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Preisträger ermittelt: 15. Regionalwettbewerb Nordthüringen „Jugend forscht/Schüler experimentieren“

JUGEND FORSCHT FACHGEBIET ARBEITSWELT Platz 2: Straftäter nach der Entlassung aus der Haft – Wiedereingliederung in das System oder Rückfall zu alten… mehr erfahren ›

JUGEND FORSCHT

FACHGEBIET ARBEITSWELT

Platz 2: Straftäter nach der Entlassung aus der Haft – Wiedereingliederung in das System oder Rückfall zu alten Mustern – Käthe-Kollwitz-Gymnasium Lengenfeld unterm Stein – Valentin Petri; Christoph Andres; Vincent Lindenbauer

Platz 3: Wege zum Glück – Das Glück biologisch und ernährungswissenschaftlich betrachtet – Herder-Gymnasium Nordhausen – Susanne Lischka; Erja Vanessa Pein

Platz 3: Drohnen- Eine Revolution in der Luft? – Käthe-Kollwitz-Gymnasium Lengenfeld unterm Stein – Julian Frisch; Florian Ockenfels

FACHGEBIET BIOLOGIE

Platz 2: Freie Fahrt – barrierefrei auf dem Unstrut-Radweg – Tilesius-Gymnasium Mühlhausen – Laura Schreiber; Josephia Marie Kost; Colin Klein

Platz 3 : Die Bereitstellung von Social Stories als Möglichkeit der Förderdiagnostik des Asperger-Syndroms – Gymnasium „Wilhelm von Humboldt“ Nordhausen – Lucas Igla; Paul Ludwig Keiling; Jakob Schellbach

FACHGEBIET GEO- UND RAUMWISSENSCHAFTEN

Platz 2: Der Mars – Toter Nachbar oder zweite Heimat? – Tilesius-Gymnasium Mühlhausen – Christoph Fischer; Jakob Richter; Florian Kriegel

Platz 3: Die europäische Wasserrahmenrichtlinie-Mensch, Natur &Wirtschaft-sozioökonmische Aspekte am Beispiel Unstrutbogen Artern – Kyffhäusergymnasium Bad Frankenhausen – Niklas Steinacker; Leah Kanthack; Verena Böttcher

FACHGEBIET MATHEMATIK/INFORMATIK

Platz 1: Gesichtserkennung mit Python – Gymnasium „Wilhelm von Humboldt“ Nordhausen – Paul Panterodt; Hendrik Teichmüller

FACHGEBIET TECHNIK

Platz 1: Untersuchungen zur Fortbewegung auf drei Beinen – Berufliche Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises – Johannes Hill; Philipp Kruse; Ronny Kohlhaus

Platz 2: Brücke – nützliches Objekt als modernes Kunstwerk – Käthe-Kollwitz-Gymnasium Lengenfeld unterm Stein – Niklas Engelhardt; Bastian Müller

Platz 3: Laser – Science Fiction oder Alltag? Käthe-Kollwitz-Gymnasium Lengenfeld unterm Stein – Florian Schneider; Tim Henning; Niklas Jünemann

FACHGEBIET PHYSIK

Platz 3: Faszination Farbe – Wenn aus Empfindung Wahrnehmung wird – Käthe-Kollwitz-Gymnasium Lengenfeld unterm Stein – Chiara Leister; Antonia Richardt

FACHGEBIET CHEMIE

Platz 2: Auswirkung von Säuren auf organisches Gewebe – Herder-Gymnasium Nordhausen – Alexander Friedrichs; Johannes Apel

SCHÜLER EXPERIMENTIEREN

FACHGEBIET BIOLOGIE

Platz 2: Nicht alle sehen Farben – Herder-Gymnasium Nordhausen – Milo Bellmann; Jarema Semochko

Platz 3: Heilpflanzen in der Diamantenen Aue – Regelschule „Gerhart Hauptmann“ Roßleben – Cecile Schmidt; Henriette Fischer

FACHGEBIET PHYSIK

Platz 3: Tanzende Sandkörner – Herder-Gymnasium Nordhausen – Milena Pfeiffer; Pfeiffer Julia; Amelie Winkler

FACHGEBIET TECHNIK

Platz 1: Was hält ein Haar aus? – Herder-Gymnasium Nordhausen – Lotta Moraweck; Jeanette Goedecke; Fredericke Gebhardt

Platz 2: Progammierbares Funktionsmodell einer Hand mittels Lego Mindstorms-Technik – Regelschule „Johann Wolf“ Dingelstädt – Markus Karl Ey

FACHGEBIET MATHEMATIK/INFORMATIK

Platz 1: Wischi2020 – Gymnasium „Wilhelm von Humboldt“ Nordhausen – Franz Wilhelm Stritzel; Luca Hoffmann; Florian Hensel

FACHGEBIET CHEMIE

Platz 2: Zucker versüßt uns das Leben – Herder-Gymnasium Nordhausen – Josefin Gülland; Marie Wienbreyer

Platz 3: Analytische Untersuchungen im Salzdreieck bei Roßleben – Regelschule „Gerhart Hauptmann“ Roßleben – Danny Metze

Februar 2017

15. Februar 2017

Jetzt anmelden: Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“ 2017

11. – 13. Mai 2017 | Leonardo Hotel Weimar | Belvederer Allee 25, 99425 Weimar Teilnahme/Anmeldung Die Veranstaltung ist für Lehrerinnen und… mehr erfahren ›

11. – 13. Mai 2017 | Leonardo Hotel Weimar | Belvederer Allee 25, 99425 Weimar

Teilnahme/Anmeldung

Die Veranstaltung ist für Lehrerinnen und Lehrer aus dem Bereich der naturwissenschaftlichen Fächer von weiterführenden Schulen aus ganz Thüringen konzipiert.

Die Anmeldung erfolgt online und ist bis zum 31.03.2017 möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung dient auch als Anerkennung und Wertschätzung für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer und ist für diese kostenfrei. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Anmelde- und Teilnahmebestätigung.

Weitere Informationen zu den Vorträgen, Workshops und Referenten finden Sie im Programm.

Februar 2017

02. Februar 2017

„Thüringen – Land der kleinen Forscher“ bringt Nachhaltigkeit in Kita und Grundschule

(Berlin, Erfurt, 24.01.2017) Wo kommt ein Apfel her? Wer hat ihn unter welchen Bedingungen geerntet? Können sich eigentlich alle Menschen einen Apfel… mehr erfahren ›

(Berlin, Erfurt, 24.01.2017) Wo kommt ein Apfel her? Wer hat ihn unter welchen Bedingungen geerntet? Können sich eigentlich alle Menschen einen Apfel leisten? Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein Bildungskonzept, das Mädchen und Jungen darin stärken will, unsere komplexe Welt mit ihren begrenzten Ressourcen zu erforschen, zu verstehen und aktiv zu gestalten. Kinder erkennen: „Mein Handeln hat Konsequenzen. Ich kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern.“

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ erweitert ihr Angebot an Fortbildungen und Materialien um Bildung für nachhaltige Entwicklung. „Thüringen, Land der kleinen Forscher – eine Initiative der STIFT und der Stiftung Bildung für Thüringen“ setzt sich für Nachhaltigkeit in Thüringen ein und unterstützt das neue Angebot von Anfang an. Als lokaler Partner der bundesweiten Bildungsinitiative bietet das Thüringer Netzwerk pädagogischen Fach- und Lehrkräften aus dem Kita- und Grundschulbereich ab Mai 2017 die neuen Fortbildungen und Materialien an. Die erprobten Formate stehen deutschlandweit ab 2018 nach und nach zur Verfügung.

Warum ist Bildung für nachhaltige Entwicklung wichtig?

Unser Alltag und unsere Umwelt verändern sich immer schneller und werden immer komplexer. Die Ressourcen unserer Erde sind begrenzt, es ist wichtig, dass alle Menschen verantwortungsvoll mit ihnen umgehen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, brauchen Kinder die Fähigkeit, vernetzt zu denken: Wie hängen Dinge zusammen? Welche Folgen hat das, was ich tue? Das Themenfeld ist vielfältig. Kinder können beispielsweise erforschen, welche Vielfalt an Pflanzen und Tieren sie umgibt und wie sie sie erhalten können, aus welchen Materialien ihr Spielzeug besteht und wie es hergestellt wurde oder auch wie Menschen in anderen Erdteilen ihr Brot backen.

„Wir freuen uns, als Modelnetzwerk frühzeitig das neue Bildungskonzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ begleiten und umsetzen zu dürfen. Viele Kitas und Grundschulen integrieren dieses Thema bereits in den Alltag. Nun können wir sie durch gezielte Fortbildungen und Materialien bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Konzepte noch intensiver unterstützen. Möglich wird dies auch durch die Zusammenarbeit mit weiteren Thüringer Partnern (u. a.: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Nachhaltigkeitszentrum Thüringen).“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen.

Erstmals werden auch Fortbildungen für Kita-Leitungen angeboten, um sie dabei zu unterstützen, ihre Einrichtung als Ganzes nachhaltig zu gestalten – vom inhaltlichen Angebot über das regionale Essen bis hin zum Ressourcenverbrauch. Dabei greift sie auf die Erfahrungen und das breite Unterstützernetz der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung zurück.

Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.haus-der-kleinen-forscher.de/nachhaltigkeit

Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich mit einer bundesweiten Initiative für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Sie unterstützt mit ihren Angeboten pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, Mädchen und Jungen bei ihrer Entdeckungsreise durch den Alltag zu begleiten. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird das „Haus der kleinen Forscher“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Über „Thüringen – Land der kleinen Forscher“

Mit „Jungforscher Thüringen“ verfolgt die gemeinnützige Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam und nachhaltig mit starken und engagierten Partnern das Ziel, frühzeitig Interesse und Talent von Kindern für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu wecken und über den gesamten Bildungsweg auszubauen. Die Thüringer Bildungsministerin, Dr. Birgit Klaubert und der Thüringer Wissenschaftsminister, Wolfgang Tiefensee haben gemeinsam die Schirmherrschaft über die Initiative übernommen.

Durch die Initiative „Thüringen – Land der kleinen Forscher“ entstehen in Kitas und Grundschulen in Thüringen frühkindliche Bildungsangebote in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik. Die drei Stiftungspartner Stiftung für Technologie, Innovation und Technik Thüringen (STIFT), Stiftung Bildung für Thüringen und Stiftung Haus der kleinen Forscher wollen damit einen Beitrag leisten, erfolgreiche Bildungsbiografien und besonders die Nachwuchsförderung in diesen Bereichen von Anfang an zu unterstützen und zu fördern.

Pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Kindergärten, Horten und Grundschulen werden in praxisnahen Weiterbildungen kontinuierlich in den MINT-Bereichen qualifiziert und erhalten kostenlose, hochwertige Arbeitsmaterialien. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen gewährleistet, von der alle Kinder profitieren können.

772 Thüringer Kindergärten (von 1.295, 60 %) und 186 Grundschulen (von 461, 40 %) machen bereits mit, Tendenz steigend. Davon wurden bereits 101 als „Häuser der kleinen Forscher“ zertifiziert. 3.725 Fach-, Lehrkräfte sowie Trainer mit ca. 100 Workshops p.a. sind aktiv (Stand 12/2016).

30 Netzwerke nehmen an der Modellphase teil:

  • Baden-Württemberg, explorhino – Hochschule Aalen
  • Baden-Württemberg, Netzwerk Karlsruher Institut für Technologie
  • Baden-Württemberg, Netzwerk Region Stuttgart – getragen von IHK, Südwestmetall und WRS
  • Baden-Württemberg, Südwestmetall-Netzwerk Heilbronn-Franken
  • Baden-Württemberg, Südwestmetall-Netzwerk Hochrhein
  • Baden-Württemberg, Südwestmetall-Netzwerk Rhein-Neckar
  • Bayern, Münchner KITA-Kinder forschen
  • Berlin, Industrie- und Handelskammer Berlin
  • Brandenburg, Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
  • Brandenburg, Landkreis Elbe-Elster
  • Bremen, Kleine Forscher in Bremer Grundschulen
  • Bremen, Netzwerk Bremen – Senatorin für Soziales & Botanika Bremen
  • Hamburg, Stiftung Kindergärten Finkenau
  • Mecklenburg-Vorpommern, De Lupenkieker
  • Niedersachsen, BBS Goslar-Baßgeige/Seesen
  • Niedersachsen, Forscher-Kids Region Hannover
  • Niedersachsen, Netzwerk Wolfsburg/Salzgitter
  • Niedersachsen, Regionalverband Südniedersachsen e.V.
  • Nordrhein-Westfalen, :metabolon / Oberbergischer Kreis,
  • Nordrhein-Westfalen, Diakonie Düsseldorf
  • Nordrhein-Westfalen, „Haus der kleinen Forscher“ in der Bildungsregion Kreis Herford, IUZ Sternwarte Bochum
  • Nordrhein-Westfalen, Lippe Bildung eG
  • Nordrhein-Westfalen, Netzwerk Kreis Borken
  • Nordrhein-Westfalen, Netzwerk Schulamt für die Stadt Hamm
  • Nordrhein-Westfalen, Wirtschaftsjunioren Hagen/Ennepe-Ruhr
  • Nordrhein-Westfalen, zdi Netzwerk Bildungsregion Hochsauerlandkreis
  • Rheinland-Pfalz, Volkshochschule Trier
  • Sachsen, Kleine Forscher an der TU Bergakademie Freiberg
  • Thüringen, Land der kleinen Forscher – eine Initiative der STIFT und der Stiftung Bildung für Thüringen

Januar 2017

23. Januar 2017

Roboter Bauen und Programmieren international

Im Schülerforschungszentrum Ilmenau hatten 20 Jugendliche im Alter von 16-18 Jahren aus Mexiko und Panama die Möglichkeit sich mit dem Thema Robotik… mehr erfahren ›

Im Schülerforschungszentrum Ilmenau hatten 20 Jugendliche im Alter von 16-18 Jahren aus Mexiko und Panama die Möglichkeit sich mit dem Thema Robotik und deren Einfluss in der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Außerdem haben sie im Team einen eigenen Roboter gebaut und programmiert, sodass erste einfache Aufgaben erfüllt wurden. Im Workshop haben sie ihre Deutschkenntnisse aktiv angewandt und erweitert.

Die lateinamerikanischen Schüler und Schülerinnen kommen aus so genannten PASCH-Schulen. PASCH steht für „Schulen: Partner der Zukunft“, eine Initiative des Auswärtigen Amts, die seit 2008 zu einem weltumspannenden Netz von heute 1700 Schulen mit besonderer Deutschlandbindung angewachsen ist. Mit der PASCH-Initiative soll bei jungen Menschen aus der ganzen Welt Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland, seine Gesellschaft und die deutsche Sprache geweckt werden.

Das Winterkurs-Probestudium ist ein Gemeinschaftsprojekt der TU Ilmenau und der Goetheschule Ilmenau und wird vom Akademischen Auslandsamt der Universität organisiert. Gefördert wird es vom DAAD und vom Goethe-Institut.

https://www.tu-ilmenau.de/de/aktuelles/news/newsbeitrag/20625/

Januar 2017

23. Januar 2017

Kick-Off des Schülerforschungszentrums Ilmenau

Mit Jahresbeginn hat an der TU Ilmenau das Schülerforschungszentrum Ilmenau die Arbeit aufgenommen. In Anwesenheit des Thüringer Wissenschaftsministers Wolfgang Tiefensee, Vertretern des… mehr erfahren ›

Mit Jahresbeginn hat an der TU Ilmenau das Schülerforschungszentrum Ilmenau die Arbeit aufgenommen. In Anwesenheit des Thüringer Wissenschaftsministers Wolfgang Tiefensee, Vertretern des Thüringer Bildungsministerins, der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und von Partnern aus Schulen, Unternehmen und dem Wettbewerb „Jugend forscht“ wurde die neue Einrichtung am 5. Januar eröffnet.

Das Schülerforschungszentrum ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten eigenständig eine Projekt- oder eine Seminarfacharbeit, ein Referat oder ein Jugend-forscht-Projekt. Dabei setzen sie konkrete technische oder naturwissenschaftliche Aufgaben um und entwickeln eigene Lösungen. Betreut werden sie von engagierten Mitarbeitern und Studierenden der TU Ilmenau.

Für die TU Ilmenau ist die neue Einrichtung ein weiteres Bindeglied zwischen Schule und Universität. „Gemeinsam möchten wir jungen Menschen den Zugang zu Naturwissenschaft und Technik erleichtern und sie für ein späteres Studium oder einen Beruf in diesem Bereich begeistern“, so der Rektor, Professor Peter Scharff. „Als einzige Technische Universität Thüringens und als Partner von Jugend forscht ist die TU Ilmenau besonders prädestiniert für ein solches Projekt.“

So soll das neue Zentrum die vielfältigen Angebote wie die Kinderuni, Projekt- oder Schnupperstudientage ergänzen. Wie seine Leiterin Jenny Gramsch erläuterte, werde das Zentrum dabei eng mit den bereits bestehenden erfolgreichen Einrichtungen und studentischen Initiativen wie die Schüler- und Studierendenwerkstatt UNIKAT, die Ilmenauer Regionalgruppe des Vereins Ingenieure ohne Grenzen, die Thüringer Koordinierungsstelle NTW und darüber hinaus mit regionalen Unternehmen und dem Solardorf Kettmannshausen e.V. zusammenarbeiten. Nach dem Kauf des Geländes der Ilmenauer Fischerhütte wird das Schülerforschungszentrum voraussichtlich in deren Räumlichkeiten untergebracht.

Das auf Initiative der STIFT entstandene Schülerforschungszentrum Ilmenau steht unter der Schirmherrschaft der Minister Wolfgang Tiefensee und Birgit Klaubert. Es wird vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und von der STIFT drei Jahre lang mit Personal- und Sachmitteln unterstützt und anschließend von der TU Ilmenau weiterbetrieben.

 

Januar 2017

17. Januar 2017

Kick-Off des Schülerforschungszentrums Ilmenau

In Anwesenheit des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee und der Thüringer Ministerin für Bildung, Jugen und Sport,… mehr erfahren ›

In Anwesenheit des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee und der Thüringer Ministerin für Bildung, Jugen und Sport, Dr. Birgit Klaubert wird das Schülerforschungszentrum an der TU Ilmenau eröffnet.

 

Datum: Donnerstag | 5. Januar 2017 | 14:30 Uhr

Ort:       98693 Ilmenau  Ehrenbergstraße 29 | Ernst-Abbe-Zentrum | Raum 1337/38

 

Die Etablierung des Schülerforschungszentrums an der Technischen Universität Ilmenau ist ein wichtiger Schritt im Dialog zwischen Schule und Hochschule und in unseren gemeinsamen Bemühen, junge Menschen für den MINT-Bereich zu begeistern.

Das Schülerforschungszentrum bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit eigenen naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen, zu experimentieren und eigene Lösungsansätze zu entwickeln. Unterstützt werden sie dabei von engagierten Studierenden und Mitarbeiter/innen der TU Ilmenau. Insbesondere bei der Erarbeitung von Referaten, Seminarfach- oder Projektarbeiten in naturwissenschaftlich technischen Themenbereichen wird das Schülerforschungszentrum die Jugendlichen begleiten.

Ferner verschafft die motivierende Berührung mit Naturwissenschaft und Technik den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und Studiengängen und unterstützt sie bei ihrer Studien- und Berufswahl.

Dezember 2016

16. Dezember 2016

Jugend forscht: Rekordergebnis bei Anmeldungen in Thüringen

Deutschlandweit mehr als 12.000 Anmeldungen und damit die zweithöchste Beteiligung in der Geschichte von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb (Hamburg/Erfurt, 13.12.2016) Die große Attraktivität… mehr erfahren ›

Deutschlandweit mehr als 12.000 Anmeldungen und damit die zweithöchste Beteiligung in der Geschichte von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

(Hamburg/Erfurt, 13.12.2016) Die große Attraktivität des Wettbewerbes Jugend forscht ist ungebrochen: Für die 52. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 12.226 Jungforscherinnen und Jungforscher angemeldet. Damit verzeichnet Jugend forscht bundesweit die zweithöchsten Anmeldezahlen seit der Gründung 1965. Ein Rekordergebnis gibt es in der aktuellen Runde bei den Forschungsprojekten mit insgesamt 6.462 angemeldeten Arbeiten und einer Steigerung um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In Thüringen konnten die guten Anmeldezahlen der Vorjahre erneut übertroffen werden. Insgesamt meldeten sich 693 (Vorjahr: 622) Jungforscherinnen und Jungforscher mit 323 (Vorjahr 297) Projekten an. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 11,4 % bei den Teilnehmern und 9 % bei den Projekten. Der Mädchenanteil ist mit 43,3 % in Thüringen weiterhin konstant und liegt über dem Bundesdurchschnitt von 38,8 %.

„Die kontinuierliche Entwicklung in den letzten Jahren spiegelt die gewachsene individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich – sowohl schulisch als auch außerschulisch – in Thüringen wider.“ so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT/ Jungforscher Thüringen und Regionalpate Jugend forscht Mittelthüringen.

Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten ab Ende Januar 2017 zunächst bei einem der bundesweit 87 Regionalwettbewerbe an. Dort präsentieren sie ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die besten Nachwuchswissenschaftler qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das 52. Bundesfinale vom 25. bis 28. Mai 2017 in Erlangen – gemeinsam ausgerichtet von der Siemens AG als Bundespatenunternehmen und der Stiftung Jugend forscht e. V.

Anmeldestatistik_2017

Dezember 2016

13. Dezember 2016

Elektronik überall – jetzt auch im SFZ Erfurt!

Unser Elektronik-Forscher-Club bietet: Vom Bluetooth-Modul zur Lautsprecherbox, satter Sound aus dem Eigenbau-Verstärker, dazu Spiel und Spaß mit elektronischen Helferlein. Anspruchsvolle Lösungen für… mehr erfahren ›

Unser Elektronik-Forscher-Club bietet:
Vom Bluetooth-Modul zur Lautsprecherbox, satter Sound aus dem Eigenbau-Verstärker, dazu Spiel und Spaß mit elektronischen Helferlein. Anspruchsvolle Lösungen für Schalt- und Regelaufgaben in Haushalt / Auto / Firma – kein Problem!
Baut unter Anleitung selbst oder vergebt Auftragsleistungen an uns.
Nehmt Kontakt zu uns auf, unter sfz-erfurt[äht]asgspez.de oder kommt selbst zu den Terminen, die unter www.asgspez.de für das SFZE angegebenen sind.
Start ist am Mittwoch, den 14. 12. 2016 um 15.30 Uhr in unseren Räumlichkeiten Vilniuser Str.17a (Haltestelle Vilniuser Straße; der Schulteil mit den Raketen) im Raum M205.
Schnell noch ein Weihnachtsgeschenk löten?
Wenn man wirklich schnell ist – warum nicht?
Wir sehen uns im:
Schülerforschungszentrum Erfurt

Dezember 2016

09. Dezember 2016

Lehramtsanwärter im SFZ Erfurt

Wir wiederholen uns. Und das ist gut so. Zeigt es doch, dass wir zu einer stetigen Arbeit finden. Wir wollen nicht in… mehr erfahren ›

Wir wiederholen uns.
Und das ist gut so.
Zeigt es doch, dass wir zu einer stetigen Arbeit finden. Wir wollen nicht in die Routine abgleiten, aber doch routiniert vorgehen.
Deshalb findet am 13.12. 2016 erneut eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Studienseminar für Lehrerausbildung Erfurt in den Räumen des SchülerForschungsZentrums Erfurt statt. Wie vergangenes Jahr können sich bis zu 10 Lehramtsanwärter von 15.00 – 17.00 Uhr darüber informieren, wie das SFZE arbeitet und wie die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) dies unterstützt.
Es erfolgt eine themenbezogene Einführung in die Problematik der Begabtenförderung in den MINT – Fächern. Möglichkeiten, Potenzen und auch Grenzen werden erörtert. Im Weiteren erfolgt die Vorstellung des Schülerforschungszentrums Erfurt. In diesem Rahmen stellen unter anderem Schülergruppen ihre Arbeitsgebiete und Forschungsvorhaben vor. In einer praktischen Phase haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich näher mit den Projektarbeiten auseinanderzusetzen. Neben dem intensiveren Kontakt mit einer Schülergruppe geht es dabei um eine Schärfung des Problembewusstseins in Bezug auf die Auswahl und auch Betreuung von Projekten. Mit den Schülern soll eine Diskussion über Lösungsmöglichkeiten und die Entwicklung von Lösungsstrategien zu einer vertiefenden Einsicht in die praktischen Belange der Begabtenförderung führen. Ausdrücklich ist der gegenseitige Meinungsaustausch zwischen LAA und Schülern und eine Klärung bezüglich der Möglichkeiten der Ideenfindung Gegenstand der praktischen Phase.
Dr. M. Langer (Staatl. Studienseminar)
F. Paulig (SFZE)

Dezember 2016

06. Dezember 2016

Die Kita „Storchenkinder“ aus Barchfeld-Immelborn wird 100. „Haus der kleinen Forscher“ in Thüringen

„Hallo Kinder, ich heiße Fredericke und bin ein kleines Gänseblümchen“. Mit diesem Satz startete die Forschungsreise der Kita „Storchenkinder“ aus Barchfeld-Immelborn, die… mehr erfahren ›

„Hallo Kinder, ich heiße Fredericke und bin ein kleines Gänseblümchen“. Mit diesem Satz startete die Forschungsreise der Kita „Storchenkinder“ aus Barchfeld-Immelborn, die in ihrem umfangreichen Projekt „Gänseblümchen Fredericke“ verschiedene Aspekte der Pflanze erforschten. Sie pflückten auf der Wiese kleine und große Gänseblümchen, versuchten diese blau zu färben und einzufrieren, entwickelten Rezepte für Gänseblümchentee und -kekse, kochten einen Gänseblümchenwackelpudding, malten das Daumenkino „Fredericke wächst“ und bastelten ein Bilderbuch „Die kleine Fredericke“. Das Erforschen dieser und anderer Phänomene aus Naturwissenschaften und Technik gehört in der Kita „Storchenkinder“ fest zum Alltag. Für dieses kontinuierliche Engagement bei der frühkindlichen Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik (MINT) nimmt sie im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in ihrer Einrichtung das erste Mal die Plakette zum „Haus der kleinen Forscher“ entgegen – als 100. Einrichtung in Thüringen.

Gemeinsam mit den Pädagoginnen und Pädagogen erleben die Kinder der Kita „Storchenkinder“ Spaß und Freude am Entdecken und Verstehen dieser Welt. Die Kinder gestalten ihre Bildungsprozesse aktiv mit und erleben sich dadurch als kompetent und selbstwirksam in ihrem Alltag. Beim forschenden Lernen können Kinder Problemlösekompetenzen entwickeln, eigene Antworten finden und Selbstvertrauen spüren („Ich kann!“). Erfahrungen und Fähigkeiten, die weit über die Kindheit hinaus für die Persönlichkeitsentwicklung und die spätere Berufsbiographie von Bedeutung. Um ihre Kinder beim forschenden Lernen zu unterstützen, bilden sich die Pädagoginnen und Pädagogen der Einrichtung regelmäßig in den MINT-Bereichen fort. Möglich wird dies in Thüringen durch die gemeinsame Initiative des lokalen Netzwerks „Land der kleinen Forscher – eine Initiative der STIFT und der Stiftung Bildung für Thüringen“ und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

dsc_1513dsc_1501Frühkindliche Entdeckerlust begleiten und entfalten

„Das forschende Lernen und das Erforschen von naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen hat in die Kita „Storchenkinder“ Einzug gefunden. Dies zeigen nicht nur die Experimente am heutigen Forschertag sondern auch das umfangreiche Forscherprojekt um das „Gänseblümchen Fredericke“, mit dem sie sich für die Plakette zum Haus der kleinen Forscher beworben hat“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung Technologie, Innovation und Forschung Thüringen.

Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher, fügt hinzu: „Gute frühe Bildung ist ein wichtiger Schlüssel, um den Herausforderungen einer komplexen Welt erfolgreich begegnen zu können. Ich bin beeindruckt, wie vielgestaltig die „Forschungsreise“ ist, die die Kinder hier in Immelborn gemeinsam mit den Pädagoginnen und Pädagogen unternommen haben. Es freut mich sehr, dass dieses Engagement durch unseren Partner, die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen, so nachhaltig gefördert wird.“

„Frau Urbig und ihre Pädagoginnen haben bereits bei der ersten Haus der kleinen Forscher Weiterbildung zum Thema „Wasser“ sehr viel Interesse und Kreativität am Forschen und Experimentieren gezeigt. Beim ihrem zweiten Workshop teilten sie mir voller Stolz mit, welche positiven Synergien sich seit der ersten Weiterbildung ergeben haben und das sie sich auf jeden Fall für die Zertifizierung bewerben wollen. Es ist schön zu sehen, wie viel positive Energie das Pädagogenteam in das Forschen mit den Kindern steckt“, sagte Frau Dana Schäfer, die in der Kita „Storchenkinder“ die ersten beiden Workshops „Haus der kleinen Forscher“ durchgeführt hat.

Die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ wird nach festen Qualitätskriterien vergeben, die sich am Deutschen Kindergarten Gütesiegel und den „Prozessbezogene(n) Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“ orientieren. Sie wird für zwei Jahre verliehen, dann können sich die Einrichtungen neu bewerben.

Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen beobachten und erforschen die Pädagoginnen und Pädagogen Phänomene in ihrem Alltag. Als Lernbegleitung fördern sie dabei eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen wie lernmethodische Kompetenz, Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik und ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke.

Dezember 2016

01. Dezember 2016

Viel Freude beim Forschen

… hatten die 19 Schüler aus Mittel- und Nordthüringen (eine weitere Schule schaffte die Organisation nicht mehr), beim Folgen einer Einladung ins… mehr erfahren ›

… hatten die 19 Schüler aus Mittel- und Nordthüringen (eine weitere Schule schaffte die Organisation nicht mehr), beim Folgen einer Einladung ins SFZE. 

Aber warum waren die Schüler eingeladen?

Genau, das SFZE wird „2“!

Und was macht so ein SFZ zu seiner etwas vorgezogenen Geburtstagsparty am liebsten?

Auch richtig – forschen!

Und das taten dann auch alle fleißig, ob sie Nachweisreaktionen anrührten, Herzschläge von Wasserflöhen zählten, Leichtbauweise mit Nudeln nachstellten, im PC-Raum über der Programmierung von Mikrocontrollern schwitzten, Logik-Gatter kombinierten oder sich mit dem 3D-Druck befassten. Dabei gab es die verschiedensten Gesichter zu entdecken, meist konzentriert, manchmal verblüfft, angestrengt denkend in die Luft starrend oder freudig lächelnd.

Dank der Unterstützung der STIFT konnten mittags – für Thüringer zünftig am Grill – Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht werden. (Bei der Erforschung, wie die Würstchen nicht anbrennen, gibt es allerdings noch Reserven! 😉 )

Die Verblüffung lag in der Feedback-Runde auf Seiten der Organisatoren, als die Schüler, aufgefordert ihre Kritik zu äußern, erstaunt fragten, ob sie auch Positives sagen dürften. Besonders hervorgehoben wurde dabei „die Arbeit in den kleinen Gruppen und dass viel experimentiert wurde“. Als „Mangel“ stellte sich heraus, „dass die jeweils zwei Stunden Arbeitszeit pro Workshop zu kurz waren“.

Auch die Schüler bekamen Lob für ihre konzentrierte Arbeitsweise. 

Insgesamt also eine gelungenen Veranstaltung, die sicher wiederholt werden wird.

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November 2016

24. November 2016

Endspurt bei Jugend forscht: Am 30. November ist Anmeldeschluss für die Wettbewerbsrunde 2017

Jetzt online anmelden unter www.jugend-forscht.de Wer 2017 bei der 52. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb dabei sein will, der sollte sich beeilen…. mehr erfahren ›

Jetzt online anmelden unter www.jugend-forscht.de

Wer 2017 bei der 52. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb dabei sein will, der sollte sich beeilen. Nur noch bis zum 30. November können Jungforscherinnen und Jungforscher bis 21 Jahre ihre Projekte anmelden. Jugendliche ab 15 Jahre starten in der Sparte „Jugend forscht“, jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab Klasse 4 treten in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ an.

Die 52. Wettbewerbsrunde steht unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie!“. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die diese Herausforderung annehmen und bei Jugend forscht teilnehmen möchten, können zum Beispiel Erleichterungen für Menschen mit Behinderung konstruieren, zum Klimaschutz forschen oder innovative Computersoftware programmieren. Interessant ist es auch, sich mit moderner Robotertechnik zu befassen, komplexen physikalischen Phänomenen auf den Grund zu gehen oder knifflige mathematische Probleme zu lösen. Zudem können die jungen Talente Tiere in ihrer Umwelt beobachten sowie spannende chemische Prozesse analysieren.

Für die Anmeldung zum Wettbewerb reicht es zunächst aus, wenn die Nachwuchswissenschaftler ihr Forschungsthema festlegen. Es kann frei gewählt werden, muss aber in eines der sieben Fachgebiete passen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl. Bis Anfang Januar 2017 kann dann in der Schule, im Schülerforschungszentrum oder zu Hause geforscht, getüftelt und experimentiert werden. Erst danach müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung ihres Forschungsprojekts einreichen.

Interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Betreuungslehrerinnen und -lehrer können im Rahmen der Projektbearbeitung auf vielfältige Unterstützung zurückgreifen:

 

  • Unterstützung bei der Einschätzung, ob ggf. eine Seminarfacharbeit für die Fortführung in einem Jugend forscht-Projekt geeignet ist
  • inhaltliche Unterstützung durch die Vermittlung von Mentoren, Unternehmens- und Forschungspaten und Alumni
  • materielle Unterstützung durch die Bereitstellung von Sachmitteln von Partnern sowie durch den Sponsorpool
  • Nutzung der Schülerforschungszentren in Erfurt, Gera, Jena, Nordhausen

 

Ab Februar 2017 finden bundesweit die Regionalwettbewerbe statt, bei denen die jungen Talente ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit präsentieren. Wer hier gewinnt, tritt im März und April auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das 52. Bundesfinale, das vom 25. bis 28. Mai 2017 in Erlangen stattfindet. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

Jugend forscht Wettbewerbstermine Thüringen
14.02.2017 Regionalwettbewerb Nordthüringen
21./22.02.2017 Regionalwettbewerb Südthüringen
22.02.2017 Regionalwettbewerb Jena
23.02.2017 Regionalwettbewerb Westthüringen
01.03.2017 Regionalwettbewerb Mittelthüringen
02./03.03.2017 Regionalwettbewerb Ostthüringen
22./23.03.2017 Landeswettbewerb Thüringen

November 2016

21. November 2016

Raum für Forscher

In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) sowie dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale… mehr erfahren ›

In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) sowie dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft wurde ein Schülerforschungszentrum (SFZ) im AUGUST-KRAMER-INSTITUT (AKI) an der Hochschule Nordhausen aufgebaut.

Der offizielle Startschuss fiel am 24. Oktober im Rahmen einer Auftaktveranstaltung für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Unterstützer und Multiplikatoren aus Nordhausen und dem Umland.

Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse und ein grundlegendes Verständnis für Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Dies geschieht sowohl durch angeleitete Experimente als auch durch die eigenständige Auseinandersetzung mit selbstgewählten Fragestellungen. Das SFZ Nordhausen unterstützt, wie auch die weiteren Schülerforschungszentren in Thüringen, die Teilnahme an Wettbewerben wie Jugend forscht durch die Betreuung von Wettbewerbsbeiträgen bzw. die Vermittlung von außerschulischen Betreuern.

Damit erhalten alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig von der Schulart – in nächster Nähe zum Schul- bzw. Wohnort die Möglichkeit, ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen.

In der Gründungsphase sollen Kinder und Jugendliche ab der 7. Klasse angesprochen werden.

Wie Hochschulpräsident Prof. Jörg Wagner in seiner gestrigen Begrüßung sagte, habe eine Zusammenarbeit mit Regelschulen und Gymnasien am Nordhäuser Weinberg bereits eine langjährige Tradition, auf die mit dem Schülerforschungszentrum aufgebaut werden kann.

Wagner sagte auch, dass das neue Zentrum nicht ohne Grund räumlich an das AUGUST-KRAMER-INSTITUT (AKI) der Hochschule angeschlossen wurde, denn hier gebe es genügend Technik zum Anfassen und zum Experimentieren; und vor allem auch Wissenschaftler. Die Schülerinnen und Schüler können hier die Labore und Werkstätten, das Gewächshaus aber auch die Hochschulbibliothek nutzen. Willkommen sind darüber hinaus Arbeitsgemeinschaften aus den Bereichen Umwelt, Technik, Informatik oder Mathematik.

 

Weiterhin sollen die forschenden Schülerinnen und Schüler natürlich auch die praktische Umsetzung kennenlernen. Drei Unternehmen aus Nordthüringen haben sich für eine Kooperation bereiterklärt: Das sind 3D-Schilling aus Oberspier, die Kali-Umwelttechnik (K-UTEC) aus Sondershausen und Leitec aus Heiligenstadt. Das ist noch relativ wenig, die Initiatoren sind sich sicher, dass hier erst ein Anfang gemacht ist.

Seitens der Hochschule sind Christin Heinke, Jana Henning-Jacob und Peter Tabatt für die forschenden Schüler verantwortlich. Das Trio wartet nicht nur am Nordhäuser Weinberg auf die jungen Naturwissenschaftler, sondern kommt auch in die Schulen und organisiert dort einen MINT-Forscherclub.

Das Schülerforschungszentrum Nordhausen wird durch die STIFT mit 10.000,00 € für die Erstausstattung sowie bis zu 10.000,00 € pro Jahr für projektbezogene Kosten unterstützt. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft unterstützt das Schülerforschungszentrum mit 35.000 € jährlich.

Titelfoto v. l. n. r.: Dr. Schilling (Fablab Thüringen/3D Schilling), Herr Jünemann (Laytec), Frau Henning-Jacob (SFZN), Herr Tabatt (SFZN), Dr. Günther (STIFT), Frau Heinke (Leiterin des SFZN) und Frau Herz (Wettbewerbsleiterin Jugend forscht Nordthüringen)

Oktober 2016

25. Oktober 2016

Start SFZ Nordhausen

Am 24.10.2016, 15:00 Uhr geht das Schülerforschungszentrum Nordhausen offiziell an den Start: Ablauf Begrüßung Christin Heinke, Leiterin Schülerforschungszentrum Nordhausen Grußworte Dr. Jörg… mehr erfahren ›

Am 24.10.2016, 15:00 Uhr geht das Schülerforschungszentrum Nordhausen offiziell an den Start:

Ablauf

Begrüßung

Christin Heinke, Leiterin Schülerforschungszentrum Nordhausen

Grußworte

Dr. Jörg Wagner, Präsident der Hochschule Nordhausen

Sven Günther, Geschäftsführer, Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT); Initiative „Schülerforschungszentren Thüringen“

Das Schülerforschungszentrum Nordhausen stellt sich vor

Christin Heinke, Peter Tabatt, Jana Henning-Jacob

Präsentation eines Jugend forscht Projektes

„Tempo kleine Fische – Ein faires Spiel?“ (Regionalsieger Jugend forscht Nordthüringen 2016, Fachbereich Mathematik/Informatik)

Auftakt Jugend forscht – Region Nordthüringen

Uta Herz, Regionalwettbewerbsleiterin Jugend forscht Nordthüringen

Eröffnung des Schülerforschungszentrums Nordhausen

Im Anschluss findet eine Führung durch das August-Kramer-Institut.

Veranstaltungsort: August-Kramer-Institut, Gebäude 28, Forum I

Oktober 2016

20. Oktober 2016

Stadtoffene Forscherclubs des Schülerforschungszentrums Jena

Das im April dieses Jahres gegründete Schülerforschungszentrum Jena ist mit elf Forscherclubs an sechs Jenaer Schulen und der FSU Jena gestartet. Mehr… mehr erfahren ›

Das im April dieses Jahres gegründete Schülerforschungszentrum Jena ist mit elf Forscherclubs an sechs Jenaer Schulen und der FSU Jena gestartet. Mehr als 70 Kinder und Jugendliche nutzen die Möglichkeit, sich vertiefend mit Themen aus Physik, Chemie, Technik, Mathematik und Informatik zu beschäftigen. Hierbei wird eine schulübergreifende Arbeit angestrebt, so dass weitere interessierte Schülerinnen und Schüler aller Jenaer Schulen an den stadtoffenen Forscherclubs „Physik und Technik“ bzw. „Mathematik mit Digitalen Werkzeugen“ teilnehmen können. Neben dem Labor der AG Chemiedidaktik der FSU Jena bieten auch weitere Partner aus dem witelo-Netzwerk die Möglichkeit für experimentelle Arbeiten.

Oktober 2016

11. Oktober 2016

Forschertag am Schülerforschungszentrum Erfurt

Ausgangspunkt sind Workshops verschiedener Themen, die zum genauen Beobachten und Schlüsse ziehen anregen sollen. Die Themengebiete sind anhängendem Ablaufplan zu entnehmen. Ziel… mehr erfahren ›

Ausgangspunkt sind Workshops verschiedener Themen, die zum genauen Beobachten und Schlüsse ziehen anregen sollen. Die Themengebiete sind anhängendem Ablaufplan zu entnehmen. Ziel ist, dass sich daraus eine eigenständige Beschäftigung von Schülern mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen ergibt. Diese soll gern über den Forschertag hinausreichen. Aber auch Schüler, die bereits ein Themengebiet für sich erschlossen haben, können sich über Möglichkeiten der weiteren Arbeit informieren.

Begleitende Lehrer sind eingeladen, es den Schülern gleich zu tun (etwa im Workshop VI), mitzuhelfen oder sich allgemein über die Möglichkeiten im SFZE zu informieren.

Als Zielgruppe haben wir uns auf die Klassenstufe 7/8 verständigt, da auch Forschen gelernt sein will und deshalb zeitig angefangen werden sollte.

Interessierte Schüler melden sich bitte bis 27.10.2016 über die website www.asgspez.de an!

Der Ablaufplan findet sich hier: Ablaufplan (klick!)

Oktober 2016

07. Oktober 2016

Vom Flug zu den Sternen

– träumt jetzt wohl der eine oder andere Steppke der am 23. September 2016 den VDIni-Tag der Grundschule am Steigerwald – unterstützt… mehr erfahren ›

– träumt jetzt wohl der eine oder andere Steppke der am 23. September 2016 den VDIni-Tag der Grundschule am Steigerwald – unterstützt von vielen Organisationen – besuchte.

Nicht ganz bis zum Mond, aber bis (sehr) weit über das Schuldach flog die von Schülern des Schülerforschungszentrums und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums mitgebrachte Wasser-Rakete und schaffte es, neben der Begeisterung, auch viele Fragen anzuregen. Wie hoch fliegt die Rakete, wenn man den Wasserstand in der Flasche verändert? Fliegen zwei gekoppelte Raketen doppelt so hoch? Wie könnte man ein Landesystem/ einen Fallschirm einbauen?

Durch dieses und andere Experimente (u.a. Apfelbatterie, Ei in der Flasche, Stärke-Würmer am Lautsprecher, Eigenbau-Flaschenteufel u.v.m.) wurden die Grundschüler zu „Fragen an die Natur“ angeregt. Dabei bewiesen die belagerten ASG-ler Geduld und Ausdauer im Erklären der Phänomene. Das Gelernte brachten die Grundschüler auf dem Nachhauseweg gleich beim Papa „an den Mann“: „Da haben wir Backpulver in eine Flasche geschüttet und solchen Essig dazugetan und dann hat sich der Luftballon ganz von alleine aufgeblasen!“

Das Fazit der Schüler vom SFZE und ASG spricht für sich: „Beim nächsten Mal komme ich wieder mit!“

Frank Paulig

Oktober 2016

06. Oktober 2016

Große Ehre und langjährige Tradition – die Bundeskanzlerin empfängt die Jugend forscht Sieger 2016 in Berlin

Beim morgigen Empfang der Bundeskanzlerin sind auch 8 Teilnehmer von 4 Projekten aus Thüringen dabei. Besonders hervorzuheben sind Christian Schärf, Friedrich Wanierke… mehr erfahren ›

Beim morgigen Empfang der Bundeskanzlerin sind auch 8 Teilnehmer von 4 Projekten aus Thüringen dabei.

Besonders hervorzuheben sind Christian Schärf, Friedrich Wanierke (und Paul Rathke, in Berlin nicht dabei) mit ihrem Projekt „Rot wie Blut. Entwicklung einer chemischen Synthese für Edelsteine auf Basis von alpha-Aluminiumoxid“. Sie gewannen beim 51. Bundeswettbewerb Jugend forscht den Bundessieg im Fachgebiet Chemie und erhielten zudem die Einladung zur Teilnahme am 28. European Union Contest for Young Scientists vom 15. – 20.09.2016 in Brüssel. Hier überzeugten sie die internationale Expertenjury, setzten sich gegen die starke Konkurrenz durch und gewannen den Sonderpreis der European Association for Chemical and Medical Science (EuCHeMS) in Höhe von 1.000 Euro.

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Am EU-Wettbewerb, der von der Europäischen Kommission veranstaltet wird, nahmen 150 Jungforscherinnen und Jungforscher mit 100 Forschungsprojekten aus 37 Ländern in zehn Wettbewerbsdisziplinen teil.

Jugend forscht Teilnehmer am Empfang durch die Bundeskanzlerin 2016

September 2016

27. September 2016

Kontaktlehrertreffen am SFZ Erfurt

Am 28. September 2016 findet ein Treffen der Kontaktlehrer aus dem Bereich Mittel- und Nordthüringen statt. Diese finden sich bei uns im… mehr erfahren ›

Am 28. September 2016 findet ein Treffen der Kontaktlehrer aus dem Bereich Mittel- und Nordthüringen statt. Diese finden sich bei uns im SFZE am Albert-Schweitzer-Gymnasium im Spezialschulteil ein. Neben Informationen zum Regionalzentrum für Begabungsförderung erhalten die Teilnehmer einen lebendigen Einblick in die Arbeitsweise des Schülerforschungszentrums, können zuschauen, mitreden, sich informieren lassen. Dabei stehen Schülerprojekte im Vordergrund, aber auch Organisationsformen und Abläufe im SFZE werden erläutert.

Weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Vorstellung des Ablaufplans und des Inhalts für den am 02. November 2016 geplanten Forschertag für Schüler aus dem Einzugsbereich.

Personenkreis

  • Kontaktlehrer

  • Lehrer des Unterstützersystems (Schulamt Mittelthüringen) sowie weitere

  • Interessierte

Anmeldung

per Email an uweitz@asgspez.de

September 2016

26. September 2016

Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft gestalten! Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Kindergärten und Schulen sowie ehrenamtliches Engagement

Kinder sind neugierig, drängen zum Wissen, zum Ausprobieren. Mündigkeit und Allgemeinbildung in Bezug auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) sind… mehr erfahren ›

Kinder sind neugierig, drängen zum Wissen, zum Ausprobieren. Mündigkeit und Allgemeinbildung in Bezug auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) sind unabdingbar, um die Chancen und auch Risiken des Lebens in einer Gesellschaft wie der unseren erkennen, bewerten und nutzen zu können. Gleichzeitig sind MINT-interessierte und -talentierte junge Menschen eine Voraussetzung dafür, dass sich unsere Gesellschaft weiterentwickeln kann.

Neugier erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit den Schirmherren der Initiative Dr. Birgit Klaubert, Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport und Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft am 21.09.2016 zum Galaempfang in das Seminargebäude der Weimarhalle eingeladen.

In vielen Thüringer Kindergärten und Schulen sind MINT und Forschung selbstverständlicher Teil des Alltags, jeder Anlass wird genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, es gibt Forscherecken und sogar Forscherräume. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. 57 % der Kindergärten und 38 % der Grundschulen in Thüringen sind dabei und es werden immer mehr, so dass man mit Stolz sagen kann: Thüringen ist das „Land der kleinen Forscher“. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte (bisher nahmen 3.522 teil) aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen. Durch die Initiative werden kostenlose, hochwertige Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Dr. Susanne Schweizer, Stiftung Haus der kleinen Forscher lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „Thüringen belegt im Bundesvergleich einen unserer Spitzenplätze! Möglich wird dies durch die engagierte Arbeit unserer Netzwerkpartner: Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und Stiftung Bildung für Thüringen verbreiten sehr erfolgreich das Angebot des ‚Hauses der kleinen Forscher‘. Besonders freut uns, dass sich die Ministerien als Schirmherren für gute frühe Bildung einsetzen. Thüringen kann sich zu Recht das Land der kleinen Forscher nennen!“

Staatssekretärin Gabi Ohler zeigte sich überzeugt von der Arbeit der Bildungsinitiative: „Unser gemeinsames Ziel lautet, bei möglichst vielen Kindern, bei Jungen und Mädchen, die Neugier auf die Welt zu erhalten und fördern. Es geht darum, Techniken der Welterkenntnis einzuüben, die verlässlich sind. Ich möchte den vielen Menschen und Institutionen danken, die sich in Thüringen um den naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchs bemühen, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass dieser Quell so reichlich sprudelt.“

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u.v.a.m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent und Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Paten, Mentoren, Betreuer und Juroren können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 600 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

„Die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung der Jungforscherinnen und Jungforscher, insbesondere auch durch ehrenamtliche Projektbetreuer und Coachings schlägt sich nun auch in der Qualität der Arbeiten nieder. Dies zeigen insbesondere die Ergebnisse beim diesjährigen Bundeswettbewerb Jugend forscht. Hier konnte Thüringen den Bundessieg im Fachgebiet Chemie und zahlreiche weitere Preise erzielen. Wir würden uns wünschen, dass sich noch mehr Thüringer Schulen am Wettbewerb Jugend forscht beteiligen würden, denn hier gibt es noch großes Potential, „junge Forscher“ zu entdecken.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Fotos Henry Sowinski:

September 2016

22. September 2016