Pflanzensamenvielfalt: Zapfen, Schirmchen, Klettverschlüsse

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Am 20. September findet auf der ega der NaturErlebnisTag statt. Das Haus der kleinen Forscher Thüringen und das Schülerforschungszentrum an der Fachhochschule Erfurt sind mit einer gemeinsame Experimentierstation dabei, an der man die Vielfalt der Pflanzensamen erkunden kann. Pflanzen nutzen ganz verschiedene Prinzipien, um “ihre Babies” zu schützen und an einen neuen Flecken Erde zu bringen. Manche Samen können schwimmen, andere sind flugfähig oder haften an Fell. Viele sind durch eine harte Hülle geschützt. Mit Lupen und Mikroskopen können Kinder an unserer Experimentierstation die feinen Strukturen erforschen – und mit dem Smartphone eigene Mikroskopbilder aufnehmen.

20. September 2022 | 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr | egapark, Erfurt | Station 1 Pavillon

Stationen: NaturErlebnisTag.pdf

September 2022

Rückblick Bildungsveranstaltung “Zukunftskompetenzen – Kinder stärken, Zukunft gestalten”

Nach insgesamt vier Jahren, inklusive zwei Jahren digitaler Angebote, war es endlich soweit, unsere Bildungsveranstaltung “Zukunftskompetenzen – Kinder stärken, Zukunft gestalten” ging… mehr erfahren ›

Nach insgesamt vier Jahren, inklusive zwei Jahren digitaler Angebote, war es endlich soweit, unsere Bildungsveranstaltung “Zukunftskompetenzen – Kinder stärken, Zukunft gestalten” ging endlich wieder in Präsenz an den Start. Im Hotel Victor´s Residenz Erfurt trafen sich ca. 40 pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus ganz Thüringen, um gemeinsam mit den Referentinnen der Stiftung Haus der kleinen Forscher sowie Trainerinnen der STIFT einen Blick auf die Zukunft der Kinder zu werfen. Denn diese ist ein Bestandteil ihrer täglichen Arbeit in den Einrichtungen. Doch vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Entwicklungen wie der Digitalisierung, dem Klimawandel oder der Corona-Pandemie wird das Thema Zukunftskompetenzen in der Gesellschaft und insbesondere im Bildungsbereich mehr denn je diskutiert: Welche Kompetenzen brauchen Kinder zukünftig um die Welt aktiv mitgestalten zu können und sich selbst sicher und kompetent zu fühlen?

Neben dem fachlichen Input zu sogenannten “Megatrends” und der Bedeutung der MINT- Bildung zur Ausbildung von Zukunftskompetenzen erhielten die Teilnehmer:innen Impulse wie sie Kinder bei der der Entwicklung von eben diesen Zukunftskompetenzen unterstützen können. In zwei Workshops gab es nicht nur Raum zum Austausch, sondern wurde auch Neues erschaffen und mit der einen oder anderen verzwickten Situation, die auch im Alltag auftaucht, gekonnt umgegangen.

Juli 2022

Jugend forscht: „Mach Ideen groß!“ – Auftakt zur 58. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Mach Ideen groß!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und… mehr erfahren ›

Unter dem Motto „Mach Ideen groß!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schüler:innen, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2023 spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Kinder und Jugendliche müssen kein zweiter Einstein sein, wenn sie bei Jugend forscht mitmachen möchten. Sie sollten aber neugierig und kreativ sein und auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Wenn sie leidenschaftlich gern forschen, erfinden und experimentieren, dann ist der Wettbewerb genau das Richtige für sie. Hier können die Jungforscherinnen und Jungforscher zeigen – allein oder im Team, wie weit sie ihre Gedanken tragen und wie aus kleinen Ideen große Forschungsprojekte werden. Die Botschaft an den Forschungsnachwuchs lautet: Worauf wartet Ihr? Probiert es aus. Probiert Euch aus. Macht Ideen groß – bei Jugend forscht 2023!

Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schüler:innen müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2022. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2022 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2023 müssen die Teilnehmer:innen eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Mitte Mai 2023. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Angesichts der vielen aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, von der Coronapandemie über Klimaschutz und Digitalisierung bis hin zur Ressourcenknappheit, sind junge Menschen heute umso mehr gefordert, sich für eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung unserer Erde zu engagieren“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dabei trauen wir der nachfolgenden Generation zu, mit ihrer Innovationskraft einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft zu leisten.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Juli 2022

Geheimnissvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen! – Forscherfest im egapark im Rahmen des bundesweiten Tages der kleinen Forscher

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist der bundesweite Mitmachtag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Am 23. Juni 2022 und in den… mehr erfahren ›

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist der bundesweite Mitmachtag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Am 23. Juni 2022 und in den Wochen davor und danach gehen kleine und große Forscher:innen in Kitas, Horten und Grundschulen in ganz Deutschland auf Entdeckungs- und Forscherreise.

In Thüringen und ganz speziell in Erfurt feierte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) zusammen mit dem Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport Helmut Holter, der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge Mirijam Kruppa, der Geschäftsführerin des egaparks Kathrin Weiß sowie weiteren Gästen im egapark zum Motto: „Geheimnisvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen“ ein Forscherfest.

In einer Handvoll Erde kann es mit bis zu acht Milliarden mehr Lebewesen geben, als Menschen auf der Welt. Doch nicht nur das macht den Erdboden so erforschenswert. Mal ist er dunkelbraun und krümelig-weich, dann wieder sandig und voller Steine. Er kann Filter und Nährstoff zugleich sein und ist Heimat vieler kleiner Tiere. Der „Tag der kleinen Forscher“ bot Gelegenheit, diese und viele andere Aspekte rund um das Thema „Erdreich“ mit Mädchen und Jungen zu entdecken und zu erforschen.

Inspiriert vom diesjährigen Thema wurde in Kooperation mit den Mitarbeiterinnen des „Grünen Klassenzimmers“ des egaparks und Schüler:innen der Thomas-Mann-Grundschule aus Erfurt die Welt des Bodens erkundet. Unter Einbezug der SWE Erlebnisausstellung für Kinder „Wild. Wächst. Blüht!“ untersuchten die kleinen und auch großen Forscher:innen verschiedene Bodenarten, versuchten deren Alter zu bestimmen, erkundeten, woraus diese Arten entstanden sind und wie die Umwelt, aber auch die Menschen, die Böden über die letzten Jahrhunderte schon beeinflusst haben. Bei der Forschungsreise fanden die Schüler:innen mit unterschiedlich großen Sieben heraus, dass der Boden unter unseren Füßen aus vielen Bestandteilen besteht z. B. aus vielen verschiedenen großen Körnchen. Neben kürzeren und längeren Wurzeln mit einzelnen Verzweigungen, die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind, leben in den verschiedenen Böden jede Menge große und kleine Tiere wie Käfer, Regenwürmer, Spinnen, Schnecken, Larven, Vielfüßler sowie Pilze und weiter Bakterien. Am Ende der Forscherreise erhielten alle Forscher:innen nicht nur ein Forscherdiplom sondern auch einen eigenen Gärtnerpass.

Helmut Holter, Thüringer Ministerium für Bildung Jugend und Sport: „Erde ist nicht nur der Boden auf dem wir laufen und springen, sondern sie ist eines unserer Lebenselixiere. Zu verstehen, was in der Erde, im Boden für Schätze schlummern und für Lebenswelten zu entdecken sind, ist spannend für alle Altersgruppen. Kleine Forscherinnen und Forscher lernen so auch von klein auf etwas über die großen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht: den Artenschutz, den Bodenschutz und den Schutz vor dem Klimawandel. Das finde ich wichtig und toll.“

„Unsere Erlebnisausstellung zeigt, wie spannend die Beschäftigung in und mit der Natur sein kann. Auch viele aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit oder Gesundheitsbildung werden mit Spaß kindgerecht vermittelt. Neben den Mitmachstationen in Halle 1 bietet der egapark noch viele andere Möglichkeiten, um den Geheimnissen von Pflanzen- und Tierwelt auf die Spur zu kommen. Eine Tour durch das Danakil offenbart die Bedeutung des Wassers in Wüste und Urwald. Im Wissenswald lernt man die fünf großen Tiere Thüringens kennen und kann mit allen Sinnen Erfahrungen sammeln. Das GärtnerReich ist nicht nur Thüringens größter Spielplatz, sondern ein wunderbarer Erfahrungsort zur Geschichte des Gartenbaus. Darum dreht sich auch alles in der neuen Dauerausstellung im Deutschen Gartenbaumuseum. Wer zum Lernen in den egapark kommt, kann hier mehr als eine kurzweilige Schulstunde verbringen und auf ganz unterschiedliche Weise vielfältige Erfahrungen zu Naturthemen sammeln. Ein Tag ist dafür eigentlich nicht genug.“, so Kathrin Weiß, Geschäftsführerin des egaparks.

„Viele Ressourcen, die wir nutzen, stammen aus der Erde. Gleiches gilt für einen großen Teil unserer Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse. Kurzum: Das Erdreich ist eine unentbehrliche Lebensgrundlage – für uns genauso wie für künftige Generationen. Das diesjährige Thema bietet allen kleinen und großen Forscher:innen die Möglichkeit, die wichtigen Funktionen des Erdbodens kennenzulernen und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie essenziell es ist, ihn zu schützen. “, so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.

Pressemitteilung_Tag der kleinen Forscher

Tag der kleinen Forscher: Rückblick

 

Juli 2022

57. Bundeswettbewerb Jugend forscht 2022 – Ein 2. Platz und zwei Sonderpreise für Thüringen

Ein 2. Platz und zwei Sonderpreise, so die großartige Bilanz der 6 wunderbaren Thüringer Teams beim 57. Bundeswettbewerb Jugend forscht 2022! Herzlichen… mehr erfahren ›

Ein 2. Platz und zwei Sonderpreise, so die großartige Bilanz der 6 wunderbaren Thüringer Teams beim 57. Bundeswettbewerb Jugend forscht 2022! Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmer*innen und allen Preisträger*innen des Bundeswettbewerbes, die sich aus 109 Projekten durchgesetzt haben!! Herzlichen Dank an die großartigen Gastgeberinnen Jugend forscht und der Forschungsverbund Schleswig-Holstein!!

Thüringer Teilnehmer*innen und Preisträger*innen Jugend forscht 2021:

2. Platz Fachgebiet Chemie (2.000 €)
gestiftet vom Fonds der Chemischen Industrie sowie den Preis für eine Arbeit auf den Gebieten der Naturwissenschaften und Technik (1.500 €) gestiftet von der Wilhelm und Else Heraeus Stiftung
Chemie | „Es werde Licht! – Und es ward Schokolade. Die *Phosphoreszenz weißer Schokolade“ | Elisabeth Nitz (16), Erfurt | Staatliches Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Umwelttechnik (1.000 €) gestiftet von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Technik | „Entwicklung einer optischen Varroamilbenerkennung auf Bienen und anschließende Bekämpfung“ | Daniel Cermann (17), Erfurt, Richard Ueltzen (17), Erfurt, Albert Dehne (18), Gotha | Staatliches Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

weitere Thüringer Teilnehmer*innen:

Arbeitswelt | „Der Schmerz hat ein Ende – technische Lösung zur Prävention von Rückenleiden“ | Antonia Heß (18), Suhl, Janek Meister (18), Ilmenau, Hannes Hartmann (18), Ilmenau | Goetheschule Ilmenau

Biologie | „Untersuchung des Nutzens von Bodenmikroorganismen für den biologischen Pflanzenschutz“ | Hannah Gerke (18), Erfurt, Fabio Stephan (17), Erfurt, Vanessa Müller (19), Berka vor dem Hainich | Staatliches Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt

Geo- und Raumwissenschaften | „Das Wetter im Bilde“ | Konrad Gralher (18), Lenterode | Freie Waldorfschule Göttingen

Physik | „Quantenpunkte aus der Küche“ | Julianna Marie Sierka (16), Jena | Carl-Zeiss-Gymnasium Jena

Physik | „Faser-Bragg-Gitter und deren Potential zur Anwendung im Bereich der Neuroprothesen“ | Lilly Schuster (18), Malte Reinstein (18), Johanna Rackete (18) |Staatliches Friedrichgymnasium Altenburg

Juni 2022

“Energiebildung im Grundschulunterricht” – Neue Fortbildung für Grundschullehrer:innen

Wir erleben Energie täglich in Form von Licht, Wärme, Bewegung oder elektrischem Strom. Was verbirgt sich jedoch hinter dem großen Begriff „Energie“,… mehr erfahren ›

Wir erleben Energie täglich in Form von Licht, Wärme, Bewegung oder elektrischem Strom. Was verbirgt sich jedoch hinter dem großen Begriff „Energie“, wie wird Energie „gemacht“, „hergestellt“ und wofür können wir diese Energie überall nutzen? Diese Fragen können Sie mit den Schüler:innen Ihrer Schule im Rahmen des Unterrichts beim entdeckendem und forschendem Lernen nachgehen Darüber hinaus stärken Sie die MINT- und sprachlichen Kompetenzen der Schüler:innen und binden das Thema Nachhaltigkeit ein.


Was erwartet Sie in der Fortbildung

  • Eine Fortbildung mit einer gut aufeinander abgestimmten Mischung aus Gruppenworkshops, Selbstlern- und Praxisteilen sowie Webinaren.
  • Sie nähern sich dem Thema interaktiv und niedrigschwellig, erfahren sich selbst als Lernende und tauschen sich über Ihre Erfahrungen mit motivierten Kolleg:innen.
  • Sie erhalten spannendes Hintergrundwissen zum MINT-Thema „Energie“ und umfassendes Material mit Beispielen aus dem Alltag.
  • Sie entwickeln eine eigene Unterrichtsidee zum Thema, die Sie mit Ihrer Klasse umsetzen. Dafür reflektieren Sie die Methodik des entdeckenden und forschenden Lernens sowie den Praxistransfer mit Ihren Kolleg:innen.
  • Für die Fortbildung wird eine leicht handhabbare Online-Plattform genutzt.
  • Sie werden über die gesamte Fortbildung hinweg von einem erfahrenen Team von Referent:innen eng begleitet.


Umfang
Die Fortbildung für Lehrer:innen von allen Grundschulen in Thüringen umfasst drei Präsenztage, ein verpflichtendes Webinar (90 Minuten), die Unterrichtserprobung eines Praxisbeispiels sowie die selbständige Bearbeitung von Online-Modulen.

Insgesamt beträgt der Umfang 30 Stunden.

Fortbildungstermine
28.02.2023, 21.03.2023, 30.05.2023
02.03.2023, 23.03.2022, 01.06.2023

Die Webinartermine werden in der ersten Sitzung festgelegt.

Die Teinahme an der Fortbildung ist kostenlos. Alle Teilnehmer:innen erhalten ein Materialpaket aus dem Shop der “Stiftung haus der kleinen Forscher” im Wert von 30 Euro.

Die Anmeldung erfolgt online über folgenden Link www.jungforscher-thueringen.de.

Informationsflyer

© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher

August 2022

Erfolg in den USA: Das deutsche Team erringt 14 Preise

Bei der Regeneron International Science and Engineering Fair (Regeneron ISEF) in Atlanta, Georgia hat sich das 14-köpfige deutsche Team erfolgreich präsentiert und… mehr erfahren ›

Bei der Regeneron International Science and Engineering Fair (Regeneron ISEF) in Atlanta, Georgia hat sich das 14-köpfige deutsche Team erfolgreich präsentiert und insgesamt 14 Preise gewonnen. Die Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht waren in der vergangenen Woche in den USA beim weltweit größten naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerb mit neun innovativen Forschungsprojekten an den Start gegangen. An der Regeneron ISEF, die vom 7. bis 13. Mai 2022 ausgetragen wurde, nahmen mehr als 1.800 junge MINT-Talente aus 80 Ländern teil.

Das Forschungsprojekt von Amon Schumann (17) aus Berlin wurde mit insgesamt sechs Auszeichnungen prämiert: Der Jugend forscht Bundessieger von 2021 errang mit seinem innovativen Konzept zur Optimierung üblicher Verfahren der Wetterdatenmessung unter Einsatz einer selbst entwickelten solarstrombetriebenen Sonde den mit 10.000 US-Dollar dotierten Craig R. Barrett Award for Innovation – einen von sechs Top Awards – sowie den 1. Preis im Fachgebiet Engineering Technology: Statics & Dynamics in Höhe von 5.000 US-Dollar. Ferner erhielt er den IEEE Foundation Presidents’ Scholarship Award im Wert von 10.000 US-Dollar, den zweiten, mit 1.000 US-Dollar dotierten Sonderpreis der American Meteorological Society (AMS), einen Preis der China Association for Science and Technology (CAST) verbunden mit 1.200 US-Dollar Preisgeld sowie eine einjährige studentische Mitgliedschaft im International Council on Systems Engineering (INCOSE).

Leonard Münchenbach (18) und Leo Neff (18) aus Emmendingen gewannen mit ihren Untersuchungen des Flugverhaltens von Konfetti einen 2. Preis im Fachgebiet Physics and Astronomy in Höhe von 2.000 US-Dollar sowie den Second Physical Science Award, dotiert mit 1.000 US-Dollar, gestiftet von Sigma Xi, The Scientific Research Honor Society.

Darüber hinaus bejubelte das deutsche Team sechs 4. Preise, dotiert mit jeweils 500 US-Dollar. Im Fachgebiet Biochemistry war Helen Hauck (19) aus Radolfzell erfolgreich. Sie befasste sich mit einer aus dem Indischen Springkraut gewonnenen Substanz als Basis für ein biochemisches Spritzmittel gegen den Buchsbaumzünsler. Ebenfalls in Biochemistry ging ein 4. Preis an Nikola Ristic (19) aus Leipzig, der in den USA ein selbst geschriebenes Computerprogramm präsentierte, das die Dichte und innere Struktur von Molekülen und deren Hohlräume berechnen und visualisieren kann. Jeweils einen 4. Preis im Fachgebiet Biomedical Engineering erhielten Marik Müller (18) aus Potsdam für seine innovative Methode zur Inaktivierung des Antibiotikums Florfenicol sowie Theresa Weber (18), Donata Henkel (19) und Celina Stitz (19) aus Erfurt, die in ihrem Projekt zeigten, dass sich 3-D-Biodruck für die Züchtung von Knorpelgewebe der menschlichen Ohrmuschel eignet. Jan Heinemann (19) aus Andernach sicherte sich einen 4. Preis im Fachgebiet Engineering Technology: Statics & Dynamics mit seinem „Löschigel“. Dieser stachelartige Aufsatz zerstäubt das Löschwasser aus Feuerwehrschläuchen großflächig und erzielt so eine größere Wirkung. Ein 4. Preis im Fachgebiet Physics and Astronomy ging an Maximilian Dorzweiler (16) und Jan Dajnec (16) aus Saarlouis. Sie untersuchten den optischen Effekt, der zu beobachten ist, wenn ein Laserstrahl eine Seifenblase streift und dabei in Dutzende feinere Strahlen aufgespalten wird.

„Die Erfolge der Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht auch auf internationaler Ebene belegen einmal mehr, dass wir in Deutschland über leistungsstarke und konkurrenzfähige junge Forscherinnen und Forscher verfügen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V..

Mai 2022

Forscheridee 5 zum Tag der kleinen Forscher 2022: Aus Sand gebaut

Der Versuch im Überblick Im Sandkasten können Kinder wichtige Grunderfahrungen machen. Sie lernen einen Werkstoff kennen und probieren ihre Feinmotorik aus. Zudem… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Im Sandkasten können Kinder wichtige Grunderfahrungen machen. Sie lernen einen Werkstoff kennen und probieren ihre Feinmotorik aus. Zudem lernen sie den Umgang mit einfachen Werkzeugen, wie z. B. Schaufeln und Förmchen. Kommt Wasser mit dazu, ändern sich die Eigenschaften des Werkstoffs Sand.


Forscherfragen

  • Wie kann man mit Sand besonders hoch bauen?
  • Gibt es Tricks, wie die Sandburg besser hält?


Alltagsbezüge zur Welt der Kinder
Der Sandkasten oder die Buddelkiste ist für Kinder etwas sehr Bekanntes. Außerdem findet sich ein Sandbereich auf fast jedem Spielplatz. Somit ist der Umgang mit Sand als Werkstoff selbst für junge Kinder vertraut. Während das Spiel dort für gewöhnlich intuitiv verläuft, ist das Vorgehen jetzt gezielt und damit werden die Grunderfahrungen genutzt, die die Kinder beim Spiel erworben haben.


Benötigte Materialien

  • eine Sandkiste mit genügend Sand oder einen großen Sandhaufen
  • Schaufeln und Eimer
  • Wasser
  • verschiedene Materialien, z. B. Bretter, Stricke, Steine, aber auch Stoffe, Kunststoffabfall oder Pappen – je nachdem, was Sie finden oder einfach besorgen können


An die Schaufeln, fertig, los!
Regen Sie die Kinder an, eine möglichst hohe Sandburg oder ein hohes Sandschloss zu bauen. Welche Ideen haben sie, um zu verhindern, dass die Burg zusammenfällt, oder der Sand einfach herunter rieselt? Die Kinder bauen erste Burgen. Bauen sie zusammen oder bricht ein Wettstreit über die höchste Burg aus? Ist eine Gruppenarbeit erfolgreicher als eine Einzelarbeit? Wie ist der Umgang mit dem Werkzeug? Sprechen Sie danach mit den Kindern über ihre Erfahrungen: Was hat gut funktioniert, was nicht? Wie nass konnte der Sand sein, damit gut gebaut werden konnte? Hat es geholfen, einen Eimer zu nutzen oder Schaufeln? Wie ist es gelungen, sich die raren Werkzeuge zu teilen? Was haben sie für Ideen, wie es besser gehen oder die Burg höher werden könnte?


Hoch, höher, am höchsten
Stellen Sie Materialien (s. o.) bereit, die die Kinder benutzen können, damit ihre Sandburg höher wird. Die Kinder können überlegen, ob es sinnvoll ist, eine Innenkonstruktion zu bauen und den Sand darüber zu häufen oder vielleicht eher eine Schalung zu errichten und den Sand einzufüllen. Was machen die Kinder nun für Erfahrungen? Die Kinder können auch nicht nur in die Höhe bauen, sondern auch in die Tiefe und verschiedene Tunnel graben.


Feinarbeiten und Großbaustellen
Viele Menschen möchten sehr gerne in schönen, bunten Häusern leben. Entsprechend können auch die Sandburgen und – schlösser vielfältig verziert werden. Wird die höchste Sandburg and das höchste Schloss auch am schönsten sein? Auch hier ist Technik gefragt: Wie können Verzierungen gut am Sand halten? Mit welchen Werkzeugen können Muster in den Sand geritzt werden? Was eignet sich als Fahne?

Tipp: Um Häuser geht es auch auf Baustellen. Besuchen Sie mit den Kindern eine Baustelle in der Nähe der Einrichtung. Wo findet sich dort der Sand und wie wird er verarbeitet? Welche Strategien verfolgen Bauingenieure oder Maurer:innen?


Wissenswertes für Erwachsene
Nicht nur die tollen Burgen der Kinder sind aus Sand gebaut, auch die meisten Gebäude, in denen wir leben, bestehen aus einem großen Anteil Sand. Dies liegt an dem genutzten Beton, der eine Mischung aus Zement, Sand und Wasser ist. Mit dem wachsenden Bedarf an Wohnraum und Gebäuden wird tatsächlich die Ressource Sand immer knapper, auch wenn man denken könnte, es gäbe in den Wüsten doch genug Sand. Sand ist aber nicht gleich Sand. Die Wüstensandkörner sind durch den Wind zu glatt und fein geschliffen. Ein Beton aus ihnen würde viel zu schnell zerbröseln. So wird Sand, der für das Bauen geeignet ist, zu einer sehr kostbaren Ware mit der schonend umgegangen werden muss. Eine Möglichkeit besteht darin, alte Häuser zu recyceln und einzelne Bestandteile wiederzuverwenden. Diese Strategie wird auch als “Urban Mining” (Bergbau in der Stadt) bezeichnet.


Ideen zum Weiterforschen

  • Kann man aus Sand eine Art „Kleber“ oder „Beton“ für das Bauen herstellen?
  • Können mit Sand auch Brücken gebaut werden?
  • Was passiert mit Seen im Sand?


Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, „Forschen mit Wasser“ und „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Bild @ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Aus Sand gebaut

Mai 2022

AUSSCHREIBUNG „MINT-FREUNDLICHE SCHULE 2022“ UND „DIGITALE SCHULE 2022“

Auch in diesem Jahr sind alle Grundschulen sowie weiterführenden Schulen in Thüringen eingeladen, sich als “MINT-freundliche Schule” und/oder „Digitale Schule“ zu bewerben…. mehr erfahren ›

Auch in diesem Jahr sind alle Grundschulen sowie weiterführenden Schulen in Thüringen eingeladen, sich als “MINT-freundliche Schule” und/oder „Digitale Schule“ zu bewerben. Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und die Stiftung Bildung für Thüringen als Partner der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen“ unterstützen die Ausschreibung. In diesem Zuge verweisen wir darauf, dass ab dem Jahr 2022 die Bewerbungsunterlagen für Thüringen an die bundesweiten Kriterien angepasst wurden und somit keine zusätzlichen Anforderungen wie die Beteiligung am Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren und Haus der kleinen Forscher zu erfüllen sind.

Das Signet „MINT-freundlichen Schule“
Die nachhaltige Verbesserung des MINT-Unterrichts an Schulen ist ein wichtiges Anliegen, um die Welt zu verstehen und an ihr teilhaben zu können. Dazu ehren Partnerorganisationen der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, Stiftungen, Unternehmen, Vereine und Verbände gemeinsam Schulen, die einen Schwerpunkt auf die MINT-Bildung legen. Dabei ist die Ehrung und Hervorhebung von Schulen in der Breite mit einem erkennbaren, grundlegenden MINT-Schwerpunkt notwendig und zielführend, um in Deutschland die MINT-Bildung quantitativ und qualitativ auszubauen.

Das Signet „Digitale Schule“
Auch Schulen in Deutschland stehen vor der Herausforderung der Digitalisierung. Auf Initiative von “MINT Zukunft schaffen!” haben Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft als Partner des Projekts „Digitale Schule“ einen Kriterienkatalog als Leitfaden für Schulen entwickelt. Neben einem umfassenden Nachweis der Profilbildung im Bereich Digitalisierung unterstützt das Signet die Vernetzung mit Partnerunternehmen und MINT-Botschaftern und ist eine Anerkennung für geleistete Arbeit im Bereich der digitalen Bildung.

Schulen, die die Kriterien erfüllen und ausgezeichnet werden, erhalten für drei Jahre das Siegel „MINT-freundliche Schule Thüringen“ und/oder “Digitale Schule”. Zur Erfüllung der Kriterien können die Schulen gern auf die Unterstützung beider Stiftungen zurückgreifen.“

Alle Informationen zum Bewerbungsprozess sowie die dazugehörigen Bewerbungs-unterlagen als „MINT freundliche Schule“ und/oder “Digitale Schule” finden Sie auf der Homepage “MINT Zukunft schaffen” (www.mintzukunftschaffen.de).

April 2022

Online-Scratchkurs “Abenteuer mit Scratch für Einsteiger”

Mit Scratch können junge Programmierer*innen Spiele und Animationen selbst programmieren. Im Einsteigerkurs zeigen wir Euch, wie das geht, und entwickeln jede Woche… mehr erfahren ›

Mit Scratch können junge Programmierer*innen Spiele und Animationen selbst programmieren. Im Einsteigerkurs zeigen wir Euch, wie das geht, und entwickeln jede Woche ein Projekt.

Kursinformationen

Der Einsteigerkurs findet online statt und richtet sich an junge Programmierer*innen von 10 bis 14 Jahren.  Der nächste Kurs beginnt am 16. November 2022 und findet dann wöchentlich mittwochs von 14:45 bis 15:30 Uhr statt. Zur Teilnahme werden keine besonderen Vorkenntnisse benötigt, aber ein Computer oder Laptop mit Lautsprecher, Mikrofon und Webkamera sowie eine stabile Internetverbindung. Wir nutzen für den Kurs die Plattform BigBlueButton.

Anmeldung

Anmelden kann man sich bis zum 11.per E-Mail an sfz-rudolstadt@jungforscher-thueringen.de mit dem ausgefüllten Anmeldebogen und der unterschriebenen Datenschutzerklärung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 12 Teilnehmer*innen.

Die Anmeldebestätigung und alle nötigen Informationen schicken wir rechtzeitig zu. Wir freuen uns auf das gemeinsame Programmieren und Ausprobieren!

Alle Informationen findet Ihr auch auf unserem Flyer für den Scratch-Einsteigerkurs.

September 2022

Einladung Bildungsveranstaltung „Zukunftskompetenzen – Kinder stärken, Zukunft gestalten“

Kinder für die Zukunft stärken – das machen wir immer schon! Für pädagogische Fach- und Lehrkräfte ist der Blick auf die Zukunft… mehr erfahren ›

Kinder für die Zukunft stärken – das machen wir immer schon! Für pädagogische Fach- und Lehrkräfte ist der Blick auf die Zukunft von Kindern ein Bestandteil ihrer Arbeit. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Entwicklungen wie der Digitalisierung, dem Klimawandel oder der Corona-Pandemie wird das Thema Zukunftskompetenzen in der Gesellschaft und insbesondere im Bildungsbereich zunehmend diskutiert: Welche Kompetenzen brauchen Kinder zukünftig, um die Welt aktiv mitzugestalten, sich selbst sicher und kompetent zu fühlen? Wie können Pädagog:innen sie dabei begleiten? Was sind Zukunftskompetenzen und welche Rolle hat die MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung? Mit zahlreichen praxisnahen Beispielen und Ideen werden Sie angeregt, das Thema in den Alltag zu tragen und damit selbst sofort in Ihrer Einrichtung loszulegen.

Wir laden Sie herzlich zur halbtägigen Bildungsveranstaltung „Zukunftskompetenzen – Kinder stärken, die Zukunft gestalten“ am 7. Juli 2022 im Hotel Victor´s Residenz (Häßlerstraße 17) in Erfurt ein.

In der halbtägigen Bildungsveranstaltung

  • erfahren Sie, welche Megatrends und Kompetenzen für die Zukunft diskutiert werden und wie gute frühe MINT-Bildung zur Ausbildung von diesen Kompetenzen beiträgt.
  • erhalten Sie Impulse, wie Sie Kinder bei der Entwicklung von Zukunftskompetenzen unterstützen können und entwickeln eigene Umsetzungsideen.
  • tauschen Sie sich mit anderen pädagogischen Fach- und Lehrkräften über ihre Zukunftsbilder aus und erhalten pädagogisches Material für die Praxis.


Die Veranstaltung ist für alle kostenfrei und auf 100 Teilnehmer:innen.

Programm (PDF) und Anmeldung (pdf)

Juli 2022

Forscheridee 4 zum Tag der kleinen Forscher 2022: Erdreich und Pflanzen = ein tolles Team

Der Versuch im Überblick Erdreich und Pflanzen sind ein untrennbares Team. Erforschen Sie gemeinsam mit den Kindern, wie Böden das Wachstum von… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Erdreich und Pflanzen sind ein untrennbares Team. Erforschen Sie gemeinsam mit den Kindern, wie Böden das Wachstum von Pflanzen beeinflussen und wie Pflanzen aktiv den Boden schützen.


Forscherfragen

  • Welche Pflanzen wachsen auf welchem Boden?
  • Wie sind die Böden beschaffen?


Alltagsbezüge zur Welt der Kinder
Raus in die Natur! Wie schön ist es, wenn es um uns grünt und blüht. Aber warum wächst auf dem dunklen Erdboden ganz viel, wogegen im Sandkasten fast gar keine Pflanzen zu erkennen sind? Anscheinend haben die Art des Bodens und seine Zusammensetzung einen Einfluss auf das Wachstum der Pflanzen. Wie sieht es aber für den Boden aus? Ist es für den Boden wichtig, ob Pflanzen auf ihm wachsen? Und spielt die Art der Pflanzen dabei eine Rolle?

Benötigte Materialien

  • Kressesamen
  • Bohnen- oder Erbsensamen
  • Wassersprühflasche
  • Fotokamera


Versuch: Pflanzen und Wachsen auf verschiedenen Böden

  • Mehrere Pflanzbehälter: Gläser oder Eierkarton
  • Verschiedene Substrate als “Boden”: Sand, Erde aus dem Beet, Lehm, Kies, Pflanzerde, Holzspäne, Steine, Watte, etc.


Versuch: Zusammenhalt: Boden und Pflanzen bei starkem Regen

  • 3 flache Pflanzgefäße mit einem Durchmesser von mindestens 20 cm (z.B. Blumenuntersetzer)
  • Pflanzenerde
  • Gießkanne mit Brauseaufsatz


Pflanzen wachsen auf verschiedenen Böden
Erkunden Sie gemeinsam mit den Kindern das Außengelände bzw. die Umgebung Ihrer Einrichtung. Was gibt es dort für unterschiedliche Böden und Untergründe? Die Kinder nehmen nun von diesen verschiedenen Untergründen etwas Material mit in die Einrichtung und befüllen damit jeweils ein Pflanzgefäß (Gläser oder Vertiefungen von Eierkartons). Je unterschiedlicher die Arten der Untergründe sind, desto spannender wird die Frage, ob etwas wächst oder nicht.

Nun können die Kinder die vorbereiteten Gefäße mit Kressesamen bepflanzen, mit der Wassersprühflasche befeuchten und an einen warmen und hellen Ort, wie einer Fensterbank, stellen. Achtung: Der Untergrund muss immer leicht feucht sein. Jetzt heißt es Geduld haben und genau beobachten. Lassen Sie die Kinder dabei täglich ein Foto von den Gefäßen machen, so dass sie die Veränderungen und die Unterschiede nachvollziehen und den Wachstumsverlauf vergleichen können.


Zusammenhalt: Boden und Pflanzen bei starkem Regen
Um zu erforschen, wie Pflanzen aktiv den Boden schützen können, bietet sich ein weiterer Pflanzversuch an. Dazu befüllen die Kinder drei Schalen mit Pflanzenerde. Die erste Schale bepflanzen sie großflächig mit Kressesamen, die Zweite mit Erbsen- oder Bohnensamen, mit 2 Fingerbreit Abstand zueinander. Die letzte Schale wird nicht bepflanzt.

Die Kinder setzten alle drei Schalen an einen hellen und warmen Ort (z. B. Fensterbank) und befeuchten sie regelmäßig mit Wasser, so dass die Erde immer etwas feucht ist. Nun müssen die Pflanzen wachsen. Die Erbsen bzw. Bohnen brauchen dafür etwas mehr Zeit. Der eigentliche Versuch kann stattfinden, wenn sie eine Höhe von ca. acht bis zehn Zentimeter haben. In der Zeit hat die Kresse sicher schon einen satten Pflanzenteppich gebildet.

Nehmen sie dann gemeinsam die drei Schalen nach draußen, wo es dreckig werden darf. Die Kinder suchen drei ca. gleichgroße Steine, auf die die Schalen leicht schräg gestellt werden können. Nun gießen die Kinder mit der Gießkanne mit aufgesetztem Brausekopf kräftig über alle drei Schalen. Beobachten Sie mit den Kindern genau: Was passiert mit dem Boden in den drei verschiedenen Schalen? Und wie reagieren die Pflanzen auf den großen Regenguss?


Wissenswertes für Erwachsene
Pflanzen und Böden gehören zusammen. Die Böden bieten Pflanzen zum einen wichtige Nährstoffe, die sie zum Wachsen benötigen, zum anderen auch Halt, um nicht einfach umzufallen oder weggeweht zu werden. Dabei gibt es Pflanzen, die wenige Ansprüche an den Boden haben und an vielen Standorten gut wachsen können, wie bspw. die Kresse. Dagegen gibt es auch Pflanzen, die nur unter sehr speziellen Bedingungen gedeihen können und als sogenannte Zeigerpflanzen etwas über den Boden, auf dem sie wachsen, erzählen können. So wachsen die große Brennnessel und der gewöhnliche Löwenzahn am liebsten auf stickstoffreichen Böden, während die Kuh-Schelle einen kalkhaltigen Boden bevorzugt.

Im Gegenzug geben die Pflanzen auch dem Boden Halt. Nackter unbewachsener Boden kann leicht von Wasser oder Wind weggetragen werden. Dieser als Erosion be-zeichneter Prozess führt an vielen Orten (in der Landwirtschaft, aber auch in vielen Gärten) zu großen Verlusten von fruchtbarem Boden. Die Bedeutsamkeit wird deutlich, wenn man sich vorstellt, dass es unter den hier vorkommenden Klimabedingungen ca. 100 bis 300 Jahre braucht, bis fruchtbarer Boden von einem Zentimeter Dicke entsteht. Pflanzen schützen mit ihren Wurzeln und der oberflächlichen Bedeckung den Boden optimal gegen Erosion. Begrünung von nackten Bodenflächen ist daher echter Bodenschutz.


Ideen zum Weiterforschen

  • Kann auf einer Fliese oder Watte etwas wachsen?
  • Auf welchem Untergrund wachsen Erbsen und Bohnen?
  • Welche Bodenarten gibt es noch auf der Welt?


Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ und „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Bild @ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Erdreich und Pflanzen = ein tolles Team

April 2022

Gewinner im 31. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Thüringen gekürt

Am 31. März und 1. April 2022 präsentierten 110 Nachwuchsforscher*innen ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ im Landeswettbewerb Thüringen. Bei… mehr erfahren ›

Am 31. März und 1. April 2022 präsentierten 110 Nachwuchsforscher*innen ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ im Landeswettbewerb Thüringen. Bei der Siegerehrung wurden auch zahlreiche Projekte und Thüringer Schulen mit Sonderpreisen ausgezeichnet, unter anderem von den beiden Landespaten STIFT und Jenoptik.

Unter dem Motto „Zufällig genial?“ wurde der diesjährige Landeswettbewerb erneut digital ausgetragen. Insgesamt 110 Jungforscher*innen präsentierten insgesamt 59 Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik der beiden Wettbewerbssparten Jugend forscht sowie Schüler experimentieren. Sie hatten sich zuvor in den sieben Thüringer Regionalwettbewerben qualifiziert.

Gemeinsam mit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) verantwortete die JENOPTIK AG erneut als Patenunternehmen die Organisation des Landeswettbewerbs. Vertreten wurden beide Landespaten durch Maria Koller, Personalleiterin von Jenoptik, und Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.

Siegerehrung und Sonderpreisverleihung

Bei der Siegerehrung am Nachmittag des 1. April 2022 wurden 14 Projekte als Erstplatzierte in den jeweiligen Fachgebieten und alle weiteren Preisträger geehrt (siehe beigefügte Listen). Bewertet wurden die Projekte von einer Jury, die sich aus Vertretern von Thüringer Schulen und Hochschulen, Unternehmen und Instituten zusammensetzt.

Die Gewinner des Landeswettbewerbs Jugend forscht qualifizierten sich damit für das 57. Bundesfinale vom 26. bis 29. Mai 2022 in Lübeck.

2022_Siegerliste öffentlich Schüler experimentieren

2022_Siegerliste öffentlich Jugend forscht

Moderiert wurde die per Video übertragene Siegerehrung von Daniela Schmidt, MDR Wissen, den Landeswettbewerbsleitern Rüdiger Eisenbrand (Jugend forscht) und Uta Purgahn (Schüler experimentieren).

Zusätzlich zu den Jugend forscht Auszeichnungen gab es zahlreiche Sonderpreise. So vergab die Jenoptik-Personalleiterin Maria Koller mehrere Jenoptik-Sonderpreise an folgende Jungforscher:

  • Jugend forscht: Anika Schneidewind und Helene Flohrer für das Projekt „Dysstressbewältigung mit Naturheilmitteln“ im Fachbereich Arbeitswelt (Stand 2)
  • Jugend forscht: Elisabeth Nitz für das Projekt „Es werde Licht! – und es ward Schokolade. Die *Phosphoreszenz weißer Schokolade“ im Fachbereich Chemie (Stand 11)
  • Jugend forscht: Julianna Marie Sierka für das Projekt „Quantenpunkte aus der Küche“ im Fachbereich Physik (Stand 24)

Fotos: Jürgen Scheere, Jena
Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) vergab sieben „STIFT-Schulpreise“ an besonders engagierte Schulen in Thüringen:

Grundschulen

  • Staatliche Grundschule “Marco Polo” Saalfeld, 500 €
  • Staatliche Grundschule “Schule am Rautal”, 750 €
  • Grundschule am Steigerwald, 1.000 €


Weiterführende Schulen

  • Staatliches Gymnasium „Prof. Fritz Hofmann“, 750 €
  • Staatliches Friedrichgymnasium Altenburg, 750 €
  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla, 1.000 €


Spezialgymnasium

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt, 1.000 €


Zusätzliche virtuelle Ausstellung

Um die vielen tollen Ideen der Jungforscher*innen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurden die Projekte mit Unterstützung durch die Jenaer Rooom AG in einer virtuellen Ausstellung präsentiert. Diese Ausstellung kann über den Zugang https://jugendforscht-thueringen-2022.on.expo-x.com/ noch bis zum 1. Mai 2022 besichtigt werden.

Jenoptik ist eng mit dem Wettbewerb verbunden. Bereits seit 1991 begleitet Jenoptik als Patenunternehmen das Thüringer Landesfinale „Jugend forscht“ sowie den 2012 integrierten Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“.

Die STIFT ist seit 2005 Regionalpate von „Jugend forscht“ Mittelthüringen und seit 2018 gemeinsam mit Jenoptik Pate für den Landeswettbewerb Thüringen.

 

Fotos: Rooom AG, Jena

April 2022

31. Landeswettbewerb Thüringen

Die Jenoptik AG sowie die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) als Paten für den Landeswettbewerb Jugend forscht | Schüler… mehr erfahren ›

Die Jenoptik AG sowie die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) als Paten für den Landeswettbewerb Jugend forscht | Schüler experimentieren in Thüringen laden herzlich zum Besuch der virtuellen Ausstellung sowie der Preisverleihung ein.

Der Landeswettbewerb Thüringen 2022 findet vom 31. März bis 1. April 2022 digital statt.

Aus den sieben Regionalwettbewerben in Thüringen haben sich 110 Teilnehmer*innen aus 31 Schulen mit 59 Projekten qualifiziert.

Die Bewertung der Projektarbeiten durch die Jury erfolgt am 31. März 2022. Die Preisverleihung findet am 1. April 2022 ab 16:00 Uhr digital statt. Die Sieger in der Alterssparte Jugend forscht qualifizieren sich für die Teilnahme am 57. Bundeswettbewerb vom 26. – 29. Mai 2022 in Lübeck.

Ablauf 1. April 2022

10:00 Uhr – Begrüßung durch die Landespaten und Landeswettbewerbsleiter

10:30 Uhr – Eröffnung der virtuellen Ausstellung

 

Virtuelle Ausstellung – Der Besuch ist vom 01.04. bis 01.05.2022 möglich.

 

16:00 Uhr – Preisverleihung

 

2022 Übersicht Landeswettbewerb mit Links_QR Codes (PDF)

März 2022

Robotertag in der Stadtbibliothek Nordhausen

Die Roboter*innen sind los! Wann? 09.04.2022, von 10-13 Uhr Wo? in der Bibliothek in Nordhausen, Adresse: Stadtbibliothek „Rudolf Hagelstange“, Nikolaiplatz 1, 99734… mehr erfahren ›

Die Roboter*innen sind los!

Wann? 09.04.2022, von 10-13 Uhr

Wo? in der Bibliothek in Nordhausen, Adresse: Stadtbibliothek „Rudolf Hagelstange“, Nikolaiplatz 1, 99734 Nordhausen

 

Kommt vorbei und lernt die Vielfalt der Robotik kennen. Egal, ob ihr lieber ein Labyrinth durchsteuern oder euren Namen in die Welt hinausblinken wollt, hier dürft ihr unsere liebsten Roboter einmal ausprobieren, fahren und programmieren.

Dies ist ein Angebot des Schülerforschungszentrum Nordhausen und der Stadtbibliothek Rudolf Hagelstange in Nordhausen sowie der Stadt Nordhausen.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, für Fragen steht das Schülerforschungszentrum zur Verfügung:

Schülerforschungszentrum Nordhausen
Weinberghof 4 I 99734 Nordhausen

0157 78868069

josephine.roehner@stift-thueringen.de

Mehr Informationen auch in unserem Flyer Robotertag

März 2022

Forscheridee 3 zum Tag der kleinen Forscher 2022: Herein ins Regenwurmkino!

Der Versuch im Überblick Im Frühling erwachen die Regenwürmer aus ihrem Winterschlaf und legen mit der Arbeit los: Sie produzieren tolle neue… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Im Frühling erwachen die Regenwürmer aus ihrem Winterschlaf und legen mit der Arbeit los: Sie produzieren tolle neue fruchtbare Erde und graben viele Gänge, sodass das Regenwasser gut versickern kann. Es lohnt sich, den Boden-Superhelden bei der Arbeit zuzuschauen!


Forscherfragen

  • Wo können Regenwürmer gefunden werden?
  • Wie lang werden Regenwürmer und kann die Länge gemessen werden?


Alltagsbezüge zur Welt der Kinder
Kaum ist die Sandkastensaison angebrochen, da finden sich auch schon Regenwürmer, falls mal neben dem Sandkasten gebuddelt wird. Wahrscheinlich haben alle Kinder schon einmal einen Wurm gesehen. Haben sie ihn auch angefasst oder genau betrachtet?


Benötigte Materialien

  • ein großes Glas, z. B. ein Gurkenglas
  • ein kleineres Trinkglas
  • Erde, Sand und Blätter
  • Regenwürmer oder Mistwürmer
  • ein schwarzes oder dunkles blickdichtes Tuch


Wissen über Würmer
Wenn die Kinder mit den ersten Regenwürmern im Jahr in Kontakt kommen, ist eine gute Gelegenheit, das Leben der Würmer genauer zu untersuchen. Dazu eignet sich ein “Regenwurmkino”. Bevor es losgeht, fragen Sie die Mädchen und Jungen, was sie alles über die Würmer wissen und wo sie ihnen begegnet sind. Vielleicht können Sie dazu auch schon ein Plakat über Regenwürmer malen, das nach und nach ergänzt wird.


Was schlängelt sich durch die Erde?

  • Die Kinder sammeln danach vorsichtig ein paar Regenwürmer. Stellen Sie ein Trinkglas verkehrt herum in die Mitte eines großen Gurkenglases. Auf diese Weise können sich die Regenwürmer im Gurkenglas später nicht in der Mitte verstecken und sind von außen gut sichtbar.
  • Füllen Sie zuerst eine Schicht Kieselsteine ein. Lassen Sie die Kinder dann unterschiedliche Bodenarten wie Gartenerde, Sand, Kompost oder Ackerboden schichtweise ins Gurkenglas füllen und obenauf eine Schicht frische, zerkleinerte Kompost Abfälle geben.
  • Anschließend wird die Erde vorsichtig mit Wasser besprüht, bis sie leicht feucht ist.
  • Dann werden zwei bis drei Regenwürmer hineingesetzt. Decken Sie das Glas mit einem schwarzen Tuch ab, denn Regenwürmer brauchen die Dunkelheit.
  • Achtung: Das Glas darf nicht luftdicht verschlossen werden, da die Bodentiere Sauerstoff benötigen. Zum Beobachten darf das Tuch zeitweise abgenommen werden. Schon nach wenigen Augenblicken können die Kinder sehen, wie die Regenwürmer die Erdschichten vermischen und Gänge bauen.


Vom Laub zum Kompost

  • Noch schneller verarbeiten Mistwürmer das Laub zum Kompost. Mistwürmer können im Angelladen gekauft, im Internet bestellt oder von jemandem mit einem Komposthaufen mitgebracht werden.
  • Dann kann der Versuch mit Mistwürmern und Regenwürmern gleichzeitig durchgeführt werden. Wie unterscheidet sich das Ergebnis nach einem Tag oder einer Woche? Außerdem kann der Inhalt des Glases variiert werden.
  • Was wird am schnellsten durchmischt und verdaut, wann dauert es länger?


Wissenswertes für Erwachsene
Würmer fressen pro Tag bis zur Hälfte ihres Eigengewichtes. Dabei sind sie allerdings nicht alleine. Viele minikleine Bodenorganismen helfen den Würmern bei der Verarbeitung. Regenwürmer halten sowohl Winter- als auch Sommerschlaf. Im Winter ist es ihnen zu kalt, im Sommer zu warm und trocken.
Übrigens: Wer seine Abfallmenge reduzieren möchte und gleichzeitig einen guten Dünger für den Garten braucht, kann eine einfache Wurmkiste bestellen oder auch selbst bauen. Es gibt dazu viele Anbieter, die gute Konzepte für Haushalte, Büros, aber auch Bildungseinrichtungen bereitstellen.


Ideen zum Weiterforschen

  • Wo leben Regenwürmer? Und sehen Regenwürmer in jedem Land gleich aus?
  • Warum sind die Regenwürmer gut für unsere Umwelt?
  • Haben Regenwürmer Füße?


Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ und „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Bild @ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Herein ins Regenwurmkino

März 2022

AUSSCHREIUNG „MINT-FREUNDLICHE SCHULE 2022“ UND „DIGITALE SCHULE 2022“

Auch in diesem Jahr sind alle Grundschulen sowie weiterführenden Schulen in Thüringen eingeladen, sich bis zum 31.05.2022 als “MINT-freundliche Schule” und/oder „Digitale… mehr erfahren ›

Auch in diesem Jahr sind alle Grundschulen sowie weiterführenden Schulen in Thüringen eingeladen, sich bis zum 31.05.2022 als “MINT-freundliche Schule” und/oder „Digitale Schule“ zu bewerben. Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und die Stiftung Bildung für Thüringen als Partner der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen“ unterstützen die Ausschreibung. In Thüringen ist für die Grundschulen die Teilnahme an Fortbildungen vom “Haus der kleinen Forscher” und bestenfalls eine Zertifizierung Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung. Ein Kriterium für weiterführende Schulen ist die Teilnahme am Wettbewerb “Jugend forscht/Schüler experimentieren”.

Das Signet „MINT-freundlichen Schule“
Die nachhaltige Verbesserung des MINT-Unterrichts an Schulen ist ein wichtiges Anliegen, um die Welt zu verstehen und an ihr teilhaben zu können. Dazu ehren Partnerorganisationen der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, Stiftungen, Unternehmen, Vereine und Verbände gemeinsam Schulen, die einen Schwerpunkt auf die MINT-Bildung legen. Dabei ist die Ehrung und Hervorhebung von Schulen in der Breite mit einem erkennbaren, grundlegenden MINT-Schwerpunkt notwendig und zielführend, um in Deutschland die MINT-Bildung quantitativ und qualitativ auszubauen.

Das Signet „Digitale Schule“

Auch Schulen in Deutschland stehen vor der Herausforderung der Digitalisierung. Auf Initiative von “MINT Zukunft schaffen!” haben Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft als Partner des Projekts „Digitale Schule“ einen Kriterienkatalog als Leitfaden für Schulen entwickelt. Neben einem umfassenden Nachweis der Profilbildung im Bereich Digitalisierung unterstützt das Signet die Vernetzung mit Partnerunternehmen und MINT-Botschaftern und ist eine Anerkennung für geleistete Arbeit im Bereich der digitalen Bildung.

Schulen, die die Kriterien erfüllen und ausgezeichnet werden, erhalten für drei Jahre das Siegel „MINT-freundliche Schule Thüringen“ und/oder “Digitale Schule”. Zur Erfüllung der Kriterien können die Schulen gern auf die Unterstützung beider Stiftungen zurückgreifen. Besonders herausragende „MINT-freundliche Schulen“ in Thüringen werden mit einem Preisgeld der STIFT von insgesamt 15.000 € ausgezeichnet.

Alle Informationen zum Bewerbungsprozess inklusive eines Erklärfilms “Wie wird man MINT-freundliche Schule?” sowie die dazugehörigen Bewerbungsunterlagen als „MINT freundliche Schule“ und/oder “Digitale Schule” finden Sie auf der Homepage “MINT Zukunft schaffen” (www.mintzukunftschaffen.de) sowie . Bei Youtube finden Sie einen Film

Februar 2022

Bestellstart Aktionsmaterial “Tag der kleinen Forscher” 2022

Ab sofort können sich alle pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus aktiven sowie inaktiven Kitas, Horten und Grundschulen ihr Aktionsmaterial zum Tag der… mehr erfahren ›

Ab sofort können sich alle pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus aktiven sowie inaktiven Kitas, Horten und Grundschulen ihr Aktionsmaterial zum Tag der kleinen Forscher unter https://www.tag-der-kleinen-forscher.de/mitforschen/aktionsmaterial bestellen oder direkt downloaden.

Mit den bunten Publikationen zum “Tag der kleinen Forscher” stellt die Stiftung Haus der kleinen Forscher ein vielfältiges Material bereit, das den pädagischen Fach- und Lehrkräften und den Kindern ausgiebig Anlass zum gemeinsamen Entdecken und Forschen gibt – rund um das diesjährige Motto “Geheimnisvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen”.

Der “Tag der kleinen Forscher” ist ein bundesweiter Mitmachtag für alle, die den Forschergeist von Kindern im Kita- und Grundschulalter aktiv unterstützen möchten. Alle Kitas, Horte und Grundschulen sind eingeladen, rund um den Aktionstag am 23. Juni 2022 gemeinsam zu forschen und die Welt zu entdecken.

Auch in Thüringen wird es wieder ein Forscherfest geben. Wo dieses gefeiert wird und welche spannenden Phänomene an diesem Tag unter den Füßen entdeckt werden, das wird noch nicht verraten.

Februar 2022

REGIONALSIEGER JUGEND FORSCHT/ SCHÜLER EXPERIMENTIEREN MITTELTHÜRINGEN 2022 – AUCH DIGITAL VON ERFOLG GEKRÖNT!

113 Nachwuchsforscher*innen präsentierten digital 56 Projekte | 15 Regionalsiegerprojekte gekürt Unter dem Motto „Zufällig Genial?“ präsentierten sich gestern 113 Nachwuchsforscherinnen und -forscher… mehr erfahren ›

113 Nachwuchsforscher*innen präsentierten digital 56 Projekte | 15 Regionalsiegerprojekte gekürt

Unter dem Motto „Zufällig Genial?“ präsentierten sich gestern 113 Nachwuchsforscherinnen und -forscher mit insgesamt 56 Projekten beim 27. Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelthüringen. Der unter der Patenschaft der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) stehende Wettbewerb wurde auch in diesem Jahr digital ausgerichtet. Es präsentierten sich Schülerinnen und Schüler von Schulen aus Erfurt, Kölleda, Rastenberg, Sömmerda und Weimar.

Eine 32köpfige Fachjury kürte 8 Regionalsieger-Projekte „Jugend forscht“ sowie 7 Regionalsieger-Projekte „Schüler experimentieren“. Diese haben sich mit ihrem Sieg für die Teilnahme am Landeswettbewerb Thüringen am 31. März und 1. April 2022 qualifi-ziert. Dieser wird ebenfalls digital ausgerichtet.

„Für die diesjährige Wettbewerbsrunde hatten wir uns erhofft, uns wieder persönlich in Weimar von den Forschungsprojekten begeistern lassen zu können. Leider mussten wir auch in diesem Jahr in den digitalen Raum ausweichen. Dennoch bin ich begeistert, welche faszinierenden und interessanten Projekte entstanden sind und den Juror*innen professionell digital – aus dem Klassen- oder Laborraum, dem Zuhause heraus – präsentiert wurden. Wir beglückwünschen alle Teilnehmer*innen zu der tollen Leistung und wünschen den Sieger*innen viel Erfolg beim Landeswettbewerb Thüringen Ende März.“, so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT und Regionalpate Mittelthüringen.

Die Würdigung der Preisträger fand am 23. Februar 2022 im Rahmen einer öffentlichen digitalen Preisverleihung statt.

Darüber hinaus wurden folgende Projektbetreuer*innen und Schulen für ihre Beteiligung am diesjährigen Wettbewerb mit Sonderpreisen ausgezeichnet:

Sonderpreis für engagierte Talentförderer (für eine*n Projektbetreuer*in an einer Schule für besonderes Engagement und intensive, nachhaltige Betreuung junger Talente, dotiert mit 100 €)

  • Marian Grosew, Musikgymnasium Schloss Belvedere, Weimar


Sonderpreis Einladung zum Workshop „Digitalisierung Schule und außerschulischer Lernort“

  • Marcus Heyn, Friedrich-Schiller-Gymnasium Weimar


Schulpreis des Regionalpaten STIFT (dotiert mit je 250 €) für Schulen mit einer über-durchschnittlichen Beteiligung am Wettbewerb

  • Grundschule am Steigerwald, Erfurt
  • Staatliches Gymnasium „Prof. Fritz Hofmann“, Kölleda
  • Staatliches Gymnasium “Albert Schweitzer” Erfurt


20220223_Jufo Mitte_Preisträger_öffentlich

PM Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelthüringen

 

Februar 2022

REGIONALWETTBEWERB MITTELTHÜRINGEN AM 22.02 UND 23.02.2022 – DIGITAL

Unter dem Motto „Zufällig Genial?“ präsentieren am 22. Februar 2022 113 junge Nachwuchs­forscher*innen beim 27. Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren Mittelthüringen ihre Forschungsprojekte der… mehr erfahren ›

Unter dem Motto „Zufällig Genial?“ präsentieren am 22. Februar 2022 113 junge Nachwuchs­forscher*innen beim 27. Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren Mittelthüringen ihre Forschungsprojekte der Jury. Dabei vertreten sind Schüler*innen mit ihren Projekten aus Schulen in Erfurt, Kölleda, Rastenberg, Sömmerda und Weimar. Von Elementarteilchen über Aluminiumsalze, einem Kühlschrank-Wächter und einer Sockensortiermaschine, der Untersuchung der Wasserqualität, der Entstehung von Blitzen, dem Weizenwachstum, einem Solarroboter, der Ostsee als Wärmespeicher, gebackenem Geschirr, Kunst mit Lego, der Spielsucht bis zu den Stabheuschrecken, kein Thema ist vor den Teilnehmenden sicher.

„Trotz der andauernden Pandemie freuen wir uns wieder über die große Zahl und die Qualität der eingereichten Projekte. Die Jungforscher*innen haben ein weiteres Mal sehr viel Energie, Herzblut und Leidenschaft in ihre Forschungsprojekte gesteckt. Da wird es die Fachjury am Ende nicht leicht haben, die Sieger*innen zu küren.“, so Tom Fleischhauer Regionalwettbewerbsleiter Jugend forscht/Schüler experimentieren Mittelthüringen.

Die Fachjury aus 32 Juror*innen wird aus den 56 Projekten der Jungforscher*innen die Regionalsieger ermitteln. Die Bekanntgabe der Platzierungen sowie die Verleihung der Sonderpreise erfolgt am 23. Februar 2022 um 16:00 Uhr in einer öffentlichen digitalen Preisverleihung. Die Erstplatzierten des Wettbewerbes qualifizieren sich mit ihrem Sieg für die Teilnahme am Landeswettbewerb Thüringen am 31. März und 1. April 2022, der ebenfalls in diesem Jahr digital ausgerichtet wird.

Ansprechpartner
Tom Fleischhauer
– Regionalwettbewerbsleiter Jugend forscht/Schüler experimentieren Mittelthüringen –

Februar 2022

Jugend forscht – Jetzt geht’s los!

Heute starten mit dem ersten Wettbewerb an der Hochschule Nordhausen die Regionalwettbewerbe Jugend forscht – Schüler experimentieren in Thüringen. Wir freuen uns… mehr erfahren ›

Heute starten mit dem ersten Wettbewerb an der Hochschule Nordhausen die Regionalwettbewerbe Jugend forscht – Schüler experimentieren in Thüringen. Wir freuen uns auf insgesamt 7 Wettbewerbe, bei denen 362 Mädchen und Jungen mit 176 Projekten antreten. Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Spaß und Erfolg und sind gespannt, wen wir als Sieger*in im Landeswettbewerb Ende März/Anfang April wiedersehen werden!

Februar 2022

Forscheridee 2 zum Tag der kleinen Forscher 2022: Am Anfang war der Stein

Der Versuch im Überblick Wie entsteht Boden und was meint das Wort Verwitterung? Erforschen Sie gemeinsam mit den Kindern, wie auf unterschiedliche… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Wie entsteht Boden und was meint das Wort Verwitterung? Erforschen Sie gemeinsam mit den Kindern, wie auf unterschiedliche Weise Steine zerkleinert werden können, um so die Grundlage für den Boden zu bilden.

Forscherfrage
Woraus besteht der Boden? Und was haben Steine damit zu tun?
Was bedeutet „steinharter Boden“?

Alltagsbezüge zur Welt der Kinder

  • Kinder spielen im Sandkasten, am Strand, im Wald und überall sind Steine
  • Steine haben unterschiedliche Farben und Größen, sind andersartig und haben verschiedene Härtegrade

 
Benötigte Materialien

  • verschiedene Steinarten aus der Umgebung

 

Versuch: Frostsprengung

  • Hammer
  • Alte Handtücher
  • 10 ml Spritzen
  • Wasser
  • Brotdose
  • Eisschrank

 

Versuch: Können sich Steine auflösen?

  • alte Gläser
  • Essigessenz
  • echte Kreide

 

Die Versuche

  • Sammeln Sie mit den Kindern Steine an verschiedenen Standorten. Lassen Sie die Kinder tiefer graben, um eine Vielzahl verschiedener Steinarten zu finden. Säubern Sie zusammen die Fundstücke und schauen sie sich diese gemeinsam an. Was gibt es für Steine, welche Farbe haben sie, welche Größe? Ist die Oberfläche glatt oder rau? Wo haben die Kinder den Stein gefunden?
  • Im nächsten Schritt soll die Härte der Steine überprüft werden. Steine sind in unserer Vorstellung sehr hart, aber wie hart genau und ob dies auch bei jedem der Steine gleich ist, das sollen die Kinder ausprobieren. Hierfür zerschlagen die Kinder die Steine mit einem Hammer. Damit keine Gefahr von absplitternden Teilen ausgeht, wird der Stein zuerst auf eine harte Unterlage gelegt, dann mit einem Handtuch bedeckt und erst danach mit dem Hammer bearbeitet. Hat sich der Stein verändert? Und wenn ja, wie genau? Ist er zerbröselt oder zersplittert? Wie viel Kraft mussten die Kinder dafür aufwenden? Besprechen Sie gemeinsam die Erfahrungen und überlegen Sie, wie in der Natur Gestein zu kleineren Steinen werden könnte.
  • Eine Art der Verwitterung ist die Frostsprengung. Sie stellt eine Form der physikalischen Verwitterung dar. Nehmen Sie kleine, weiche und poröse Steine und legen Sie diese zum “Vollsaugen” einen Tag lang in Wasser. Am folgenden Tag setzen die Kinder diese Steine in eine gefrierfeste Dose (z. B. Brotdose) um und stellen diese in den Eisschrank. Zudem können sie eine 10 ml Spritze mit 5 ml Wasser befüllen und ebenfalls in den Eisschrank geben. Überlegen Sie mit den Kindern, was in dem Eisschrank mit den Steinen und der Spritze passieren wird. Nach einem Tag Warten wird alles aus dem Eisschrank entnommen. Was ist passiert? Hat sich die Spritze verändert? Und wie sehen die Steine aus? Sind die Erwartungen der Kinder eingetroffen? Für einen besseren Vergleich ist es hilfreich, die Steine und die Spritze vor dem Einfrieren zu fotografieren, sodass die Unterschiede noch eindrücklicher werden.
  • Bei der chemischen Verwitterung werden durch chemische Prozesse einzelne Bestandteile aus Steinen herausgelöst. Dies kann durch Säuren geschehen, aber oft genügt bereits Wasser allein, um Gesteinsanteile auszuwaschen. Dies ist die sogenannte Lösungsverwitterung. Nutzen Sie mit den Kindern die gesammelten Steine, Gips aus dem Pflanzenversuch und echte Kreide. Von jeder Stein- bzw. Kreideart werden drei Stücke benötigt. Zuerst wiegen die Kinder die einzelnen Steine jeweils mit einer Küchenwaage ab und schreiben das Gewicht auf. Danach bereiten sie für jede Steinart je zwei Gläser vor: eins mit Leitungswasser, das andere mit Essigessenz.
  • Achtung: Da Essigessenz die Haut angreift, sollten die Kinder die Steine nur mit Handschuhen bzw. Löffeln bewegen. Lassen Sie die Steine für ein paar Tage im Wasser bzw. in der Essigessenz stehen und beobachten Sie mit den Kindern, was passiert. Entnehmen Sie die Steine dann vorsichtig mit einem Löffel, trocknen sie ab und legen sie sie auf die Waage. Was ist passiert? Hat sich das Aussehen bzw. das Gewicht der Steine verändert? Was könnte der Grund sein? Manche Gesteinsarten werden durch Säuren stärker angegriffen als andere. Sichtbar wird das oft an alten Gebäuden, wie z. B. dem Kölner Dom, dessen Sandstein und Muschelkalk vom “sauren Regen” über die Jahrhunderte angefressen wurde und der dementsprechend öfter restauriert werden muss.

 

Wissenswertes für Erwachsene
Verwitterung stellt die Grundlage der Bodenbildung dar. Bei der physikalischen Verwitterung wird das Gestein durch verschiedene Kräfte mechanisch zerstört. Die chemische Verwitterung bewirkt, dass sich Komponenten der Gesteine chemisch verändern oder herausgelöst werden und so den Zerfall in kleinere Bestandteile bewirken. Das Zusammenwirken dieser Verwitterungsformen bewirkt die Zerkleinerung des Gesteins und führt auf folgende Weise zur Entstehung von Boden: Das ursprünglich feste Gestein bekommt durch klimatische Witterungseinflüsse, wie Frost, Hitze und Niederschläge, kleine Risse. In diese setzen sich dann Pflanzen, deren Wurzeln das Gestein weiter zerkleinern. Kleinere Steine werden durch Gletscher, Wasser und Wind weitergetragen. Auf ihrem Weg reiben sich die Gesteinsteile am Untergrund und werden dadurch auf ihrer Reise immer kleiner, bis sie zu Sandkörnchen und sogar kleinsten Tonteilchen werden. Sie bilden den Boden und haben, je nach Ausgangsgestein, eine andere Färbung, die sich beim tiefen Graben als sogenannte Bodenhorizonte zeigen. Wie schnell sich der Boden bildet hängt von all diesen verschiedenen Faktoren ab. Man kann aber davon ausgehen, dass es Jahrhunderte bis Jahrtausende dauert, bis ein Meter Boden entstanden ist.

Ideen zum Weiterforschen

  • Was fällt den Kindern noch ein, wie sich die verschiedenen Steine untersuchen lassen?
  • Wie schwer sind Steine? Und welche Farbe haben die Steine?
  • Woher (z. B. Land, Kontinent) kommen die Steine?

Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ und „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Am Anfang war der Stein

Bild @ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Februar 2022

Künstler trifft MINT

Zusammen mit der Stadt- und Kreisbibliothek “Heinrich Heine”, Schmalkalden und dem Künstler Maxim Simonenko  starten wir in den Winterferien einen Comicworkshop zum… mehr erfahren ›

Zusammen mit der Stadt- und Kreisbibliothek “Heinrich Heine”, Schmalkalden und dem Künstler Maxim Simonenko  starten wir in den Winterferien einen Comicworkshop zum Thema Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz. Werdet zu eurem eigenen Comic Helden und erforscht mit Luise vom Schülerforschungszentrum Schmalkalden, mit welchen Superkräften ihr für Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit eintreten könnt!

Termin: 14. bis 18. Februar 2022, täglich 10 bis 14 Uhr

Altersklasse: offen

Anmeldung: zunächst formlos per Mail dann senden wir dir die vollständige Anmeldung zu

Februar 2022

Forscheridee 1 zum Tag der kleinen Forscher 2022 – Was steckt denn da im Boden?

Der Versuch im Überblick Jeden Tag machen wir uns auf den Weg, um unsere Umgebung zu entdecken und zu erforschen. Dabei bewegen… mehr erfahren ›

Der Versuch im Überblick
Jeden Tag machen wir uns auf den Weg, um unsere Umgebung zu entdecken und zu erforschen. Dabei bewegen wir uns mit unseren Füßen auf verschiedenen Untergründen und wissen oft nicht viel über diese.


Forscherfrage
Doch was befindet sich eigentlich genau unter unseren Füßen?


Alltagsbezüge zur Welt der Kinder

  • Kinder sind dem Boden näher als Erwachsene und buddeln, beobachten, schliddern und bauen: Viele interessieren sich für den Erdboden
  • Der Boden ist nicht überall gleich, geschaufelte Löcher fallen wieder zu, die Bodenfarben unterscheiden sich


Benötigte Materialien

  • Eimer oder Behälter mit Boden von unterschiedlichen Orten, z. B. dem Sand-kasten, einem Blumenbeet, dem Wald oder einer Baustelle (ca. 5 Liter pro Probe)
  • Schaufeln und Siebe
  • Eimer und Schüsseln
  • Messbecher und Küchenwage
  • Glasbehälter
  • Lineal oder Maßband
  • Lupe
  • Papier und Stifte


Der Versuch

  • Bringen Sie für Ihre Bodenuntersuchung Erdboden von unterschiedlichen Orten mit von einem gemeinsamen Ausflug oder zu Hause). Wichtig ist, dass jede Probe groß genug ist, um sie untersuchen zu können (ca. 5 Liter pro Probe). Bei schönem Wetter können Sie das Ganze auch auf einem Ausflug stattfinden lassen. Dann benötigen Sie keine Probe und nehmen Ihr Untersuchen vor Ort vor (sozusagen “im Feld”).
  • Um die Probe gut untersuchen zu können, müssen alle größeren Stücke (z. B. Steine, Stöckchen) entfernt werden. Klumpen können mit einem Mörser zerkleinert werden. Jeder Boden bekommt einen Steckbrief, der gefüllt wird, z. B. mit Fotos und Zeichnungen, bei älteren Kindern auch mit Beschreibungen.
  • Sehen: Schauen Sie sich gemeinsam die verschiedenen Böden an: Wie beschreiben die Kinder ihre Farben? Sind sie dunkel oder hell, mehrfarbig oder einfarbig? Welche einzelnen Bestandteile können die Kinder sehen und was können die Kinder noch unterscheiden? Die Kinder können Farben und die Struktur auf den Steckbrief malen.
  • Riechen: Riechen die Böden ähnlich oder sehr unterschiedlich? Wie kann der Geruch beschrieben oder dargestellt werden?
  • Tasten: Wie fühlt sich der Boden an? Klebt er beim Zerreiben an den Händen oder rieselt alles zwischen den Fingern durch? Wie kann der Boden geformt werden?
  • Hören: Welche Geräusche macht der Boden, wenn der dieser zwischen den Fingern zerrieben wird?
  • Schlämmerprobe: Um unterschiedliche Bestandteile einzelner Böden sichtbar zu machen, müssen Glasbehälter halb mit einer Sorte Boden befüllt und mit Wasser aufgefüllt werden. Dann rühren die Kinder die Proben bzw. schütteln sie, wenn sie sich in gut verschließbaren Behältern befinden (Schraubgläser sind gut geeignet). Anschließend brauchen die einzelnen Bestandteile etwa eine halbe Stunde Zeit, um sich abzusetzen. In dieser Zeit können die Kinder beobachten, wie unterschiedlich sich die einzelnen Schichten absetzen oder aufschwimmen. Wichtig ist, dass sie die Gläser dabei nicht bewegen. Wie sieht nach einer halben Stunde die Schicht ganz unten aus und wie hoch ist sie bei welcher Probe? Welche unterschiedlichen Schichten können identifiziert werden? Ändert sich das, wenn die Behälter noch länger stehen bleiben?


Wissenswertes für Erwachsene
Der Erdboden setzt sich zusammen aus Teilchen unterschiedlicher Korngröße. Ton ist am Feinsten, dann folgt der Schluff und am Gröbsten ist der Sand. Außerdem enthält vor allem die obere Schicht eine Menge unzersetztes organisches Material. Entsprech-end der unterschiedlichen Zusammensetzung des Bodens, verhält sich dieser bei den Untersuchungen auch verschieden. Das organische Material lässt sich schlecht sieben, der Sand ist heller und ein Liter lehmiger Boden schwerer als ein sandiger.
Diese Untersuchungen machen auch professionelle Bodenforscherinnen und -forscher, z. B. wenn sie wissen wollen, ob der Boden für den Anbau bestimmter Feldfrüchte geeignet ist.


Ideen zum Weiterforschen

  • Was fällt den Kindern noch ein, wie sich die verschiedenen Böden untersuchen lassen?
  • Wiegt jeder Liter Boden gleich viel?
  • Kann jeder Boden gleich gut durchsiebt werden? Welche Teile bleiben im Sieb hängen und welche fallen hindurch?


Die Termine für die Fortbildungen „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ und „Konsum umdenken – entdecken, spiele, selber machen“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

Was steckt da im Boden?

Bild: @ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Januar 2022

Newsletter I Januar 2022

Mit dem Versand des neuen Newsletters an alle Kitas, Horte und Grundschulen in Thüringen starten wir in das neue Fortbildungsjahr 2022. Gemeinsam… mehr erfahren ›

Mit dem Versand des neuen Newsletters an alle Kitas, Horte und Grundschulen in Thüringen starten wir in das neue Fortbildungsjahr 2022. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir in unseren Online- sowie den Präsenz-Fortbildungen rund um die Themen MINT für eine nachhaltige Entwicklung spannende Phänomene entdecken und Ihren Forscherfragen auf den Grund gehen.

Der neue Newsletter “Thüringen – Land der kleinen Forscher” steht Ihnen hier zum Download bereit und wird Ihnen ebenso per Mail zugehen.

Aus dem Inhalt:

  • Rückblick Tag der kleinen Forscher auf der BUGA
  • Ausblick auf den Tag der kleinen Forscher 2022 zum Thema “Geheimnissvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen”
  • Hinweis auf die Fortbildungen in der Vorberitungswoche 2022
  • Vorstellung der Online-Fortbildung „Ideenwerkstatt – Nachhaltigkeit in der eigenen Einrichtung leben“ und eiens passenden Praxisbeispiels“


Newsletter I Januar 2022

Dezember 2021

Chemie im Advent – Baumschmuck nach Chemiker Art

Bitte beachten: Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Zuschauer*innen, das gezeigte Experiment wurde von einer ausgebildeten Fachkraft durchgeführt, welche im Umgang, der Verarbeitung… mehr erfahren ›

Bitte beachten: Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Zuschauer*innen, das gezeigte Experiment wurde von einer ausgebildeten Fachkraft durchgeführt, welche im Umgang, der Verarbeitung und Entsorgung der Chemikalien und über die örtlichen und materiellen Gegebenheiten verfügt, die Experimente sicher durchzuführen. Wir möchten Euch bitten, die gezeigten Experimente nicht zuhause durchzuführen. Ihr seid herzlich eingeladen die vorgeschlagenen Heim-Experimente mit Anleitung und unter Aufsicht zuhause auszuprobieren.

In der Adventszeit hat das Schülerforschungszentrum Nordhausen eine Reihe an chemischen Experimentiervideos für euch vorbereitet. Es gibt regelmäßig ein Videoexperiment zum Staunen vor dem Bildschirm und eine Anleitung für ein weiteres Experiment zuhause. Dies ist das erste Video der Reihe “Chemie im Advent”. In dieser Reihe kannst du den Experten aus den SFZn über die Schulter schauen und staunen!

Bald ist es so weit: Der Tannenbaum wird geschmückt. Der wohl beliebteste Baumschmuck sind wohl die bunten Weihnachtskugeln in allen Farben und Größen… Heute zeigen wir euch, wie die ersten versilberten Kugeln hergestellt wurden und in unserer Anleitung für Zuhause erfahrt ihr, wie ihr euren eigenen kristallinen Baumschmuck züchten könnt.

Youtube-Video zum dritten Experiment

Anleitung zum dritten Heimexperiment

Bevor du loslegst, frage deine Eltern oder Erziehungsberechtigten, ob du das Heim-Expereiment durchführen darfst. Tipp von unserer Chemie-Expertin: gemeinsam macht Experimentieren gleich doppelt Spaß – frag’ doch deine Großeltern, Geschwister oder Freunde!

Dezember 2021

Online-Scratchkurs “Abenteuer mit Scratch für Einsteiger”

Am 02. März startet unser nächster Scratch-Onlinekurs für Einsteiger. Mit Scratch können junge Programmierer*innen Spiele und Animationen selber programmieren. Im Einsteigerkurs zeigen… mehr erfahren ›

Am 02. März startet unser nächster Scratch-Onlinekurs für Einsteiger. Mit Scratch können junge Programmierer*innen Spiele und Animationen selber programmieren. Im Einsteigerkurs zeigen wir Euch, wie das geht, und entwickeln jede Woche ein Projekt.

Kursinformationen

Der Einsteigerkurs findet online statt und richtet sich an junge Programmierer*innen von 10 bis 14 Jahren. Er beginnt am 02.03.2021 und findet wöchentlich mittwochs von 15:00 bis 16:00 Uhr statt. Zur Teilnahme werden keine besonderen Vorkenntnisse benötigt, aber ein Computer oder Laptop mit Lautsprecher, Mikrofon und Webkamera sowie eine stabile Internetverbindung. Wir nutzen für den Kurs die Plattform BigBlueButton.

Anmeldung

Anmelden kann man sich bis zum 25. Februar (nach Rücksprache auch später) per E-Mail an sfz-rudolstadt@jungforscher-thueringen.de mit dem ausgefüllten Anmeldebogen und der unterschriebenen Datenschutzerklärung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 12 Teilnehmer*innen.

Die Anmeldebestätigung und alle nötigen Informationen schicken wir rechtzeitig zu. Wir freuen uns auf das gemeinsame Programmieren und Ausprobieren!

Alle Informationen findet Ihr auch auf unserem Flyer für den Scratch-Einsteigerkurs.

Januar 2022

Chemie im Advent – Weihnachtsleckereien mal anders

In der Adventszeit hat das Schülerforschungszentrum Nordhausen eine Reihe an chemischen Experimentiervideos für euch vorbereitet. Es gibt regelmäßig ein Videoexperiment zum Staunen… mehr erfahren ›

In der Adventszeit hat das Schülerforschungszentrum Nordhausen eine Reihe an chemischen Experimentiervideos für euch vorbereitet. Es gibt regelmäßig ein Videoexperiment zum Staunen vor dem Bildschirm und eine Anleitung für ein weiteres Experiment zuhause. Dies ist das zweite Video der Reihe “Chemie im Advent”. In dieser Reihe kannst du den Experten aus den SFZn über die Schulter schauen und staunen!

Wer kennt es nicht? Der Advent ist die Zeit der Leckereien! Neben den zahlreichen weihnachtlichen Aromen wie Zimt oder Anis finden wir die Chemie auch in weiteren klassischen Süßigkeiten: Wir zeigen euch dieses Mal, wieviel Energie in leckeren Gummibärchen steckt!

Zuhause könnt ihr außerdem die Farbmagie des Rotkohls erforschen – und aus den Resten am besten ein leckeres Adventsmahl kochen.

Youtube-Video zum zweiten Experimentiervideo

pdf-Anleitung zum zweiten Heim-Experiment

Bevor du loslegst, frage deine Eltern oder Erziehungsberechtigten, ob du das Heim-Expereiment durchführen darfst. Tipp von unserer Chemie-Expertin: gemeinsam macht Experimentieren gleich doppelt Spaß – frag’ doch deine Großeltern, Geschwister oder Freunde!

Dezember 2021

Anmeldezahlen für Jugend forscht/Schüler experimentieren 2022 stehen fest: 8.527 Anmeldungen für die 57. Wettbewerbsrunde

Mädchenanteil bei den Anmeldungen mit neuem Rekord/Trotz andauernder Coronapandemie bundesweit nur geringer Rückgang der Beteiligung Trotz der andauernden Coronapandemie gibt es bei… mehr erfahren ›

Mädchenanteil bei den Anmeldungen mit neuem Rekord/Trotz andauernder Coronapandemie bundesweit nur geringer Rückgang der Beteiligung

Trotz der andauernden Coronapandemie gibt es bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb 2022 bundesweit einen nur geringen Rückgang bei der Beteiligung um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt haben sich 8 527 Jungforscherinnen und Jungforscher für die 57. Wettbewerbsrunde angemeldet. Zugleich erreicht der Mädchenanteil bei den Anmeldungen mit 40,5 Prozent den höchsten Wert in der Jugend forscht Geschichte. Im vergangenen Jahr hatte der Anteil der Jungforscherinnen noch bei 39,6 Prozent gelegen.

„Wir freuen uns, dass trotz anhaltender Coronapandemie so viele Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher in der 57. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht/Schüler experimentieren an den Start gehen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Ein großer Dank gilt den Projektbetreuerinnen und Projektbetreuern. Durch ihren herausragenden Einsatz erhalten die Teilnehmenden auch in dieser Runde die Unterstützung, die sie für die erfolgreiche Erarbeitung ihrer Projekte benötigen. Ebenso danken wir den zahlreichen Partnern in unserem Netzwerk, die die Durchführung der Wettbewerbe erneut auch unter Pandemiebedingungen ermöglichen. Aufgrund des ungebrochenen Engagements von Wettbewerbsleitungen und Paten können die Veranstaltungen auch im kommenden Jahr bundesweit stattfinden – ggf. in reduzierter Form oder als reine Online-Wettbewerbe.“

Mit großer Freude haben die Landeswettbewerbsleiter Rüdiger Eisenbrand und Dr. Uta Purgahn die diesjährigen Anmeldezahlen für Jugend forscht aufgenommen: “Wie bundesweit sind diese auch in Thüringen leicht gesunken, doch wir sind überaus stolz auf das starke Jugend forscht-Netzwerk und die Thüringer Schüler*innen, die den widrigen Umständen zum Trotz nicht nur “zufällig genial” sich mit Zukunftsideen befasst haben und der Sache treu bleiben. Und wenn sich doch in den kommenden Wochen Hürden türmen, so darf gern bei den Wettbewerbsleiter*innen angefragt werden”, sagt Uta Purgahn. “Dank starker Paten und der Unterstützung durch engagierte Betreuungslehrer*innen und Mitarbeiter*innen der Schülerforschungszentren Thüringens werden die Projekte auf der Zielgeraden eine gute Begleitung finden.”

Ein Grund für den Rückgang der Anmeldungen ist, dass viele MINT-Lehrkräfte nach der Rückkehr zum Präsenzunterricht insbesondere gefordert sind, die pandemiebedingten Lernrückstände gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern aufzuholen. Infolge der dadurch erhöhten Arbeitsbelastung fehlen oftmals die erforderlichen Kapazitäten für die Betreuung von Wettbewerbsprojekten. Schülerinnen und Schüler sind ihrerseits mit der Herausforderung konfrontiert, dass sie aktuell über zu wenig Zeit für Aktivitäten außerhalb des Unterrichts verfügen und so eine Wettbewerbsteilnahme oftmals nicht möglich ist.

Bei den Forschungsprojekten verzeichnet der Wettbewerb in der aktuellen Runde 4 788 angemeldete Arbeiten. Das ist ein Rückgang um 6,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Favoriten unter den Fachgebieten sind 2022 die Biologie mit 25,4 Prozent, die Technik mit 18,2 Prozent und die Chemie mit 17,5 Prozent aller angemeldeten Jungforscherinnen und Jungforscher. Es folgen die Fachgebiete Physik mit 13,3 Prozent, Arbeitswelt mit 12,0 Prozent, Mathematik/Informatik mit 8,2 Prozent sowie Geo- und Raumwissenschaften mit 5,4 Prozent.

Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten ab Anfang Februar 2022 zunächst bei einem Regionalwettbewerb in der Nähe ihres Heimatortes an. Dort präsentieren sie ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das 57. Bundesfinale vom 26. bis 29. Mai 2022 in Lübeck – gemeinsam ausgerichtet vom Forschungsforum Schleswig-Holstein e. V. als Bundespate und von der Stiftung Jugend forscht e. V.

Eine ausführliche Statistik gibt es unter www.jugend-forscht.de/stiftung-jugend-forscht-e-v/historie/statistiken-ab-1966.html.

Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V. | www.jugend-forscht.de

Dezember 2021

Forscheralltag an der MINT-freundlichen Schule in Erfurt

Kinder zum Forschen, Entdecken und Nachfragen anregen, das ist das große Ziel der Staatlichen Grundschule “Am Steigerwald” Erfurt im Unterricht. In den… mehr erfahren ›

Kinder zum Forschen, Entdecken und Nachfragen anregen, das ist das große Ziel der Staatlichen Grundschule “Am Steigerwald” Erfurt im Unterricht. In den verschiedenen Lernbereichen versuchen sie dieses täglich. Ganz besonders spannend ist das Forschen jedoch in den Naturwissenschaften. Dafür hat sich die Schule in den letzten Jahren einen eigenen Raum geschaffen, der für alle Themen die nötigen Materialien bereithält. So können die Schüler*innen zu Themen wie Schall, Wasser, Luft, Magnetismus, Feuer, Stoffen sowie Elektrizität forschen und experimentieren. Denn in dem Forscheraum finden sie ein kleines Labor mit Mikroskopen und allen wichtigen Utensilien, um der Natur auf die Spur zu gehen.

Was jedoch bis jetzt noch im Raum fehlte war ein Präsentationstresen mit gut organisierten Staumöglichkeiten und Geräten wie eine Herdplatte sowie eine Kühl- und Gefriermöglichkeit. Lange hat die Grundschule “Am Steigerwald” darauf hin gespart. Mit den MINT- Preisgeldern und der Unterstützung des Schulfördervereines konnte das kleine Schülerlabor mit dem letzten fehlenden Baustein: der Experimentierküche vervollkommnet werden.

Im Rahmen des Experimentiertags im September 2021 wurde das Schülerlabor eingeweiht und in den letzten Wochen von allen Schüler*innen innerhalb des HSK-Unterrichtes regelmäßig ausgetestet. Das gesamte Kollegium der Schule und vor allem die Schüler*innen sind glücklich über einen Raum, der dazu einlädt, Schubladen zu öffnen, spannende Dinge auszupacken, Materialien auszuprobieren und mit neuem Wissen gestärkt in den Tag zu gehen.

Quelle: Nicole Teuber, Grundschule “Am Steigerwald” Erfurt

November 2021