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Jugend Forscht 2016 Mittelthüringen Projekte-2009 (40)
Jugend Forscht 2016 Mittelthüringen Projekte-2009 (40)

Zwei Messpunkte machen noch keinen Trend – aber wecken Ehrgeiz auf mehr

Schon zwei Monate nach der Gründung des Schülerforschungszentrums Erfurt konnten vier Gruppen am „Jugend forscht“-Wettbewerb 2015 teilnehmen, wobei davon wiederum drei der… mehr erfahren ›

Schon zwei Monate nach der Gründung des Schülerforschungszentrums Erfurt konnten vier Gruppen am „Jugend forscht“-Wettbewerb 2015 teilnehmen, wobei davon wiederum drei der vier Gruppen einen Preis beim Regionalwettbewerb erringen konnten (1., 2. und 3. Preis in der jeweiligen Kategorie).
Dies ist schon eine beachtliche Leistung. Aber das konnten wir 2016 noch deutlich steigern!

Ein Jahr später meldeten sich nämlich sieben Gruppen der im SFZE arbeitenden Schüler zum Regionalwettbewerb am 16.2.2016 an.

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August 2016

21. August 2016

Newsletter TLdkF August 2016_Deckblatt_Seite_1a
Newsletter TLdkF August 2016_Deckblatt_Seite_1a

Newsletter I August 2016

Der aktuelle Newsletter „Thüringen – Land der kleinen forscher“ ist erschienen und geht in den nächsten Tagen per E-Mail bzw. Post an… mehr erfahren ›

Der aktuelle Newsletter „Thüringen – Land der kleinen forscher“ ist erschienen und geht in den nächsten Tagen per E-Mail bzw. Post an alle Thüringer Grundschulen und Kindertagesstätten.

Aus dem Inhalt:

  • „Tag der kleinen Forscher“ 2016 in der Kita „Liliput“
    Windischholzhausen
  • Fortbildungsübersicht: August – Dezember 2016
  • Zertifizierung: In 5 Schritten zum „Haus der kleinen Forscher“
  • Praxisidee: Workshop Strom und Energie I Unser Körper steckt voller Energie. Was können wir mit Muskelkraft bewegen?

 

Newsletter TLdkF 08/2016

Juli 2016

29. Juli 2016

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Jugend forscht 2017: „Zukunft – ich gestalte sie!“ I Auftakt zur 52. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit… mehr erfahren ›

Unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der 52. Wettbewerbsrunde spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Unsere Zukunft passiert nicht einfach. Wir alle sind ein Teil von ihr. Sie ist das Mögliche, das noch nicht Gemachte und Erfundene. Alle Jungforscherinnen und Jungforscher sind daher gefordert, unsere Zukunft zu gestalten, sich zu trauen, Fragen zu stellen, die noch niemand gestellt hat – und sich mit ihren Ideen bei Jugend forscht anzumelden. Wer mitmachen will, der muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren. Talentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten also dabei sein, wenn es heißt: Zukunft – ich gestalte sie, bei Jugend forscht 2017!

Am Wettbewerb Jugend forscht können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2016. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2016 möglich. Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Jugend forscht Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2017 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2017. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Angesichts der aktuellen Herausforderungen, etwa durch Klimawandel und Globalisierung, brauchen wir in Deutschland junge Menschen mit wissenschaftlicher Neugier, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Problemlösungskompetenz. Jugend forscht leistet einen wichtigen Beitrag, diese jungen Talente in Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels gezielt zu finden und zu fördern“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dabei setzen wir auf kreatives, forschendes Lernen und eine individuelle Förderung.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Juli 2016

01. Juli 2016

23.06.2016 / Erfurt / »Tag der kleinen Forscher« 2016: 
60 Kinder im Kindergarten »Liliput« in Erfurt feierten, forschten und entdeckten. Die Kita »Liliput« in Erfurt beteiligte sich mit einem Forscherfest am großen Aktionstag der bundesweiten Mitmach-Aktion »Tag der kleinen Forscher« 2016
Foto: Henry Sowinski
23.06.2016 / Erfurt / »Tag der kleinen Forscher« 2016: 
60 Kinder im Kindergarten »Liliput« in Erfurt feierten, forschten und entdeckten. Die Kita »Liliput« in Erfurt beteiligte sich mit einem Forscherfest am großen Aktionstag der bundesweiten Mitmach-Aktion »Tag der kleinen Forscher« 2016
Foto: Henry Sowinski

Teilnahme am Workshop „Forschen mit Wasser“ kostenfrei!

Die Teilnahme am Workshop „Forschen mit Wasser“ ist bis auf weiteres kostenfrei. Einrichtungen, die einen Inhouse-Workshop mit 10 – 15 Teilnehmern zum… mehr erfahren ›

Die Teilnahme am Workshop „Forschen mit Wasser“ ist bis auf weiteres kostenfrei.

Einrichtungen, die einen Inhouse-Workshop mit 10 – 15 Teilnehmern zum Thema Wasser buchen, erhalten einen Gutschein in Höhe von 50 % der Teilnehmergebühren. Dieses Guthaben kann für weitere Workshopbesuche genutzt werden.

Die nächsten Workshops „Forschen mit Wasser“:

 

  • 29.07.2016 in Nordhausen
  • 16.09.2016 in Saalfeld
  • 23.09.2016 in Gotha
  • 06.10.2016 und 24.11.2016 in Erfurt
  • 29.10.2016 in Suhl
  • 04.11.2016 in Schmalkalden
  • 07.12.2016 in Jena
  • 09.12.2016 in Meiningen

 

Alle Workshoptermine sowie die Anmeldung finden Sie in unserem Kalender.

Foto: Henry Sowinski

Juli 2016

01. Juli 2016

20160627_Gruppenfoto Erföffnung SFZ Gera
20160627_Gruppenfoto Erföffnung SFZ Gera

Raum für junge Forscher | Start für Schülerforschungszentrum Gera

(Erfurt/Gera, 27.06.2016) In enger Zusammenarbeit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), der Stadt Gera sowie dem Thüringer Ministerium für… mehr erfahren ›

(Erfurt/Gera, 27.06.2016) In enger Zusammenarbeit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), der Stadt Gera sowie dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport wird in Gera ein Schülerforschungszentrum (SFZ) aufgebaut.

Der offizielle Startschuss fiel heute im Rahmen einer Auftaktveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer, Unterstützer und Multiplikatoren aus Gera und dem Umland. Vom Leiter des Zentrums – Herrn Thomas Kaiser – erfuhren die Gäste alles über die Ziele und Aufgaben und darüber, wie ihre Schulen vom Schülerforschungszentrum profitieren können.

Basis ist eine Forscherwerkstatt zum eigenständigen Arbeiten für junge Forscherinnen und Forscher am Standort des Karl-Theodor-Liebe-Gymnasiums. Davon ausgehend werden interessierte Schülerinnen und Schüler in „Forscherclubs“ in ihren Schulen betreut.

Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse und ein grundlegendes Verständnis für Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Dies geschieht sowohl durch angeleitete Experimente als auch durch die eigenständige Auseinandersetzung mit selbstgewählten Fragestellungen. Das SFZ Gera unterstützt, wie auch die weiteren Schülerforschungszentren in Thüringen, die Teilnahme an Wettbewerben wie Jugend forscht durch die Betreuung von Wettbewerbsbeiträgen bzw. die Vermittlung von außerschulischen Betreuern.

Damit erhalten alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig von der Schulart – in nächster Nähe zum Schul- bzw. Wohnort die Möglichkeit, ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen.

In der Gründungsphase sollen Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 18 Jahren angesprochen werden. Abhängig von Interesse und Nachfrage sind auch Angebote für jüngere Kinder möglich.

Wie Oberbürgermeisterin der Stadt Gera, Dr. Viola Hahn, betont, bedeutet der Aufbau des Schülerforschungszentrums eine Bereicherung der vielfältigen Bildungslandschaft in der Stadt, die vor allem in der Förderung interessierter und begabter Jugendlicher neue Maßstäbe setzt: „Besonders wichtig ist mir die Zusammenarbeit der Einrichtung mit den Arbeitsgemeinschaften an den Schulen, die eine abgestimmte und individuelle Betreuung von jungen Menschen garantiert. Ich danke allen Initiatoren, die sich für den Aufbau dieser Einrichtung eingesetzt haben und ganz besonders der STIFT, die mit ihrer Unterstützung dafür sorgt, dass sich dieses erfolgreiche Konzept auch in unserer Region weiter entwickelt.“

Das Schülerforschungszentrum Gera wird durch die STIFT mit 10.000,00 € für die Erstausstattung sowie bis zu 10.000,00 € p. a. für projektbezogene Kosten unterstützt. Die STIFT stellt auch das Personal für die Koordination und die fachliche Leitung, das vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport finanziert wird. Die Stadt Gera stellt die Räumlichkeiten für das Vorhaben zur Verfügung.

Das Schülerforschungszentrum in Gera ist nach Erfurt und Jena das dritte Zentrum dieser Art in Thüringen. Weitere sollen an den Standorten Ilmenau und Nordhausen folgen.

Juni 2016

27. Juni 2016

20160624_Zertifizierung GS Wingerode
20160624_Zertifizierung GS Wingerode

Staatliche Grundschule Wingerode wird das erste Mal „Haus der kleinen Forscher“

Am letztzen Schultag vor den Sommerferien wurde die Staatliche Grundschule Wingerode als eine von 98 Einrichtungen in Thüringen als „Haus der kleinen… mehr erfahren ›

Am letztzen Schultag vor den Sommerferien wurde die Staatliche Grundschule Wingerode als eine von 98 Einrichtungen in Thüringen als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Die Einrichtung erhält die offizielle Plakette zum ersten Mal für ihr kontinuierliches Engagement bei der Förderung frühkindlicher Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Überreicht wurde die Zertifizierungsplakette in Anwesenheit des Schulamtsleiters Nordthüringen, Dr. Bernd U. Althaus, durch Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen – als Vertreter des lokalen Netzwerkes.

Die Grundschule Wingerode hat sich auf den Weg gemacht, gemeinsam mit den Kindern die Welt um sich herum zu entdecken. Die Lehrerinnen und Lehrer der Einrichtung bilden sich regelmäßig fort, um die Mädchen und Jungen bei ihrer täglichen Entdeckungsreise in der Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begleiten. Möglich wird dies in Thüringen durch die gemeinsame Initiative des lokalen Netzwerks „Land der kleinen Forscher – eine Initiative der STIFT und der Stiftung Bildung für Thüringen“ und der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Frühkindliche Entdeckerlust begleiten und entfalten

Der Schulamtsleiter von Nordthüringen, Dr. Bernd U. Althaus, zeigte sich begeistert: „Das Engagement für die naturwissenschaftliche Bildung ist sowohl aus der Sicht eines qualitativ hochwertigen naturwissenschaftlichen Unterrichts als auch aus Sicht der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler wichtig. Die Kompetenzentwicklung geht hier weit über die klassischen naturwissenschaftlichen Disziplinen hinaus und hat somit einen hohen Nutzwert im Querschnitt schulischer Entwicklungsaufgaben. Wir freuen uns über jede Schule, die sich der Zertifizierung stellt und damit diesen Schwerpunkt besonders in den Blick nimmt.“

„Im Rahmen des letzten Schultages und der Verabschiedung der Forscherinnen und Forscher der 4. Klasse konnten wir uns u. a. durch die Fotoausstellungen der Experimentier-AGs der Schule vom Engagement der Lehrerinnen und Lehrer und den begeisterten kleinen Forschern überzeugen. Das freie Forschen nimmt im Unterricht einen festen Platz ein und unterstützt damit den natürlichen Forschungsdrang der Kinder und die Begeisterung, Neues zu entdecken.“ sagte Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).

Die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ wird nach festen Qualitätskriterien vergeben, die sich am Deutschen Kindergarten Gütesiegel und den „Prozessbezogene(n) Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“ orientieren. Sie wird für zwei Jahre verliehen, danach können sich die Einrichtungen erneut bewerben.

Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen beobachten und erforschen die Pädagoginnen und Pädagogen Phänomene in ihrem Alltag. Als Lernbegleitung fördern sie dabei eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen wie lernmethodische Kompetenz, Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik und ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke.

Foto: v.l.n.r. Schulleiterin Frau Silvia Eberhard, STIFT-Geschäftsführer Dr. Sven Günther, die AG-Leiterinnen Frau Schubert und Frau Hey, Schulamtsleiter Dr. Bernd-Uwe Althaus mit Schülerinnen und Schülern der 4. Klasse der Staatlichen Grundschule Wingerode

Juni 2016

24. Juni 2016

Foto: Henry Sowinski
Foto: Henry Sowinski

„TAG DER KLEINEN FORSCHER“ 2016: 60 Kinder in der Kita „Liliput“ in Erfurt feiern, forschen und entdecken.

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ feiert jedes Jahr den „Tag der kleinen Forscher“ als bundesweiten Mitmach-Tag für alle Mädchen und Jungen… mehr erfahren ›

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ feiert jedes Jahr den „Tag der kleinen Forscher“ als bundesweiten Mitmach-Tag für alle Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter. Das Motto in diesem Jahr – zum 10. Geburtstag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ – lautet:
„Willst du mit mir feiern?“.

Nicht nur das Feiern selbst macht Spaß, schon die Vorbereitung eines Festes steckt voller spannender Entdeckungen, Fragen und Anlässe zum Forschen: Warum geht der Kuchen beim Backen auf? Wie kommt der Sprudel in die Limonade? Mit welchen Hilfsmitteln kann man selbst Musik machen?

Auch die Kita „Liliput“ in Erfurt beteiligte sich am bundesweiten „Tag der kleinen Forscher“ am heuten Tag mit einem Forscherfest, bei dem die Kinder mit ihrer natürlichen Neugier im Mittelpunkt standen. Beim Entdecken ihrer Umwelt gingen sie als kleine Forscherinnen und Forscher den Phänomenen des Alltags auf den Grund und der Frage nach, wieviel Naturwissenschaften, Mathematik und Technik in einer richtigen Feier stecken.

Dabei bekamen Sie Unterstützung von Dr. Birgit Klaubert, Thüringer  Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, André Lange, ehemaliger Bob-Olympiasieger und Botschafter der Initiative „Thüringen – Land der kleinen Forscher“, Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher, Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und Holger Boas, Geschäftsführer, Thüringer Sozialakademie gGmbH/Träger der Einrichtung.

An verschiedenen Stationen zeigten die kleinen Forscherinnen und Forscher ihren Gästen, auf welche Ideen sie während des Experimentierens und Forschens kamen und wie viel Spaß und Freude sie daran hatten.

Fotos: Henry Sowinski

Tag der kleinen Forscher 2016, Kita "Liliput", Erfurt

Fotos. Henry Sowinski

Beispielsweise konnte an einer der Stationen Eis hergestellt werden. Gerade bei Festen an heißen Tagen sind kalte Getränke und buntes Eis heiß begehrt. Bei der gemeinsamen Herstellung von Eis entwickelten die Kindern Ideen und Wege, wie sie das Wasser zunächst kalt bekommen und überlegten dann weiter, was sie tun müssen, um das Wasser zu Eis werden zu lassen. Doch wie soll ihr selbst hergestelltes Eis denn aussehen, welche Form soll es haben und was wird dafür gebraucht? Die Kinder der Kita lernten anhand dieses Experiments nicht nur die Eigenschaften des Wassers kennen, sondern erfuhren, wie viel Arbeit in einem selbst gemachten Eis steckt.

“Tag der kleinen Forscher“ ist der Höhepunkt des Forscherjahres

Das „Haus der kleinen Forscher feiert 2016 seinen 10. Geburtstag. Zahlreiche Menschen engagieren sich für die bundesweite Bildungsinitiative und tragen damit zu besseren Bildungschancen für Jungen und Mädchen bei. Das „Haus der kleinen Forscher“ ermöglicht Kindern die alltägliche Begegnung mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik und qualifiziert pädagogische Fach- und Lehrkräfte in Kitas, Horten und Grundschulen, damit sie Kinder kompetent bei ihren Entdeckungen begleiten. Das Netzwerk „Thüringen – Land der kleinen Forscher“ ist eines von über 230 lokalen Netzwerkpartnern der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und ermöglicht den Einrichtungen in ganz Thüringen die Teilnahme an der Bildungsinitiative.

Über „Thüringen – Land der kleinen Forscher“

Mit „Jungforscher Thüringen“ verfolgt die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam und nachhaltig mit starken und engagierten Partnern das Ziel, frühzeitig Interesse und Talent von Kindern für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu wecken und über den gesamten Bildungsweg auszubauen. Die Thüringer Bildungsministerin, Dr. Birgit Klaubert und der Thüringer Wissenschaftsminister, Wolfgang Tiefensee haben gemeinsam die Schirmherrschaft über die Initiative übernommen.

Durch die Initiative „Thüringen – Land der kleinen Forscher“ entstehen in Kitas und Grundschulen in Thüringen frühkindliche Bildungsangebote in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik. Die drei Stiftungspartner Stiftung für Technologie, Innovation und Technik Thüringen (STIFT), Stiftung Bildung für Thüringen und Stiftung Haus der kleinen Forscher wollen damit einen Beitrag leisten, erfolgreiche Bildungsbiografien und besonders die Nachwuchsförderung in diesen Bereichen von Anfang an zu unterstützen und zu fördern.

Pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Kindergärten, Horten und Grundschulen werden in praxisnahen Weiterbildungen kontinuierlich in den MINT-Bereichen qualifiziert und erhalten kostenlose, hochwertige Arbeitsmaterialien. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen gewährleistet, von der alle Kinder profitieren können.

734 Thüringer Kindergärten (von 1.295, 57 %) und 169 Grundschulen (von 461, 37 %) machen bereits mit, Tendenz steigend. Davon wurden bereits 98 als „Häuser der kleinen Forscher“ zertifiziert. 3.300 Fach-, Lehrkräfte sind aktiv (Stand 05/2016).

Juni 2016

23. Juni 2016

Fotgraf: Kai Tittelmeier
Fotgraf: Kai Tittelmeier

Rückblick Tagung „Schule MIT Wissenschaft“ Thüringen

Am vergangenen Wochenende trafen sich Thüringer MINT-Lehrerinnen und Lehrer zur ersten regionalen Tagung „Schule MIT Wissenschaft“ in Thüringen. Neben spannenden Vorträgen hochkarätiger… mehr erfahren ›

Am vergangenen Wochenende trafen sich Thüringer MINT-Lehrerinnen und Lehrer zur ersten regionalen Tagung „Schule MIT Wissenschaft“ in Thüringen. Neben spannenden Vorträgen hochkarätiger Wissenschaftler aus Deutschland und den USA stand vor allem der Austausch mit den Experten und der Lehrkräfte untereinander im Vordergrund. Wir danken allen Referenten für die Einblicke in ihre aktuelle Forschungsarbeit!

Bilder Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“ 2016

 

Juni 2016

14. Juni 2016

Logo Thüringen_web
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„Begeisterer begeistern“ – Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“ für MINT-Lehrkräfte | 10. – 12.06.2016, Erfurt

Nach dem Beispiel des bekannten Massachusetts Institute of Technlogy (MIT) aus den USA treffen sich auf Einladung der STIFT engagierte Thüringer MINT*-Lehrkräfte… mehr erfahren ›

Nach dem Beispiel des bekannten Massachusetts Institute of Technlogy (MIT) aus den USA treffen sich auf Einladung der STIFT engagierte Thüringer MINT*-Lehrkräfte zum Austausch. Renommierte nationale und internationale Wissenschaftler geben Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und bieten Anregungen für die Vermittlung dieser Themen im Unterricht.

Heute startet die von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam mit der dem MIT Club of Germany e. V. organisierte Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“.  Die Veranstaltung richtet sich exklusiv an Lehrerinnen und Lehrer der Mathematik, der Naturwissenschaften und Technik. Sie sind eingeladen, neueste Entwicklungen aus erster Hand zu erfahren.

Unter dem Motto „Begeisterer begeistern“ geben hervorragende Referentinnen und Referenten in Vorträgen neueste Einblicke in ihre Forschungsbereiche. Dabei stehen interdisziplinäre Ansätze im Vordergrund. In Workshops erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sich aktuelle Themen der Wissenschaft in den Schulalltag umsetzen lassen.

Renommierte Referenten, darunter Experten des MIT sowie Spitzenforscher aus Thüringen, bieten Wissenschaftsvorträge und -workshops in verschiedenen Themenbereichen, von der Hirnforschung über Lichtmanipulationen bis zum Elementarteilchen.

„Von der Veranstaltung profitieren nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer, sondern vor allem deren Schülerinnen und Schüler.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Die Tagung wird von der STIFT und dem MIT Club of Germany veranstaltet und vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft unterstützt.

Hintergrund

Mit der Initiative „Jungforscher Thüringen“ verfolgt die Stiftung für Technologie, Innovation und For-schung Thüringen (STIFT) gemeinsam und nachhaltig mit starken und engagierten Partnern das Ziel, frühzeitig Interesse und Talent von Kindern für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu wecken und über den gesamten Bildungsweg auszubauen. Dazu bedarf es engagierte pädagogische Fach- und Lehrkräfte vor Ort in den Kindergärten und Schulen bedarf. Dieses Engagement gilt es zu würdigen.

Speziell und exklusiv an die MINT-Fachlehrerinnen und -lehrer der weiterführenden Schulen richtet sich die Veranstaltung „Schule MIT Wissenschaft“ in Thüringen.

Das Konzept von „Schule MIT Wissenschaft“ folgt dem traditionsreichen Science and Engineering Program for Teachers (SEPT) am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, USA, in dessen Rahmen das MIT seit 1989 engagierte und motivierte Lehrkräfte aus allen Teilen der Welt für eine Woche einlädt, um sie an den neuesten Entwicklungen in den Natur- und Ingenieurswissenschaften teilhaben zu lassen. Dort erleben sie den einzigartigen Geist des MIT, der durch eine hohe gegen-seitige Wertschätzung, einen offenen Austausch von Ideen, eine unabdingbare Anerkennung der Urheberschaft und eine hohe Interdisziplinarität gekennzeichnet ist.

Um auch in Deutschland das besondere Ethos des MIT zu verbreiten wie auch eine fundierte Fortbildung für Lehrkräfte in Naturwissenschaften und Technik zu befördern, hat der MIT Club of Germany e.V. die bundesweite, deutschsprachige Veranstaltung „Schule MIT Wissenschaft“ auf den Weg gebracht.

Erstmals findet im Juni 2016 eine 2-tägige Veranstaltung ausschließlich für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer statt. Mit einer abwechslungsreichen Folge von Vorträgen, Workshops und Erfahrungsaus-tauschrunden stellen führende Vertreter aus Physik, Biologie, Chemie und Technik ihre aktuellen Forschungsthemen vor und wollen die teilnehmenden Lehrkräfte aus Naturwissenschaften und Technik zu Diskussionen anregen, die auch der Entwicklung eigener Ideen für die Vermittlung dieser Themen im Unterricht dienen sollen.

Übersicht

10.06.2016, 19:00 Uhr – Empfang im Augustinerkloster, Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt
Grußworte

  • Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
  • Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand, Stiftung Jugend forscht e. V., Hamburg
  • Stefan Weißflog und Rainer Linden, MIT Club of Germany e. V.
  • Sven Günther, Geschäftsführer STIFT

 

11.06.2016, 09:00 – 19:00 Uhr und 12.06.2016, 09:00 – 13:00 Uhr 

Tagung im Radisson Blu Hotel, Juri-Gagarin-Ring 127, 99084 Erfurt

Samstag, 11.06.2016

  • 09:00 – 10:00 Uhr
    Dr.-Ing. Dr. rer. nat. h.c. mult.
    Karlheinz Brandenburg | Direktor des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie (IDMT), Ilmenau „Warum teure Kabel und gut designte Stereoanlagen besser klingen: Akustische Täuschungen und mehr“
  • 10:00 – 11:00 Uhr
    Dr. Mathias Kolle
    | Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, USA
    „Biologisch inspirierte optische Materialien – einzigartige Lichtmanipulationsstrategien in der Natur als Vorbild für die Entwicklung von multifunktionalen, dynamischen, optischen Materialien“
  • 11:30 – 12:30 Uhr
    Moritz Helmstaedter
    | Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, Frankfurt
    „Karten des Denkens: die Vermessung neuronaler Netzwerke“
  • 12:30 – 13:30 Uhr
    Forschungsergebnisse Thüringer Teilnehmer am Bundeswettbewerb Jugend forscht 2016 | Aaron Wild, Maximilian Marienhagen, Toni Ringling Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF Erfurt
    „Simulation relativistischer Zweikörperprobleme in baryzentrischen Koordinaten“

    (3. Platz Bundeswettbewerb Jugend forscht 2016, Geo- und Raumwissenschaften)
  • 16:45 – 17:45 Uhr
    Prof. Dr.-Ing. habil. Carsten Könke
    | Wissenschaftlicher Direktor der Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar
    Digitale Materialmodelle – eine Brücke zwischen Material- und Ingenieurwissenschaften“
  • 17:45 – 18:45 Uhr
    Prof. Dr. med. Frank M. Brunkhorst
    | Universitätsklinikum Jena
    „Antibiotikaresistenz und Sepsis als globale Gesundheitsgefahr“


Sonntag, 12.06.2016

  • 09:00 – 10:00 Uhr
    Christoph Paus
    | Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge/USA
    „Das Higgs ist gefunden, aber was nun?“
  • 10:00 – 11:00 Uhr
    Dr. Johannes Krause
    | Direktor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte, Jena „Genetische Herkunft der Europäer, Migration und Anpassung in der Vorgeschichte“
  • 11:30 – 12:30 Uhr
    Dr. Bernd Brügmann
    | Lehrstuhl Gravitationstheorie | Friedrich-Schiller-Universität Jena „Gravitationswellen: 100 Jahre nach Einstein erstmals gemessen“

Juni 2016

10. Juni 2016

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20160607_Kita Löwenzahn

AWO Kindertagesstätte „Löwenzahn“ in Rückersdorf wird erneut „Haus der kleinen Forscher“

(Erfurt/Rückersdorf, 07.06.2016) Als eine von 98 Kitas in Thüringen wurde die AWO Kindertagesstätte „Löwenzahn“ aus Rückersdorf am heutigen Tag als „Haus der… mehr erfahren ›

(Erfurt/Rückersdorf, 07.06.2016) Als eine von 98 Kitas in Thüringen wurde die AWO Kindertagesstätte „Löwenzahn“ aus Rückersdorf am heutigen Tag als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Die Einrichtung erhält die offizielle Plakette bereits zum zweiten Mal nach 2011 für ihr kontinuierliches Engagement bei der frühkindlichen Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Überreicht wurde die Zertifizierung durch Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) – als Vertreter des lokalen Netzwerkes.

Die Kita hat sich auf den Weg gemacht, gemeinsam mit den Kindern die Welt um sich herum zu entdecken. So auch heute mit dem Forscherfest „Ob Groß, ob Klein, alle können Forscher sein“, an dem die Kinder der Einrichtung mit verschiedenen Materialien experimentieren und zeigten, was aus ihnen hergestellt werden kann. Um die Mädchen und Jungen bei ihrer täglichen Entdeckungsreise in der Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begleiten, bilden sich Pädagoginnen und Pädagogen der Einrichtung regelmäßig in Workshops zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Themen vom „Haus der kleinen Forscher“ fort. Möglich wird dies in Thüringen durch die gemeinsame Initiative des lokalen Netzwerks „Land der kleinen Forscher – eine Initiative der STIFT und der Stiftung Bildung für Thüringen“ und der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Frühkindliche Entdeckerlust begleiten und entfalten

„Im Rahmen des heutigen Forschertages zum Thema „Ob Groß, ob Klein, alle können Forscher sein“ konnten wir uns vom Engagement der Pädagoginnen und Pädagogen und den begeisterten kleinen Forschern überzeugen. Das freie Forschen nimmt im Kindergartenalltag der Kita „Löwenzahn“ einen festen Platz ein und unterstützt damit den natürlichen Forschungsdrang der Kinder und die Begeisterung, Neues zu entdecken.“ so Dr. Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ wird nach festen Qualitätskriterien vergeben, die sich am Deutschen Kindergarten Gütesiegel und den „Prozessbezogene(n) Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“ orientieren. Sie wird für zwei Jahre verliehen, dann können sich die Einrichtungen neu bewerben.

Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen beobachten und erforschen die Pädagoginnen und Pädagogen Phänomene in ihrem Alltag. Als Lernbegleitung fördern sie dabei eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen wie lernmethodische Kompetenz, Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik und ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke.

Juni 2016

07. Juni 2016

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Thüringer Teilnehmer erfolgreich beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2016

Die Preise des 51. Bundeswettbewerbs Jugend forscht 2016 sind vergeben! Die 8 Thüringer Teams blicken auf spannende und erfolgreiche Tage in Paderborn… mehr erfahren ›

Die Preise des 51. Bundeswettbewerbs Jugend forscht 2016 sind vergeben! Die 8 Thüringer Teams blicken auf spannende und erfolgreiche Tage in Paderborn zurück: Ein BUNDESSIEG, drei Platzierungen, vier Sonder- und weitere Preise sowie eine Nominierung für den 28. European Union Contest for Young Scientists.

Arbeitswelt: Schmerzfrei am Schienbein – Beitrag zur Therapie von Periostitis am Schienbein anhand einer Funktionsbandage
Sophie Zentner (17), Olga Kireeva (18), Jana Demant (18) vom Staatlichen Gymnasium „Am Lindenberg“ in Ilmenau

Preis für eine Arbeit auf den Gebieten der Naturwissenschaften und der Technik dotiert mit 500€ der Wilhelm und else Heraeus-Stiftung

Biologie: Biene Maja and friends – Die Biene auf dem Land. Ein Lehrkonzept für Schullandheime
Laura Dunse (18) vom Ulf-Merbold Gymnasium in Greiz

Biologie: Bananen bevorzugt – Die Bedeutung des olfaktorischen Systems für Drosophila melanogaster und die praktische Anwendung der Kenntnisse auf den Bau einer leistungsstarken Fliegenfalle
Florian Albert (18), Dustin Beyer (18), Daniel Körsten (18) vom Goethe-Gymnasium Gera/ Rutheneum seit 1608

Chemie: Rubine aus dem Chemielabor? – Rot wie Blut. Entwicklung einer chemischen Synthese für Edelsteine auf Basis von alpha-Aluminiumoxid
Christian Schärf (18), Paul Rathke (18), Friedrich Wanierke (17) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt

1. Platz BUNDESSIEG Chemie dotiert mit 2.500 €

sowie

Europapreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft dotiert mit 1.000 €

sowie

Nominierung für den 28. European Union Contest for Young Scientists in Brüssel

Geo- und Raumwissenschaften: Entlastung für Großrechner – Simulation relativistischer Zweikörperprobleme in baryzentrischen Koordinaten
Aaron Wild (17), Maximilian Marienhagen (16), Toni Ringling (17) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt

3. Platz Geo- und Raumwissenschaften dotiert mit 1.500 €

Mathematik/Informatik: Verräterische Schatten – Rekonstruktion der Realität – Wie wird aus einem Schatten ein Objekt?
Isabella Käming (16), Elias Schecke (18), Alexander Allin (18) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF in Erfurt

Preis für eine Arbeit zum Thema „Qualitätssicherung durch Zerstörungsfreie Prüfung“ dotiert mit 500€ der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V.

Physik: Nanoteilchen unter Beschuss – Elektronenmikroskopische Untersuchungen der Ionen-Nanoteilchen-Wechselwirkungen
Julia Graupner (18) vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena mit math.-nw. Spezialklassen in Jena

3. Platz Physik dotiert mit 1.500 €

Technik: Der Robo-Sparringspartner – Trainingspartnerroboter
Manuel Rieger (18), Joseph Beerel (18), Karl Christian Lautenschläger (17) vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Zeulenroda

4. Platz Technik dotiert mit 1.000 €

sowie

Preis des Bundespatenunternehmens Heinz Nixdorf Museumsforum: Begleitung des RoboCup@Home Major-Teams ToBI der Universität Bielefeld zum RoboCup 2016 in Leipzig

Mai 2016

26. Mai 2016

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Jetzt anmelden: Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“

10. – 12. Juni 2016 | Radisson Blu Hotel Erfurt | Juri-Gagarin-Ring 127, 99084 Erfurt Teilnahme/Anmeldung Die Veranstaltung ist für Lehrerinnen und… mehr erfahren ›

10. – 12. Juni 2016 | Radisson Blu Hotel Erfurt | Juri-Gagarin-Ring 127, 99084 Erfurt

Teilnahme/Anmeldung

Die Veranstaltung ist für Lehrerinnen und Lehrer aus dem Bereich der naturwissenschaftlichen Fächer von weiterführenden Schulen aus ganz Thüringen konzipiert.

Die Anmeldung erfolgt online unter Angabe einer kurzen Begründung, warum eine Teilnahme wichtig ist. Bei der Auswahl wird besonders auf Engagement im Bereich MINT und Forschung (Betreuer Jugend forscht, MINT-freundliche Schule u. ä.) geachtet.

Die Anmeldung ist bis zum 17.05.2016 möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung dient auch als Anerkennung und Wertschätzung für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer und ist für diese kostenfrei. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebestätigung.

Weitere Informationen zu den Vorträgen, Workshops und Referenten finden Sie im Programm.

Mai 2016

03. Mai 2016

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„Forschergeist“-Wettbewerb Auf Tour zu Deutschlands besten Kita-Projekten: Kita „Großrudestedt“ als „Forschergeist“-Landessieger Thüringen ausgezeichnet

„Warum ist der Kürbis im Nachbargarten so viel größer als unserer?“, fragten sich die Kinder des Kindergartens Großrudestedt und begaben sich auf… mehr erfahren ›

„Warum ist der Kürbis im Nachbargarten so viel größer als unserer?“, fragten sich die Kinder des Kindergartens Großrudestedt und begaben sich auf die Suche nach Antworten. Daraus wurde ein spannendes Kita-Projekt namens „Was ist das für ein dicker Kerl?“, das die Initiatoren des „Forschergeist“-Wettbewerbs, die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, zum besten Projekt in Thüringen kürten und nun auszeichneten.

(Berlin/Bonn/Erfurt, 15. April 2016) Die Landespreisverleihung des „Forschergeist“-Wettbewerbs 2016 fand heute in der Kita statt. Die Mädchen und Jungen präsentierten ihre Projektarbeit gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern.

Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, betonte die qualitativ herausragende pädagogische Arbeit: „Besonders überzeugend war der mathematische Aspekt des Projekts. Die Kinder haben sich mit geometrischen Formen und Körpern beschäftigt und beim Vergleichen, Abwiegen und Schätzen viel über Mengenlehre erfahren.“

Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, fügte hinzu: „Die Erzieherinnen und Erzieher haben einen spannenden Forscher-Anlass aus dem Alltag aufgegriffen. Naturwissenschaftliches Beobachten und mathematisches Grundwissen kommen hier gleichzeitig zum Tragen.“

„Bildung ist ein ganzheitlicher Prozess, der ein Leben lang währt“, sagte Thüringens Bildungsministerin und „Forschergeist“-Botschafterin Dr. Birgit Klaubert: „Ich bin sehr froh, dass die Erzieherinnen und Erzieher des Kindergartens Großrudestedt den Grundstein dafür legen.“

Mercedes Rose, Leiterin der Kita, freute sich sehr über die Wertschätzung. Gleichzeitig betonte sie, dass die Projektarbeit sowohl für die Kinder, als auch für die Erzieherinnen und Erzieher eine Bereicherung war: „Es war beeindruckend zu sehen, dass durch den praktischen Umgang mit den Küchenutensilien bei den Kindern viele der Wörter ganz tief verinnerlicht wurden. Sie sprechen heute noch begeistert immer wieder davon. Wir werden dieses Projekt auf jeden Fall wiederholen.“

„Was die Pädagoginnen und Pädagogen hier in Großrudestedt leisten, mag für sie selbst selbstverständlich und alltäglich sein. Sie haben die Neugier der Kinder aufgegriffen und gemeinsam mit ihnen ein tolles Projekt auf die Beine gestellt. Mit diesem Landessieg sieht die Einrichtung, dass ihre Arbeit qualitativ hochwertig, außerordentlich wichtig und beispielgebend ist“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), dem regionalen Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die Kita erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro zur Förderung der Qualität der naturwissenschaftlichen, mathematischen oder technischen Bildungsarbeit. Als Landessieger hat der Kindergarten Großrudestedt nun die Chance, einer von fünf Bundessiegern zu werden, die am 1. Juni 2016 in Berlin-Kreuzberg bekannt gegeben und geehrt werden. Jeder Bundessieger erhält zusätzlich 3.000 Euro.

Mit dem „Forschergeist“-Mobil auf großer Deutschland-Tour

16 Bundesländer, 16 tolle Kita-Projekte, 4.500 Kilometer Strecke: Vom 11. April bis zum 4. Mai 2016 ist das „Forschergeist“-Mobil auf Tour zu Deutschlands besten Kita-Projekten, um die Landessieger vor Ort auszuzeichnen und die Qualität der pädagogischen Arbeit zu würdigen.

Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik oder Technik begeistert haben. Am 15. Oktober 2015 startete der Wettbewerb nach 2012 und 2014 bereits zum dritten Mal. Bis zum 31. Januar 2016 konnte sich jede Kita des Landes online bewerben.

Auf der Wettbewerbs-Website www.forschergeist-wettbewerb.de kann jeder dem „Forschergeist“-Mobil auf seiner Tour durch Deutschland online folgen: Hier gibt es aktuelle Fotos und Berichte von unterwegs und von den Preisverleihungen in den Kitas.

Quelle: Stiftung Haus der kleinen Forscher

April 2016

15. April 2016

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20160407_Tonna

Projektstart für „Forschendes Lernen im Fach Mensch-Natur-Technik“

Bildungsministerin Dr. Klaubert informiert sich an der Regelschule Tonna über Fortbildung und Unterrichtsmaterial zum forschenden Lernen im MNT-Unterricht Auftakt für thüringenweites Angebot… mehr erfahren ›

Bildungsministerin Dr. Klaubert informiert sich an der Regelschule Tonna über Fortbildung und Unterrichtsmaterial zum forschenden Lernen im MNT-Unterricht
Auftakt für thüringenweites Angebot

(Erfurt/Tonna, 07.04.2016) Um die MINT-Bildungskette vom Kindergarten über die Grundschule (Thüringen – Land der kleinen Forscher) zum Fachunterricht in den weiterführenden Schulen und den vielfältigen außerschulischen Angeboten zu schließen, hat die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam mit den Partnern Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS); Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien; Stiftung Bildung für Thüringen; Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, Berlin; Stiftung Jugend forscht e. V., Hamburg, Joachim Herz Stiftung, Berlin ein Fortbildungsangebot mit Materialen „Forschendes Lernen im MNT*-Unterricht“ für die 5./6. Klassen entwickelt. Die Themen „MINT“** und „Forschung“ sollen so in den Unterricht als fester Bestandteil integriert und ein starkes Netzwerk von aktiven Pädagogen aufgebaut werden.

Die Materialien umfassen Methoden-, Forscher-, Impuls- und Wettbewerbskarten für den schulischen und außerschulischen Einsatz sowie eine Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer zur Unterstützung der MINT-Bildung in den 5./6. Klassen. Ziel ist, Schülerinnen und Schüler gezielt mit naturwissenschaftlichen Erkenntnismethoden vertraut zu machen, die es ihnen ermöglichen, sich selbständig mit naturwissenschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen und diese mit Hilfe von Experimenten zu beantworten.

Nach einer Pilotphase an ausgewählten Schulen im Jahr 2015 war es heute endlich soweit: An der Regelschule „An der Fasanerie“ in Tonna fand die erste Fortbildung „Forschendes Lernen im Fach Mensch-Natur-Technik“ mit Lehrerinnen und Lehrern von 15 weiterführenden Schulen aus Thüringen statt.

Die Regelschule in Tonna nahm die Fortbildung zum Anlass, in Anwesenheit von Dr. Birgit Klaubert Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, die neuen Lehr- und Lernmaterialien im Rahmen eines „Forscherwettstreits“ zu testen. Die Schüler zweier Klassen setzten sich mit dem Material aus den Fachgebieten der Physik, Chemie, Biologie und der Bionik auseinander, bildeten Forscherteams und gingen naturwissenschaftlichen Fragestellungen auf den Grund.

Der Schulleiter der Regelschule Tonna, Jens Freytag, zeigte sich begeistert von Idee, Konzept und Qualität der entwickelten Materialien. „Die Kartensammlung – mit dem Forschergedanken als methodischen Ansatz – bietet uns die große Chance, die Kinder der 5. und 6. Klassen auf unseren Modulunterricht im Fach Naturwissenschaften/Technik in den Klassen 7 bis 10 optimal vorzubereiten“. Herr Freytag ist sich sicher, dass diese Materialien zu einem intensiv genutztem Standardwerk an der Schule werden.

Bis Ende 2017 soll allen weiterführenden Schulen in Thüringen eine Fortbildung und somit den Zugang zu den Materialien „Forschendes Lernen im Fach Mensch-Natur-Technik“ ermöglicht werden. Die Fortbildungen sowie die Materialien sind u.a. auch Dank der finanziellen Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) für die Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen in Thüringen kostenfrei.

„Die Materialien unterstützen die Schülerinnen und Schüler beim forschenden Lernen, dem  selbständigen Erschließung von Phänomenen aus Natur und Technik. Wir freuen uns, den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern das Material in die Hände geben zu können. Ein herzlicher Dank geht an alle Partner, die dies mit ermöglichst haben.“, sagte Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT als Initiator und Koordinator des Projektes.

Hintergrund:

Mit „Jungforscher Thüringen“ verfolgt die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam und nachhaltig mit starken und engagierten Partnern das Ziel, frühzeitig Interesse und Talent von Kindern für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu wecken und über den gesamten Bildungsweg auszubauen. Die Thüringer Bildungsministerin, Dr. Birgit Klaubert und der Thüringer Wissenschaftsminister, Wolfgang Tiefensee haben gemeinsam die Schirmherrschaft über die Initiative übernommen.

Das von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) in diesem Kontext initiierte Projekt „Forschendes Lernen im Fach Mensch Natur Technik“ wurde in Kooperation der STIFT mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) und der Stiftung Bildung für Thüringen entwickelt. Am Thema Bionik waren zusätzlich die Joachim Herz Stiftung sowie die Forschungsstelle für systematische und angewandte Bionik beteiligt. Darüber hinaus waren die Stiftung Haus der kleinen Forscher im Bereich der Konzeptentwicklung und der Sicherstellung der Anschlussfähigkeit der Karten für Kindergärten und Grundschulen und der Stiftung Jugend forscht e. V. im Bereich der Wettbewerbskarten beteiligt. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft übernahm die Druckosten für die entwickelten Materialien.

* MNT = Mensch, Natur, Technik (Schulfach Klasse 5/6)
** MINT = Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Im Bild v.l.: Anke Winterberg, Fachberaterin MNT; Dr. Sven Günther, STIFT; Dr. Birgit Klaubert, Ministerin TMBJS

April 2016

07. April 2016

Finale beim 26. Landeswettbewerb "Jugend forscht", unterstützt durch die JENOPTIK AG, am 06.04.2016 in der Jenaer Ernst-Abbe-Hochschule. Foto: Jürgen Scheere
Finale beim 26. Landeswettbewerb "Jugend forscht", unterstützt durch die JENOPTIK AG, am 06.04.2016 in der Jenaer Ernst-Abbe-Hochschule. Foto: Jürgen Scheere

Jugend forscht Landessieger Thüringen stehen fest

Am 5. und 6. April 2016 präsentierten 124 Nachwuchsforscher ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in Jena. Die JENOPTIK AG… mehr erfahren ›

Am 5. und 6. April 2016 präsentierten 124 Nachwuchsforscher ihre Projekte für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in Jena.

Die JENOPTIK AG verantwortete dabei erneut als Patenunternehmen die Organisation des Landeswettbewerbs.

20 Jungforscher aus Thüringen qualifizieren sich für das 51. Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb:

Finale beim 26. Landeswettbewerb "Jugend forscht", unterstützt durch die JENOPTIK AG, am 06.04.2016 in der Jenaer Ernst-Abbe-Hochschule. Foto: Jürgen Scheere

Fotos: Scheere Photos

Teilnehmer und Preisträger Jugend forscht Landeswettbewerb Thüringen 2016

April 2016

07. April 2016

Im Bild: Dr. Sven Günther (li., STIFT) zusammen mit Dr. Birgit Klaubert (Mitte) und den Jenaer Ansprechpartnern Harald Ensslen, Dr. Christina Walther und Dr. Matthias Müller
Im Bild: Dr. Sven Günther (li., STIFT) zusammen mit Dr. Birgit Klaubert (Mitte) und den Jenaer Ansprechpartnern Harald Ensslen, Dr. Christina Walther und Dr. Matthias Müller

Raum für junge Forscher – Start für Schülerforschungszentrum Jena

In enger Zusammenarbeit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), der Stadt Jena, witelo – wissenschaftlich-technische Lernorte in Jena sowie… mehr erfahren ›

In enger Zusammenarbeit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), der Stadt Jena, witelo – wissenschaftlich-technische Lernorte in Jena sowie dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport wird in Jena ein Schülerforschungszentrum aufgebaut.

Der offizielle Startschuss fiel heute – in Anwesenheit von Dr. Birgit Klaubert, Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport – im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am Rande des Landeswettbewerbs „Jugend forscht Thüringen“ für Lehrerinnen und Lehrer aus Jena und dem Umland. Von den Machern des Zentrums – Dr. Christina Walther, Harald Ensslen und Dr. Matthias Müller – erfuhren die Gäste alles über die Ziele und Aufgaben und darüber, wie ihre Schulen vom Schülerforschungszentrum profitieren können.

Perspektivisch entstehen am Standort Imaginata Räumlichkeiten zum eigenständigen Forschen für junge Forscherinnen und Forscher. Bis es soweit ist, werden interessierte Schülerinnen und Schüler in „Forscherclubs“ in ihren Schulen betreut oder können im Schülerlabor der AG Chemiedidaktik der FSU Jena ihren Forschungsfragen nachgehen.

Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse und ein grundlegendes Verständnis für Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Dies geschieht sowohl durch angeleitete Experimente als auch durch die eigenständige Auseinandersetzung mit selbstgewählten Fragestellungen. Das SFZ Jena unterstützt wie auch die weiteren Schülerforschungszentren in Thüringen die Teilnahme an Wettbewerben wie Physikolympiade oder Jugend forscht durch die Betreuung von Wettbewerbsbeiträgen bzw. die Vermittlung von außerschulischen Betreuern.

Damit erhalten alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig von der Schulart – in nächster Nähe zum Schul- bzw. Wohnort die Möglichkeit, ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen.

In der Gründungsphase sollen Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 18 Jahren angesprochen werden. Abhängig von Interesse und Nachfrage sind auch Angebote für jüngere Kinder möglich.

Das Schülerforschungszentrum Jena wird durch die STIFT mit 10.000 € für die Erstausstattung sowie bis zu 10.000 € p.a. für projektbezogene Kosten unterstützt. Die STIFT stellt auch das Personal für die Koordination und die fachliche Leitung, das vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport finanziert wird.

Die Stadt Jena stellt die Räumlichkeiten für das Vorhaben zur Verfügung.

Das Schülerforschungszentrum in Jena ist nach Erfurt das zweite Zentrum in Thüringen. Weitere sollen an den Standorten Gera, Ilmenau und Nordhausen folgen.

Im Bild: Dr. Sven Günther (li., STIFT) zusammen mit Dr. Birgit Klaubert (Mitte) und den Jenaer Ansprechpartnern Harald Ensslen, Dr. Christina Walther und Dr. Matthias Müller

April 2016

06. April 2016

26. Landeswettbewerb Jugend forscht Thüringen mit Livestream zur Preisverleihung

Am 5. und 6. April findet der 26. Landeswettbewerb Jugend forscht Thüringen in Jena statt. 49 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 29 Projekten… mehr erfahren ›

Am 5. und 6. April findet der 26. Landeswettbewerb Jugend forscht Thüringen in Jena statt.

49 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 29 Projekten in der Altersklasse Schüler expermientieren und 74 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 36 Projekten in der Altersklasse Jugend forscht treten um die begehrten Platzierungen und Preise an.

Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, sich von der Ideenvielfalt der Projekte zu überzeugen:

Ort

Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Haus 4, Aula
Carl-Zeiss-Promenade 2
07745 Jena

Öffentliche Präsentation

06.04.2016, 09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr

Feierstunde und Preisverleihung

06.04.2016, 14:00 – 16:30 Uhr

Die Preisverleihung kann auch über einen Livestream verfolgt werden.

Die Landessieger vertreten Thüringen beim 51. Bundeswettbewerb Jugend forscht vom 26. – 29. Mai 2016 in Paderborn.

April 2016

01. April 2016

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k-SFZ-20140709-8381

Start für Schülerforschungszentrum Jena – Auftaktveranstaltung am 6 April 2016

Um Schülerinnen und Schüler in ihrem Interesse für Naturwissenschaften und Technik zu fördern, braucht es vielfältige Unterstützung. In Kooperation der Stiftung für… mehr erfahren ›

Um Schülerinnen und Schüler in ihrem Interesse für Naturwissenschaften und Technik zu fördern, braucht es vielfältige Unterstützung. In Kooperation der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), der Stadt Jena und witelo – wissenschaftlich-technischer Lernorte in Jena, wird ein Schülerforschungszentrum Jena aufgebaut, das Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen die Beschäftigung mit wissenschaftlich-technischen Fragestellungen bis hin zu eigenen Forschungsprojekten ermöglichen soll.

Lehrerinnen und Lehrer aus Jena und dem Umland sind herzlich eingeladen, mehr zu erfahren über das SFZ Jena, seine Ziele, Aufgaben und darüber, wie Ihre Schule davon profitieren kann.

Wann: 06.04.2016, 12 Uhr

Wo:      Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Carl-Zeiß-Promenade 2, 07745 Jena

Raum 04.03.15 (AusschilderungLandeswettbewerbes Jugend forscht)

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die öffentliche Ausstellung (9 – 12 Uhr, 13 – 14 Uhr) und Preisverleihung (14 Uhr) des Landeswettbewerbes Jugend forscht zu besuchen.

April 2016

01. April 2016

MINT-freundliche Schule Logo
MINT-freundliche Schule Logo

„MINT-freundliche Schulen Thüringen 2016“ gesucht!

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und die Stiftung Bildung für Thüringen als Partner der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen“… mehr erfahren ›

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und die Stiftung Bildung für Thüringen als Partner der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen“ unterstützen in Thüringen die Ausschreibung „MINT-freundliche Schule“.

Gemeinsames Ziel ist es, Grundschulen und weiterführende Schulen, die willens und auf dem Weg sind, eine „MINT-freundliche Schule“ zu werden, in einen gemeinsamen Prozess einzubeziehen. Hierbei sollen nicht einige wenige Leuchttürme ausgezeichnet, sondern viel-mehr flächendeckend Schulen mit MINT-Schwerpunkten gestärkt werden.

Die Thüringer Schulen sind aufgerufen, sich bis zum 31. Mai 2016 online unter http://www.mintzukunftschaffen.de/mint-freundliche-schulen.html als „MINT-freundliche Schule“ zu bewerben.

Schulen, die die Kriterien erfüllen und ausgezeichnet werden, erhalten für drei Jahre das Siegel „MINT-freundliche Schule Thüringen“. Zur Erfüllung der Kriterien können die Schulen gern auf die Unterstützung beider Stiftungen zurückgreifen.

Des Weiteren werden besonders herausragende Schulen in Thüringen mit einem Preisgeld der STIFT von insgesamt 15.000 € ausgezeichnet.

„In Thüringen gibt es derzeit erst 21 Schulen, die den Titel „MINT-freundliche Schule“ tragen. Die Anzahl derer, die in ihrem Schulalltag den MINT-Gedanken leben, liegt dabei wesentlich höher. Dies zeigen insbesondere die 166 als „Häuser der kleinen Forscher“ aktive Grund-schulen und die Teilnahme am Jugend forscht Wettbewerb von mehr 80 Grund- und weiter-führenden Schulen. Deshalb möchten wir Sie ermutigen: Bewerben Sie sich um den Titel „MINT-freundliche Schule“ und machen Sie die Kompetenz Ihrer Schule für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Unternehmen sichtbar.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Die Ausschreibung „MINT-freundliche Schule Thüringen“ wird durch das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien unterstützt.

Die Auszeichnung findet im Rahmen des Galaempfangs „Jungforscher Thüringen“ am 21. September 2016 im Seminargebäude congress centrum neue weimarhalle, Weimar statt.

März 2016

21. März 2016

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„Was ist das für ein dicker Kerl?“ Kita Großrudestedt ist „Forschergeist“-Landessieger in Thüringen

„Der Kürbis im Nachbarsgarten ist viel größer, als die Kürbisse in unsrem Kinderbeet. Wo kommt der Riesenkürbis her?“, wollten die Kinder der… mehr erfahren ›

„Der Kürbis im Nachbarsgarten ist viel größer, als die Kürbisse in unsrem Kinderbeet. Wo kommt der Riesenkürbis her?“, wollten die Kinder der Kita Großrudestedt wissen. Die Erzieherinnen und Erzieher griffen die Frage und die Neugierde der Mädchen und Jungen auf und weiteten das Thema zu einer spannenden Projektarbeit aus. Ein gelungenes Beispiel für vorbildliche pädagogische Arbeit und die Qualität in der frühen naturwissenschaftlichen, mathematischen oder technischen Bildung, fand die Experten-Jury des Kita-Wettbewerbs „Forschergeist 2016“. Die Einrichtung wird am 15. April 2016 zum Landessieger Thüringen gekürt.

Berlin/Bonn/Erfurt, 14. März 2016. 605 Kitas aus ganz Deutschland haben mit ihren Forscherprojekten aus der Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik am bundesweit größten Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, dem „Forschergeist 2016“, teilgenommen. Nun hat die Jury entschieden und aus jedem Bundesland das beste Projekt als Landessieger ausgewählt. Die Kita Großrudestedt überzeugte in Thüringen. Die Mädchen und Jungen haben erforscht, was ein Kürbis ist und was er zum Gedeihen braucht. Sie machten sich Gedanken, wie man den Riesenkürbis in die Kita transportieren kann, wo sie seine Beschaffenheit genau untersuchten, um ihn schließlich zu verarbeiten.

Mit dem „Forschergeist“-Mobil auf großer Deutschland-Tour
16 Bundesländer, 16 tolle Kita-Projekte, 4.500 Kilometer: Vom 11. April bis zum 4. Mai 2016 ist das „Forschergeist“-Mobil auf Tour zu Deutschlands besten Kita-Projekten. Am 15. April hält es in der Kita Großrudestedt, wo die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ gemeinsam mit der Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Birgit Klaubert und dem Netzwerkpartner STIFT den Landessieger Thüringen auszeichnen.

Die Kita erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro zur Förderung der Qualität der naturwissenschaftlichen, mathematischen oder technischen Bildungsarbeit. Auf der Wettbewerbs-Website www.forschergeist-wettbewerb.de kann jeder dem „Forschergeist“-Mobil auf seiner Tour durch Deutschland online folgen: Hier gibt es aktuelle Fotos und Berichte von unterwegs und von den Preisverleihungen in den Kitas.

Die 16 Landessieger qualifizieren sich zudem für den Bundessieg. Die fünf besten Projekte werden am 1. Juni 2016 in Berlin gekürt. Jeder Bundessieger erhält zusätzlich 3.000 Euro.

Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik oder Technik begeistert haben. Am 15. Oktober 2015 startete der Wettbewerb nach 2012 und 2014 bereits zum dritten Mal. Bis zum 31. Januar 2016 konnte sich jede Kita des Landes online bewerben.

Weitere Informationen zu den prämierten Forscherprojekten finden Sie unter www.forschergeist-wettbewerb.de.

In Thüringen haben sich 21 Einrichtungen am Forschergeis-Wettbewerb 2016 beteiligt. Als Anerkennung und Motivation zum Weiterforschen erhalten sie in den nächsten Tagen von der STIFT kleine Forscherpräsente sowie die Einladung zu einem kostenfreien Forscher-Workshop.

Thüringer Teilnehmer am Forschergeist-Wettbewerb 2016

  • Kita „Moorentaler Spatzen“, Apolda
  • Haus der kleinen Strolche, Bucha
  • Kindertagesstätte Wirbelwind, Döllstädt
  • Kindertagesstätte „Kleine Weltentdecker“, Eisfeld
  • AWO Kita Glühwürmchen, Erfurt
  • BIP Kindertagesstätte, Gera
  • Integrative Kita Kinderglück, Gera
  • Kita Großrudestedt, Großrudestedt
  • Kita „Pi mal Daumen“, Jena
  • Kita „Am Igelsgraben“, Kirchheilingen
  • Kita „Zwergenland“, Lehesten
  • Kita „Dreikäsehoch“, Mechterstädt
  • Kita „Dr. Gerhard Ullrich“, Meuselwitz OT Wintersdorf
  • Integrative Kindertagesstätte „Wirbelwind“, Pößneck
  • Kita Kinderland, Pößneck
  • Kita „Lichtblicke“, Remptendorf/OT Ruppersdorf
  • AWO Kindertagesstätte „Löwenzahn“, Rückersdorf
  • Kindertagesstätte „Pusteblume“, Saalfeld
  • Kita „Am Finkenweg“, Schmölln
  • Kita „Villa Sonnenschein“, Steinach
  • Kiga „Friedrich Fröbel“, Weimar

 

Das Netzwerk „Land der kleinen Forscher eine Initiative der STIFT und der Stiftung Bildung für Thüringen“ koordiniert die Fortbildungen für alle Thüringer Kitas und Grundschulen und ermöglicht den pädagogischen Fach- und Lehrkräften an den Fortbildungen und Aktionen des „Hauses der kleinen Forscher“ teilzunehmen.

Quelle: Stiftung Haus der kleinen Forscher

Foto: Kita Großrudestedt

März 2016

14. März 2016