BUNDESFINALE JUGEND FORSCHT 2021: 17 Thüringer Teilnehmer*innen aus Erfurt, Jena, Ilmenau, Greiz und Altenburg nehmen am digitalen Wettbewerb vom 26.-30.05.2021 teil

Unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ startet am Mittwoch, 26. Mai der 56. Bundeswettbewerb Jugend forscht 2021 als digitale Veranstaltung aus Baden-Württemberg. Vom 26. bis 30.05.2021 messen sich die besten Jungforscher*innen bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb.

Für Thüringen gehen 8 Teams mit 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Start. Sie hatten sich im März beim Thüringer Landeswettbewerb in Jena qualifiziert. Eine Übersicht der Teilnehmer*innen mit ihren Projekten finden Sie unten.

Die STIFT hat die Projekte seit den Regionalwettbewerben begleitet. Im Rahmen eines Landessieger-Coachings erfolgte mit Unterstützung von Coaches aus den Bereichen Forschung, Unternehmen und Journalismus eine intensive Vorbereitung auf die Teilnahme am Bundeswettbewerb. „Die Jungforscherinnen und Jungforscher haben nicht nur spannende Projekte, sondern treten auch gut vorbereitet und als großartiges Team zum Bundeswettbewerb an. Wir wünschen unserem Thüringer Team viel Erfolg!“, so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.

Ablauf Bundeswettbewerb:

  • Samstag, 29. Mai | 14:00 – 17:00 Uhr: Live-Präsentation der Projekte in der virtuellen Wettbewerbsausstellung: Treffen Sie die Jungforscher*innen an ihren Ausstellungsständen. Hinweis: Vor dem Zugang zur Live-Präsentation ist eine Akkreditierung mit Namen und E-Mail-Adresse nötig. Diese ist ab 25. Mai im Ausstellungsbereich auf der Online-Plattform möglich.
  • Samstag, 29. Mai | 19:00 Uhr: Online-Sonderpreisverleihung: Verleihung zahlreicher Geld- und Sachpreise wie Praktika und Studienreisen für besondere Forschungsleistungen der Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer.
  • Sonntag, 30. Mai | 11:00 – 13:00 Uhr: Online-Siegerehrung: Bekanntgabe der Bundessiegerinnen und Bundessieger sowie Platzierten durch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und weitere Ehrengäste.


Die Links zur virtuellen Ausstellung und den Live-Streams stehen ab dem 25.05. auf der Online-Plattform https://jufo-buwe.experimenta.science/ zur Verfügung.

Thüringer Teilnehmer*innen Bundeswettbewerb Jugend forscht 2021

Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt:

  • Celina Stitz (18), Donata Henkel (18) und Theressa Weber (17) (Fachgebiet Arbeitswelt) qualifizierten sich mit ihrem Projekt „Sei mal ganz, Ohr!“ – Bioprin-ting einer Ohrmuschel“. Sie untersuchten, inwiefern die Technologie des 3D-Biodrucks für das Tissue Engineering von Knorpelgewebe der menschlichen Ohrmuschel anwendbar ist.
  • Elisabeth Nitz (15) – die jüngste Teilnehmerin aus Thüringen – startet im Fach-gebiet Biologie und beschäftigt sich seit 2019 mit fluoreszierenden Flechten. Ihr Forschungsprojekt heißt „UV oder Blau“ die Lichtabhängigkeit der Parietinbil-dung bei Xanthoria parietina“.
  • Im Fachgebiet Chemie suchten Clara Buchwald (18), Dorothea Thomas (18) und Bastian Preuk (18) in ihrer Arbeit nach Alternativen zu Kunststoffen, die für unsere Gesellschaft ein immer mehr wachsendes Umweltproblem darstellen. Durch Ihre Forschung „Gewinnung von Polyhydroxyalkanoaten aus Bakterien Cupriavidus necator“ stellten Sie damit eine biologische Alternative zu unseren heutigen Alltagskunstoffen dar.


Goetheschule Ilmenau:

  • Samira Mia Trommer (17) wurde Landessiegerin für das beste Interdisziplinäre Projekt ausgezeichnet. Sie startet mit dem Projekt „Konstruktion des Antriebs-stranges eines Rovers basierend auf dem Tensegrity-Prinzip“. Ziel ihrer Arbeit war es, einen Tensegrity (stabiles Stabwerk) zu entwickeln, welcher sich, moto-risch angesteuert, einfach fortbewegen kann.


Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz:

  • Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften forschten Emmily Grunert (18) und Konrad Thiel (18) in ihrem Projekt „Die Parallaxe ist die Königsklasse“ in der Unendlichkeit des Universums und stießen in ihrem Projekt teilweise an die Grenzen der Machbarkeit.
  • Felix Reißmann (18), Niklas Geißler (18) und Moritz Schaub (18) stellen ihre „Entwicklung eines Fahrzeugmodells auf der Grundlage des autonomen Fah-rens“ (Fachbereich Technik) vor. Im Rahmen ihres Forschungsprojektes konstru-ierten die Jungforscher ein Automodell, welches auf einer Teststrecke autonom fahren kann.


Carl-Zeiss-Gymnasium Jena:

  • Sarah Sophie Pohl (19) präsentiert im Fachgebiet Mathematik und Informatik ihr Projekt „Menge der einfach nicht konvexen Tangrampolygone“.


Staatliches Friedrichgymnasium Altenburg:

  • Lilly Schuster (18), Malte Reinstein (18), Johanna Rackete (18) fragten sich, ob die in Glasfasern integrierten optischen Sensoren für die Anwendung in intel-ligenten Prothesen geeignet sind. In ihrem Projekt „Faser-Bragg-Gitter und deren Potential zur Anwendung im Bereich der Neuroprothesen“ (Fachgebiet Physik) führten sie zahlreiche Experimente zu dessen Materialeigenschaft und Funktio-nalität durch.


Präsentationen der Projekte finden Sie auf YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PL0J6scp32AnEtKoEgq09rZrg715rL5CZ0

Ansprechpartner:
Dr. Sven Günther,
Vorstand
Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
0361 78923-50 | 0175 9305248 | guenther@stift-thueringen.de

Hintergrund STIFT/Jugend forscht:

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) fördert seit ihrer Gründung 1993 selbstlos Wissenschaft, Forschung und Technologie. Als gemeinnützige, unabhängige Institution unterstützt sie Thüringer Akteure in Bildung, Forschung, Entwicklung, Innovation und Unternehmertum – von der kindlichen Neugier bis zum brillanten Forschergeist, von der innovativen Geschäftsidee bis zum erfolgreichen Technologieunternehmen.

Um das Interesse und Talent für MINT*-Fächer (*Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu fördern, engagiert sich das Jungforscher-Netzwerk der STIFT bereits in Kindergärten und Grundschulen. An Interessierte und Begabte der höheren Klassenstufen richten sich anspruchsvolle Angebote in den Schülerforschungszentren sowie die „Jugend-forscht-Wettbewerbe“.

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester MINT-Nachwuchswettbewerb. Schüler ab der 4. Klasse treten in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ an; die 15- bis 21-Jährigen starten in der Sparte „Jugend forscht“. Die Wettbewerbe gibt es auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Die Alterssparte Schüler experimentieren endet auf Regional- bzw. Landesebene. In Thüringen gibt es sieben Regionalwettbewerbe sowie einen Landeswettbewerb.

Die STIFT fungiert als erste Anlaufstelle für Jungforscher*innen und Partner in Thüringen und als Koordinierungsstelle für alle Thüringer Regionalwettbewerbe, unterstützt diese und sorgt für gemeinsame Austausch- und kickoff-Angebote. Seit 2005 ist die STIFT Patenunternehmen für den Regionalwettbewerb Mittelthüringen und übernimmt in diesem Zusammenhang die Organisation und Finanzierung des Wettbewerbes auf regionaler Ebene. Seit 2018 ist die STIFT gemeinsam mit der Jenoptik AG Pate für den Thüringer Landeswettbewerb.

Über den eigentlichen Wettbewerb hinaus hält die STIFT vielfältige Unterstützungsangebote für Jungforscherinnen und Jungforscher sowie für Betreuungslehrerinnen und Betreuungslehrer bereit. Neben Geld- und Sachpreisen erhalten die Sieger zudem weitere wertvolle Unterstützungen, um sich auf die nächste Wettbewerbsstufe vorzubereiten. Seit 2011 bietet die STIFT mit dem JungForscherCamp ein Coaching zur Vorbereitung auf den Bundeswettbewerb an. Im Rahmen von Einzelcoachings – unterstützt durch Forschungs- und Unternehmenspaten, Kommunikationsextert*innen sowie Alumni – werden die Jungforscher*innen intensiv auf ihre Teilnahme am Bundeswettbewerb vorbereitet.

20210519_PM Jugend forscht Bundeswettbewerb 2021

19. Mai 2021