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Lehrerfortbildung der FH Erfurt, des Schülerforschungszentrums Erfurt und der STIFT

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres nahmen gestern Thüringer MINT Lehrer an einer Lehrfortbildung zum Thema „Wie kann außerschulische MINT Bildung in… mehr erfahren ›

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres nahmen gestern Thüringer MINT Lehrer an einer Lehrfortbildung zum Thema „Wie kann außerschulische MINT Bildung in Thüringen funktionieren“ teil. Gastgeber für die Veranstaltung war die Fachhochschule Erfurt (FHE), welche den interessierten Lehrern Einblicke in Forschungs- und Ausbildungsstätte präsentierten.

Besprochen wurde unter anderem, was einen (Klassen)Raum denn eigentlich aus wissenschaftlicher Sicht behaglich macht. Dafür wurden eigens die Türen zur Raumluftströmungskammer der Fachrichtung Gebäude- und Energietechnik (Lehrstuhl Prof. Jens Mischner) geöffnet  und die Teilnehmer durften Paul kennenlernen. Paul ist eine menschliche Dummy-Puppe, welche mit Sensoren gespickt ist und den Wissenschaftlern die nötigen Daten markanter  Messgrößen des Raumklimas zurückliefert.

Das Schülerforschungszentrum Erfurt (Leitung Frank Paulig) stellte sich mit zwei spannenden Projekten zu Hologrammen (Jugend forscht Landessieger 2019 Mathematik / Informatik) und zur Nutzung von Drohnen vor. Die beiden Schülergruppen stellten den anwesenden MINT Lehrern mit viel Begeisterung ihre Arbeiten vor. Anschließend stand der Besuch des Schülerlabors „PhyXe machen MINT“ der FHE unter der Leitung von Frau Dipl.-Ing. Jana Klingner an, bei dem sich die LehrerInnen über die dortigen Möglichkeiten informieren konnten.

  

August 2019

16. August 2019

Fortbildungen „Haus der kleinen Forscher“ zum Auftakt in das neue Schul- und Kitajahr

Die STIFT bietet auch in diesem Jahr in der Vorbereitungswoche für das neue Schul- und Kitajahr ein Potpourri an MINT-Fortbildungen (Mathematik, Informatik,… mehr erfahren ›

Die STIFT bietet auch in diesem Jahr in der Vorbereitungswoche für das neue Schul- und Kitajahr ein Potpourri an MINT-Fortbildungen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an. Am 13. und 14. 08. 2019 forschen und experimentieren Pädagog*innen aus Thüringer Kindergärten, Horten und Grundschulen in fünf verschiedenen Tagesfortbildungen im STUDIOPARK KinderMedienZentrum Erfurt. Die Themen reichen von „Zahlen, zählen, rechnen – Mathematik entdecken“ über „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ und „Forschen mit Wasser“ bis hin zu „Technik – von hier nach da“ und decken alle vier MINT-Bereiche ab. Die Fortbildung „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ergänzt das Angebot der Initiative „Thüringen – Land der kleinen Forscher“.

Zusätzlich finden in der Woche vom 12. bis 16. 08. 2019 zahlreiche Inhouse-Fortbildungen in Thüringer Kindergärten und Grundschulen zu Themen wie „Licht, Farben, Sehen – Optik entdecken“ oder „Forschen mit Luft“ statt. Unsere Trainerinnen sind von Altenburg über Bad Langensalza bis Mühlhausen mit dem Auftrag unterwegs, die Teilnehmer*innen für das forschende Lernen mit den Kindern zu begeistern und offen für deren Forscherfragen zu sein. Als gute Lernbegleitung sollen sie die Kinder dazu befähigen, selbstbestimmt zu denken und verantwortungsvoll zu handeln. Dementsprechend mutig und voller Neugier experimentieren die Pädagog*innen auf ihrer eigenen Entdeckungsreise.

„Wir freuen uns, dass mehr als 200 Pädagog*innen aus ganz Thüringen unser Fortbildungsangebot angenommen haben. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung in qualitativ hochwertigen Fortbildungsveranstaltungen steht vor allem der fachliche Austausch mit Kolleg*innen anderer Bildungseinrichtungen im Vordergrund. Wir freuen uns, wenn wir die Thüringer Pädagog*innen mit unserem Angebot unterstützen können und sind stolz auf ihr Engagement.“, so Ines Vogel, Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).

August 2019

13. August 2019

Jungforscher arbeiten an neuen Projekten für den Wettbewerb 2020

Arne, David und Johann von der Gesamtschule Universaale Jena (QuerWege e.V.) haben in den letzten Monaten an unserem Schülerforschungszentrum Jena ihre Bausteine… mehr erfahren ›

Arne, David und Johann von der Gesamtschule Universaale Jena (QuerWege e.V.) haben in den letzten Monaten an unserem Schülerforschungszentrum Jena ihre Bausteine automatisch nach Farbe und Größe sortierende Maschine von der Idee bis zum funktionierenden Prototypen entwickelt. Dabei waren sie an ein bis drei Nachmittagen wöchentlich im SFZ und wurden dort fachlich von Lucas Geitel (Friedrich-Schiller-Universität Jena, Mathedidaktik, Wurzel) großartig betreut. Die mittlerweile 7 Thüringer SFZs erweisen sich nicht nur für Schulen mit ausgeprägten MINT-Schwerpunkt als Bereicherung für interessierte Schülerinnen und Schüler. Interesse?! Fragen Sie uns!! Übrigens erreichten Arne, David und Johann beim Regionalwettbewerb Jugend forscht Jena (Pate ZEISS Group Jena) in einem starken Wettbewerbsfeld einen großartigen 2. Platz im Fachgebiet Technik! Wir wünschen weiter viel Spaß beim Forschen!!

Fotos: STIFT/ Scheere Photos

August 2019

11. August 2019

Kita-Wettbewerb „Plastikfreier Kindergarten“

Unter dem Motto „Schluss mit Plaste! Welche Ideen haste?“ hat der bundesweit freie und gemeinnützige Kindergarten-Träger Jul gGmbH einen Umwelt-Wettbewerb für Kindergärten… mehr erfahren ›

Unter dem Motto „Schluss mit Plaste! Welche Ideen haste?“ hat der bundesweit freie und gemeinnützige Kindergarten-Träger Jul gGmbH einen Umwelt-Wettbewerb für Kindergärten ins Leben gerufen.

Mitmachen und gewinnen kann JEDER Kindergarten, der sich mit Ideen und Projekten zum Thema „Plastikfreier Kindergarten“ auseinandersetzt und sich mit Formular bis zum 31.08.2019 unter info@jul-umweltpreis.de anmeldet.

Wie kann es gelingen, den enormen Einsatz von Kunststoff im täglichen Leben zu reduzieren, steht als zentrale Frage im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Dazu sollen Erzieher*innen und Kinder herausfinden, wie viel Plastik es in ihrem täglichen Umfeld gibt, ob und wozu der „Plastikkram“ – wie Lebensmittelverpackungen, Plastik-Spielzeug, Plastikbeutel uvm. überhaupt gebraucht wird und was ganz konkret in ihrem Kindergarten geändert werden muss, um „Schluss mit Plaste“ zu machen.

Eine unabhängige Jury sichtet dann alle bis zum 31.10.2019 eingereichten Beiträge. Sie bewertet vor allem Kreativität, Nachhaltigkeit, Originalität und coole, vielleicht ganz simple Lösungen für das Plastikproblem. Die Wettbewerbsgewinner erhalten den „JUL-Umweltpreis 2019″ sowie 5.000 € für ihren Kindergarten. Darüber hinaus können sich alle Preisträger über Sachpreise und Urkunden freuen. Die Preisverleihung findet Ende November 2019 in Weimar statt.

Mit Hilfe des JUL-Umweltpreises 2019 will der bundesweit engagierte Kindergarten-Träger Jul gGmbH die thematischen Bemühungen der Kindergärten und den tollen Ergebnissen zum Thema „Schluss mit Plaste! Welche Ideen haste?“ honorieren und ihnen ein Gesicht gegeben. Weitere Informationen finden Sie unter www.jul-umweltpreis.de.

Im Zuge des Wettbewerbs laden wir alle pädagogischen Fachkräfte sowie Kita-Leiter*innen ein, unsere beiden Fortbildungskurse „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sowie „Mach mit! Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis“ zu besuchen. Sie setzen spannende Experimente um, stellen philosophische Fragen und erfahren wichtiges Hintergrundwissen zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die Termine sind unter www.jungforscher-thueringen.de/thueringen-land-der-kleinen-forscher/332-2 gelistet.

Quelle: www.jul-umweltpreis.de

Juli 2019

26. Juli 2019

Projekttag des Schülerforschungszentrums Nordhausen

Wie Brände entstehen können – Projekttag mit der Jugendfeuerwehr Altengottern Am 06.07.2019 veranstaltete die Jugendfeuerwehr Altengottern in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Nordhausen… mehr erfahren ›

Wie Brände entstehen können – Projekttag mit der Jugendfeuerwehr Altengottern

Am 06.07.2019 veranstaltete die Jugendfeuerwehr Altengottern in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Nordhausen einen Projekttag zur Thema Brände. Dabei demonstrierten Chemielehrer Karsten Michel und Jugendwart Heiko Krummbein anschaulich, wie gefährlich ein Gasbrand ist, erklärten wie er entstehen kann und wie bei Austritt von Gasen zu Handeln ist.

Die zweite Station an diesem Tag waren Ölbrände. Die riesige Stichflamme, welche beim Löschen von brennendem Öl mit Wasser entstand, beeindruckte sichtlich. Auch hier wurde umfangreich über Brandursachen und richtige Brandbekämpfung gesprochen.

Juli 2019

18. Juli 2019

MINT-Projekttage im Schülerforschungszentrum Nordhausen

Kurz vor den Sommerferien in Thüringen, vom 01.07.19 – 04.07.19, starteten 14 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Klosterschule Roßleben Projekttage… mehr erfahren ›

Kurz vor den Sommerferien in Thüringen, vom 01.07.19 – 04.07.19, starteten 14 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Klosterschule Roßleben Projekttage im Bereich MINT im SFZ Nordhausen.

Eine kleine Gruppe von fünf Teilnehmenden entschied sich für einen „Tauchkurs“ in die Computergestützte Konstruktion. Gemeinsam mit ihrem Anleiter Herrn Klapproth erlernten sie die Konstruktion von 3D-Modellen und lernten deren Bedeutung in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen wie Maschinenbau kennen.

Eine zweite Gruppe erlebte ein Potpourri aus der Regenerativen Energietechnik und der Umwelttechnik. Die Unterstützung des in.RET-Teams der Hochschule Nordhausen ermöglichte den zukünftigen Abiturienten Versuche am Windkanal im August-Kramer-Institut durchzuführen und einen Elektromotor zu bauen. An einem Tag führten die Teilnehmenden Experimente zum Thema Klima und Boden durch und gingen am Ende der Woche mit viel neuem Wissen in die verdiente Sommerpause.

Mikroskopieren von Mikroorganismen aus einer Erdprobe und identifizieren verschiedenen Mikroplastikpartikel

 

Experiment zum Nachweis von Kohlenstoffdioxid in der Atemluft und der Umgebungsluft

Text und Fotos: Ivonne Schiffner/HS Nordhausen

Juli 2019

18. Juli 2019

Lehrerfortbildung an der Fachhochschule Erfurt

Wohin mit unseren kreativen und schlauen Köpfen? Wie kann außerschulische MINT-Breiten- und -Begabtenförderung funktionieren? Wer sind die regionalen Akteure und wer unterstützt… mehr erfahren ›

Wohin mit unseren kreativen und schlauen Köpfen? Wie kann außerschulische MINT-Breiten- und -Begabtenförderung funktionieren? Wer sind die regionalen Akteure und wer unterstützt die leistungsbereiten Jungforscher dabei, ihre Fragen zu beantworten, ihre naturwissenschaftlich-technischen Projekte umzusetzen und die eigenen Interessen zu schärfen?

Unter diesem Motto bietet die STIFT am 15. August 2019 in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Erfurt (FH Erfurt) und dem Schülerforschungszentrum Erfurt (SFZ Erfurt) eine Lehrerfortbildung an.

Im Rahmen der Fortbildung werden die Teilnehmer*innen die Bandbreite möglicher Forschungsthemen für kleine und große Forscher an der FH Erfurt und des SFZ Erfurt kennenlernen. Hierzu gehört ein Besuch der Raumströmungskammer der Fakultät für Gebäudetechnik/Informatik der FH Erfurt. Im Anschluss werden die Teilnehmer*innen im Rahmen eines hands-on Workshops Messgeräte und Messverfahren für die Aufnahme relevanter Raumklimadaten kennenlernen und testen. Sie erhalten Anregungen für die Betreuung eigener Forschungsprojekte am SFZ Erfurt und der FH Erfurt. Wir informieren über den Jugend forscht Wettbewerb in Thüringen und zeigen die Bandbreite an weiteren Themen und Projekten in Thüringen. Zum Abschluss wird das SFZ Erfurt anhand von aktuellen Forschungsarbeiten Einblicke in die Betreuung außerschulischer MINT-Projekte geben.

Datum/Zeit: 15.08.2019, 09:00 – 15:00 Uhr
Ort: Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt

Bitte melden Sie sich über das Thüringer Schulportal an (Veranstaltungs-Nr.: 37M460301).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Juli 2019

18. Juli 2019

Jugend forscht: „Schaffst Du!“ – Auftakt zur 55. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden Unter dem Motto „Schaffst… mehr erfahren ›

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Schaffst Du!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2020 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, sich der Herausforderung zu stellen und Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen. Denn auf jedes einzelne MINT-Talent kommt es an, auf sein Engagement, im Kleinen wie im Großen. Für sie alle gilt dabei das Motto „Schaffst Du!“. Sei neugierig und erfindungsreich, entwickle Deine eigenen Ideen und Lösungen für die Welt von morgen. Wer mitmachen will, muss kein zweiter Einstein sein, sollte aber leidenschaftlich gerne forschen und experimentieren. Also, worauf wartest Du? Melde Dich an bei Jugend forscht 2020!

Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2019. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2019 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2020 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2020. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Angesichts der vielen aktuellen gesellschaftlichen Themen und Problemstellungen, vom Klimawandel über die Digitalisierung bis hin zur Ressourcenknappheit, sind junge Menschen heute gefordert, sich für eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung unserer Erde zu engagieren“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dabei trauen wir der nachfolgenden Generation zu, mit ihrer Innovationskraft einen überzeugenden Beitrag zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft zu leisten.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Juli 2019

17. Juli 2019

Tagung Schule MIT Wissenschaft 2019

Die Lehrertagung Schule MIT Wissenschaft Thüringen ging 2019 nunmehr in die vierte Auflage. Dieses Mal waren rund 80 Thüringer Lehrer*innen nach Jena… mehr erfahren ›

Die Lehrertagung Schule MIT Wissenschaft Thüringen ging 2019 nunmehr in die vierte Auflage. Dieses Mal waren rund 80 Thüringer Lehrer*innen nach Jena gekommen, um sich bei Fachvorträgen über aktuelle Forschungsfragen zu informieren und bei Workshops Inspirationen für den eigenen Unterricht zu holen. Anspruch der Tagung ist es, durch eine große thematische Breite das interdisziplinäre Denken schon in der Schule zu fördern. So hören die Teilnehmer*innen alle Vorträge und konnten jeweils an zwei verschiedenen Workshops teilnehmen. Thematisch ging es einmal quer durch den Fächerkanon. Von umweltrelevanten Themen wie Mikroschadstoffen im Wasser und dem Zusammenwirken von Meereseis und Klimawandel über die Biomathematik, Maschinellem Lernen und Metabolomik, den Neurowissenschaften und der Verhaltensbiologie von Schleimpilzen bis hin zu Themen der Grundlagenforschung von Strukturbildung in Flüssigkeiten und der Frage wie kosmische Strahlung helfen kann, die Landwirtschaft effizienter zu machen. Das Konzept der Workshops war überdies so konzipiert, dass die Teilnehmer*innen darin Ideen und Anknüpfungspunkte für ihren eigenen Unterricht sammeln konnten.

Reichlich Raum für den kollegialen Austausch gab es für die Teilnehmer*innen bei den Führungen durch den Botanischen Garten Jena sowie im Zentrum für Angewandte Forschung – ZAF sowie den Abendveranstaltungen.

 

 

Juli 2019

08. Juli 2019

Summer School zur Künstlichen Intelligenz an der Hochschule Nordhausen

Die Hochschule Nordhausen bieten eine Summer School zum Thema Künstliche Intelligenz an: 05.08.-09.08.2019, täglich von 9:00-16:00 Kosten: 25 € (inkl. Mittagessen in… mehr erfahren ›

Die Hochschule Nordhausen bieten eine Summer School zum Thema Künstliche Intelligenz an:

  • 05.08.-09.08.2019, täglich von 9:00-16:00
  • Kosten: 25 € (inkl. Mittagessen in der Mensa)

Die verbindliche Anmeldung* erfolgt unter: esy@hs-nordhausen.de
Der Anmeldeschluss ist der 26.07.2019.

* Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, daher behält sich die Hochschule Nordhausen vor, die Plätze durch ein geeignetes Vergabeverfahren zu verteilen.

Juli 2019

03. Juli 2019

BLAU – ist die Farbe der Hoffnung

Das sieht so gut aus – als könnte es gelingen. Nach allen zu überwindenden Rückschlägen bei der Beschaffung und Bearbeitung der Ausgangsmaterialien… mehr erfahren ›

Das sieht so gut aus – als könnte es gelingen.

Nach allen zu überwindenden Rückschlägen bei der Beschaffung und Bearbeitung der Ausgangsmaterialien ist das Ergebnis des Projektes Liegerad-Hülle nun perfekt in seinen Maßen und der Stabilität der geplanten Form. Da erscheinen auch kommende Herausforderungen wie genaue Ausschnitte machen, Befestigung, Öffnungsmechanismus und einfaches Handling machbar. Durch mehr Komfort, Sicherheit und Schnelligkeit soll dem Fahrrad als einziges emissionsfreies Verkehrsmittel ein breiterer Nutzungsraum bei täglicher Verlässlichkeit erschlossen werden, klimalike eben.

Auto haben – Fahrrad fahren!

Natürlich kann dies nur auf kurze Distanzen (in bzw. zwischen Ballungsräumen) wirken. Auf eine Strecke bis zu 15 Kilometer wird von der Gruppe Adrian Wilke, Kilian Frank und Lenart Hollunder abgezielt. Innerhalb dieser Entfernung liegt ein Großteil der Fahrten für Schule/Beruf, Einkauf/Erledigungen sowie in der Freizeit.

Hervorzuheben ist die Nachhaltigkeit für das SFZ Erfurt. Bauen doch die Schüler auf den Ergebnissen von „Jugend forscht“-Beiträgen anderer Schüler auf. Beispiele dafür sind das flyby-Projekt (flying bicycle – die gelbe Banane), oder der von der Feuerwehr unterstützte Eigenbau-Groß-Windkanal, das Raketenauto „Mobiline“ und die „Mobiline II“, oder die Entwicklung eines Licht-Lenk-Systems zur besseren Fahrbahnausleuchtung oder auch die Crash-Test-Gruppe.

Gleichzeitig bietet es Raum für vielfältigste Weiterentwicklungen. In Planung ist eine komfortable mikrocontrollergesteuerte Licht-Signal-Anlage. Denkbar ist auch eine akustische Rumbling-Dämpfung und vieles mehr. Ein echtes Supervising-SFZE-Projekt eben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn alles gut geht, könnte auch der lange gehegte Plan aufgehen, ein SFZEMobil zur Mitglieder-Werbung einzusetzen. Damit ließen sich künftige Jungforscher genau da abholen, wo sie am konzentriertesten zu finden sind – auf den Schulhöfen ihrer Schulen. Angeboten werden könnten, neben Probefahrten als Fahr-Erlebnis, kleine Experimente mit überraschendem Ausgang sowie auch Knobel-Aufgaben etc., um auf das SFZE aufmerksam und neugierig zu machen.

Oder man könnte „Fridays for Future“ als ein funktionierendes Beispiel begleiten, oder dazu einladen, selbst aktiv zu werden im Labor …

Wie wäre das denn?

F. Paulig

Juni 2019

17. Juni 2019

Rückblick: Film zum „Tag der kleinen Forscher 2019“

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) hatte am 28. Mai 2019 zum „Tag der kleinen Forscher“ eingeladen. Mädchen und… mehr erfahren ›

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) hatte am 28. Mai 2019 zum „Tag der kleinen Forscher“ eingeladen. Mädchen und Jungen aus  der Evangelischen Grundschule und der Staatlichen Grundschule „GutsMuths“ Waltershausen  erforschten und entdeckten gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee und weiteren Gästen das Große im Kleinen und feierten die Vielfalt der großen und kleinen Dinge auf der Welt.

Film: © Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung thüringen (STIFT)/Bellmannmedia

Juni 2019

14. Juni 2019

Forscherclubs des Schülerforschungszentrums Jena im neuen Schuljahr 2019/2020

Im neuen Schuljahr bieten wir folgende stadtoffene Forscherclubs an, Anmeldungen sind ab sofort möglich: Forscherclub „Mathematik und Informatik“ des Schülerforschungszentrums Jena (Klasse… mehr erfahren ›

Im neuen Schuljahr bieten wir folgende stadtoffene Forscherclubs an, Anmeldungen sind ab sofort möglich:

ForscherclubMathematik und Informatik“ des Schülerforschungszentrums Jena (Klasse 7 – 12),

Zeit: Donnerstags 16:00Uhr

Ort: FSU Jena, Ernst-Abbe-Platz 2, 07743 Jena

Forscherwerkstatt des Schülerforschungszentrums Jena (Klasse 7 – 12)

Zeit: Mittwochs 14:30 Uhr (Physik und Technik)

Zeit: Donnerstags 14:30 Uhr (themenoffen)

Ort: Schülerforschungszentrum Jena, Löbstedter Straße 67

 

Schülerforschungszentrum Jena
Löbstedter Straße 67, Umspannwerk der Imaginata
07749 Jena
Tel: 03641-889941
Fax: 03641-889922
E-Mail: sfz-jena@witelo.de
web: www.witelo.de

Juni 2019

12. Juni 2019

Ferienworkshops des Schülerforschungszentrums Jena

Gleich in der ersten Ferienwoche (08. – 11.07.j2019, jeweils 10 – 13 Uhr) können Schüler*innen der Klassen 5 bis 8 in der… mehr erfahren ›

Gleich in der ersten Ferienwoche (08. – 11.07.j2019, jeweils 10 – 13 Uhr) können Schüler*innen der Klassen 5 bis 8 in der Forscherwerkstatt des Schülerforschungszentrums Jena ihr eigenes Computerspiel programmieren.

Für GDevelop sind keine Vorkenntnisse nötig, so dass alle Teilnehmer*innen ein individuelles jump’n’run-Computerspiel entwickeln können.

Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

Schülerforschungszentrum Jena
Löbstedter Straße 67, Umspannwerk der Imaginata
07749 Jena
Tel: 03641-889941
Fax: 03641-889922
E-Mail: sfz-jena@witelo.de
web: www.witelo.de

Juni 2019

12. Juni 2019

Tag der kleinen Forscher 2019: Kitas und Grundschulen entdecken die Welt der kleinen Dinge am bundesweiten Mitmachtag

Es gibt viel zu entdecken, wenn man den Blick schärft und die kleinen Dinge unter die Lupe nimmt. So entpuppt sich eine… mehr erfahren ›

Es gibt viel zu entdecken, wenn man den Blick schärft und die kleinen Dinge unter die Lupe nimmt. So entpuppt sich eine Handvoll Waldboden als Zusammenspiel unzähliger Kleinstlebewesen. Unter dem Motto „Klein, aber oho!“ widmeten sich am heutigen „Tag der kleinen Forscher“ tausende Mädchen und Jungen in Kitas, Horten und Grundschulen mit Begeisterung Fragen aus Natur und Technik. Mittendrin beim bundesweiten Mitmachtag für gute frühe MINT-Bildung: Bundesbildungsministerin und Schirmherrin vom „Haus der kleinen Forscher“ Anja Karliczek, die in Erfurt mit Kindern forschte.

Berlin/Erfurt, 28. Mai 2019. Bereits zum elften Mal rief die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zum gemeinsamen Forschen und Entdecken auf. Der „Tag der kleinen Forscher“ hat sich als bundesweiter Mitmachtag für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) etabliert – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Zahlreiche Initiativen und Entscheiderinnen und Entscheider aus der Politik unterstützen den Aktionstag.

Bundesweite Forscherfeste: Bundesbildungsministerin forscht mit Kindern in Erfurt

Das diesjährige Motto „Klein, aber oho!“ nahmen die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kitas, Horten und Grundschulen vielerorts zum Anlass, mit den Kindern kleinere und größere Aktionen umzusetzen. So wurden zahlreiche Forscherfeste gefeiert, unter anderem in Erfurt, wo das „Haus der kleinen Forscher“ gemeinsam mit seinem regionalen Netzwerkpartner, der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), den Mitmachtag feierte. An einem ganzen Forscher-Parcours durften sich hier Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule Erfurt versuchen. Mit ihnen auf Entdeckungsreise gingen auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, der Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsminister und Schirmherr der „Jungforscher Thüringen“ Wolfgang Tiefensee und weitere Gäste. Mit ihrer Unterstützung ließen die Kinder aus vielen Kartons ein Riesenpuzzle entstehen.

„Es ist schön, zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Mädchen und Jungen ihre Welt erforschen. Diese Begeisterung der Kinder für alles Neue und Aufregende müssen wir vor allem für die MINT-Fächer wecken. Und sie dann im gesamten Bildungsweg aufrechterhalten. Dieses Ziel verfolgt das BMBF mit der MINT-Strategie. Gerade bei den Kleinsten kann man so manche Grundlage für ein späteres Studium oder eine Ausbildung in diesem Bereich legen.“, so die Ministerin, die zugleich Schirmherrin der Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ ist.

Auch Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT, freut sich über so viel Forschergeist: „Der ‚Tag der kleinen Forscher‘ ist für uns der Höhepunkt eines jeden Forscherjahres. Zu sehen, mit welcher Begeisterung die Mädchen und Jungen sich auf das freie Forschen einlassen und zu welchen kreativen Ergebnissen sie dabei kommen, bestärkt uns in unserer Arbeit immer wieder aufs Neue.“

Vielerorts nutzten Vertreterinnen und Vertreter von Bundes- und Landespolitik die Gelegenheit, ein regionales Forscherfest zu besuchen und Einblicke in die facettenreiche Forscherwelt der Mädchen und Jungen zu erhalten. „Kinder haben einen natürlichen Forscherdrang und wollen ihre Umwelt auf vielfältige Weise und ganz bewusst entdecken. Am heutigen ‚Tag der kleinen Forscher‘ wurden viele Fragen gestellt und oft Perspektiven gewechselt, um die Bedeutung, den Wert und auch die Wirkung des scheinbar Kleinen kennenzulernen“, resümiert Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Gute Bildung für alle Kinder

Aufmerksames Beobachten, Fragen stellen, Ausprobieren und über Lösungen diskutieren – all das fördert die Denkfähigkeit jedes Einzelnen. Dabei kommt den pädagogischen Fach- und Lehrkräften in Kitas, Horten und Grundschulen eine besondere Rolle zu: Sie motivieren und begleiten Mädchen und Jungen dabei, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu hinterfragen. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ setzt sich für gute frühe Bildung für alle Kinder ein – unabhängig von Herkunft, Religion und Einkommen der Eltern. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Freude am Forschen und Entdecken. Zum Forschen gehört auch die Offenheit für Neues, die Freude am noch Unbekannten und die Bereitschaft, eigene Vorstellungen in Frage zu stellen.

Fotos: © Stiftung Haus der kleinen Forscher/Andreas Hultsch

Mai 2019

28. Mai 2019

Bundespräsident Steinmeier ehrt die Jugend forscht Bundessieger 2019 Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Chemnitz ausgezeichnet

Thüringer Teilnehmer erfolgreich beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019 Die Siegerinnen und Sieger des 54. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht stehen fest. Deutschlands beste… mehr erfahren ›

Thüringer Teilnehmer erfolgreich beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019

Die Siegerinnen und Sieger des 54. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht stehen fest. Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler wurden heute in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Reimund Neugebauer in der Messe Chemnitz ausgezeichnet. Das diesjährige Bundesfinale, an dem 190 junge MINT-Talente mit 111 innovativen Forschungsprojekten – darunter 18 Teilnehmer mit 8 Projekten aus Thüringen – teilnahmen, wurde gemeinsam ausgerichtet vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU als Bundespateninstitution und der Stiftung Jugend forscht e. V. Premiumpartner des Bundeswettbewerbs 2019 war die Siemens AG. Als Unterstützer engagierten sich insbesondere der Freistaat Sachsen, die Stadt Chemnitz und die Volkswagen AG.

Die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren 8 Projekten konnten den Preis der Bundesbildungsministerin für die beste interdisziplinäre Arbeit (Bundessieg) sowie vier Sonderpreise nach Thüringen holen.

Milena Wiegand (18), Max Asenow (18) und Tina Munkewitz (18) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt stellten dem Bundespräsidenten ihr Projekt „EIWEISSE, DIE LEUCHTEN | Textmarker für Proteine – Synthese neuer Thiazolderivate für die Fluoreszenzmikroskopie“ vor. Die drei synthetisierten zwei neue Fluoreszenzfarbstoffe. Mit diesen färbten sie Bakterien, Krebszellen sowie pflanzliche Proben und konnten unter dem Mikroskop sehen, dass unterschiedliche Eiweißstoffe blau markiert wurden. Bundessiegerin im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Tara Moghiseh (17) aus Rheinland-Pfalz. Sie nutzte künstliche Intelligenz, um die verschiedenen Typen weißer Blutkörperchen etwa von Leukämiekranken automatisch identifizieren zu können. Ihr Leukozythenklassifikator erreicht eine Genauigkeit von rund 98 Prozent. Darüber hinaus erhielen die Teilnehmer den Preis für die Verknüpfung von Theorie mit chemischer Praxis der Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V., dotiert mit 1.000 €.

Thüringer Teilnehmer beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2019

Quelle Fotos Teilnehmer: Stiftung Jugend forscht e. V.

Mai 2019

19. Mai 2019

Fortbildungsprogramm für Grundschulen „Thüringen – Land der kleinen Forscher“

Exklusiv für die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte der Thüringer Grundschulen bieten wir in der Vorbereitungswoche für das neue Schuljahr nachfolgende Fortbildungen an:… mehr erfahren ›

Exklusiv für die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte der Thüringer Grundschulen bieten wir in der Vorbereitungswoche für das neue Schuljahr nachfolgende Fortbildungen an:

13.08.2019, 09:00 – 16:00 Uhr

„Forschen mit Wasser“
„Informatik entdecken – mit und ohne Computer“
„Zahlen, Zählen, Rechnen – Mathematik entdecken“

14.08.2019, 09:00 – 16:00 Uhr

„Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung“
„Technik – von hier nach da“

Die Fortbildungen finden parallel im STUDIOPARK KinderMedienZentrum in Erfurt statt.

Darüber hinaus besteht vom 12.08. – 16.08.2019 (sowie ganzjährig) die Möglichkeit, eine Inhouse-Fortbildung zu einem selbst gewählten Thema aus unserem Programm zu buchen.

Alle Fortbildungen sind als Tagesveranstaltungen angelegt und kosten 25 Euro pro Teilnehmer und Fortbildung. Die Fortbildung „Forschen mit Wasser“ ist für alle Teilnehmer kostenfrei.

Alle Fortbildungsthemen, die Anmeldung sowie weitere Informationen finden Sie unter:
https://jungforscher-thueringen.de/thueringen-land-der-kleinen-forscher/workshops/

April 2019

11. April 2019

Schwimmen und Sinken am Beispiel „Schokolade“

Schwimmt oder sinkt ein Schokoladenhohlkörper im Vergleich zu einer Tafel Schokolade im Wasser? Alltagsbezug zur Welt der Kinder Kakao in kalter und… mehr erfahren ›

Schwimmt oder sinkt ein Schokoladenhohlkörper im Vergleich zu einer Tafel Schokolade im Wasser?

Alltagsbezug zur Welt der Kinder

  • Kakao in kalter und in warmer Milch
  • schwimmende und sinkende Gegenstände in Gewässern
  • Luftkissenboote

 

Benötigte Materialien

  • Schüssel (zur besseren Beobachtung eignet sich eine Glasschüssel)
  • Wasser
  • Tafel Schokolade, schwerer als der Schokoladenhohlkörper
  • Schokoladenhohlkörper
  • Waage
  • Messer
  • Stift und Zettel

 

Die Versuchsabfolge

  • Schüssel zu 2/3 mit Wasser füllen
  • Tafel Schokolade und Schokoladenhohlkörper auspacken
  • Schokoladenhohlkörper wiegen, Gewicht notieren
  • Tafel Schokolade wiegen, Gewicht notieren
  • sichtbar wird, dass die Tafel Schokolade schwerer ist, als der Schokoladenhohlkörper
  • um einen Vergleich möglich zu machen, wir die Tafel Schokolade vorsichtig mit dem Messer abgeschnitten, so dass sie in etwa das gleiche Gewicht hat, wie der Schokoladenhohlkörper
  • Schokoladenhohlkörper und Tafel Schokolade ins Wasser legen und schauen, was passiert
  • Schokolade kann abgetrocknet und dann immer noch gegessen werden

 

Das steckt dahinter

Ob etwas im Wasser schwimmt oder sinkt, wird einerseits von der Dichte des Gegenstandes und andererseits von der Dichte des Wassers bestimmt. Das ist auch bei diesen beiden unterschiedlichen Schokoladenformen – Tafel und Hohlkörper – so, obwohl beide auf ein annähernd gleiches Gewicht gebracht werden.

Der Schokoladenhohlkörper schwimmt, wenn man ihn ins Wasser legt. Er hat einen großen (mit Luft gefüllten) Hohlraum, auf den sich das Gewicht verteilt. Die Tafel Schokolade geht hingegen im Wasser unter. Sie hat keinen großen Hohlraum. Das heißt, dass ihr Gewicht auf ihren „Raum“ bezogen, größer und die Schokoladentafel somit dichter ist. Im Vergleich hat nun der Schokoladenhohlkörper eine geringere Dichte als die Tafel Schokolade.

Die Dichte ist eine Eigenschaft des Materials. Umso dichter ein Gegenstand ist, umso mehr wiegt er und umso weniger Raum nimmt er dabei ein. Ist ein Gegenstand dichter als Wasser, sinkt er, ist er weniger dicht als Wasser, kann er schwimmen.

„Die „Dichte“ hat auch Eingang in unsere Alltagssprache gefunden: So lassen uns z. B. Busfahrer ‚dichter zusammenrücken‘, damit mehr Menschen in denselben Bus passen“, so das Haus der kleinen Forscher.[1]

 

Ideen zum Weiterforschen

  • Gegenstände mit deutlichen Gemeinsamkeiten und Unterschieden, wie Gewicht, Größe, Farbe, Form
  • Gegenstände, die nur aus einem einzigen Material bestehend, wie Stein, Wachs, Münzen, Styropor
  • Gegenstände, die aus dem gleichen Material bestehen, aber eine unterschiedliche Form haben, z. B. Knete

 

Forscherfragen

  • Wie unterscheiden sich die schwimmenden von den nicht schwimmenden Gegenständen?
  • Welche Eigenschaften sind dafür verantwortlich, ob etwas schwimmt oder sinkt?
  • Ändert sich das Schwimm- und Sinkverhalten, wenn ein Gegenstand gleichen Materials vergrößert oder verkleinert wird?

 

Die Termine für die Fortbildungen „Forschen zu Wasser in Natur und Technik“, „Forschen mit Luft“ sowie für alle weiteren Themen finden Sie in unserem Kalender unter www.jungforscher-thueringen.de.

 

[1] www.haus-der-kleinen-forscher.de/de/praxisanregungen/experimente-themen/wasser/experiment/schwimmt-es-oder-schwimmt-es-nicht abgerufen am 23.04.2019

April 2019

10. April 2019

Jetzt anmelden: Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“ 2019

Zum vierten Mal findet ausschließlich für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer die Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“ statt. Mit einer abwechslungsreichen Folge von… mehr erfahren ›

Zum vierten Mal findet ausschließlich für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer die Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“ statt. Mit einer abwechslungsreichen Folge von Vorträgen, Workshops und Erfahrungsaustauschrunden stellen führende Vertreter aus Astronomie, Biologie, Chemie, Physik und Technik ihre aktuellen Forschungsthemen vor und wollen die teilnehmenden Lehrkräfte aus Naturwissenschaften und Technik zu Diskussionen anregen, die auch der Entwicklung eigener Ideen für die Vermittlung dieser Themen im Unterricht dienen sollen.

Die Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“ 2019 findet vom 20. – 22.06.2019 im Hotel Steigenberger Esplanade in Jena statt.

Die Tagung wird durch die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) organisiert und durch die Partner MIT Club of Germany, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Thüringer Institut für Lehrerbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, Stiftung Jugend forscht e. V. sowie Jenoptik AG unterstützt.

Programm

Anmeldung

 

März 2019

29. März 2019

Gewinner im 29. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Thüringen

Am 28. und 29. März 2019 präsentierten rund 160 Nachwuchsforscher ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in Jena. Nach zwei… mehr erfahren ›

Am 28. und 29. März 2019 präsentierten rund 160 Nachwuchsforscher ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in Jena.

Nach zwei spannenden Tagen in der Jenaer Ernst-Abbe-Hochschule wurde der 29. Thüringer Landeswettbewerb „Jugend forscht“ mit einer Siegerehrung beendet. Die JENOPTIK AG verantwortete dabei erneut als Patenunternehmen die Organisation des Landeswettbewerbs, gemeinsam mit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), und vergab zwei Sonderpreise an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

In den Regionalwettbewerben des Bundeslandes hatten sich im Frühjahr 2019 insgesamt 167 Jugendliche für das Landesfinale qualifiziert – 93 bei Jugend forscht und 74 bei Schüler experimentieren – mit insgesamt 82 Projektarbeiten (41 bei Jugend forscht, 41 bei Schüler experimentieren). Sie präsentierten nun ihre Einzel- oder Teamprojekte in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Bewertet wurden die Projekte von einer Jury, die sich aus Vertretern von Thüringer Schulen und Hochschulen, Unternehmen und Instituten zusammensetzt. Erstmals waren auch Jenoptik-Mitarbeiter in der Jury.

Von der Kreativität der Jungforscher überzeugten sich vor Ort auch der Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter,  Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche sowie Vertreter der Hochulen und Schulämter.

Die Gewinner des Landeswettbewerbs in der Alterssparte Jugend forscht vertreten Thüringen vom 16. bis 19. Mai 2019 beim 54. Bundesfinale in Chemnitz.

Landessieger Jugend forscht 2019

Mathematik/Informatik – Interdisziplinäres Projekt: Mehr als nur Science Fiction – Konzeption, Berechnung und Entwicklung computergenerierter Hologramme (CGH) | Julian Reichardt, Nils Lißner, Susanne Schmidt | Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt (Foto folgt)

Landessieger Schüler experimentieren 2019

Chemie: Fluoreszenzfarbstoff selber herstellen – Schreiben mit fluoreszierender Farbe | Johanna Wartenberg |Otto-Schott-Gymnasium Jena
(Foto folgt)

 

Zusätzlich zur Siegerehrung in der Ernst-Abbe-Hochschule am 29. März 2019 gab es eine Sonderpreisverleihung am Vorabend in der Sparkassenarena Jena. Jenoptik-Personalleiterin Maria Koller überreichte zwei Jenoptik-Sonderpreise an die Forscher:

  • Jugend forscht: Milena Wiegand, Max Asenow und Tina Munkewitz vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt für ihr Projekt „Ein Textmarker für Makromoleküle“ im Fachgebiet Chemie.
  • Schüler experimentieren: Michelle Weisgerber vom Gymnasium „Am Weißen Turm“ Pößneck für ihr Projekt „Kann man ein Handy mit Obst oder Gemüse aufladen?“ im Fachgebiet Physik.

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) vergab drei „STIFT-Schulpreise“, dotiert mit jeweils 1.000 Euro, an besonders engagierte Schulen in Thüringen:

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt mit Spezialschulteil Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik
  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla
  • Grundschule am Steigerwald Erfurt.

Moderiert wurden die Siegerehrung und die Sonderpreisverleihung von den Landeswettbewerbsleitern Rüdiger Eisenbrand (Jugend forscht) und Tom Fleischhauer (Schüler experimentieren). Die Urkunden wurden überreicht von den Landespaten des Wettbewerbs, Maria Koller für Jenoptik und Dr. Sven Günther als Geschäftsführer der STIFT.

Jenoptik ist eng mit dem Wettbewerb verbunden. Bereits seit 1991 begleitet Jenoptik als Patenunternehmen das Thüringer Landesfinale „Jugend forscht“ sowie den 2012 integrierten Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“.

Die STIFT ist seit 2005 Regionalpate von „Jugend forscht“ Mittelthüringen und seit 2018 gemeinsam mit Jenoptik Pate für den Landeswettbewerb Thüringen.

© Jenoptik AG/STIFT, Fotograf: SCHEERE PHOTOS , Jürgen Scheere, Jena

März 2019

29. März 2019