Bundespräsident Steinmeier ehrt die Jugend forscht Bundessieger 2019 Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Chemnitz ausgezeichnet

Thüringer Teilnehmer erfolgreich beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019

Die Siegerinnen und Sieger des 54. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht stehen fest. Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler wurden heute in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Reimund Neugebauer in der Messe Chemnitz ausgezeichnet. Das diesjährige Bundesfinale, an dem 190 junge MINT-Talente mit 111 innovativen Forschungsprojekten – darunter 18 Teilnehmer mit 8 Projekten aus Thüringen – teilnahmen, wurde gemeinsam ausgerichtet vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU als Bundespateninstitution und der Stiftung Jugend forscht e. V. Premiumpartner des Bundeswettbewerbs 2019 war die Siemens AG. Als Unterstützer engagierten sich insbesondere der Freistaat Sachsen, die Stadt Chemnitz und die Volkswagen AG.

Die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren 8 Projekten konnten den Preis der Bundesbildungsministerin für die beste interdisziplinäre Arbeit (Bundessieg) sowie vier Sonderpreise nach Thüringen holen.

Milena Wiegand (18), Max Asenow (18) und Tina Munkewitz (18) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt stellten dem Bundespräsidenten ihr Projekt „EIWEISSE, DIE LEUCHTEN | Textmarker für Proteine – Synthese neuer Thiazolderivate für die Fluoreszenzmikroskopie“ vor. Die drei synthetisierten zwei neue Fluoreszenzfarbstoffe. Mit diesen färbten sie Bakterien, Krebszellen sowie pflanzliche Proben und konnten unter dem Mikroskop sehen, dass unterschiedliche Eiweißstoffe blau markiert wurden. Bundessiegerin im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Tara Moghiseh (17) aus Rheinland-Pfalz. Sie nutzte künstliche Intelligenz, um die verschiedenen Typen weißer Blutkörperchen etwa von Leukämiekranken automatisch identifizieren zu können. Ihr Leukozythenklassifikator erreicht eine Genauigkeit von rund 98 Prozent. Darüber hinaus erhielen die Teilnehmer den Preis für die Verknüpfung von Theorie mit chemischer Praxis der Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V., dotiert mit 1.000 €.

Thüringer Teilnehmer beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019

Quelle Fotos Teilnehmer: Stiftung Jugend forscht e. V.

19. Mai 2019