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Mit frischem Wind in den Segeln: Verleihung des Jugend forscht Projektbetreuerpreises 2017

Als Projektbetreuer von „Jugend forscht“ weht einem oftmals der Wind frisch ins Gesicht und die Haare stehen zu Berge ob der Hindernisse,… mehr erfahren ›

Als Projektbetreuer von „Jugend forscht“ weht einem oftmals der Wind frisch ins Gesicht und die Haare stehen zu Berge ob der Hindernisse, die sich auftun. Dieses Mal war der Wind aber echt, als Projektbetreuer aus ganz Deutschland sich zur Fortbildung auf dem Fährschiff „Color magic“ zwischen Kiel und Oslo trafen, mit dabei wir drei Thüringer: Dr. Uta Purgahn, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt, Dr. Steffen Möller, von-Bülow-Gymnasium Neudietendorf und Veronika Schlotte, Staatliche Regelschule Treben (v. l. n. r.). Dem Team der Geschäftsstelle um Dr. Nico Kock ging es um Ideen- und Erfahrungsaustausch und damit um die Weiterentwicklung des Wettbewerbs. Von Bord gingen wir mit einer Fülle von Eindrücken, mit Erinnerungen an viele wertvolle Gespräche und Kontakte, kurzum mit frischem Elan für zukünftige Wettbewerbsrunden. (Foto und Text: Dr. Uta Purgahn)

Bis zum 30.11.2017 für den Wettbewerb Jugend forscht anmelden:

 

 

Weitere Informationen unter: www.jugend-forscht.de

Oktober 2017

13. Oktober 2017

Nicht Verpassen! – Forschertag am SFZ Erfurt

Die Anmeldung zum Forschertag wurde verlängert bis Mittwoch, den 20.9.2017. Zu finden ist der Link zur Anmeldung auf www.asgspez.de oben rechts unter… mehr erfahren ›

Die Anmeldung zum Forschertag wurde verlängert bis Mittwoch, den 20.9.2017. Zu finden ist der Link zur Anmeldung auf www.asgspez.de oben rechts unter „Aktuelles“.
Und hier findet ihr den Ablaufplan.

Ablaufplan zum Forschertag am SFZ Erfurt

Viele Grüße und Danke
Frank

September 2017

18. September 2017

Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft gestalten!

Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement   Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und… mehr erfahren ›

Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement

 

Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit dem Schirmherrn der Initiative Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie Gabi Ohler, Thüringer Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Sport am 12. September 2017 zum Galaempfang in die Weimarhalle eingeladen. Der Einladung folgten nahezu 170 Gäste.

In vielen Thüringer Kindergärten und Schulen sind MINT und Forschung selbstverständlicher Teil des Alltags, jeder Anlass wird genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, es gibt Forscherecken und Forscherräume. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. 61 % der Kindergärten und 43 % der Grundschulen in Thüringen sind dabei, und es werden immer mehr. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen (bisher nahmen 4.243 teil). Durch die Stiftung Haus der kleinen Forscher werden kostenlose, hochwertige Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher lobte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „Thüringen nimmt immer wieder eine Vorreiterrolle ein. So ist Thüringen eines der Modellnetzwerke im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Möglich wird dies durch die engagierte Arbeit unserer Netzwerkpartner: Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen verbreitet mit sieben Trainerinnen sehr erfolgreich das Angebot des ‚Hauses der kleinen Forscher‘.

Staatssekretärin Gabi Ohler zeigte sich überzeugt von der Arbeit der Bildungsinitiative: „Unser gemeinsames Ziel lautet, bei möglichst vielen Kindern, bei Jungen und Mädchen, die Neugier auf die Welt zu erhalten und fördern. Es geht darum, Techniken der Welterkenntnis einzuüben, die verlässlich sind. Ich möchte den vielen Menschen und Institutionen danken, die sich in Thüringen um den naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchs bemühen, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass dieser Quell so reichlich sprudelt.“

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u. v. a. m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

„Die Thüringer Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte, vor allem in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für diese Bereiche zu interessieren“, betont Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee. „Die Initiative ‚Jungforscher Thüringen‘ bündelt all diese Aktivitäten bei ‚Jugend forscht‘, den Schülerforschungszentren oder in Schulen, und ist damit ein wichtiger Baustein für die Bemühungen der Landesregierung, mehr junge Leute zu begeistern und die MINT-Fächer an den Hochschulen auszubauen. Das Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium unterstützt die Initiative daher allein in 2017 mit knapp 80.000 Euro.“

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent und Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Paten, Mentoren, Betreuer und Juroren können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 600 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

„Die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung der Jungforscherinnen und Jungforscher, insbesondere auch in den Schülerforschungszentren in Erfurt, Gera, Ilmenau, Jena, Nordhausen und Schmalkalden sowie durch ehrenamtliche Projektbetreuer und Coachings schlägt sich auch in der Qualität der Arbeiten nieder. Dies zeigen erneut die Ergebnisse beim diesjährigen Bundeswettbewerb Jugend forscht. Hier konnte Thüringen den Bundessieg im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften und zahlreiche weitere Preise erzielen. Wir würden uns wünschen, dass sich noch mehr Thüringer Schulen am Wettbewerb „Jugend forscht“ beteiligen, denn hier gibt es noch großes Potential, „junge Forscher“ zu entdecken.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Fotos: Henry Sowinski

 

  • Zertifizierung „Haus der kleinen Forscher“
  • Auszeichnung Projektbetreuer, Juroren, Forschungspaten Jugend forscht
  • MINT-freundliche Schulen 2017

September 2017

13. September 2017

Forschertag 2017 am SFZ Erfurt

Forsch herangegangen werden soll am 26. September 2017 an naturwissenschaftliche Fragestellungen. Wie im vergangenen Jahr sollen verschiedenste Workshops zum genauen Beobachten anregen… mehr erfahren ›

Forsch herangegangen werden soll am 26. September 2017 an naturwissenschaftliche Fragestellungen. Wie im vergangenen Jahr sollen verschiedenste Workshops zum genauen Beobachten anregen und zum Schlüsse ziehen. Daraus erhoffen wir uns neben Aha-Effekten und interessanten Erkenntnissen an diesem Tag eine weitergehende eigenständige Beschäftigung der Schüler mit diesen oder verwandten Themen darüber hinaus. Vielleicht ergibt sich ja auch eine Zusammenarbeit da, wo wir unterstützen können. Aber auch Schüler, die bereits ein Themengebiet für sich erschlossen haben, sind bezüglich der Möglichkeiten der weiteren Arbeit bei uns richtig.

Die begleitenden Lehrer können sich über das SFZE oder allgemein das A.-Schweitzer-Gymnasium Erfurt und seine Angebote informieren.

Als Zielgruppe haben wir uns auf die Klassenstufe 7/8 verständigt, da auch Forschen gelernt sein will und also zeitig angefangen werden sollte.

Interessierte Schüler melden sich bitte bis zum 15.09.2017 über das demnächst auf der website www.asgspez.de erscheinende Formular an.

August 2017

31. August 2017

Start Schülerforschungszentrum Schmalkalden

Am 23. August 2017, 15:30 Uhr geht das Schülerforschungszentrum Schmalkalden offiziell an den Start: Ablauf Begrüßung Prof. Dr. Elmar Heinemann, Rektor der… mehr erfahren ›

Am 23. August 2017, 15:30 Uhr geht das Schülerforschungszentrum Schmalkalden offiziell an den Start:

Ablauf

Begrüßung

Prof. Dr. Elmar Heinemann, Rektor der Hochschule Schmalkalden

Grußworte

Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Sven Günther, Geschäftsführer, Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT); Initiative „Jungforscher Thüringen“

Das Schülerforschungszentrum Schmalkalden stellt sich vor

Christoph Menz, Leiter Schülerforschungszentrum Schmalkalden

Auftakt Jugend forscht – Region Südwestthüringen

Thomas Bischof, Regionalwettbewerbsleiter Jugend forscht Südwestthüringen

Eröffnung des Schülerforschungszentrums Schmalkalden

Im Anschluss findet eine Laborführung statt.

Veranstaltungsort

Hochschule Schmalkalden
Blechhammer 9, Haus C (Aula)
98574 Schmalkalden

August 2017

01. August 2017

„Spring!“ – Auftakt zur 53. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden Unter dem Motto „Spring!“… mehr erfahren ›

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Spring!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Inte­resse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2018 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Wer mitmachen will, der muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren. Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, die Herausforderung anzunehmen und selbst ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten. Für die jungen MINT-Talente gilt: Habt den Mut und traut Euch. Springt und zeigt, was Ihr könnt. Taucht ein in die spannende Welt von Forschung und Wissenschaft, und seid dabei bei Jugend forscht 2018!

An Jugend forscht können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2017. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2017 möglich. Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Jugend forscht Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­sen­schaften, Mathematik/Infor­matik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2018 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundes­weit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2018. Auf allen drei Wettbewerbs­ebenen werden Geld- und Sachpreise im Ge­samtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Schülerwettbewerbe wie Jugend forscht spielen bei der künftigen Ausgestaltung der MINT-Bildung in Deutsch­land eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines stringenten, aufeinander abgestimmten MINT-Förder­systems entlang der gesamten Bildungskette sind sie ein zentraler Baustein“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Gerade Jugend forscht gelingt es schon heute auf vorbildliche Weise, die vorhandenen Förderangebote miteinander zu vernetzen sowie Schule und außerschulische Fördermöglichkeiten gezielt zusammenzuführen.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

August 2017

01. August 2017

Heute zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren, morgen für den „Forschergeist 2018“ bewerben!

Sie haben sich gemeinsam mit den Kindern Ihrer Kita auf Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik begeben und… mehr erfahren ›

Sie haben sich gemeinsam mit den Kindern Ihrer Kita auf Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik begeben und spannende Phänomene und Fragen erforscht?

Bereits zum vierten Mal suchen die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ herausragende Projekte, die diese Neugier hervorgelockt und den Forschergeist in den Mädchen und Jungen geweckt haben.

Alle Kitas in Deutschland, die Projekte mit Kindern von drei bis sechs Jahren umsetzen, sind eingeladen, sich ab dem 6. September 2017 bis zum 31. Januar 2018 für den „Forschergeist 2018“ zu bewerben.

Den Bewerbungsbogen für den Wettbewerb finden Sie unter
www.forschergeist-wettbewerb.de.
Ihre Bewerbung können Sie ausschließlich online einreichen.

Was wird gesucht?

Der „Forschergeist 2018“ prämiert herausragende Projekte, die die Kinder in ihrer Kita für die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistert haben. Was für eine Alltagsfrage oder Beobachtung war Ausgangspunkt für das Projekt? Welche spannenden Ideen haben die Mädchen und Jungen im Laufe des Projekts entwickelt und wie hat sich ihr Forschergeist gezeigt?

Forschergeist 2016 Landessieger Thüringen: „Was ist das für ein dicker Kerl?“ | Kita Großrudestedt

Was zeichnet ein herausragendes Projekt bzw. eine projektorientierte Aktivität aus?

Ein Projekt bzw. eine projektorientierte Aktivität gibt den Kindern die Chance, sich selbstständig und eigenverantwortlich mit einer Frage auseinanderzusetzen. Die Mädchen und Jungen planen ihr Vorgehen, führen das Projekt gemeinsam durch und präsentieren ihre Ergebnisse. Werden Themen durch pädagogische Fachkräfte eingebracht, müssen die Kinder zumindestbei der Planung des gesamten weiteren Prozesses beteiligt werden. Bei einer langfristigen Auseinandersetzung sollen verschiedene Aspekte eines Themas untersucht und neben Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik weitere Bildungsbereiche berührt werden.
Die Fachkräfte begleiten, dokumentieren und reflektieren den Projektverlauf gemeinsam mit den Kindern.

Was gibt es zu gewinnen?

 

  • Der „Forschergeist 2018“ zeichnet die besten Projekte auf Landes- und auf Bundesebene aus.
  • Die 16 Landessieger erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 2.000 Euro.
  • Aus den Landessiegern wählt die Jury fünf Bundessieger aus, die zusätzlich je 3.000 Euro erhalten.
  • Zudem können von der Jury Sonderpreise vergeben werden, die mit je 2.000 Euro dotiert sind.

 

Wie werden die Projekte bzw. projektorientierten Aktivitäten bewertet?

Die Jury des Wettbewerbs bewertet die eingegangenen Bewerbungen nach folgenden Kriterien:

  • Das Thema, der Anlass, die Idee: Wie kam es zu dem Projekt?
  • Das forschende Vorgehen: Wie haben die Kinder das Thema bearbeitet? Welche Beobachtungen haben sie gemacht?
  • Die Einbindung von Familien und Kooperationspartnern: Wie wurden Eltern bzw. Partner beteiligt?
  • Der Besuch von Lernorten: Welche Lernorte wurden im Zusammenhang mit dem Thema besucht?
  • Die Verzahnung mit der täglichen pädagogischen Arbeit: Wie wurde das Projekt in den Kita-Alltag eingebunden?

 

Tipp: Heute zertifizieren, morgen bewerben!

Wenn Sie dabei sind, sich zertifizieren zu lassen, können Sie die im Zertifizierungsfragebogen gemachten Angaben ab dem 6. September mit nur einem Klick in das „Forschergeist“-Bewerbungstool übertragen. Oder andersherum: Nutzen Sie Ihre Bewerbung, um sich gleichzeitig zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren zu lassen. Mit nur einem Mausklick können Sie die Bewerbung übertragen.

Juni 2017

27. Juni 2017

TAG DER KLEINEN FORSCHER 2017 „Zeigst du mir deine Welt? – Vielfalt im Alltag entdecken“ Kinder der Kita „Moorentaler Spatzen“ feierten, forschten und entdeckten im Klima-Pavillon auf der Landesgartenschau

Unter dem Motto „Zeigst du mir deine Welt? – Vielfalt im Alltag entdecken.“ gingen am heutigen „Tag der kleinen Forscher“ in ganz… mehr erfahren ›

Unter dem Motto „Zeigst du mir deine Welt? – Vielfalt im Alltag entdecken.“ gingen am heutigen „Tag der kleinen Forscher“ in ganz Deutschland Kinder aus Kita, Hort und Grundschule auf die Suche nach Vielfalt und Nachhaltigkeit in ihrem Lebensalltag.

Stellvertretend für die zahlreichen Aktionen auch in Thüringen hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) die Kinder der Apoldaer Kita „Moorentaler Spatzen“ in den Klima-Pavillon des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz auf der Landesgartenschau Apolda zum Feiern, Forschen und Entdecken eingeladen.

Warum kullert die Erbse und fliegt das Pusteblumenschirmchen? Warum gibt es so viele verschiedene Pflanzensamen? Wie viel Wasser wird eigentlich beim Frühstück verbraucht? Wie lange dauert die Kompostierung von Papierbechern?

Diesen und vielen weiteren Fragen zum Thema „Vielfalt“  und „Umgang mit Wasser – vom Frühstück bis zur Toilettennutzung“ gingen die Kinder mit Hilfe von Memorys, Lupen, Pinzetten sowie einer Hand voll Pflanzensamen auf den Grund. Unterstützt wurden die Kinder dabei durch die Trainerinnen der STIFT sowie André Lange, ehemaliger Bob-Olympiasieger und Botschafter der Initiative „Thüringen – Land der kleinen Forscher“, Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher, Prof. Dr.-Ing. Werner Bornkessel, Vorstand der STIFT und Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT, Rüdiger Eisenbrand, Bürgermeister der Stadt Apolda sowie weitere Gäste.

„Durch das Entdecken und Erforschen ihres Alltags entwickeln die Kinder ein Verständnis dafür, dass ihr Handeln Auswirkungen auf sie und ihre unmittelbare Umwelt hat. Darüber hinaus erleben sich die kleinen Forscher selbst als Handelnde, die die Welt entsprechend aktiv mitgestalten. Eine wichtige Rolle spielt hier die Begleitung und Sensibilisierung der Kinder durch die Pädagoginnen und Pädagogen wie auch durch die Eltern.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

„Im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung erarbeitet die Stiftung ‚Haus der kleinen Forscher‘ Fortbildungskonzepte und Materialien für Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Kindern im Alter von 3 bis 10 Jahren arbeiten. Erstmals wird es zusätzlich spezielle Angebote für Kita-Leitungen geben. Damit möchte die Stiftung ‚Haus der kleinen Forscher‘ die Leiterinnen und Leiter der Kitas dabei unterstützen, ihre Einrichtung als Ganzes nachhaltig zu gestalten – vom inhaltlichen Angebot über das regionale Essen bis hin zum Ressourcenverbrauch.“ erläutert Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher.

Am Nachmittag waren alle kleinen Besucher der Landesgartenschau zum „Tag der kleinen Forscher“ mit öffentlichen Forscheraktionen in den Klima-Pavillon eingeladen.

Fotos: GMM Medien Marketing Kommunikation

Juni 2017

19. Juni 2017

Rahmlow trifft Ramelow

… aus Anlass der Vergabe des Thüringer Klimaschutzpreises „Die Blaue Libelle“. Christian Rahmlow von der Kooperativen Gesamtschule am Schwemmbach war am Dienstag,… mehr erfahren ›

… aus Anlass der Vergabe des Thüringer Klimaschutzpreises „Die Blaue Libelle“.

Christian Rahmlow von der Kooperativen Gesamtschule am Schwemmbach war am Dienstag, den 6. Juni 2017 zur Preisübergabe in den Firmensitz der Stadtwerke Jena eingeladen. Die Preise wurden durch den Thüringer Ministerpräsidenten Herrn Bodo Ramelow übergeben, der die Wichtigkeit von Klimaschutz unterstrich. Dabei beschränken sich die Folgen der Klimaveränderung nicht nur auf ferne Länder mit den bekannten dramatischen Auswirkungen, auch hierzulande sind Sie empfindlich zu spüren. Starkregen, Überschwemmung, Schlammlawine, die Ereignisse scheinen sich zu häufen und verursachen beträchtliche Schäden. Um dem entgegenzusteuern fördern die Stadtwerke Jena-Pößneck und die OTZ in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen innovative, realisierbare Projekte in diesem Bereich mit Preisen und tragen so zu deren Umsetzung in die Praxis bei.

Uns freut in diesem Zusammenhang sehr, dass die Arbeit in unserem Schülerforschungszentrum Erfurt dazu beitrug, dass das Projekt Christian Rahmlows als erfolgversprechend eingestuft und mit einer Prämie als Grundlage für eine weitere Vervollkommnung der Idee bedacht wurde. Wir hoffen, dass die Entwicklung eines Fenster-Wärmetauschers damit tatsächlich umgesetzt werden kann und somit letztlich zu einer Primärenergieeinsparung führen wird. Der kleine und dezentralisierte Aufbau bietet einen Vorsprung bei der Energieeinsparung bei Minimallüftung und soll sehr preiswert sowie unkompliziert nachrüstbar sei.

Das SFZE wünscht viel Erfolg bei der Umsetzung!

Fotos: Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen

Juni 2017

19. Juni 2017

Jungforschertage in den Sommerferien des Schülerforschungszentrums Ilmenau

In den Sommerferien können interessierte Kinder und Jugendliche das Schülerforschungszentrum Ilmenau kennenlernen. Vom 24. Juli bis 8. August 2017 können sie an… mehr erfahren ›

In den Sommerferien können interessierte Kinder und Jugendliche das Schülerforschungszentrum Ilmenau kennenlernen. Vom 24. Juli bis 8. August 2017 können sie an verschiedenen thematischen Workshops ihr bisheriges Wissen anweden, Neues erfahren und praktisch ausprobieren. Thematisch wird eine bunte Mischung von Angeboten mit den EV3 Robotern , über optisches Experimentieren bis hin zum Spannungsfeld aus Musik und Elektrizität angeboten, bei der für jeden etwas dabei ist. Nicht zu kurz kommt der Austausch mit Gleichgesinnten und Studierenden, mit denen spannende Ideen ausgetauscht und weiterentwickelt werden können.

 

Alle Angebote sowie die Anmeldung sind unter www.tu-ilmenau.de/schueler-forschen zu erreichen

Juni 2017

13. Juni 2017

„Tag der kleinen Forscher“ 2017: „Zeigst du mir deine Welt? – Vielfalt im Alltag entdecken“

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein deutschlandweiter Mitmachtag, den die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ jedes Jahr mit einem neuen Forschermotto… mehr erfahren ›

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein deutschlandweiter Mitmachtag, den die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ jedes Jahr mit einem neuen Forschermotto initiiert. Kinder in ganz Deutschland stellen die Frage „Zeigst du mir deine Welt?“ und erforschen die vielfältigen Lebensräume des Menschen, der Pflanzen und der Tiere.

Auch der Netzwerkpartner in Thüringen – die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) – beteiligt sich mit einem Forscherfest an diesem großen Aktionstag.

Warum kullert die Erbse und fliegt das Pusteblumenschirmchen? Wie viel Wasser wird eigentlich beim Frühstück verbraucht? Wie lange dauert die Kompostierung von Papierbechern?

Diesen und vielen weiteren Fragen zum Thema „Vielfalt“  und „Umgang mit Wasser – vom Frühstück bis zur Toilettennutzung“ gehen wir am „Tag der kleinen Forscher“ mit Hilfe von Memorys, Lupen, Pinzetten sowie einer Hand voll Pflanzensamen auf den Grund. Unterstützt werden die Kinder dabei durch die Trainerinnen der STIFT, um so beim gemeinsamen Entdecken und Erforschen ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass ihr Handeln Auswirkungen auf sie und ihre unmittelbare Umwelt hat. Darüber hinaus erleben sich die kleinen Forscher selbst als Handelnde, die die Welt entsprechend aktiv mitgestalten.

Besuchen Sie uns mit Ihren Kinder an unseren Forscherstationen im Klima-Pavillon des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz:

Datum:  Montag, 19. Juni 2017

Zeit:          13:00 – 18:00 Uhr

Ort:           Landesgartenschau Apolda 2017, Klima-Pavillon

Adolf-Aber-Straße, 99510 Apolda

Juni 2017

09. Juni 2017

Film „Forschen rund um den Körper“

Cut! Der Film unserer Forscher-Aktion „Forschen rund um den Körper“ ist da! Mit viel Freude zeigen die Kinder der Kita Marienkäfer und… mehr erfahren ›

Cut! Der Film unserer Forscher-Aktion „Forschen rund um den Körper“ ist da! Mit viel Freude zeigen die Kinder der Kita Marienkäfer und der Staatlichen Grundschule am Wiesenhügel aus Erfurt, wie der menschliche Körper mit Experimenten, Lupen, Zollstock und bunten Stiften erforscht werden kann. Der entstandene Film soll pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Kita, Hort und Grundschule ermutigen, gemeinsam mit den Kindern auf Entdeckungstour zu gehen.

Forscher-Aktion vom 14.03.2017 „Forschen rund um den Körper“

Weiterbildungen zum Thema „Forschen rund um den Körper“ und zu vielen weiteren MINT-Themen gibt es unter: Workshops Haus der kleinen Forscher.

Juni 2017

07. Juni 2017

regelmäßige Öffnungszeit im SFZ Ilmenau

NEU: regelmäßige Öffnungszeiten ohne Anmeldung Ab sofort können interessierte Kinder und Jugendliche die regelmäßige Öffnungszeit des Schülerforschungszentrums Ilmenau nutzen. Immer mittwochs von… mehr erfahren ›

NEU: regelmäßige Öffnungszeiten ohne Anmeldung

Ab sofort können interessierte Kinder und Jugendliche die regelmäßige Öffnungszeit des Schülerforschungszentrums Ilmenau nutzen. Immer mittwochs von 14-16 Uhr erwarten engagierte Studierenden die Schülerinnen und Schüler mit kleinen Experimenten.

Kommt einfach auf dem Campus der TU Ilmenau im Haus M Zi 607 vorbei und nutzt die Gelegenheit euch mit Gleichgesinnten auszutauschen, erste Jugend forscht Ideen zu besprechen und zu planen oder euch bei einem Referat/Projektarbeit Unterstützung zu holen. Gern könnt ihr eigene Projektideen mitbringen, bei deren Realisierung wir euch unterstützen.

Weitere Neuigkeiten unter: http://bit.ly/2sgYRqu

Mai 2017

31. Mai 2017

Thüringer Teilnehmer beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2017

Auch in 2017 waren die Thüringer Teilnehmer beim Bundeswettbewerb Jugend forscht sehr erfolgreich:         Teilnehmerfotos: Stiftung Jugend forscht e…. mehr erfahren ›

Auch in 2017 waren die Thüringer Teilnehmer beim Bundeswettbewerb Jugend forscht sehr erfolgreich:

1. Platz Geo- und Raumwissenschaften (2.500 €) sowie Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Astronomie (500 €) der Astronomischen Gesellschaft e.V.: Auswirkungen von Eigendrehimpulsen auf das Chaosverhalten post-newtonscher Orbitalbewegungen.; Aaron Wild | Maximilian Marienhagen | Toni Ringling; Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt

4. Platz Chemie (500 €): Wie Licht heilende Gifte erzeugt – Untersuchung phototoxischer Substanzen in verschiedenen Pflanzen zur Anwendung in der Medizin; Heidi Limberger | Nathalie Mähl; Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt

Preis für Arbeiten auf dem Gebiet der Technik (500 €) der Heinz und Gisela Friedrichs Stiftung: „Postutrize“ – einfach Haltungsschäden vorbeugen; Berkay Işık | Recep Polat; Istanbul

Eduard-Rhein-Jugendpreis für Rundfunk-, Fernseh- und Informationstechnik (1.500 €) der Eduard-Rhein-Stiftung: Akustische Tarnkappe; Patricia Asemann | Konstantin Schnekenburger; Schülerforschungszentrum Nordhessen

Arbeitswelt: Dynamische Retinale Gefäßanalyse – Diagnoseverbesserung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen; Laura-Ann Koch | Elisa Hilbrecht; Goetheschule Ilmenau

Biologie: Die Gesangsfrequenz des Hausrotschwanzes (Phoenicurus ochruros) bei Umgebungslärm;
Jonas Ader | Josija-Simeon Burmeister | Jonathan Kinzel | Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt

Mathematik/Informatik: Anspruchsgestützte Textempfehlung; Philipp Heller |Tim Strauß; Carl-Zeiss-Gymnasium Jena

Technik: Nach dem Vorbild der Natur – der Salvinia-Effekt unter dem Rasterelektronenmikroskop; Saskia Floderer | Maria Matveev; Carl-Zeiss-Gymnasium Jena

 

 

 

 

Teilnehmerfotos: Stiftung Jugend forscht e. V.

Mai 2017

29. Mai 2017

Bundesbildungsministerin Wanka kürt Jugend forscht Sieger 2017

Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler beim 52. Bundeswettbewerb in Erlangen ausgezeichnet Die Siegerinnen und Sieger des 52. Bundesfinales von Jugend forscht stehen fest. Bundesbildungsministerin… mehr erfahren ›

Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler beim 52. Bundeswettbewerb in Erlangen ausgezeichnet

Die Siegerinnen und Sieger des 52. Bundesfinales von Jugend forscht stehen fest. Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V., hat heute in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen Deutschlands beste Jungforscher und ihre Spitzenleistungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ausgezeichnet. Sie gratulierte den Preisträgern und rief sie auf, weiter aktiv zu sein: „Wenn es um die Gestaltung der Welt von morgen geht, kommt es auf Sie als kluge Köpfe, als Jungforscherinnen und Jungforscher an. Sie werden die Chance haben, Verantwortung zu übernehmen, sich für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen und gute Ideen zu verwirklichen. Machen Sie Gebrauch von Ihren Möglichkeiten und probieren Sie sich aus, trauen Sie sich etwas! Jugend forscht kann ein echtes Sprungbrett in eine spannende Zukunft sein, dafür gibt es viele Beispiele.“

Der diesjährige Bundeswettbewerb wurde gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Siemens AG ausgerichtet. „Wir brauchen Menschen mit wissenschaftlicher Neugier, Leistungswillen und der Kompetenz, große Herausforderungen konsequent anzugehen und Probleme nachhaltig zu lösen. Und genau diese Talente finden wir hier beim Bundeswettbewerb. Jugend forscht ist eine Ideenschmiede erster Klasse, und ich freue mich über alle Jugend forscht Alumni, die unser Unternehmen als engagierte, innovative Mitarbeiter bereichern,“ sagte Dr. Roland Busch, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG.

Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit erhielt Philipp Sinnewe (18) aus dem Saarland. Der Bundessieger entwickelte einen energieeffizienten und damit klimafreundlicheren Flugzeugantrieb. In seinem Modell eines Strahltriebwerks erprobte er als neue Treibstoffart ein Wasser-Alkohol-Gemisch anstelle von Kerosin. Johannes Greiner (16) und Stephan Wagner (15) aus Bayern erhielten den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit. Sie untersuchten das Phänomen der sogenannten Liesegangschen Ringe in Gelatine-Gelen. Es gelang ihnen, die ästhetischen Muster der Ringbildung zu verstehen und weitere komplexe Muster gezielt zu erzeugen.

Mit dem Preis der Bundesministerin für Bildung und Forschung für die beste interdisziplinäre Arbeit wurde Tobias Gerbracht (19) aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Er konstruierte eine mobile Messstation zum Nachweis von Luftverschmutzung. Seine Anlage sendet Licht bis zu zwei Kilometer weit durch die Atmosphäre. Auf Basis des ankommenden Lichtspektrums lässt sich dann die Stickoxidkonzentration in der Luft errechnen. Den Bundessieg im Fachgebiet Arbeitswelt errangen Albrecht von Bülow (20), Flavio Krug (18) und Saeed Mohamad (20) aus Hessen. Die drei entwickelten eine neuartige Lampe für weißes Licht, mit der sich die Verarbeitungszeit von Kunststofffüllungen in der Zahnmedizin, sogenannte lichthärtende Komposite, deutlich verlängert.

Stefan Kemmerich aus Nordrhein-Westfalen überzeugte die Jury im Fachgebiet Biologie. Der 14-Jährige erforschte das Vorkommen von Bärtierchen in Moosen. Er stellte fest, dass insbesondere Licht und Feuchtigkeit die Zusammensetzung der Gemeinschaften dieser weniger als einen Millimeter großen Lebewesen bestimmen. Bundessieger im Fachgebiet Chemie wurden Johannes Waller (17) und Philipp Kessler (17) aus Baden-Württemberg. Die beiden befassten sich mit der sogenannten Fehling-Probe, die unter anderem zum Nachweis von reduzierenden Zuckern dient. In Laborversuchen konnten sie belegen, dass die Reaktion einer komplexeren Chemie folgt, als dies bislang in Schul- und Lehrbüchern dargestellt wird.

Will man die Bahnbewegungen zweier größerer Himmelskörper simulieren, die in Wechselwirkung stehen, sind komplexe Berechnungen erforderlich. Maximilian Marienhagen (17), Toni Ringling (18) und Aaron Wild (18) aus Thüringen gelang es zu zeigen, unter welchen Bedingungen die Orbitalbewegungen chaotisch werden können. Sie siegten im Fach Geo- und Raumwissenschaften. Der Bundessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik, Vladimir Danila (17) aus Nordrhein-Westfalen, entwickelte eine günstige Alternative zu professionellen Computerprogrammen, mit denen zum Beispiel Grafikdesigner auf dem Rechner aufwendig Bilder gestalten. Seine marktreife Software bietet einen vergleichbaren Funktionsumfang und läuft auf Smartphones oder Tablets.

Trifft ein Wasserstrahl senkrecht von oben auf eine raue Oberfläche, bildet das abfließende Wasser dort ein charakteristisches Linienmuster. Die Physik-Bundessieger Matthias Grützner (16), Julian Egbert (16) und Arne Geipel (16) aus Berlin untersuchten dieses Phänomen theoretisch wie auch experimentell und präsentierten einen überzeugenden Erklärungsansatz. Im Fachgebiet Technik war Luca Fäth (17) aus Bayern erfolgreich. Der Jungforscher konstruierte ein selbstbalancierendes Elektroeinrad. Ein kombinierter Beschleunigungs- und Lagesensor in Verbindung mit einem Mini-Computer ermöglicht es dem Fahrer, das Gefährt zuverlässig im Gleichgewicht zu halten.

Der Preis „Jugend forscht Schule 2017“ der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland ging an das Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg für seine vorbildliche MINT-Förderung. Der 2. Preis als „Jugend forscht Schule 2017“ ging an das Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt.

Mai 2017

28. Mai 2017

Das fing doch gut an …

Schon die Beteiligung war Spitze! Ganze 21 Projekte aus dem Schülerforschungszentrum Erfurt (SFZE) meldeten sich zum Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ / „Schüler… mehr erfahren ›

Schon die Beteiligung war Spitze! Ganze 21 Projekte aus dem Schülerforschungszentrum Erfurt (SFZE) meldeten sich zum Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ / „Schüler experimentieren“ am 1. März 2017 in Weimar an. Zwei davon konnten ihre Untersuchungen nicht rechtzeitig abschließen und mussten sich auf nächstes Jahr „vertagen“. Aber die anderen waren mit Feuereifer bei der Sache und konnten sich durchsetzen.

Alle! – konnten mindestens einen Preis erringen.

Neben fünf zweiten Preisen, drei dritten Preisen und fünf Sonderpreisen waren auch acht der begehrten Fahrkarten zum Landeswettbewerb für die Regional-Sieger dabei. Von drei Gruppen wurden sogar Patente angemeldet. Über Fachsimpeleien an benachbarten Ständen ergab sich außerdem eine Zusammenarbeit des SFZE mit einer Gruppe aus der deutschen Schule in Istanbul, die wie jedes Jahr Thüringen zugeordnet ist. Wir konnten helfen mit thematischer Verbindung zu Experten aus Thüringen, Materialien und Tipps. – Istanbul liegt halt doch in der Nähe von Erfurt und unserem Schülerforschungszentrum!

Weiter ging`s für die Sieger beim Landeswettbewerb am 22./23. März 2017 in Jena.

Alle! – konnten mindestens einen Preis erringen.

Drei 1. Plätze, zwei 2. Plätze, zwei 3. Plätze und drei Sonderpreise sprechen für sich!

An dieser Stelle soll neben dem Dank an die Schüler für ihre stetige Arbeit (und das alles neben den vielfältigen Anforderungen in der Schule) ein Dank an die Betreuer gerichtet werden. Ohne deren Einsatz für die Belange der Schüler wäre dieser Erfolg auch nicht zu erreichen gewesen.

Wir wissen noch nicht wie, aber wir müssen dem sich andeutenden Mangel an naturwissenschaftlichen Fachlehrern/ Betreuern entgegentreten. Den einzelnen Fachlehrern einfach mehr Projekte zuzuordnen, scheint die Lösung nicht zu sein.

Aber 2017 ist noch nicht zu Ende. Für die anstehende Bundesrunde nächstes Wochenende drücken wir den drei Gruppen aus Erfurt sowie unseren türkischen Mitgliedern von hier aus die Daumen und wünschen alles erdenklich Gute.

Frank Paulig

Jonathan Kinzel, Josija Burmeister und Jonas Ader

Heidi Limberger und Nathalie Mähl

Maximilian Marienhagen, Toni Ringling und Aaron Wild

Berkay Isik und Recep Polat

Alle Bilder © STIFT, Fotograf: Peter Hollek, Hollek Media

Mai 2017

24. Mai 2017

Bluetooth-Workshop am SFZ Erfurt – noch Plätze frei!

Das Schülerforschungszentrum Erfurt veranstaltet einen Bluetooth-Workshop am 23.05.2017 für Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 9. Möchtest du deinen eigenen Bluetooth-Empfänger bauen?… mehr erfahren ›

Das Schülerforschungszentrum Erfurt veranstaltet einen Bluetooth-Workshop am 23.05.2017 für Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 9.

Möchtest du deinen eigenen Bluetooth-Empfänger bauen? Dann schau dir diesen Flyer an und kontaktiere uns via sfz-erfurt[äht]asgspez.de

Flyer Elektronik-Forscher-Club Workshop 23.5.2017

Gefördert durch: SWE Stadtwerke Erfurt, Stiftung Bildung für Thüringen StBfT

Wir freuen uns auf Dich.

Mai 2017

15. Mai 2017

So freuen sich Sieger!

Neben anderen auch das Schülerforschungszentrum Erfurt (SFZE), dessen Idee der Einrichtung eines Elektronik-Forscher-Clubs die Stadtwerke Erfurt für förderungswürdig hielten. Stolze 1000 €… mehr erfahren ›

Neben anderen auch das Schülerforschungszentrum Erfurt (SFZE), dessen Idee der Einrichtung eines Elektronik-Forscher-Clubs die Stadtwerke Erfurt für förderungswürdig hielten. Stolze 1000 € gehen an das SFZE. Damit sollen die Grundausstattung mit Materialien, wie elektronische Bauteile, Werkzeug, Lötstation und was man sonst noch braucht, sowie die Honorarkosten für die Hilfe externer Experten bezahlt werden.

Weitere Preisträger finden sich im Blog der SWE.

Ins SFZE kommen die Schüler 14-tägig, um sich Erklärungen zu holen, z.B. ein kaputtes Radio auszuschlachten (bzw. zu reparieren) oder am eigenen Projekt zu tüfteln. Ganz nebenbei wird auch schon mal für andere Projekt-Gruppen ein loser Draht wieder angelötet oder fachmännisch ein Gerät wieder in Gang gesetzt. Wer eine elektronische Schaltung als Lösung für sein Problem benötigt, kann sich ebenfalls an uns wenden. Unter fachmännischer Anleitung kann jeder selbst die nötigen Kenntnisse erwerben – ganz kostenlos. Oder er überredet die Teilnehmer, es für ihn zu tun. 😉

Für Interessierte  finden sich die genauen Termine hier. Bitte aktuell nachschauen, denn durch die Ferien lässt sich kein starrer Rhythmus einhalten und die Treffen werden also von Mal zu Mal festgelegt.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Sponsoren der Stadtwerke Erfurt!

Frank Paulig

April 2017

29. April 2017

Jetzt anmelden! Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“, 11. – 13. Mai 2017

Nach dem Beispiel des bekannten Massachusetts Institute of Technlogy (MIT) aus den USA lädt die STIFT engagierte Thüringer MINT-Lehrkräfte zum Austausch ein…. mehr erfahren ›

Nach dem Beispiel des bekannten Massachusetts Institute of Technlogy (MIT) aus den USA lädt die STIFT engagierte Thüringer MINT-Lehrkräfte zum Austausch ein.
Renommierte nationale und internationale Wissenschaftler geben Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und bieten Anregungen für die Vermittlung dieser Themen im Unterricht.
Die Teilnahme dient als Anerkennung und Wertschätzung für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer aus dem MINT-Bereich und ist kostenfrei.

 

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) organisiert im Mai 2017 zum zweiten Mal mit dem MIT Club of Germany e. V. eine 2-tägige Tagung „Schule MIT Wissenschaft“ ausschließlich für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer der Naturwissenschaften und Technik.

„Begeisterer begeistern“ – unter diesem Motto geben hervorragende Referentinnen und Referenten in Vorträgen neueste Einblicke in ihre Forschungsbereiche. Dabei stehen interdisziplinäre Ansätze im Vordergrund.

  • Franz Kärtner | Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, USA, Doppelprofessur: Electrical Engineering and Computer Science, Massachusetts Institute of Technology Center for Free-Electron Laser Science, DESY, Hamburg
    Themenbereich: Ultraschnelle Optik und Gamma-Strahlung
  • Gerhard Thiele | Lehrbeauftragter an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Ehemaliger Astronaut bei der European Space Agency
    Ein anderes Bild der Erde
  • Dr. Colin Devey | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Exzellenzcluster Ozean der Zukunft
    Ozean der Zukunft
  • Christian Schärf | Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Friedrich Wanierke | Friedrich-Schiller-Universität Jena (Thüringer Teilnehmer am Bundeswettbewerb 2016, 1. Platz Chemie)
    Rubine aus dem Chemielabor? Entwicklung einer chemischen Synthese für Edelsteine auf Basis von alpha-Aluminiumoxid
  • Dr. Rainer Heintzmann | Leibniz Institut für Photonische Technologien, Jena
    Moderne Lichtmikroskopie – ein Blick in die Nanowelt
  • Dr. habil. Ulrich S. Schubert | Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für Organische und Makromolekulare Chemie (IOMC), Center for Energy and Environmental Chemistry Jena (CEEC Jena)
    Polymerbasierte Batterien
  • Hans-Ulrich Peter | Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Ökologie, Leiter der Arbeitsgruppe Polar- und Ornitho-Ökologie
    Aktuelle biologische Forschung auf King George Island, Antarktis
  • -Ing. Christiane Heinicke | Freiberufliche Autorin und Freie Wissenschaftlerin an der VU Amsterdam
    Einblicke in das Leben und Forschen auf dem Mars
  • Admir Masic | Massachusetts Institute of Technology Cambridge, USA, Laboratory for Multiscale Characterization and Materials Design [angefragt]
    Themenbereich: Charakterisierung komplexer biomineralisierter und archäologischen struktureller Materialien zur Entwicklung nachhaltiger und stabilerer Baumaterialien

 

In Workshops erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sich aktuelle Themen der Wissenschaft in den Schulalltag umsetzen lassen.

„Mit der Tagung wollen wir das Engagement der Thüringer Lehrerinnen und Lehrer würdigen und Motivation und Impulse für die tägliche Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern geben. Bereits im vergangenen Jahr konnten wir erleben, wie die „Begeisterung“ der Referenten überspringt und wie spannend und anregend der Erfahrungsaustausch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie untereinander ist.“, sagte Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).

Eine Anmeldung für die Tagung ist noch online möglich.

Die Teilnahme an der Tagung inklusive Übernachtung ist kostenfrei.

Für Landesbedienstete besteht die Möglichkeit der Reisekostenerstattung über das ThILLM.

Programm

März 2017

24. März 2017

Schulpreis der STIFT an erfolgreiche Schulen verliehen

Es ist bereits Tradition, dass die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) im Rahmen des Wettbewerbes Jugend forscht einen Schulpreis… mehr erfahren ›

Es ist bereits Tradition, dass die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) im Rahmen des Wettbewerbes Jugend forscht einen Schulpreis an besonders engagierte und erfolgreiche Schulen vergibt. Mit diesem Preis würdigt die STIFT die hervorragenden Leistungen, insbesondere die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte und die Betreuung im Rahmen des Wettbewerbes Jugend forscht an Thüringer Schulen.

Der Preis ist mit insgesamt 3.000 € dotiert.

In diesem Jahr konnten folgende Schulen ausgezeichnet werden:

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF, Erfurt
  • Friedrichgymnasium Altenburg, Altenburg
  • Grundschule am Steigerwald, Erfurt
  • Jenaplanschule Jena, Jena

Foto (v. l. n. r.): Nicole Teuber, Grundschule am Steigerwald, Herr Lahr, Friedrichgymnasium Altenburg, Udo Weitz, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt, Volkmar Obst, Jenaplanschule Jena, Dr. Sven Günther, STIFT

Foto: SCHEERE PHOTOS, Jürgen Scheere

März 2017

24. März 2017