt bewegten, faszinierende Stoffe, das Geheimnis des Lebens oder schnelle Algorithmen – hat… mehr erfahren ›

Schüler für Schüler

Blitz und Plasma, Theorien die die Welt bewegten, faszinierende Stoffe, das Geheimnis des Lebens oder schnelle Algorithmen

– hat euch das schon immer interessiert?

If ja :

         Kommt zur Langen Nacht der Wissenschaft, seht coole Experimente und Effekte und lernt Dinge, die die Grenzen eures Verstandes übersteigen!

Else :

         Kommt trotzdem!

DU WIRST BEGEISTERT SEIN.

Am 11.09.2019 von 18.00 Uhr bis mindestens 21.00 Uhr erwarten euch spannende Workshops und Vorträge zu Biologie, Informatik, Mathematik, Physik und Chemie am Albert-Schweitzer-Gymnasium/Schülerforschungszentrum Erfurt. Die Veranstaltung wird im Spezialschulteil stattfinden und wird von ehemaligen Spezialschülern organisiert.

Liste der Workshops/ Vorträge/ Seminare

Thema: Kategorientheorie – The Mathematics of Mathematics
Beschreibung des Inhalts: Einführung Grundidee und Motivation Kategorientheorie, [Überblick Geschichte], Grundkonzepte, Beispiel: Kategorie *Set* (vielleicht Ausblick Grundlagen der
Mathematik durch *ETCS*), Dualität Geometrie-Algebra
Zeit: 30min / Raum: M208 / Leitung: Reichardt, Julian

Thema: Wenn Mathematiker nicht mehr wissen, was sie sind – Der Grundlagenstreit der Mathematik
Beschreibung des Inhalts: Einblick in die lebhafte Geschichte der Mathematik um 1900, im Speziellen der Grundlagenstreit; Darstellung der 3 großen Schulen [Intuitionismus, Formalismus, Logizismus] der Philosophie der Mathematik in dieser Zeit
Zeit: 30min / Raum: M208 / Leitung: Reichardt, Julian

Thema: Nur die Dummen rechnen ohne Summen
Beschreibung: Die Einführung in die Gausssumme ermöglicht jüngeren Schülern einen Einblick, wie man sich Matheaufgaben vereinfacht
Zeit: maximal 30 Minuten / Raum: irgendwas mit Tafel M206 / Leitung: Stockhaus, Anton

Thema: Auch ohne Taschenrechner nicht über Wurzeln stolpern
Beschreibung: Nachdem man gelernt hat schriftlich mit den Grundrechenarten umzugehen, ist die Frage nach einer Methode zum Wurzelziehen gefragt
Zeit: 30 Minuten / Raum: M206 / Leitung: Stockhaus, Anton

Thema: Einführung in die Differential- und Integralrechnung
Beschreibung des Inhalts: Vorstellung der Grundkonzepte der Analysis: [Limes], Differentiale und Integrale, Fokus auf Polynome, sowie Exponential- und Winkelfunktionen, Lineare Differentialgleichungen erster Ordnung als Vorbereitung für Physikworkshop
Zeit: 45min / Raum: M208 / sonstiges: eher gedacht ab 9. Klasse aufwärts/ Leitung: Reichardt, Julian; Stockhaus, Anton

Thema: Scharf nachgedacht
Beschreibung des Inhalts: Papayasamen schmecken für uns scharf. Doch wie entsteht dieser Geschmack und was haben Enzyme damit zu tun? Wir erklären die Funktionsweise von Enzymen und probieren Papayasamen.
Raum: M202 (Biologieraum) / Zeit: 1h / 3 Durchläufe / Sonstiges: Teilnehmer je max. 20; Materialien: Heizplatte für ein siedendes Wasserbad / Leitung: Fuchs, Max; v. Einsiedel, Diana

Thema: Wie bekommen wir das Fahrrad in den Pinguin?
Beschreibung des Inhalts: Durch spezielle Anpassung gelingt dem Pinguin ein extrem niedriger cw-Wert, also besonders strömungsgünstig zu sein. Er fliegt förmlich unter Wasser. Könnte man dies nicht nutzbar machen zur Fahrzeugkonstruktion, um deutlich energieeffizienter unterwegs zu sein? Am Beispiel des Projektes „Fliegendes Fahrrad“ sollen eigene Modelle erstellt und im SFZE-eigenen Windkanal untersucht und verglichen werden.
Raum: M205 (Standort des Windkanals) / Zeit: 30 Minuten (bis 60) / zwei Wiederholungen / Sonstiges: Knete / Leitung: Paulig, Frank

Thema: How to build and break your Enigma
Beschreibung des Inhalts: Franzosen und Briten stuften die Enigma bereits vor 1932 als unknackbar ein und durch zahlreiche Verbesserungen blieb sie das, bis Alan Turing der entscheidende Schritt gelang. Doch wie funktioniert diese Verschlüsselungsmaschine und vor allem wie knackt man sie?
Raum: N308 / Zeit: 30 – 45 min / Leitung: Schmidt, Susanne

Thema: Run, code, run! – Programmierwettbewerb
Beschreibung des Inhalts: Alle Schüler können in zwei (oder bis dahin auch mehr) voneinander unabhängig Programmierwettbewerben gegeneinander antreten. Dabei werden zwei(…) Aufgaben in einer gewissen Zeit gelöst und am Ende die Laufzeit an Probedaten gemessen. Das schnellste Programm gewinnt (einen Preis natürlich 😉 !!!
Raum: N307, N308 / Zeit: pro Aufgabe mit Auswertung 10-20 Minuten, Wettbewerb dann entsprechend lang / sonstiges: Selbstbeteiligung der Schüler, Login für eventuelle Gäste / Leitung: Süße, Jonathan; Vogel, Moritz; Schneider, Lukas

Wenn viele jüngere Gäste/Schüler (<=10. Klasse) kommen:
Grundlagen von Arduino, Ansteuern einer Lampe, einfache Schaltungen, einfaches Coden
Oder scratch, Blockly, Lego Mindstorms, Robot Karol / Raum: N307, N308 / Leitung: Süße, Jonathan; Vogel, Moritz; Schneider, Lukas

Thema: Farbstoffe – wie uns unsere Umgebung bunt erscheint
Beschreibung des Inhalts: Struktur-Eigenschafts-Beziehungen bei Farbstoffen unter Zuhilfenahme der Begriffe Absorption, Emission, Komplementärfarbe, bathochromer Effekt, Auxochrome und Antiauxochrome.
Raum: M204 (Chemieraum) / Zeit: ca. 20 Minuten / ergänzend zum Vortrag: Blue Bottle Versuch mit Auswertung durch Laurenz Hochfeld (ca. 10 Minuten) / Leitung: Munkewitz, Tina

Thema: Fluoreszenz und Phosphoreszenz – leuchtende Phänomene (eventueller Zusatz: Thiazole)
Beschreibung des Inhalts: Energetische Übergänge bei Fluoreszenz und Phosphoreszenz anhand des Jablonsky-Diagramms. Eigenschaften fluoreszenter Systeme im Aufbau mit Beispielen.
Raum: M204 (Chemieraum) / Zeit: ca. 30 Minuten / ergänzend zum Vortrag: Experiment / Video zur Fluoreszenz (ca. 10 Minuten) / mögliche weitere Experimente: Blitze im Reagenzglas, Versilbern von Gläsern / Leitung: Munkewitz, Tina

Thema: Spezielle Relativitätstheorie fast mit Lichtgeschwindigkeit erklärt
Beschreibung des Inhalts: Einführung in die SRT mit den mathematischen Grundlagen (Gleichungen lösen und Potenzen), basierend darauf Herleitung der Lorentztransformation und weiterer relativistischer Formeln
Raum: M206 / Zeit: 45 min bis 1h / sonstiges: viel Kreide und großer Schwamm / Leitung: Hellmann, Lukas; Schrepfer, Jule

Thema: Hochspannungsshow mit hochspannender Mathematik
Beschreibung des Inhalts: gegrilltes Glas, Plasmaanlage, Kelvin Water Dropper, Gegrillte Gurke, vorher Einführung in die Maxwellgleichungen
Raum: Hörsaal M201 / Zeit: 1h / sonstiges: maximal 30 Personen wegen Hochspannung, für unter 9. Klasse nur in Begleitung von älteren Schülern oder Erwachsenen /
Leitung: Hellmann, Lukas; Schrepfer, Jule; Stockhaus, Anton

Thema: Die Highspeed-Murmelbahn eine Einführung in die theoretische Physik
Beschreibung des Inhalts: Es werden die Lagrangegleichungen 2. Art und das Hamiltonsche Prinzip vorgestellt, darauf basierend wird eine Murmelbahn konstruiert, auf der Kugeln schnellstmöglich von einem Punkt zu einem anderen rollen und gleichzeitig eine harmonische Schwingung vollführen.
Raum: Hörsaal M201 / Zeit: 1h / sonstiges: Differential- und Integralrechnung sind von Vorteil / Leitung: Schrepfer, Jule

Thema: Best of IphO – präsentiert vom IPhO-Pärchen
Beschreibung des Inhalts: Wir rechnen die schönsten Physikaufgaben der letzten Jahre
Raum: Hörsaal M201 / Zeit: 30 min, auf Wunsch der Teilnehmer gern länger / sonstiges: Seminar zum selbst mitrechnen / Leitung: Hellmann, Lukas; Schrepfer, Jule

September 2019

Lehrerfortbildung der FH Erfurt, des Schülerforschungszentrums Erfurt und der STIFT

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres nahmen gestern Thüringer MINT-Lehrer an einer Fortbildung zum Thema „Wie kann außerschulische MINT-Bildung in Thüringen funktionieren“… mehr erfahren ›

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres nahmen gestern Thüringer MINT-Lehrer an einer Fortbildung zum Thema „Wie kann außerschulische MINT-Bildung in Thüringen funktionieren“ teil. Gastgeber für die Veranstaltung war die Fachhochschule Erfurt (FHE), welche den interessierten Lehrern Einblicke in Forschungs- und Ausbildungsstätte präsentierten.

Besprochen wurde unter anderem, was einen (Klassen)Raum denn eigentlich aus wissenschaftlicher Sicht behaglich macht. Dafür wurden eigens die Türen zur Raumluftströmungskammer der Fachrichtung Gebäude- und Energietechnik (Lehrstuhl Prof. Jens Mischner) geöffnet  und die Teilnehmer durften Paul kennenlernen. Paul ist eine menschliche Dummy-Puppe, welche mit Sensoren gespickt ist und den Wissenschaftlern die nötigen Daten markanter  Messgrößen des Raumklimas zurückliefert.

Das Schülerforschungszentrum Erfurt (Leitung Frank Paulig) stellte sich mit zwei spannenden Projekten zu Hologrammen (Jugend forscht Landessieger 2019 Mathematik/Informatik) und zur Nutzung von Drohnen vor. Die beiden Schülergruppen stellten den anwesenden MINT-Lehrern mit viel Begeisterung ihre Arbeiten vor. Anschließend stand der Besuch des Schülerlabors „PhyXe machen MINT“ der FHE unter der Leitung von Frau Dipl.-Ing. Jana Klingner an, bei dem sich die LehrerInnen über die dortigen Möglichkeiten informieren konnten.

 

August 2019

Rückblick Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen 2019“

Mit dem Rückblick auf unsere Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen 2019“ wüschen wir allen Lehrer*innen einen guten Start in das neue Schuljahr!… mehr erfahren ›

Mit dem Rückblick auf unsere Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen 2019“ wüschen wir allen Lehrer*innen einen guten Start in das neue Schuljahr!

80 Thüringer MINT-Fachlehrer*innen erhielten im Juni in Jena einen Einblicke in die aktuelle Spitzenforschung – von „Wie bekommt man Mikroschadstoffe aus dem Wasser“, „Lernen, wie uns unsere Umwelt auf molekularer Ebene formt“, wie hilft „Kosmische Strahlung in der Umweltforschung“, erleben wir „Das Ende der Eis-Zeit“ bis hin zu „Phänomenen aus der Strukturbildung in Flüssigkeiten“. Darüber hinaus konnten sich die Teilnehmer aktiv in Workshops an Experimenten probieren und für ihren eigenen Unterricht inspirieren lassen. Unser herzlicher Dank geht an alle, die diese Tagung möglich machten.

SAVE THE DATE! Die nächste Tagung Schule MIT Wissenschaft (Thüringen) findet vom 09. – 11.07.2020 in Weimar statt!

Video © STIFT, Bellmann Media

August 2019

Fortbildungen „Haus der kleinen Forscher“ zum Auftakt in das neue Schul- und Kitajahr

Die STIFT bietet auch in diesem Jahr in der Vorbereitungswoche für das neue Schul- und Kitajahr ein Potpourri an MINT-Fortbildungen (Mathematik, Informatik,… mehr erfahren ›

Die STIFT bietet auch in diesem Jahr in der Vorbereitungswoche für das neue Schul- und Kitajahr ein Potpourri an MINT-Fortbildungen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an. Am 13. und 14. 08. 2019 forschen und experimentieren Pädagog*innen aus Thüringer Kindergärten, Horten und Grundschulen in fünf verschiedenen Tagesfortbildungen im STUDIOPARK KinderMedienZentrum Erfurt. Die Themen reichen von „Zahlen, zählen, rechnen – Mathematik entdecken“ über „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ und „Forschen mit Wasser“ bis hin zu „Technik – von hier nach da“ und decken alle vier MINT-Bereiche ab. Die Fortbildung „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ergänzt das Angebot der Initiative „Thüringen – Land der kleinen Forscher“.

Zusätzlich finden in der Woche vom 12. bis 16. 08. 2019 zahlreiche Inhouse-Fortbildungen in Thüringer Kindergärten und Grundschulen zu Themen wie „Licht, Farben, Sehen – Optik entdecken“ oder „Forschen mit Luft“ statt. Unsere Trainerinnen sind von Altenburg über Bad Langensalza bis Mühlhausen mit dem Auftrag unterwegs, die Teilnehmer*innen für das forschende Lernen mit den Kindern zu begeistern und offen für deren Forscherfragen zu sein. Als gute Lernbegleitung sollen sie die Kinder dazu befähigen, selbstbestimmt zu denken und verantwortungsvoll zu handeln. Dementsprechend mutig und voller Neugier experimentieren die Pädagog*innen auf ihrer eigenen Entdeckungsreise.

„Wir freuen uns, dass mehr als 200 Pädagog*innen aus ganz Thüringen unser Fortbildungsangebot angenommen haben. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung in qualitativ hochwertigen Fortbildungsveranstaltungen steht vor allem der fachliche Austausch mit Kolleg*innen anderer Bildungseinrichtungen im Vordergrund. Wir freuen uns, wenn wir die Thüringer Pädagog*innen mit unserem Angebot unterstützen können und sind stolz auf ihr Engagement.“, so Ines Vogel, Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).

August 2019

Kita-Wettbewerb „Forschergeist 2020“

Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende… mehr erfahren ›

Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik begeistert haben.

Am 9. September 2019 startet der Wettbewerb bereits zum fünfen Mal. Die Fachjury aus Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft wählt aus jedem Bundesland das jeweils überzeugendste Projekt aus und kürt 16 Landessieger, die ihre Preise in ihren Einrichtungen während der großen Deutschland-Tour erhalten.

Bei der Bundespreisverleihung am 24. Juni 2020 in Berlin werden zudem fünf Bundessieger bekannt gegeben.

Der Wettbewerb ist mit attraktiven Preisgeldern zur Förderung der mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen und technischen Frühbildung dotiert.

Weitere Informationen zur Teilnahme unter: www.forschergeist-wettbewerb.de

August 2019

Jungforscher arbeiten an neuen Projekten für den Wettbewerb 2020

Arne, David und Johann von der Gesamtschule Universaale Jena (QuerWege e.V.) haben in den letzten Monaten an unserem Schülerforschungszentrum Jena ihre Bausteine… mehr erfahren ›

Arne, David und Johann von der Gesamtschule Universaale Jena (QuerWege e.V.) haben in den letzten Monaten an unserem Schülerforschungszentrum Jena ihre Bausteine automatisch nach Farbe und Größe sortierende Maschine von der Idee bis zum funktionierenden Prototypen entwickelt. Dabei waren sie an ein bis drei Nachmittagen wöchentlich im SFZ und wurden dort fachlich von Lucas Geitel (Friedrich-Schiller-Universität Jena, Mathedidaktik, Wurzel) großartig betreut. Die mittlerweile 7 Thüringer SFZs erweisen sich nicht nur für Schulen mit ausgeprägten MINT-Schwerpunkt als Bereicherung für interessierte Schülerinnen und Schüler. Interesse?! Fragen Sie uns!! Übrigens erreichten Arne, David und Johann beim Regionalwettbewerb Jugend forscht Jena (Pate ZEISS Group Jena) in einem starken Wettbewerbsfeld einen großartigen 2. Platz im Fachgebiet Technik! Wir wünschen weiter viel Spaß beim Forschen!!

Fotos: STIFT/ Scheere Photos

August 2019

Lehrerfortbildung an der Fachhochschule Erfurt

Wohin mit unseren kreativen und schlauen Köpfen? Wie kann außerschulische MINT-Breiten- und -Begabtenförderung funktionieren? Wer sind die regionalen Akteure und wer unterstützt… mehr erfahren ›

Wohin mit unseren kreativen und schlauen Köpfen? Wie kann außerschulische MINT-Breiten- und -Begabtenförderung funktionieren? Wer sind die regionalen Akteure und wer unterstützt die leistungsbereiten Jungforscher dabei, ihre Fragen zu beantworten, ihre naturwissenschaftlich-technischen Projekte umzusetzen und die eigenen Interessen zu schärfen?

Unter diesem Motto bietet die STIFT am 15. August 2019 in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Erfurt (FH Erfurt) und dem Schülerforschungszentrum Erfurt (SFZ Erfurt) eine Lehrerfortbildung an.

Im Rahmen der Fortbildung werden die Teilnehmer*innen die Bandbreite möglicher Forschungsthemen für kleine und große Forscher an der FH Erfurt und des SFZ Erfurt kennenlernen. Hierzu gehört ein Besuch der Raumströmungskammer der Fakultät für Gebäudetechnik/Informatik der FH Erfurt. Im Anschluss werden die Teilnehmer*innen im Rahmen eines hands-on Workshops Messgeräte und Messverfahren für die Aufnahme relevanter Raumklimadaten kennenlernen und testen. Sie erhalten Anregungen für die Betreuung eigener Forschungsprojekte am SFZ Erfurt und der FH Erfurt. Wir informieren über den Jugend forscht Wettbewerb in Thüringen und zeigen die Bandbreite an weiteren Themen und Projekten in Thüringen. Zum Abschluss wird das SFZ Erfurt anhand von aktuellen Forschungsarbeiten Einblicke in die Betreuung außerschulischer MINT-Projekte geben.

Datum/Zeit: 15.08.2019, 09:00 – 15:00 Uhr
Ort: Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt

Bitte melden Sie sich über das Thüringer Schulportal an (Veranstaltungs-Nr.: 37M460301).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Juli 2019

Jugend forscht: „Schaffst Du!“ – Auftakt zur 55. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden Unter dem Motto „Schaffst… mehr erfahren ›

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Schaffst Du!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2020 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, sich der Herausforderung zu stellen und Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen. Denn auf jedes einzelne MINT-Talent kommt es an, auf sein Engagement, im Kleinen wie im Großen. Für sie alle gilt dabei das Motto „Schaffst Du!“. Sei neugierig und erfindungsreich, entwickle Deine eigenen Ideen und Lösungen für die Welt von morgen. Wer mitmachen will, muss kein zweiter Einstein sein, sollte aber leidenschaftlich gerne forschen und experimentieren. Also, worauf wartest Du? Melde Dich an bei Jugend forscht 2020!

Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2019. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2019 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2020 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2020. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Angesichts der vielen aktuellen gesellschaftlichen Themen und Problemstellungen, vom Klimawandel über die Digitalisierung bis hin zur Ressourcenknappheit, sind junge Menschen heute gefordert, sich für eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung unserer Erde zu engagieren“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dabei trauen wir der nachfolgenden Generation zu, mit ihrer Innovationskraft einen überzeugenden Beitrag zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft zu leisten.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Juli 2019

Rückblick: Film zum „Tag der kleinen Forscher 2019“

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) hatte am 28. Mai 2019 zum „Tag der kleinen Forscher“ eingeladen. Mädchen und… mehr erfahren ›

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) hatte am 28. Mai 2019 zum „Tag der kleinen Forscher“ eingeladen. Mädchen und Jungen aus  der Evangelischen Grundschule und der Staatlichen Grundschule „GutsMuths“ Waltershausen  erforschten und entdeckten gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee und weiteren Gästen das Große im Kleinen und feierten die Vielfalt der großen und kleinen Dinge auf der Welt.

Film: © Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung thüringen (STIFT)/Bellmannmedia

Juni 2019

Tag der kleinen Forscher 2019: Kitas und Grundschulen entdecken die Welt der kleinen Dinge am bundesweiten Mitmachtag

Es gibt viel zu entdecken, wenn man den Blick schärft und die kleinen Dinge unter die Lupe nimmt. So entpuppt sich eine… mehr erfahren ›

Es gibt viel zu entdecken, wenn man den Blick schärft und die kleinen Dinge unter die Lupe nimmt. So entpuppt sich eine Handvoll Waldboden als Zusammenspiel unzähliger Kleinstlebewesen. Unter dem Motto „Klein, aber oho!“ widmeten sich am heutigen „Tag der kleinen Forscher“ tausende Mädchen und Jungen in Kitas, Horten und Grundschulen mit Begeisterung Fragen aus Natur und Technik. Mittendrin beim bundesweiten Mitmachtag für gute frühe MINT-Bildung: Bundesbildungsministerin und Schirmherrin vom „Haus der kleinen Forscher“ Anja Karliczek, die in Erfurt mit Kindern forschte.

Berlin/Erfurt, 28. Mai 2019. Bereits zum elften Mal rief die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zum gemeinsamen Forschen und Entdecken auf. Der „Tag der kleinen Forscher“ hat sich als bundesweiter Mitmachtag für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) etabliert – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Zahlreiche Initiativen und Entscheiderinnen und Entscheider aus der Politik unterstützen den Aktionstag.

Bundesweite Forscherfeste: Bundesbildungsministerin forscht mit Kindern in Erfurt

Das diesjährige Motto „Klein, aber oho!“ nahmen die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kitas, Horten und Grundschulen vielerorts zum Anlass, mit den Kindern kleinere und größere Aktionen umzusetzen. So wurden zahlreiche Forscherfeste gefeiert, unter anderem in Erfurt, wo das „Haus der kleinen Forscher“ gemeinsam mit seinem regionalen Netzwerkpartner, der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), den Mitmachtag feierte. An einem ganzen Forscher-Parcours durften sich hier Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule Erfurt versuchen. Mit ihnen auf Entdeckungsreise gingen auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, der Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsminister und Schirmherr der „Jungforscher Thüringen“ Wolfgang Tiefensee und weitere Gäste. Mit ihrer Unterstützung ließen die Kinder aus vielen Kartons ein Riesenpuzzle entstehen.

„Es ist schön, zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Mädchen und Jungen ihre Welt erforschen. Diese Begeisterung der Kinder für alles Neue und Aufregende müssen wir vor allem für die MINT-Fächer wecken. Und sie dann im gesamten Bildungsweg aufrechterhalten. Dieses Ziel verfolgt das BMBF mit der MINT-Strategie. Gerade bei den Kleinsten kann man so manche Grundlage für ein späteres Studium oder eine Ausbildung in diesem Bereich legen.“, so die Ministerin, die zugleich Schirmherrin der Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ ist.

Auch Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT, freut sich über so viel Forschergeist: „Der ‚Tag der kleinen Forscher‘ ist für uns der Höhepunkt eines jeden Forscherjahres. Zu sehen, mit welcher Begeisterung die Mädchen und Jungen sich auf das freie Forschen einlassen und zu welchen kreativen Ergebnissen sie dabei kommen, bestärkt uns in unserer Arbeit immer wieder aufs Neue.“

Vielerorts nutzten Vertreterinnen und Vertreter von Bundes- und Landespolitik die Gelegenheit, ein regionales Forscherfest zu besuchen und Einblicke in die facettenreiche Forscherwelt der Mädchen und Jungen zu erhalten. „Kinder haben einen natürlichen Forscherdrang und wollen ihre Umwelt auf vielfältige Weise und ganz bewusst entdecken. Am heutigen ‚Tag der kleinen Forscher‘ wurden viele Fragen gestellt und oft Perspektiven gewechselt, um die Bedeutung, den Wert und auch die Wirkung des scheinbar Kleinen kennenzulernen“, resümiert Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Gute Bildung für alle Kinder

Aufmerksames Beobachten, Fragen stellen, Ausprobieren und über Lösungen diskutieren – all das fördert die Denkfähigkeit jedes Einzelnen. Dabei kommt den pädagogischen Fach- und Lehrkräften in Kitas, Horten und Grundschulen eine besondere Rolle zu: Sie motivieren und begleiten Mädchen und Jungen dabei, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu hinterfragen. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ setzt sich für gute frühe Bildung für alle Kinder ein – unabhängig von Herkunft, Religion und Einkommen der Eltern. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Freude am Forschen und Entdecken. Zum Forschen gehört auch die Offenheit für Neues, die Freude am noch Unbekannten und die Bereitschaft, eigene Vorstellungen in Frage zu stellen.

Fotos: © Stiftung Haus der kleinen Forscher/Andreas Hultsch

Mai 2019

Bundespräsident Steinmeier ehrt die Jugend forscht Bundessieger 2019 Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Chemnitz ausgezeichnet

Thüringer Teilnehmer erfolgreich beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019 Die Siegerinnen und Sieger des 54. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht stehen fest. Deutschlands beste… mehr erfahren ›

Thüringer Teilnehmer erfolgreich beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019

Die Siegerinnen und Sieger des 54. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht stehen fest. Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler wurden heute in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Reimund Neugebauer in der Messe Chemnitz ausgezeichnet. Das diesjährige Bundesfinale, an dem 190 junge MINT-Talente mit 111 innovativen Forschungsprojekten – darunter 18 Teilnehmer mit 8 Projekten aus Thüringen – teilnahmen, wurde gemeinsam ausgerichtet vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU als Bundespateninstitution und der Stiftung Jugend forscht e. V. Premiumpartner des Bundeswettbewerbs 2019 war die Siemens AG. Als Unterstützer engagierten sich insbesondere der Freistaat Sachsen, die Stadt Chemnitz und die Volkswagen AG.

Die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren 8 Projekten konnten den Preis der Bundesbildungsministerin für die beste interdisziplinäre Arbeit (Bundessieg) sowie vier Sonderpreise nach Thüringen holen.

Milena Wiegand (18), Max Asenow (18) und Tina Munkewitz (18) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt stellten dem Bundespräsidenten ihr Projekt „EIWEISSE, DIE LEUCHTEN | Textmarker für Proteine – Synthese neuer Thiazolderivate für die Fluoreszenzmikroskopie“ vor. Die drei synthetisierten zwei neue Fluoreszenzfarbstoffe. Mit diesen färbten sie Bakterien, Krebszellen sowie pflanzliche Proben und konnten unter dem Mikroskop sehen, dass unterschiedliche Eiweißstoffe blau markiert wurden. Bundessiegerin im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Tara Moghiseh (17) aus Rheinland-Pfalz. Sie nutzte künstliche Intelligenz, um die verschiedenen Typen weißer Blutkörperchen etwa von Leukämiekranken automatisch identifizieren zu können. Ihr Leukozythenklassifikator erreicht eine Genauigkeit von rund 98 Prozent. Darüber hinaus erhielen die Teilnehmer den Preis für die Verknüpfung von Theorie mit chemischer Praxis der Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V., dotiert mit 1.000 €.

Thüringer Teilnehmer beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019

Quelle Fotos Teilnehmer: Stiftung Jugend forscht e. V.

Mai 2019